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Pasta

Hauptspeisen, Vegi

Herbstliche Pasta mit Pilzen, Röslichöhl und Spinat

November 14, 2019

Die Idee zu dieser herbstlichen Pasta entstand (wie so viele meiner Rezepte) anlässlich diversen “Resten”, die sich in meinem Kühlschrank tummelten. Meine “Übrigbleibsel” vom Wild-Dinner (Röslichöhl, Champignon Pilze, Rahm, Wein) kombinierte ich mit frischem Blattspinat, welcher ebenfalls noch im Gemüsefach zu finden war und etwas geriebenem Parmesan, welcher so oder so ein Dauergast in meinem Frigo ist ;)

Wer sich nun denkt “iiiiii….ich kann Röslichöhl nicht ausstehen”, der soll sich bitte auf dieses Experiment einlassen. Ich persönlich bin auch kein Röslichöhl-Liebhaber, wenn dieser klassisch gekocht/gedämpft zubereitet wird. Aber ähnlich wie in meinem Wild-Beilagen Rezept, wird der Röslichöhl ganz fein geschnitten und kräftig angebraten, so dass dieser ein komplett anderes Aroma erhält, als man sich das sonst von klassisch zubereitetem Röslichöhl gewohnt ist.

Diese herbstliche Pasta ist bewusst vegetarisch gehalten, schmeckt aber natürlich mit etwas angebratenem Speck auch hervorragend! :) Das Raucharoma, welches perfekt mit den restlichen Zutaten harmoniert, ersetze ich ganz einfach durch die Zugabe von ein bisschen Räucherpaprika.

Viel Spass beim Nachkochen!

ZUTATEN

2-3 Personen

  • 250g Pasta (meine Empfehlung “Volanti von Alnatura“)
  • 250g Champignons
  • 250g Röslichöhl
  • 125g Blattspinat
  • 1.5-2dl Rahm
  • 0.5dl Weisswein
  • 6 EL Parmesan
  • Räucherpaprika
  • Knoblauchpulver (oder 1 Knoblauchzehe)
  • Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG

  1. Röslichöhl waschen und in ca. 2mm feine Scheiben schneiden.
  2. Der geschnittene Röslichöhl in einer Bratpfanne und etwas Öl kräftig anbraten (so dass dieser leichte Röstaromen erhält). Sobald der Röslichöhl leicht gebräunt ist, wird dieser auf einen Teller zur Seite gestellt.
  3. Als nächstes werden die Champignons in Scheiben geschnitten und in der gleichen Pfanne ebenfalls kräftig angebraten. Die gebratenen Champignons werden nun auch zur Seite gestellt.
  4. Nun ist der Blattspinat an der Reihe: Dieser wird gewaschen und kommt ebenfalls für 2 Minuten in die Bratpfanne – hier jedoch mit geschlossenem Deckel. Sobald der Spinat in sich zusammengefallen ist, wird der Deckel geöffnet und das restliche Gemüse (Röslichöhl und Pilze) zum Spinat in die Pfanne gegeben.
  5. Alles kräftig mit Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver und Räucherpaprika würzen, mit 0.5dl Wein ablöschen und den Rahm dazu geben. Alles auf kleinster Flamme warm halten.
  6. In einem separaten Topf wird nun Wasser zum Kochen gebracht und die Pasta darin “al dente” gekocht. Sobald die Pasta fertig ist, wird diese zum Gemüse gegeben und gemeinsam mit dem geriebenen Parmesan unter das Gemüse gemischt.
  7. Zum Servieren die herbstliche Pasta auf vorgewärmte Teller geben und mit etwas geriebenem Parmesan bestreuen.

Tipp: Anstelle von geriebenem Parmesan (in der Sauce!) kann auch ein anderer Reibkäse verwendet werden. Und alle Fleischliebhaber können dieses Gericht wunderbar mit etwas gebratenem Speck servieren ;)

 

Im Test

Pasta – Einfach selbst gemacht

Juli 23, 2016

Pasta selber machen?! Daran dachte ich bis jetzt nicht einmal im Traum! (Mal abgesehen von hausgemachten Gnocchi).  Vergangenes Jahr besuchte ich im Piemont einen Pasta-Kochkurs, in welchem ich die Zubereitung von unzählig verschiedenen Pastasorten lernte, fand aber bis jetzt nicht wirklich die Zeit, die Rezepte jemals zuhause  nachzukochen. Dabei ist selbst gemachte Pasta soooooo lecker!

Dank dem neuen Pastamaker von Philips ist diese Problematik Geschichte. Vor einigen Wochen durfte ich im Auftrag der Kulinarik diese Neuheit unter den Küchenmaschinen testen und muss sagen, dass mich der Pastamaker echt überrascht hat! In gerade mal 10 Minuten ist es möglich, frische Spaghetti, Fettuccine, Penne und noch viele weitere Pastasorten herzustellen. Dank 8 verschiedenen Aufsätzen kann die Wunschpasta mit den persönlichen Lieblingszutaten (Hartweizengriess, Dinkel, Vollkorn, mit Ei, ohne Ei…) hergestellt und sogleich verzehrt werden. Einzige Arbeitsschritte dabei sind das Einfüllen von Mehl und Flüssigkeit, sowie das Schneiden der fertigen Pasta, wenn diese aus der Maschine gepresst wird. Aufwändige und kräfteraubende Tätigkeiten, wie das Kneten und ausrollen des Teiges, übernimmt der Pastamaker.

Der Kreativität sind hierbei fast keine Grenzen gesetzt: Auch pinkfarbene Pasta (gefärbt mit Randensaft) gelangen beim Selbsttest einwandfrei. Einzige Kritikpunkte: Gewisse Aufsätze produzieren nach meinem Geschmack ein bisschen zu dicke Pasta. Und je komplexer das Mehl wird, desto schwieriger ist es, einen schönen, homogenen Pastateig hinzubekommen. Aber ganz ehrlich: Wenn schon frische Pasta, dann muss es nach meinem Geschmack auch nicht unbedingt gesund sein. Mit Hartweizengriess, d.h. klassisch, gelingen die Pasta nämlich sehr gut.

Bild Philips Pastamaker Pink Pasta

Mit CHF 220.- bis 350.- (abhängig vom Modell und Händler) ist der Philips Pastamaker sicherlich kein günstiges Gerät, aber dafür ermöglicht er auch völlig neue Dimensionen, wenn wieder einmal ein “Pasta-Plausch” ansteht.

In meinem bisherigen Selbsttest (siehe Fotos oben) haben ich mit Dinkel-Fettuccine, Randen-Penne und klassischen Hartweizengriess-Spaghetti experimentiert. Die Spaghetti wie auch die Randen-Penne gelangen dabei sehr gut und schmeckten köstlich. Zu meiner grossen Überraschung war das Randenaroma bei der “Pink Pasta” nur ganz leicht spürbar, über was ich persönlich nicht ganz unglücklich war ;)

Udon-Nudlen, Karotten-Penne oder Kräuter Fettuccine? Weitere Experimente mit dem Pastamaker folgen bestimmt!

Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, Vegi

Linguine mit grünem Spargelpesto

Juni 8, 2016

Kurz bevor die Spargelsaison zu Ende geht, möchte ich mit euch mein Rezept für das super einfache Spargelpesto teilen. Das klassische Menü “Spargeln mit Sauce Hollandaise und Rohschinken” wollte ich in einer neu interpretierten Art und Weise zubereiten, weshalb ich auf die Idee des Spargelpestos gekommen bin.  Kombiniert mit Linguine (Pasta) sowie Rohschinken und Sauce Hollandaise wurde dieses Experiment zum wahren Glücksgriff! Ok, es ist definitiv nichts für die schlanke Linie, aber es schmeckt wirklich hervorragend.

Das tolle am Spargelpesto ist zudem, dass Ihr dieses ca. 2 Wochen im Kühlschrank (mit Olivenöl bedeckt) aufbewahren und für andere Gerichte verwenden könnt: Als Brotaufstrich für Sandwiches, als Topping für leckere Salate oder Bowls, oder sogar als Dipp für Gemüsesticks kann das Pesto eingesetzt werden.

 

ZUTATEN FÜRS PESTO

  • 1 Kg grüne Spargeln
  • 100g Cashew Nüsse
  • 1 Knoblauchzehe
  • 70g Parmesan (gerieben)
  • 0.5dl Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG

  1. 3/4 der Spargeln in kleine Stücke schneiden (Spargelspitzen zur Seite legen) und im kochenden Salzwasser für ca. 2 Minuten blanchieren. Die restlichen Spargeln für die Garnitur in feine Scheiben schneiden und zusammen mit den zur Seite gelegten Spargelspitzen in Olivenöl kurz anbraten.
  2. Die Cashew Nüsse währenddessen in einer Pfanne (ohne Öl) anrösten, bis diese leicht gebräunt sind. Achtung: Bei diesem Prozess stets dabei bleiben, da die Nüsse sehr schnell schwarz werden.
  3. Die gekochten Spargelstücke zusammen mit den Cashew Nüssen, dem Parmesan, Olivenöl und dem Knoblauch in einen Mixer geben und alles fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig.
  4. Das Pesto, was nicht sofort verwendet wird, kann im Kühlschrank für ca. 2 Wochen aufbewahrt werden. Hierfür das Pesto in Gläser abfüllen und mit Olivenöl bedecken. Tipp: Wenn Ihr Gäste habt, könnt Ihr das Pesto auch in kleine Gläser als Gastgeschenk zum nachhause nehmen abfüllen.

ZUTATEN LINGUINE MIT SPARGELPESTO

2 Portionen

  • 250g Linguine (bei den Spaghetti-Packungen)
  • 1/3 des zubereiteten Spargelpestos
  • 1/3 Packung Sauce Hollandaise von Thomy
  • 4 Scheiben Rohschinken (für Vegi weglassen)
  • 2 Handvoll der angebratenen Spargelscheiben/Spargelspitzen
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG 

  1. Die Linguine im Salzwasser gemäss Packungsanleitung “al dente” kochen. (Ein einfacher Trick, wie ihr das Wasser richtig salzt, damit die Pasta nicht fad schmeckt, erfahrt ihr hier). Selbstverständlich könnt ihr anstatt Linguine auch eine andere Pastasorte nehmen.
  2. Gleichzeitig die Sauce Hollandaise in einem Topf bei niedriger Temperatur langsam erwärmen.
  3. Sobald die Linguine fertig gekocht und abgegossen sind, werden diese mit dem Pesto gemischt. Das Pesto ist hierbei kalt und wird vorher nicht erwärmt.
  4. Zum Servieren, wird eine Portion Pasta auf den Teller gegeben, mit Spargelstücken und Rohschinken garniert und zum Schluss noch ein klein wenig Sauce Hollandaise darüber verteilt. Achtung: Gebt wirklich nur ein bisschen Hollandaise dazu, das Gericht wird sonst zu mastig.

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Blitzküche, Hauptspeisen, Uncategorized, Vegi

Sommer-Spaghetti

Mai 20, 2016

Weshalb Sommer-Spaghetti? Dieses Menüs passt einfach fantastisch zu lauen Sommerabenden, an welchen man mal etwas anderes essen möchte als BBQ. Konzipiert wurde das Rezept von the one and only “Jamie Oliver”. Die Zutaten sind bis auf die Spaghetti alle kalt, was wiederum dem Gericht diese herrliche frische gibt, die eben genau in den Sommer passt.

 

 

ZUTATEN

2 Personen

  • 1/2 Packung Spaghettini (Achtung: Die sind dünner als herkömmliche Spaghetti)
  • 400-500g Cherrytomaten
  • 1-2 Bufala Mozzarella (Abhängig von deren Grösse)
  • 1/2 Bund Basilikum
  • Olivenöl
  • Salz/Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Cherrytomaten waschen und vierteln, danach alle in eine grosse Schüssel geben.
  2. Bufala Mozzarella in kleine Stücke schneiden oder zupfen. Zu den Tomaten geben.
  3. Basilikum waschen und klein schneiden. Zu den restlichen Zutaten in die Schüssel geben.
  4. Alles kräftig Salzen/Pfeffern und ca. 8 EL Olivenöl dazu geben. Mit den Händen die Zutaten mit einander vermengen und ein klein bisschen “durchkneten”.
  5. Spaghetti nach Packungsanleitung al dente kochen, abgiessen und heiss zu den restlichen Zutaten in die Schüssel geben. Alles miteinander mischen und allenfalls nochmals ein bisschen Olivenöl hinzu geben.

Bei diesem Pastagericht ist eigentlich kein Parmesan angedacht, welcher man am Schluss noch drüberstreut. Versucht es also zuerst mal ohne Parmesan. Falls Ihr es dennoch lieber mögt, könnt Ihr selbstverständlich eure Spaghetti noch mit Parmesan bestreuen.
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Blitzküche, Hauptspeisen, LowCarb, Uncategorized, Vegi

Vollkornpasta mit Frühlingsgemüse und Bufala Mozzarella

Mai 13, 2016

Was für eine Farbenpracht! Diese Kreation ist wieder einmal mehr ganz spontan nach einem Blick in den Kühlschrank entstanden. Ich habe sozusagen das, was noch übrig geblieben ist, in eine schmackhafte Pasta verwandelt.

Mein Grundsatz hierbei lautet: Irgendwelches Gemüse + Cherry-Tomaten + Knoblauch + Basilikum + Käse

Gemüse nehme ich einfach das, was noch da ist. Cherry-Tomaten und irgend ein Käse habe ich so oder so immer Kühlschrank, Knoblauch gehört ebenfalls zur Standard-Ausrüstung und falls kein frischer Basilikum vorhanden ist, habe ich immer welchen im Tiefkühler eingefroren (mehr zu den Tiefkühlkräutern findet ihr hier).

Ihr könnt eigentlich beliebig kombinieren, was ihr mögt und was ihr allenfalls dringend aus dem Kühlschrank essen müsst. Meine heutige Version bestand dabei aus grünen Spargeln, bunten Cherry-Tomaten, Basilikum, Knoblauch und Rucola.

 

 

ZUTATEN

2-3 Portionen

– 300g Vollkornpasta

– 1/2 Bund grüne Spargel

– 150g Cherry-Tomaten

– 1 Knoblauchzehen

– 1/2 Bufala Mozzarella

– 1/2 Bund Basilikum

– 1 Handvoll Rucola

– Olivenöl

– Salz/Pfeffer

– evt. Parmesan

 

ZUBEREITUNG

1. Spargel in kleine Stücke schneiden. Ich schneide sie jeweils schräg, dass finde ich persönlich am schönsten. Die Spargeln in Olivenöl kräftig anbraten.

2. Cherry-Tomaten vierteln und zusammen mit einem gepressten Knoblauchzehen und geschnittenem Basilikum zu de Spargeln geben. Mit Salz/Pfeffer und ein bisschen Zucker abschmecken.

3. Vollkornpasta während dessen al dente kochen und zu dem Gemüse geben.

4. Die Pasta auf den Tellern anrichten und mit ein bisschen Rucola und Bufala Mozzarella garnieren. Nochmals ein bisschen Olivenöl über alles träufeln – fertig.

Tipp: Geröstete Pinienkerne würden ebenfalls hervorragend als Garnitur passen. Wer mag, kann auch noch geriebenen Parnesankäse über die Pasta geben.

Extra-Tipp: Übrig gebliebene Pasta muss nicht zwingend warm gegessen, sondern kann auch kalt als Salat oder in der Kombination mit z.B. noch mehr Rucola und Mozzarella als Lunch-Glas kombiniert und ins Büro mitgenommen werden.
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Hauptspeisen, Vegi

Rigatoni al Gorgonzola mit Birnen-Zwiebel-Chutney

April 24, 2016

Mhhhhh…falls es mal wieder was “für die Seele” sein darf, dann empfehle ich euch diese herzhaft, himmlisch leckere Pasta! Ich persönlich liebe Gorgonzola-Pasta. Und in der Kombi mit diesem spontanen Birnen-Zwiebel-Chutney war dieses Abendessen ein absolutes Highlight für mich :)

Klar, dies gehört definitiv nicht zur Kategorie “gesund”, aber man muss sich ja ab und zu auch mal was gönnen…

 

ZUTATEN

2 Portionen

– 250g Rigatoni (Pasta)

– 1 Portion Gorgonzola-Mascarpone Käse (fix fertige Portion im Kühlregal)

– 1 dl Milch

– 0.5dl Rahm

– Zucker, Salz, Pfeffer

– 1/2 Birne (Kaiser)

– 1/2 rote Zwiebel

– 1 Handvoll Rucola

 

ZUBEREITUNG

1. In einem Topf den Gorgonzola-Mascarpone zusammen mit der Milch und dem Rahm bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald alles flüssig ist mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken. Ja ihr habt richtig gelesen: Zucker! (sicher 1-2 TL)

2. Parallel die 1/2 Birne in kleine Würfel und die 1/2 Zwiebel in dünne Ringe schneiden. Zuerst die Zwiebel in ein bisschen Olivenöl anbraten und nach ca. 2 Minuten die Birnenwürfel dazu geben. Beides anbraten und mit Zucker, Salz und Pfeffer würzen.

3. Wasser für die Rigatoni zum Kochen bringen. Sobald das Wasser kocht, dieses salzen (Tipp: Wie viel Salz kommt ins Wasser?). Rigatoni al dente kochen.

4. Rigatoni mit der Sauce mischen und auf Tellern verteilen. Ein bisschen Rucola und ca. 2 EL vom Birnen-Zwiebel-Chutney als Krönung darüber geben.

Tipp: Geröstete Walnusskerne als zusätzliches Topping einsetzen. Falls was vom Chutney übrig bleiben sollte, könnt Ihr den Rest für diese tolle Vorspeise verwenden :)