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Herbst

Blitzküche, Frühstück, Süsses

Zwetschgen Crumble und Zwetschgen Smoothie

August 23, 2019

Ich weiss nicht, wie es euch geht…aber wenn ich eine Zwetschgenwähe backe, dann bleibt meistens eine Handvoll Zwetschgen übrig, welche nicht auf den Wähenboden passen. Dies passiert mir vor allem dann, wenn ich Tiefkühl-Zwetschgen kaufe und die Menge durch die Packungsgrösse vorbestimmt ist. Aber auch beim Kauf von frischen Zwetschgen, nehme ich immer einige zu viel, damit ich sicher genügend für die Wähe habe. Somit bleibt auch hier meistens eine Handvoll übrig. Da ich Zwetschgen “einfach so” nicht so gerne esse (ich mag sie lieber im Kuchen etc.) habe ich folgende zwei Blitzrezepte, mit welchen ich in Nullkomanix meinen Zwetschgenvorrat eliminiere:

Schneller Zwetschgen Crumble zum Dessert

Zwetschgen Crumble Rezept einfach schnell Zimtstreusel Streusel

 

Zwetschgen-Zimt Smoothie zum Frühstück

Zwetschgen Smoothie Rezept Reste verwerten Winter Smoothie Herbst

Beide Rezepte sind in wenigen Minuten zubereitet und schmecken göttlich!

ZUTATEN ZWETSCHGEN CRUMBLE
4 Personen
ZUBEREITUNG
  1. Den Ofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen.
  2. Mehl, KALTE Butter, Zucker, Haferflocken, Zimt und 1 Prise Salz mit den Händen zu einem Teig kneten, abdecken und im Kühlschrank kühl stellen.
  3. Die Zwetschgen-Hälften in feuerfeste Förmchen füllen. Pro Person ein Förmchen verwenden oder eine grössere Schale für alle zum Teilen.
  4. Den Crumble-Teig aus dem Kühlschrank nehmen und über die Zwetschgen bröckeln. Die Förmchen kommen nun für ca. 15-20 Minuten in den Ofen. Sobald der Crumble eine leichte Bräune angenommen hat, wird er aus dem Ofen genommen.
  5. Der Zwetschgen Crumble schmeckt am leckersten, wenn dieser frisch aus dem Ofen zusammen mit einer Kugel Vanille Glacé serviert wird. Dekorieren könnt ihr das Dessert mit einigen Tropfen flüssigem Honig und etwas Zimt.

 

ZUTATEN ZWETSCHGEN-ZIMT SMOOTHIE

  • 1 Handvoll Zwetschgen
  • 1 gefrorene, reife Banane (oder eine reife Banane und 6-8 Eiswürfel)
  • ca. 2dl Milch (oder Sojamilch, Mandelmilch…)
  • 1/2 Teelöffel Zimt
  • Zucker, Honig, Süssstoff nach Bedarf (Wenn die Bananen reif genug sind, brauchts das aber nicht)

ZUBEREITUNG

  1. Alles in den Mixer. Fertig. :)
Süsses

Apfelkuchen mit Quarkfüllung und Zimtstreusel

November 7, 2018

Pornös! Darf man das zu einem Kuchen sagen? :) Ich kann leider fast nicht anders…weil dieser Apfelkuchen mit Quarkfüllung und Zimtstreusel einfach so was von lecker ist! Egal ob frisch aus dem Ofen oder eiskalt aus dem Kühlschrank – ein solcher Apfelkuchen macht einem einfach nur glücklich.

Die süssen Zimtstreusel harmonieren gerade zu perfekt mit der cremigen Quarkfüllung und den leicht säuerlich schmeckenden Äpfeln. Und Dank einem fix-fertigen Mürbeteig ist der Kuchen auch in relativ akzeptabler Zeit zubereitet ;)

Gemeinsam mit einer Tasse Kaffee passt dieser Apfelkuchen hervorragend zu einem ausgedehnten Kaffeeklatsch mit Freundinnen oder als Mitbringsel, wenn man bei den Eltern oder Schwiegereltern zu Besuch ist. Egal mit wem ihr ein Stück von diesem wahr gewordenen Kuchentraum geniesst, die kalten Herbst- und Wintertage werden damit definitiv ein bisschen angenehmer zu ertragen sein…

 

ZUTATEN

Streusel:

  • 100g Mehl
  • 20g geriebene Mandeln
  • 80g Butter
  • 70g Zucker
  • 1.5 TL Zimt
  • Prise Salz

Quarkfüllung:

  • 150g Frischkäse (z.B. Philadelphia)
  • 500g Magerquark
  • 100g Zucker
  • 1 Päckli Vanillezucker
  • 2 Eier
  • 50g Stärke (Maizena)

Was ihr sonst noch braucht:

  • 800g süss-säuerliche Äpfel (z.B. Braeburn, Jazz, Pink Lady)
  • 1 Mürbeteig (z.B. Migros Anna‘s Best)
  • 5 EL geriebene Mandeln

Optional:

  • 20 Pekannüsse
  • 1 EL Ahornsirup
  • Prise Salz

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 170 Grad Umluft vorheizen.
  2. Alle Zutaten für die Zimtstreusel mit den Händen zu einem krümeligen Teig mischen und im Kühlschrank kalt stellen.
  3. Die Äpfel schälen (geht am besten mit einem Sparschäler) und in 1/8 schneiden. Die 1/8 nochmals in ca. 1cm dicke Stücke zerkleinern.
  4. Alle Zutaten für die Quarkfüllung in einer Schüssel glatt rühren und zur Seite stellen.
  5. Den Mürbeteig in einer 22cm-Springform auslegen. Den Rand der Springform vorher mit etwas Butter einfetten, damit der Teig nicht festkleben kann.
  6. Den Teigboden mit einer Gabel mehrmals einstechen und mit ca. 5 EL geriebenen Mandeln bestreuen.
  7. Als nächstes wird nun die Quarkfüllung auf dem Teigboden verteilt und die Apfelstücke darüber gegeben. Diese sollen etwas in die Quarkfüllung einsinken. Zum Schluss wird der Kuchen mit den Zimtstreusel bedeckt: Hierfür den vorbereiteten Streuselteig mit denn Händen zerbröseln.
  8. Der Kuchen wird bei 170 Grad für 40 Minuten gebacken. Danach weitere 15 Minuten bei 150 Grad.
  9. Optional: Wer mag, kann den Apfelkuchen zusätzlich mit karamellisierten Pekannüssen dekorieren. Hierfür werden die Pekannüsse in einer Schüssel mit 1 EL Ahornsirup und einer Prise Salz vermengt und dann für die letzten 15 Minuten Backzeit auf dem Kuchen verteilt und mitgebacken.
Beilagen, Hauptspeisen, Uncategorized, Vegi

Herbstliches Ofengemüse mit Dip

November 20, 2016

Ofengemüse ist eine sehr gesunde und auch dankbare Mahlzeit. Denn mit Kochen hat das eigentlich nicht wirklich viel zu tun. Die einzigen beiden Arbeitsschritte sind Gemüse klein schneiden und mit Olivenöl/Salz/Pfeffer/Kräuter marinieren. Den Rest erledigt der Ofen für uns :)

Beim herbstlichen Ofengemüse empfehle ich euch, dass ihr bei der Auswahl der Gemüsesorten auf deren Farben achtet. Je bunter das Herbstgemüse gewählt wird, desto hübscher sieht das Endergebnis aus. Ich habe zum Beispiel neben den gewöhnlichen Kartoffeln auch noch einige blaue Kartoffeln gekauft. Oder anstelle der orangen Karotten, gabs in meinem Menü auch noch die gelben und violetten Karottensorten. Wichtig: Ihr könnt selbstverständlich solche spezielle, extrabunte Gemüsesorten einkaufen, müsst dies aber nicht. Schmecken tuts genau gleich, ob farbig oder nicht ;)

Bei den Dips seid ihr ebenso flexibel: Als Basis verwende ich am liebsten Sauerrahm. Dieser ist eigentlich schon sehr lecker, wenn man ihn nur mit ein bisschen Salz/Pfeffer abschmeckt. Als zusätzliches Aroma kann z.B. Zitronenabrieb (oder Zitronenöl) hinzugegeben werden. Aber auch eine Variante mit frisch gehackten Kräutern und/oder Knoblauch ist sehr lecker. Solltet ihr aber z.B. noch was Pesto übrig haben (egal, was für eines), könnt ihr das mit dem Sauerrahm mischen und ihr werdet einen perfekten Dip erhalten.

Ich mach das meistens so…einen Blick in den Kühlschrank verrät mir, was es heute geben wird :) Meine beiden Dips sind zumindest so entstanden: Basilikumpesto mit Sauerrahm und der hübsche lila Dip besteht aus übrig gebliebenem Rotkraut, welches ich mit Sauerrahm püriert habe. Ihr seht – man ist eigentlich völlig frei, wie man dieses Menü gestalten möchte…

 

ZUTATEN

Für ein Blech (und evt. noch eine extra Ofenform)

  • 2 Blaue Kartoffeln
  • 2 normale, festkochende Kartoffeln (nicht zu gross)
  • 1 kleines Stück Kürbis (z.B. Hokaido)
  • 5 Karotten
  • 1 Zucchini
  • 6 braune Champignon
  • 1 Rande (rote Beete)
  • 1 Fenchel
  • 8 Cherry Tomaten
  • 2 grosse Blätter Kale (Federkohl)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 5 Zweige Thymian
  • Olivenöl/Salz/Pfeffer

Dip

  • Sauerrahm mit frischen Kräutern und gepresster Knoblauch
  • Sauerrahm mit Zitronenöl oder Zitronenschale
  • Sauerrahm mit Pesto
  • Sauerrahm mit Rotkraut (püriert mit Stabmixer)
  • Hummus
  • Sauerrahm mit Oliventapanade
  • etc.

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen.
  2. Gemüse waschen und klein schneiden (grob).
  3. Gemüse (alles ausser Zucchini, Kale und Pilze) in einer grossen Schüssel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren und auf ein Blech mit Backpapier geben. Bitte darauf achten, dass das Gemüse schön verteilt wird und nicht einen riesigen Haufen bildet. Es macht nichts, wenn es ein bisschen übereinander liegt, aber sollte es zu viel sein, gebt den Rest besser in eine Schale, welche ihr ebenfalls in den Ofen schiebt (Achtung: Das geht nur mit Umluft. Wenn ihr nur Unter- und Oberhitze haben solltet, dann nur etwas auf einmal in den Ofen schieben).
  4. Während der erste Teil im Ofen ist, könnt Ihr nun auch noch die Zucchini, den Kale und die Champignon mit Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren. Nach 20 Minuten Backzeit werden dann die Zucchini, Kale und Champignon UND den Thymian zum restlichen Gemüse gegeben.
  5. Nach weiteren 20 Minuten (Total ca. 40 Minuten) sollte das herbstliche Ofengemüse ready sein. Abhängig ist das v.a. von der Grösse der Kartoffeln.

Ob ihr das Ofengemüse als Hauptgang oder Beilage verwendet, ist euch überlassen. Für ein easy Dinner nach dem Feierabend, reicht mir das vollkommen aus. Falls Ihr jedoch noch dazu servieren möchtet, würde z.B. ein frischer Salat oder auch ein bisschen Fleisch (Lamm Nierstück, Pouletbrüstli etc.) passen.

Tipp: Sollte noch etwas Gemüse übrig bleiben, könnt ihr dieses in einer Bratpfanne erneut erwärmen und ein weiteres Mal servieren. Solltet ihr so viel übrig haben, dass ihr keine Lust habt, ein weiteres Mal Ofengemüse zu essen, könnt ihr das Gemüse auch zu einer Suppe verarbeiten: Hierfür einfach Gemüse mit etwas Wasser aufkochen, Bouillon hinzugeben und mit dem Stabmixer pürieren.

 

Süsses

Marroni Tiramisu mit Amaretto-Zimt-Zwetschgen

November 6, 2016

Das klassische Tiramisu gehört zu meinen absoluten Dessert-Favoriten, dicht gefolgt von Crème Brulée und Mousse au Chocolat. Da ich aber ein Nachtisch servieren wollte, welcher mein Herbstmenü perfekt abrundete, kreierte ich kurzerhand eine Neuinterpretation des Italienischen Klassikers. Das daraus entstandene Marroni-Tiramisu mit Amaretto-Zimt-Zwetschgen ist lecker und passt hervorragend in die kalte Jahreszeit.

Dank dem fertigen Marroni-Püree und den Tiefkühlzwetschgen ist das Dessert auch in relativ kurzer Zeit zubereitet.

Und so geht’s:

 

ZUTATEN

Für 6-8 Personen

  • 250g Mascarpone
  • 2 Eier (frisch!)
  • 5 EL Zucker
  • 200g Marroni-Püree (aus dem Tiefkühler)
  • 32 Zwetschgen-Hälften
  • 3dl Wasser
  • 6 EL Amaretto
  • 1/2 Zimtstange
  • Zimt (gemahlen)
  • 1/2 Packung Löffelbisquit

ZUBEREITUNG

  1. Das Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen.
  2. Das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Den Mascarpone und das Marroni-Püree dazu geben und alles zusammen glatt rühren.
  3. Sobald die Masse schön cremig ist, wird der Eiweissschnee vorsichtig darunter gezogen.
  4. Die Zwetschgen zusammen mit dem Wasser, der Zimtstange und dem Amaretto aufkochen und für ca. 5 Minuten leicht weiter köcheln lassen. Sobald die Zwetschen etwas weich sind, werden diese zum Auskühlen auf einen Teller gelegt. Die Flüssigkeit ebenfalls ein bisschen auskühlen lassen.
  5. In 8 Gläser werden nun schichtweise der getränkte Löffelbisquit, die Marroni-Crème und die Zwetschgen gefüllt. Startet am besten mit einem Löffelbisquit, welchen Ihr kurz in den Zwetschgen-Sud taucht, dann halbiert und auf den Glasböden verteilt.
  6. Als zweite Schicht kommen nun die Zwetschenhälften (2-3 Stück) auf den Bisquit. Achtet darauf, dass die Hälften schön am Glasrand verteilt sind, so dass man diese nachher von aussen sehen kann.
  7. Als dritte Schicht kommt nun die Marroni-Crème. Anschliessend beginnt Ihr wieder von vorne mit dem getränkten Löffelbisquit.
  8. Ich habe insgesamt 2 Schichten von allem gemacht. Aber dies ist stark abhängig, wie gross eure Gläser sind und wie hoch ihr diese füllt. Wichtig ist, dass die letzte Schicht aus Crème besteht.
  9. Die Marroni Tiramisu Gläser werden mit Folie zugedeckt und kalt gestellt. Erst kurz vor dem Servieren werden sie noch mit einer Schicht Zimt bestäubt. Hierfür am besten den Zimt durch ein feines Sieb streuen.

Tipp: Das Dessert kann problemlos am Vortag zubereitet werden und eignet sich daher ideal für ein Gäste-Menü, bei welchem man die Gäste nicht lange alleine verweilen lassen muss ;)

Extra-Tipp: Das beste Rezept für ein klassisches Tiramisu findet ihr übrigens hier. :)

 

Hauptspeisen, Vegi, Vorspeisen

Schnelle Kürbis Gnocchi

Oktober 19, 2016

Diese selbst gemachten Kürbis Gnocchi sind Dank dank meinen vielseitig eingesetzten, vorgekochten Kürbiswürfel von der Migros in kürzester Zeit zubereitet. Klar, es handelt sich immer noch um selbstgemachte Gnocchis, welche logischerweise mehr Zeit benötigen, als jene aus der Packung, aber immer noch um einiges schneller essbereit sind, als wenn man zuerst noch den Kürbis im Ofen gar backen müsste ;)

Zusammen mit einer leckeren Salbei-Butter und ein bisschen frisch geriebenen Parmesan ergibt euch dieses Rezept entweder ein leckeres Dinner für 2 oder auch eine passende Herbst-Vorspeise für 4-6 Personen.

 

ZUTATEN

2 Personen Hauptgang, 4-6 Personen Vorspeise

  • 400g Butternuss Kürbis (Fertig gekocht, vakuumiert)
  • 160g Mehl (plus Mehl zum bestreuen/kneten)
  • 30g geriebener Parmesan
  • 1 Prise Salz

 

  • 4 gehäufte EL Butter
  • 10 frische Salbeiblätter
  • geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Die Kürbiswürfel mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen und zusammen mit dem Parmesan, dem Salz und dem Mehl zu einem Teig kneten. Verwendet bitte keinen Stabmixer, denn dieser würde den Kürbis zu breiig und flüssig machen.
  2. Wundert euch nicht über die Konsistenz des Gnocchi-Teigs, welcher beim Zusammenkneten aller Zutaten entsteht. Dieser ist nämlich ziemlich klebrig, weshalb Ihr auf eurer Arbeitsfläche 2-3 EL Mehl verteilen müsst, damit Ihr ihn weiterverarbeiten könnt.
  3. Der Teig wird nun in ca. 3 Portionen geteilt. Jede Portion wird nacheinander auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer 2cm dicken Rolle ausgerollt.
  4. Die Rollen mit Hilfe eines Küchenmessers in ca. 1.5cm breite Stückchen schneiden und auf einem Blech mit einem mehlbestreutem Backpapier zwischenlagern. Dieser Schritt wiederholen, bis alle Rollen klein geschnitten sind.
  5. Als nächster Schritt werden die Kürbis Gnocchi im kochenden Salzwasser  gegart, bis diese an der Wasseroberfläche aufschwimmen (= Zeichen, das sie gar sind). Alle Kürbis Gnocchi sollen portionenweise gekocht und mit einer Schaumkelle aus dem Wasser abgeschöpft werden.
  6. Nebenbei die Butter zusammen mit dem klein geschnittenen Salbei in einer Bratpfanne schmelzen lassen. Sobald alle Kürbis Gnocchi gegart und abgeschöpft sind, kommen diese in die Pfanne zur Butter und dem Salbei. Alles einmal richtig durchschwenken und mit frisch geriebenen Parmesan servieren.

Tipp: Lasst die Gnocchi nicht zu lange auf dem Blech stehen, weil sie sonst wieder klebrig werden und nicht mehr so einfach vom Backpapier abgehen.

 

Hauptspeisen, Uncategorized, Vegi

Kürbisrisotto mit Mascarpone, Kale und Cherry-Tomaten

Oktober 11, 2016

Die Inspiration zu diesem leckeren Kürbisrisotto habe ich mir kürzlich bei einem vorzüglichen Pasta-Gericht aus unserem FelFel-Kühlschrank im Office geholt. Die Kombination des cremigen Risottos mit der Süsse des Kürbis harmoniert einfach gerade zu perfekt mit dem in Knoblauch angedünsteten Federkohl (Kale) und der fruchtigen Komponente der Cherry-Tomaten. Ein wahres Gedicht könnte man sagen! :)

Die Kreation hört sich im ersten Moment ein bisschen aufwändig an, ist aber mit den richtigen Zutaten “relativ schnell” zubereitet:

  1. Fertig gekochte Kürbiswürfel von der Migros
  2. Vorgeschnittener Baby-Kale ebenfalls von der Migros

Natürlich könnt Ihr auch auf frischen Kürbis zurückgreifen. Bitte beachtet dann einfach, dass dieser entweder im Ofen oder im Wasser vorgegart werden muss. Auch beim Kale (Federkohl) könnt Ihr den gewöhnlichen, d.h. die grossen Blätter verwenden. Bitte schneidet die grossen Blätter dann einfach in feine Streifen (ca. 1cm) und dünstet die Blätter ca. 5 Minuten länger an.

So – aber nun zum Rezept:

 

ZUTATEN

4 Portionen

  • 2 Gläser Risotto (2dl Gläser)
  • 1 Glas Weisswein
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Packung Kürbiswürfel à 400g
  • 2 Packungen Baby-Kale (oder 4 Blätter normaler Kale)
  • 3 Gläser Cherry Tomaten (ca. 250g)
  • 2 gehäufte EL Mascarpone
  • 1 Glas geriebener Parmesan
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer
  • ca. 1.5l Boullion

 

ZUBEREITUNG

  1. In einer Pfanne den Baby-Kale zusammen mit dem gepressten Knoblauch kurz in Olivenöl (3 EL) andünsten. Nach 2 Minuten die halbierten Cherry-Tomaten dazu geben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pfanne zur Seite stellen und auskühlen lassen.
  2. In einem Topf die 1.5l Boullion zum Kochen bringen. Ich benutze immer Bouillonwürfel, da hier die Dosierung etwas einfacher ist, als bei dem Pulver. Bei der Sorte seid Ihr frei: Gemüse, Poulet, Rind – alles ok. Wichtig dabei ist, dass die Boullion während der ganzen Zeit über leicht köchelt. Kühlt die Bouillon aus, verliert der Risotto seinen Glanz.
  3. In einer grossen Bratpfanne die Zwiebeln im Olivenöl andünsten (3 Minuten), dann den Reis dazu geben und nochmals 1 Minute weiterdünsten lassen. Mit dem Weisswein ablöschen und gleich hinterher die ersten 1-2 Suppenkellen der Bouillon zufügen.
  4. Die Boullion im Reis einkochen lassen und immer dann, wenn die Flüssigkeit fast verschwunden ist, wird eine weitere Kelle Boullion nachgegossen. Dies macht ihr solange, bis der Reis al dente ist, d.h. noch bissfest.
  5. Nebenbei, d.h. solange der Risotto am köcheln ist, könnt Ihr die Hälfte der Kürbiswürfel mit dem Stabmixer fein pürieren.
  6. Sobald der Risotto ready ist, wird das Kürbispüree, die Mascarpone und der Parmesan in den Risotto eingerührt. Sobald sich die Mascarpone aufgelöst hat, gebt Ihr auch noch die Kürbiswürfel hinzu und schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab.
  7. Zum Servieren wird der Kale-Cherry-Tomaten-Mix nochmals kurz erwärmt und dann auf den Kürbisrisotto gegeben.

Tipp: Anstatt Mascarpone könntet Ihr auch Philadelphia oder einen Ziegenfrischkäse unterrühren.

 

 

 

 

Hauptspeisen, Kleinigkeiten, Uncategorized, Vegi

Herbstliche Gemüse-Tarte

Oktober 7, 2016

Die Kombination aus Rotkohl, Kürbis, Champignon Pilzen und Ziegenfrischkäse schmeckt nicht nur fantastisch, sondern macht auch richtig Lust auf die bevorstehende Herbstzeit. Klar, ich trauere dem Sommer natürlich auch nach, aber der Herbst hat mit seinen letzten wärmenden Sonnenstrahlen, den bunten Wäldern und der leckeren Wild-Saison auch definitiv seine schönen Seiten!

Die herbstliche Gemüse-Tarte ist Dank dem Fertig-Dinkelteig und dem Rotkohl aus der Packung auch in relativ kurzer Zeit zubereitet. Begleitet von einem Nüssli- oder Chicorée-Orangen-Salat ergibt euch das ein wunderbares Dinner und allenfalls auch noch ein Lunch für den nächsten Tag im Büro ;)

 

ZUTATEN

  • 1 Dinkel-Kuchenteig
  • ca. 300g Rotkohl (fertig zubereitet)
  • 150g Kürbis (z.B. Muskat oder Butternut)
  • 200g Champignons (braun)
  • 150g Ziegenfrischkäse
  • 2-3 Zweige Thymian (oder getrockneter Thymian geht auch)
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 210 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen. Bei Wähen/Tartes habe ich festgestellt, dass sich Ober-und Unterhitze fast besser eignen als Umluft.
  2. Den Kürbis von der Schale befreien und in kleine Würfel schneiden (ca. 1cm). Die Würfel ca. 3 Minuten in Olivenöl andünsten und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  3. Die Pilze in dicke Scheiben schneiden (5mm). Die Knoblauchzehen halbieren und zusammen mit den Pilzen im Olivenöl anbraten, bis die Pilze leicht gebräunt sind. Die Knoblauchzehen entfernen und die Pilze mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Den Dinkelteig in eine Wähen-/Tarteform geben und den Boden mit einer Gabel einstechen.
  5. Den Rotkohl aus der Packung nehmen und ein wenig “ausdrücken”, d.h. von der Flüssigkeit befreien bevor dieser auf dem Teigboden gleichmässig verteilt wird.
  6. Als nächster Schritt die Champignons und die Kürbiswürfel gleichmässig auf dem Rotkohl verteilen.
  7. Den Ziegenfrischkäse “brockenweise” auf die Tarte geben und mit Thymian-Blätter und Pfeffer bestreuen.
  8. Die Tarte wird nun für 20 Minuten in der Ofenmitte und dann nochmals für weitere 5 Minuten auf unterster Stufe gebacken.

Tipp: Als weitere Ergänzung zu dem bereits verwendetem Gemüse eignet sich Kale (Grünkohl). 1-2 Blätter müssten sehr klein geschnitten und zusammen mit dem Kürbis angedünstet werden, bevor dieser auf der Wähe verteilt werden kann.

 

Süsses, Uncategorized

Das Geheimnis der perfekten Zwetschgenwähe

September 18, 2016

Eine Zwetgschenwähe ist eigentlich ja nix besonderes. Aber es kommt eben auf die Details an, ob die Zwetschgenwähe ein Gedicht ist oder eher einem schlechten Liebesroman gleicht.

Gerne verrate ich euch daher meine 3 Geheimnisse einer richtig guten Zwetgschenwähe :)

1. Süsser Mürbeteig
Süsser Mürbeteig ist für mich persönlich die Basis einer jeder Zwetschgenwähe. Das Resultat schmeckt einfach um einiges besser, als wenn man Blätterteig oder neutralem Kuchenteig verwendet.
Ich greife dabei immer auf den fix-fertig Ausgewallten zurück. Wenn Ihr die Zeit habt, den Mürbeteig selber zu machen – um so besser! (In dem Fall würde ich dann aber gleich noch 1 TL Zimt in den Teig einarbeiten) Ein Grundrezept findet ihr hier.

2. Zwetschgen-Marmelade
Auf den Teigboden verteile ich immer eine dünne Schicht Zwetschgen-Marmelade. Alternativ geht aber auch Aprikose-Marmelade oder sonst irgend eine Sorte, die Ihr zuhause habt.

3. Vanille im Wähenguss
Im Wähenguss gehört für mich einfach immer noch einen Hauch von Vanille mit rein. Simpel, aber lecker!

So, das wären meine 3 Geheimnisse einer (für mich) perfekten Zwetschgenwähe. Nix besonderes, ich weiss. Aber es sind eben oft die Kleinigkeiten, die es ausmachen….

 

ZUTATEN

  • 1 süsser Mürbeteig
  • 700g frische Zwetschgen (oder aus dem Tiefkühler)
  • 4-5 EL geriebene Haselnüsse oder Mandeln
  • 2-3 EL Marmelade (Zwetschgen, Aprikose…)
  • 2 Tl Zucker
  • 1 TL Zimt
  • Puderzucker

Für den Guss

 

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 200 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen
  2. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in eine Wähenform geben. Dabei das mitgelieferte Backpapier gleich dran lassen, so das der Teig nicht an der Form festkleben kann. Den Teigrand auf eine gleichmässige Höhe bringen, in dem Ihr diesen einklappt und ausebnet, da wo er zu hoch ist.
  3. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen und mit der Marmelade bestreichen. Anschliessend die geriebenen Nüsse darauf verteilen, bis überall eine ca. 3mm Schicht vorhanden ist. Auf die geriebenen Nüsse ein bisschen Zimt und Puderzucker verteilen (so dass der Boden halt auch schon nach etwas schmeckt).
  4. Nun werden die halbierten und entsteinten Zwetschgen gleichmässig auf der Wähe verteilt.
  5. Alle Zutaten für den Wähenguss miteinander vermengen (am besten mit einem Schwingbesen oder Handmixer) und dann langsam über die Wähe giessen.
  6. Die Wähe nun bei 200 Grad in der unteren Ofenhälfte für ca. 20-25 Minuten goldbraun backen. Meistens backe ich die Wähe dann nochmals weitere 5 Minuten ausschliesslich auf Unterhitze zu Ende, so dass auch der Boden leicht gebräunt ist.
  7. Die Zwetschgenwähe auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Tipp: Die Zwetschgenwähe schmeckt noch besser, wenn Ihr diese mit einer Zimtsahne serviert! Falls Ihr also noch ein bisschen Zeit übrig habt, so macht euch doch die Mühe, frische Sahne/Rahm steif zu schlagen und mit ein bisschen Zucker und Zimt abzuschmecken. Ich versichere euch, das schmeckt einfach göttlich! :)

Extra-Tipp: Und falls noch eine Handvoll Zwetschgen übrig bleiben sollte, findet Ihr hier zwei Rezepte, mit welchen Ihr die restlichen Zwetschgen schnell und einfach verwerten könnt.