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Herbstrezept

Blitzküche, Hauptspeisen, Vegi

Schnelles Kürbis Curry

November 28, 2019

Mit “schnell” meine ich wirklich “schnell”. Dieses Kürbis Curry mit Kichererbsen, roten Linsen und Spinat ist in 15 Minuten zubereitet. Wow! Wieder einmal ein Rezept, welches die Kategorie “Blitzrezept” verdient hat :)

Dieses Kürbis Curry ist derart schnell zubereitet, weil alle Zutaten nur ganz kurz gekocht werden müssen. Ich verwende für dieses Rezept bereits vorgekochte Kürbiswürfel von der Migros, welche mir die mühsame Rüstarbeit ersparen. Ihr könnt selbstverständlich auch frischen Kürbis dafür verwenden, benötigt dann einfach einige Minuten mehr Zeit für die Zubereitung ;) Kichererbsen nehme ich jene aus der Dose, was mir ebenfalls ein Zeitersparnis einbringt. Die roten Linsen sind in wenigen Minuten Kochzeit gar und der frische Blattspinat muss nur in das heisse Curry gegeben werden. Simpel oder?

Es gibt ja viele, die nicht so grosse Liebhaber von Hülsenfrüchten sind. Wer also keine Kichererbsen oder Linsen mag, lässt diese einfach weg oder ersetzt sie durch andere Gemüsesorten. Wobei an dieser Stelle zu erwähnen ist, dass Kichererbsen wie auch Linsen wertvolle, pflanzliche Proteinlieferanten sind. Mein Tipp also: Gebt den Hülsenfrüchten definitiv mal eine Chance ;)

Ach und bevor ich es vergesse zu erwähnen: Dieses Kürbis Curry ist übrigens absolut vegan!

 

ZUTATEN

3-4 Portionen

  • 400g Kürbiswürfel
  • 1 kleine Dose Kichererbsen à ca. 140g
  • 100g Blattspinat
  • 100g rote Linsen
  • 2 gehäufte EL Red Curry Paste
  • 2.5dl Kokosmilch
  • 3dl Wasser
  • Soja-Sauce
  • Fisch-Sauce (für Vegane Variante bitte weglassen)
  • Optional: 1 gehäufter TL Erdnussbutter
  • Optional für Dekoration: Für diejenigen, die Koriander mögen…bitte! :D

Beilage: Basmati Reis

ZUBEREITUNG

  1. Basmati Reis nach Packungsangaben zubereiten. Währenddessen mit dem Curry starten:
  2. 2 gehäufte EL Currypaste in etwas Olivenöl anschwitzen.
  3. Mit 2.5dl Kokosmilch und 3dl Wasser ablöschen
  4. Rote Linsen dazu geben und ca. 8 Minuten köcheln lassen.
  5. Mit Soja-Sauce und Fish-Sauce würzen, optional noch 1 TL Erdnussbutter dazu geben.
  6. Kichererbsen und Kürbiswürfel dazu geben. Falls ihr frischen Kürbis verwendet, müssen die rohen Kürbiswürfel bereits zusammen mit den roten Linsen ins Curry gegeben werden (Punkt 3).
  7. Alles umrühren, abschmecken und zum Schluss den Spinat dazu geben und mit dem Curry vermengen.
  8. Das Kürbis Curry wird zusammen mit etwas Basmati Reis serviert

Tipp: Ebenfalls hervorragend dazu passt geräucherter Tofu! Falls ihr euch dafür entscheiden solltet, wird der Räucher-Tofu in Würfel geschnitten, kräftig in Olivenöl angebraten und mit Soja-Sauce abgelöscht. Anschliessend dekorativ über dem Curry verteilt.

 

Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, Vegi

Chicorée Birnen Quiche – das perfekte Winterrezept!

November 25, 2019

Ein perfektes Herbst-Wintermenü: Chicorée Birnen Quiche mit Speck und Ziegenkäse. Wer wie ich, Chicorée nicht unbedingt als Lieblingssalat bezeichnen kann, der sollte mal versuchen, den Chicorée anzubraten. Mit etwas Röstaromen schmeckt der Bittersalat nämlich anders – nach meinem Geschmack sehr lecker! In Kombination mit der Süsse der Birnen und dem herben Aroma des Ziegenkäses entsteht bei der Chicorée Birnen Quiche eine wahre Geschmacksexplosion!

Saisonal Kochen, d.h. mit möglichst lokalen Zutaten etwas leckeres auf den Tisch zu zaubern, hat für mich enorm an Bedeutung gewonnen. Die Wintermonate machen es einem dabei nicht immer so einfach – viel Wurzelgemüse, Lagergemüse, wenig Früchte stehen aktuell zur Auswahl. Ein Grossteil des momentanen Angebots gehört definitiv nicht zu meinen Lieblingsgemüse- und Früchtesorten. So auch der Chicorée – ein Bittersalat, welcher bei vielen oftmals auf dem Tellerrand zurückbleibt.

Das schöne bei diesem Chicorée Birnen Quiche Rezept ist, dass jeder die Zutaten verwenden kann, welche ihm oder ihr am meisten munden. Wer kein Ziegenkäse mag, der lässt diesen weg oder ersetzt ihn durch einige Scheiben cremigen Brie. Ihr möchtet lieber vegetarisch essen? Kein Problem – einfach den Speck weglassen und etwas Räucherpaprika in den Guss geben ;) Und wer noch weitere Gemüsesorten dazugeben möchte (oder noch welche im Kühlschrank zum aufbrauchen hat), der kann die Chicorée Birnen Quiche mit folgenden saisonalen Gemüsesorten ergänzen: Röslichöhl, Kürbis, Federkohl, Pilze.

Ich wünsch euch viel Spass beim Nachkochen und Experimentieren! Über Feedbacks zu euren eigenen Kreationen freue ich mich immer ;)

 

ZUTATEN

  • 500g Chicorée (ca. 3 Stück)
  • 1 grosse Birne
  • 1 Wähenteig (z.B. Dinkel Kuchenteig von Migros Anna’s Best)
  • 1 Ei
  • 2.5dl Rahm (Halbrahm)
  • 1 gehäufter EL Stärke/Maizena
  • 1 TL Thymian getrocknet
  • Salz
  • 6 EL Reibkäse (Reikäsemischung, Parmesan etc.)
  • 5-6 Scheiben Ziegenkäse (z.B. Chavroux)
  • 5-6 Scheiben Bauernspeck (Vegetarische Option: Räucherpaprika in Wähenguss geben)
  • 1 rote Zwiebel

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Zwiebel halbieren und in feine Streifen schneiden. Chicorée ebenfalls in Streifen schneiden. Beides zusammen in einer Bratpfanne mit etwas Olivenöl kräftig anbraten (bis das Gemüse leicht gebräunt ist).
  3. Birne in kleine Würfel schneiden und zum Chicorée geben. Die Mischung NICHT mehr weiter anbraten, sondern einfach zur Seite stellen.
  4. Guss vorbereiten: Ei, Rahm, Stärke, Thymian und etwas Salz mit einem Schwingbesen gut miteinander vermengen.
  5. Teig in einer Quicheform (Wähenform) auslegen und mit einer Gabel den Boden mehrmals einstechen.
  6. Chicorée Birnen Mischung direkt aus der Pfanne auf dem Teigboden gleichmässig verteilen, mit ca. 6 EL Reibkäse bestreuen und zum Schluss den vorbereiteten Guss darüber giessen.
  7. Die Quiche wird nun dekorativ mit einigen Scheiben Speck und dem Ziegenkäse belegt. Wer kein Speck oder Ziegenkäse mag, lässt diese Zutaten einfach weg. Als Alternative zum Ziegenkäse könnte man ein Brie aus Kuhmilch verwenden. Als Alternative zum Speck wird 1/2 TL Räucherpaprika in den Guss gegeben.
  8. Die Chicorée Birnen Quiche wird nun für ca. 20-25 Minuten im unteren Ofendrittel gebacken (bis leicht gebräunt).

Tipp: Dazu passt ein gemischter Salat als Beilage.

 

Weitere Rezepte für den Herbst / Winter:

Süsses

Herbstlicher Marroni Cake – feucht und fluffig

Oktober 29, 2019

Wie soll ein richtig guter Marroni Cake schmecken? Genau: Fluffig, feucht und natürlich lecker nach Marroni. Passend zum Herbst habe ich dieses Rezept für euch auf und ab getestet, rumgetüftelt und perfektioniert, bis dabei ein wahres Gedicht von einem Marroni Cake entstanden ist!

Und das Beste: Dieser Marroni Cake kommt ganz ohne Mehl aus und ist somit auch noch Glutenfrei.

Zeitaufwand für den Marroni Cake: Wenn ihr nicht gerade die totalen Backanfänger seid, dann habt ihr für diesen Cake ca. 15 Minuten Aufwand, bis dieser im Ofen ist (plus zusätzlich 45 Minuten Backzeit).

Servieren könnt ihr den Marroni Cake pur oder zusammen mit einem Klecks Schlagrahm. Optional kann der Schlagrahm noch mit etwas Zimt und Zucker abgeschmeckt werden. Der Marronikuchen ist aber auch “ohne nix” schon  mega lecker! Und gleich nochmals ein Pluspunkt: Der Marroni Cake schmeckt am 2. Tag fast noch einen Ticken besser als frisch gebacken. Der Kuchen kann somit auch ganz einfach und stressfrei vorbereitet werden.

So, nun wünsche ich euch allen eine schöne Herbstzeit und viel Spass beim Nachbacken.

 

ZUTATEN:

  • 250g Marronipüree
  • 4 Eier
  • 90g Zucker
  • 1 Päckli Vanillezucker
  • 150g Butter
  • 80g geriebene Mandeln
  • Puderzucker zum Dekorieren

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen.
  2. Eiweiss mit 1 Prise Salz steif schlagen und zur Seite stellen.
  3. Butter mit Zucker / Vanillezucker mit Hilfe eines Handmixers oder Küchenmaschine cremig schlagen, danach ein Eigelb nach dem anderen dazu geben, bis ihr eine homogene Masse habt.
  4. Marronipüree dazu geben, ebenfalls mit dem Mixer/Küchenmaschine zu einer schaumigen Masse schlagen.
  5. Zum Schluss werden abwechslungsweise der Eischnee und die geriebenen Mandeln VORSICHTIG mit Hilfe eines Gummischabers/Kelle unter die Masse gehoben.
  6. Die Cake Form mit Butter einfetten und dann die fertige Kuchenmasse in die Form füllen.
  7. Der Marroni Cake kommt nun für 45-50 Minuten in den Ofen.
  8. Sobald der Cake ausgekühlt ist, wird dieser noch mit etwas Puderzucker bestreut.

Weitere leckere Rezepte mit Marroni findet Ihr hier:

Süsses

Apfelkuchen mit Quarkfüllung und Zimtstreusel

November 7, 2018

Pornös! Darf man das zu einem Kuchen sagen? :) Ich kann leider fast nicht anders…weil dieser Apfelkuchen mit Quarkfüllung und Zimtstreusel einfach so was von lecker ist! Egal ob frisch aus dem Ofen oder eiskalt aus dem Kühlschrank – ein solcher Apfelkuchen macht einem einfach nur glücklich.

Die süssen Zimtstreusel harmonieren gerade zu perfekt mit der cremigen Quarkfüllung und den leicht säuerlich schmeckenden Äpfeln. Und Dank einem fix-fertigen Mürbeteig ist der Kuchen auch in relativ akzeptabler Zeit zubereitet ;)

Gemeinsam mit einer Tasse Kaffee passt dieser Apfelkuchen hervorragend zu einem ausgedehnten Kaffeeklatsch mit Freundinnen oder als Mitbringsel, wenn man bei den Eltern oder Schwiegereltern zu Besuch ist. Egal mit wem ihr ein Stück von diesem wahr gewordenen Kuchentraum geniesst, die kalten Herbst- und Wintertage werden damit definitiv ein bisschen angenehmer zu ertragen sein…

 

ZUTATEN

Streusel:

  • 100g Mehl
  • 20g geriebene Mandeln
  • 80g Butter
  • 70g Zucker
  • 1.5 TL Zimt
  • Prise Salz

Quarkfüllung:

  • 150g Frischkäse (z.B. Philadelphia)
  • 500g Magerquark
  • 100g Zucker
  • 1 Päckli Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 50g Stärke (Maizena)

Was ihr sonst noch braucht:

  • 800g süss-säuerliche Äpfel (z.B. Braeburn, Jazz, Pink Lady)
  • 1 Mürbeteig (z.B. Migros Anna‘s Best)
  • 5 EL geriebene Mandeln

Optional:

  • 20 Pekannüsse
  • 1 EL Ahornsirup
  • Prise Salz

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  2. Alle Zutaten für die Zimtstreusel mit den Händen zu einem krümeligen Teig mischen und im Kühlschrank kalt stellen.
  3. Die Äpfel schälen (geht am besten mit einem Sparschäler) und in 1/8 schneiden. Die 1/8 nochmals in ca. 1cm dicke Stücke zerkleinern.
  4. Alle Zutaten für die Quarkfüllung in einer Schüssel glatt rühren und zur Seite stellen.
  5. Den Mürbeteig in einer 22cm-Springform auslegen. Den Rand der Springform vorher mit etwas Butter einfetten, damit der Teig nicht festkleben kann.
  6. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit ca. 5 EL geriebenen Mandeln bestreuen.
  7. Als nächstes wird nun die Quarkfüllung auf dem Teigboden verteilt und die Apfelstücke darüber gegeben. Diese sollen etwas in die Quarkfüllung einsinken. Zum Schluss wird der Kuchen mit den Zimtstreusel bedeckt: Hierfür den vorbereiteten Streuselteig mit denn Händen zerbröseln.
  8. Der Kuchen wird bei 170 Grad für 40 Minuten gebacken. Danach weitere 15 Minuten bei 150 Grad.
  9. Optional: Wer mag, kann den Apfelkuchen zusätzlich mit karamellisierten Pekannüssen dekorieren. Hierfür werden die Pekannüsse in einer Schüssel mit 1 EL Ahornsirup und einer Prise Salz vermengt und dann für die letzten 15 Minuten Backzeit auf dem Kuchen verteilt und mitgebacken.
Süsses

Kürbiskuchen mit Cream Cheese Frosting

Oktober 24, 2018

Ein Kürbiskuchen mit Cream Cheese Frosting und karamellisierten Pekannüssen ist ein wahr gewordener Traum von einem Kuchen! Herrlich feucht in der Konsistenz, nicht zu süss und Dank einer Prise Lebkuchengewürz wunderbar herbstlich im Aroma.

Auch bei diesem Rezept habe ich die vorgekochten Kürbiswürfel von der Migros  verwendet und deshalb ganz schön viel Zeit eingespart. Ihr könnt natürlich auch frischen, d.h. rohen Kürbis für den Kürbiskuchen einsetzen, müsst dann aber vorher den Kürbis im Ofen weich garen. Je nach Grösse benötigt ein Butternusskürbis (halbiert) im Ofen bei 180 Grad ca. 45 Minuten.

Wer kein Fan von einem Cream Cheese Frosting ist, kann dieses selbstverständlich auch weglassen und stattdessen den Kürbiskuchen mit etwas Puderzucker bestreuen.

 

ZUTATEN

  • 400g Anna‘s Best Butter Nut Kürbiswürfel
  • 4 Eier
  • 200g geriebene Mandeln
  • 150g Zucker
  • 1 Apfel
  • 200g Mehl
  • 200g Butter
  • 1 TL Lebkuchengewürz
  • 1/2 TL Zimt
  • 2 TL Backpulver
  • 1/2 TL Zitronenabrieb
  • 150g Pekannüsse
  • 2 EL Ahornsirup
  • Prise Salz
  • 300g Frischkäse
  • 30g Puderzucker

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  2. Die Butter in einer Pfanne schmelzen, zur Seite stellen und abkühlen lassen.
  3. Die vorgekochten Kürbiswürfel mit Hilfe eines Messers grob zerkleinern. Stellt ca. 3 EL der zerkleinerten Kürbiswürfel zur Seite, diese benötigt ihr am  Schluss für die Kuchen-Deko).
  4. Den Apfel schälen und mit einer Röstiraffel raffeln.
  5. Nun werden die Eier getrennt: Eigelbe mit dem Zucker in einer Schüssel schaumig rühren, die Eiweisse separat mit einer Prise Salz steif schlagen.
  6. Zu der Eigelb-Zuckermasse werden nacheinander die geriebenen Mandeln, die geschmolzene Butter, das Mehl, die geschnittenen Kürbiswürfel, der geriebene Apfel wie auch die Gewürze (Lebkuchengewürz, Zimt, Zitronenabrieb) und Backpulver hinzugegeben. Alles gut miteinander vermengen und am Schluss noch das geschlagene Eiweiss vorsichtig unterheben.
  7. Die Kuchenmasse kommt nun in eine vorgefettete Cakeform und wird bei 180 Grad für ca. 50-60 Minuten im Ofen gebacken.
  8. Währenddessen werden die Pekannüsse mit dem Ahornsirup und dem Salz mariniert und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech ausgebreitet. Die Pekannüsse kommen für die letzten 10 Minuten zum Kürbiskuchen in den Ofen, wo sie knusprig karamellisieren können.
  9. Währenddessen der Kürbiskuchen und die Pekannüsse im Ofen sind, könnt ihr das Cream Cheese Frosting zubereiten: Hierfür einfach den Frischkäse mit dem Puderzucker gut vermengen und zur Seite stellen.
  10. Sobald der Kürbiskuchen und die Pekannüsse fertig gebacken sind, müssen diese auskühlen. Auf dem kalt gewordenen Kürbiskuchen wird dann zuerst das Cream Cheese Frosting verteilt und dann mit den 3 EL übrig gelassenen Kürbiswürfeln sowie einigen Pekannüssen garniert.

Tipp: Die restlichen Pekannüsse können in einem Glas oder Tupperware für mind. 4 Wochen aufbewahrt und als Kuchen- und Dessertdeko oder einfach als leckeren Snack verwendet werden.

 

Blitzküche, Vegi

Kürbiswähe mit Ricotta

Oktober 15, 2018

Eine Kürbiswähe ist eine leckere Alternative zur klassischen Kürbissuppe und ist Dank vorgekochten Kürbiswürfeln kürzester Zeit zubereitet. Die Wähe ist schön würzig und schmeckt am besten direkt aus dem Ofen, kann aber auch kalt z.B. als Büro-Lunch mitgenommen werden.

Wichtig ist, dass ihr die einzelnen Komponenten (Ricotta-Masse / Kürbiswürfel) vor dem Backen probiert. Achtet darauf, dass diese richtig abgeschmeckt sind (d.h. genügend Salz), sonst schmeckt die Kürbiswähe fad.

 

ZUTATEN

  • 1 Dinkel-Kuchenteig
  • 400g Anna‘s Best Butter Nut Kürbiswürfel
  • 1 Becher Ricotta
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Ei, 8 EL geriebener Gruyère/Emmentaler Käse (oder nur Guryère für diejenigen, die es würziger mögen)
  • 2 TL Currypulver
  • 2-3 EL Kürbiskerne
  • Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Den fertigen Dinkel-Kuchenteig in einer Wähenform auslegen und den Boden mit Hilfe einer Gabel mehrmals einstechen.
  3. In einer Schüssel den Ricotta zusammen mit dem Ei, 5 EL geriebener Käse, 2 TL Currypulver und Salz vermengen.
  4. Die Hälfte der roten Zwiebel zu feinen Ringen, die andere Hälfte in feine Zwiebelstückchen schneiden. Die Ringe werden zur Seite gelegt, die Stückchen kommen mit etwas Olivenöl in eine Bratpfanne und werden dort leicht angebraten.
  5. Gebt nun die Anna‘s Best Kürbiswürfel für 1-2 Minuten zu den Zwiebeln in die Bratpfanne und schmeckt diese mit Salz, Pfeffer und etwas Knoblauchpulver ab.
  6. Auf den Wähenboden wird nun zuerst die Ricottamasse gegeben und dann darüber die noch heissen Kürbiswürfel verteilt.
  7. Die Kürbiswähe zum Schluss mit den Zwiebelringen garnieren und im unteren Ofendrittel für 15 Minuten backen.
  8. Nach 15 Minuten wird die Wähe kurz aus dem Ofen genommen und mit den Kürbiskernen sowie 3 EL geriebenem Käse bestreut. Die Wähe dann nochmals für weitere 10 Minuten fertig backen.

Tipp: Die Kürbiswähe kann alternativ auch mit anderen Gemüsesorten zubereitet werden. Zum Beispiel eignet sich Broccoli (kurz im heissen Wasser blanchiert, bevor in der Pfanne mit Zwiebeln angedünstet) oder Zucchetti.

 

Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, Suppe, Vegi

Herbstliche Gemüsesuppe mit Marroni und Spätzli

November 5, 2017

Nachhause kommen, die Füsse hochlegen, sich auf dem Sofa einkuscheln und eine leckere Gemüsesuppe essen…hört sich toll an, oder? :)

Herbstzeit ist Suppenzeit. Zumindest der Beginn der Suppenzeit. Diese dauert ja locker von Oktober bis März (oh gott!) Neben den vielen tollen Aspekten, die uns die Herbstmonate bescheren, ist es auch die Zeit der wieder kürzer werdenden Tage, der kälteren Temperaturen und des Wind- und Regenwetters, welches einem um die Ohren pfeift. Die perfekte Zeit für eine dampfend heisse Suppe, wenn man Abends nachhause kommt :)

Diese herbstliche Gemüsesuppe mit ihrer intensiven Gewürznote wärmt nicht nur Herz und Magen sondern eignet sich auch hervorragend als Resteverwertung. Übriggebliebene Spätzli, Rosenkohl oder glasierte Marroni vom Sonntags-Wildgericht können in dieser Gemüsesuppe ideal verwertet werden. Aber auch übrig gebliebene Kartoffeln vom Raclette oder sonst ein Gemüse, dass “gegessen werden muss”, kann als Zutat beigegeben werden. Wichtig ist einfach, dass folgende Grundzutaten in diesem Rezept vorkommen:

  • Gewürze: Ingwer, Zimt, Sternanis
  • Klassisches Suppengemüse (Karotte, Sellerie, Wirz, Lauch, Zwiebel)
  • Tiefgefrorene Marroni
  • Frische Spätzli (selbstgemacht oder aus dem Kühlregal)

 

ZUTATEN

4 Personen

  • 1.5l Wasser
  • 3 Bouillonwürfel
  • 5cm Ingwer in feine Scheiben geschnitten
  • 1/3 Zimtstange
  • 1 Sternanis
  • 1 Fenchel
  • 1 Packung Suppengemüse (Karotte, Sellerie, Wirz, Lauch, Zwiebel)
  • 200g Marroni (tiefgefroren, geschält)
  • Pro Person eine Handvoll Spätzli (selber gemacht oder aus dem Kühlregal)
  • 150g Kürbiswürfel vorgekocht oder frischer Kürbis, fein geschnitten (z.B. Kleiner Knirps)
  • Optional: Wurst für die Suppe z.B. Schüblig, Hirschwurst etc.

 

ZUBEREITUNG

  1. Zwiebel in feine Streifen schneiden und in etwas Olivenöl kurz anbraten.
  2. Mit 1.5dl Wasser ablöschen und Bouillonwürfel hinzugeben.
  3. Den Ingwer in feine Scheiben schneiden. Die Ingwerscheiben werden dann zusammen mit 1/3 Zimstange sowie einem Stück Sternanis in ein Teefiltersäckchen gegeben, zugebunden und in die Boullion gelegt.
  4. Währenddessen die Boullion mit den Gewürzen köchelt, könnt ihr das Gemüse (Fenchel, Karotte, Sellerie, Lauch, Wirz) klein schneiden und in die Boullion geben. Alles für ca. 10 Minuten kochen.
  5. Als nächster Schritt kommen die Marroni, den bereits vorgekochten Kürbis (oder fein geschnittenen, frischen Kürbis) hinzu. Diese Zutaten brauchen nur noch 5 Minuten, damit sie gar sind.
  6. Wer sich dafür entschieden hat, die Suppe MIT WURST zur servieren, wäre das ebenfalls der Moment, die in Stücke geschnittene Wurst zusammen mit den Marroni und dem Kürbis zur Suppe hinzuzugeben.
  7. Die Suppe in Teller verteilen und pro Teller eine Handvoll Spätzli hinzugeben. Diese werden nicht mitgekocht, weil sie schnell matschig werden, v.a. dann wenn ihr die Suppenreste im Kühlschrank aufbewahrt. Deshalb die Spätzli immer erst kurz vor dem Servieren in die Suppe geben.

Tipp: Wer mit dem zu Beginn erwähnten Teefiltersäckli überfordert ist, bzw. keine zuhause hat, der kann alternativ die Gewürze (Ingwer, Zimt, Sternanis) auch ohne Säckchen in die Bouillon gegeben und “lose” mitkochen. Somit müsst ihr die Bouillon mit den Gewürzen ca. 15-20 Minuten kochen lassen und herausnehmen bevor die restlichen Zutaten hinzugegeben werden.

Extra-Tipp: Wenn ihr die Suppe vegetarisch d.h. ohne Wurst zubereitet, gebt kurz vor dem Servieren noch einen Hauch Räucherpaprika hinzu.