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Tomaten Tarte – schnell und einfach

August 11, 2019

Eine Tomaten Tarte kann als Hauptspeise zusammen mit einem Salat oder kleingeschnitten als Apéro-Häppchen serviert werden. Schmecken tut die Tomaten Tarte fantastisch – egal in welcher Grösse diese aufgetischt wird ;)

Dieses Rezept eignet sich perfekt für die Sommermonate, denn dann wachsen die Tomaten auch in unseren Breitengraden. Wird die Tomaten Tarte mit faden, geschmacklosen Gewächshaus-Tomaten zubereitet, ist das Ergebnis nämlich nur halb so gut, wie mit Zutaten aus der Region (oder gar vom eigenen Garten) :)

Für meine Tomaten Tarte habe ich klassische Rispentomaten und Cherrytomaten genommen. Ihr könnt selbstverständlich auch nur auf eine Sorte zurückgreifen. Optisch macht es einfach ein bisschen mehr her, wenn ihr verschiedene Sorten miteinander mischt. Besonders schön wäre z.B. auch ein Mix verschiedenfarbiger Cherrytomaten.

 

ZUTATEN

2 Personen (Hauptspeise)

4-8 Personen (Häppchen)

  • 1 Blätterteig (rechteckig ausgewallt)
  • 1 Becher Ricotta à 250g
  • 4 gehäufte EL geriebener Parmesan
  • Tomaten (ich habe verwendet: 1 Tomate, 15-20 Cherrytomaten)
  • Frischer Basilikum
  • Olivenöl
  • Salz/Pfeffer
  • Getrocknete italienische Kräuter (Gewürzmischung)

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
  2. Den Blätterteig auf ein Blech legen und die Ränder ca. 2cm einklappen und festdrücken.
  3. Den Ricotta mit dem geriebenen Parmesan sowie etwas Salz und Pfeffer vermengen und auf dem Blätterteig gleichmässig verteilen.
  4. Die Tomaten in ca. 5mm dicke Scheiben schneiden. Die Cherrytomaten ebenfalls in Scheiben schneiden (dritteln). Die Tomaten- und Cherrytomatenscheiben auf dem mit Ricotta bedeckten Blätterteig verteilen.
  5. Alles mit Salz und Pfeffer würzen und mit einem Schuss Olivenöl beträufeln.
  6. Die Tomaten Tarte für ca. 20-25 Minuten in den Ofen schieben.
  7. Sobald die Ränder goldbraun gebacken sind, kommt die Tomaten Tarte aus dem Ofen und wird mit 1 TL getrockneten Italienischen Kräutern besträut sowie mit frischen Basilikumblättern dekorativ belegt.

 

Tipp: Wer mag kann zusätzlich (nach dem Backen!) noch einige geröstete Pinienkerne auf die Tomaten Tarte geben.

Extra-Tipp: Als Variation kann der Ricotta anstelle von Parmesan entweder mit frischen Zitronenzesten oder etwas frischem Basilikumpesto vermengt werden.

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Flammkuchen mit Feigen und Ziegenkäse

September 26, 2018

Ein Flammkuchen mit Feigen, Ziegenkäse und Rucola passt perfekt in den Spätsommer bzw. Herbstzeit. Egal ob in kleinen Stücken als Apéro-Häppchen serviert oder als Hauptmahlzeit zusammen mit einem Salat oder einer Kürbissuppe – dieses vegetarische Flammkuchenrezept wird bestimmt auf Anklang stossen!

Wer mag kann den Flammkuchen zusätzlich den angegebenen Zutaten noch mit etwas Honig und/oder Rohschinken verfeinern. Oder Anstelle des Rucolas könnt ihr auch etwas Kale (=Grünkohl) auf den Flammkuchen geben. Dieser wird im Ofen richtig schön knusprig und verleiht dem Gericht ein bisschen extra-Crunch ;) Probiert aus, was euch am besten schmeckt…oder arbeitet mit den Zutaten, die ihr noch in eurem Kühlschrank findet. Ein Flammkuchen eignet sich hervorragend, um mal was Neues auszuprobieren.

 

ZUTATEN

2-4 Personen (als Hauptgang oder Apéro)

  • 2 Flammkuchen Fertigteig (Meine Empfehlung: Anna’s Best Flammkuchenteig von Migros)
  • 1 Becher Crème Fraiche mit Kräutern
  • 2 rote Zwiebeln
  • 4 Feigen
  • 1 Ziegenweichkäse z.B. Chavroux
  • Rosmarin (frischer Rosmarin oder getrocknet/gemahlen)
  • Salz, Pfeffer

 

  • Optional/Alternativen: Honig, Rohschinken, Kale

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die roten Zwiebeln je nach Belieben in Streifen oder Ringe schneiden (pro Teig = 1 Zwiebel).
  3. Die Feigen waschen und in feine Scheiben von ca. 2-3mm schneiden (pro Teig = 2 Feigen).
  4. In der Zwischenzeit sollte der Ofen vorgeheizt sein, d.h. wir können mit dem Belegen des Flammkuchens beginnen: Hierfür wird zuerst ein Teig zusammen mit dem Backpapier auf einem Blech ausgebreitet und mit einem 1/2 Becher Crème Fraiche bestrichen sowie mit dem gemahlenen Rosmarin bestreut. Falls ihr frischen Rosmarin verwendet: Schneidet einige Nadeln in ganz kleine Stücke und verteilt diese auf dem Flammkuchenteig.
  5. Schneidet nun den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger). Kleine Stücke eignen sich eher für Apéro-Häppchen, grössere Stücke als Hauptgang.
  6. Der Flammkuchen wird nun mit den  Zwiebeln, den Feigen und den Ziegenkäsescheiben belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut und wird dann für ca. 8 Minuten in den Ofen geschoben.
  7. Sobald der Flammkuchen fertig ist, d.h. eine leicht bräunliche Farbe an den Rändern angenommen hat, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und verteilt noch etwas Rucola darüber.

Ich empfehle euch, den zweiten Teig mit den restlichen Zutaten erst dann zu belegen und backen, wenn ihr den ersten gegessen habt. Wenn ihr beide Teige gleichzeitig vorbereitet, aber nur einen in den Ofen schieben könnt, dann weicht der andere Teig auf und wird matschig. Von dem her gesehen, ist es besser einer nach dem anderen zubereiten und backen ;)

 

Kleinigkeiten, Vegi

BBQ Zucchetti mit Cherrytomaten und Burrata

August 2, 2018

BBQ Zucchetti mit Cherrytomaten, frischem Burrata und Parmesan-Knoblauch Crumble sind ein absolutes Beilagen-Highlight in der Grillsaison! Die Kombination der fruchtig-süssen Cherrytomaten, mit dem leckeren Grillaroma der Zucchetti harmonieren gerade zu perfekt mit dem cremigen Burrata…mmhhh! Ich könnte gleich schon wieder eine Portion davon essen! :)

Für’s Auge macht diese Beilage ebenfalls etwas her. Hübsch angerichtet auf einer Platte, kann sich jeder daran bedienen. Egal ob es dazu Fleisch, Fisch oder weiteres Gemüse vom Grill gibt – die BBQ Zucchetti mit den Cherrytomaten und Burrata passen (fast) immer.

Und wer lieber Auberginen mag, kann dieses Rezept übrigens auch wunderbar anstelle der Zucchetti mit Auberginen machen. Funktioniert genau gleich und schmeckt ebenfalls göttlich!

 

ZUTATEN

6-8 Portionen

  • 3 grosse Zucchetti
  • 500g Cherrytomaten
  • 1-2 Burratina
  • 1 Knoblauchzehen
  • 3 Scheiben trockenes Brot
  • 4 EL geriebenen Parmesan
  • 1/3 Bund Basilikum
  • Olivenöl
  • Salz/Pfeffer/Zucker
  • Balsamico Essig

ZUBEREITUNG

  1. Für die Crumble werden die trockenen Brotscheiben mit Hilfe eines Messers zu kleinen Krümeln verarbeitet.
  2. Die Brotkrümel in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anrösten und zum Schluss noch ein Knoblauchzehen dazu pressen
  3. Die Crumble mit 3-4 EL Parmesan, gehacktem Basilikum sowie Salz und Pfeffer vermengen.
  4. Die Cherrytomaten in einer Grillschale (ohne Löcher) mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, 2-3 TL Zucker und 2 TL Balsamico Essig heiss werden lassen, bis diese leicht schrumpelig werden oder platzen.
  5. Parallel dazu werden die in 5mm dicken Scheiben geschnittenen Zucchetti auf dem Grillrost von beiden Seiten grilliert. Die Zucchetti-Scheiben vor dem Grillieren noch mit Olivenöl und Salz marinieren.
  6. Zum Anrichten kommen die grillierten Zucchetti und die Cherrytomaten auf eine Platte und werden mit dem frischen Burrata (kalt!) sowie dem Crumble garniert. Noch einen Schuss Olivenöl und etwas Salz/Pfeffer und frische Basilikumblätter darüber geben – fertig!

Tipp: Diese Beilage kann heiss, lauwarm oder kalt serviert werden.

 

Weitere leckere Beilagen-Rezepte für die Grillsaison findest du hier:

Beilagen, Vegi

Green Couscous-Salat mit Gemüse

Juni 30, 2018

Green Couscous-Salat mit Gemüse ist eine leckere und gesunde Beilage für jeden Grillabend. Der Couscous schmeckt Dank dem untergerührten Basilikumpesto wunderbar würzig und verleiht dem Salat das gewisse Extra.

Oftmals sind Coucous-Salate (je nach Zubereitungsart) eher eine fade Angelegenheit und auf dem Beilagenbuffet nicht die erste Wahl. Das wird euch dank dem Basilikumpesto bei diesem Salat nicht passieren!

Für den Green Couscous-Salat könnt ihr die Gemüsesorten verwenden, die euch am besten schmecken oder die ihr noch im Kühlschrank bzw. Tiefkühler habt. Das Gemüse muss natürlich nicht zwingend nur grün sein ;) Es würden theoretisch auch noch Cherry Tomaten, Peperoni etc. dazu passen, dann ist es einfach kein “Green Couscous-Salat” sondern z.B. ein mediterraner Couscous-Salat. Für die Namensgebung interessiert sich am Esstisch aber so oder so niemand! :)

Der Salat kann problemlos am Vortag zubereitet und auch noch einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Falls was übrig bleibt, ist der Green Couscous-Salat auch ein ausgewogenes Take Away Mittagessen fürs Büro.

 

ZUTATEN

  • 3 Gläser Couscous (2dl Gläser)
  • 7dl Wasser
  • 4 gehäufte EL Basilikumpesto (oder Pesto aus dem Kühlregal)
  • 150g Kefen (TK)
  • 150g geschälte Edamame (TK)
  • 2 Zucchetti
  • 250g Fenchel, oder grüne Spargeln, Gurken, grüne Melonen…etc.
  • Salz/Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehen
  • Olivenöl

Garnitur:

  • Feta
  • Rucola

ZUBEREITUNG

  1. In einer Bratpfanne etwas Olivenöl erhitzen und nacheinander zuerst die Kefen, dann die Edamame und zum Schluss die in Scheiben geschnittenen Zucchetti kräftig anbraten.
  2. Jede Gemüseportion wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und zum Auskühlen zur Seite gestellt.
  3. Sobald die letzte Portion Gemüse angebraten ist, wird nochmals etwas Olivenöl in die Pfanne gegeben und den Knoblauchzehen dazu gepresst. Alle Gemüsesorten werden anschliessend wieder zurück in die Pfanne gegeben und mit dem Knoblauchöl vermengt und anschliessend zur Seite gestellt.
  4. Das Wasser wird zusammen mit 1 TL Salz in einem Topf zum Kochen gebracht und sobald es kocht mit dem Basilikumpesto vermengt. Das Baslikumpestowasser wird sogleich über den Couscous gegeben. Nach kurzer Quellzeit ist der Couscous auch schon fertig und kann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.
  5. Der Couscous-Salat wird mit nun mit dem angebratenen Gemüse vermengt und etwas Rucola und zerbröckeltem Feta sowie einem guten Schuss Olivenöl garniert.
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Randensuppe – Pink Beauty ohne erdigen Beigeschmack

Oktober 8, 2017

Diese Randensuppe sieht hübsch aus, schmeckt lecker und ist zudem auch noch blitzartig zubereitet. Ich persönlich mag Randen nur im kalten Zustand, d.h. als Salat. Wenn sie warm serviert wird als Gemüse, Risotto oder Suppe, stört mich dieser erdige, leicht modrige Nachgeschmack. Falls es dir ähnlich ergeht, ist dieses Rezept perfekt für dich geeignet. Dank den Äpfeln und dem Apfelsaft, welche eine fruchtige Note in die Suppe bringen, verschwindet dieser typisch “erdige” Nachgeschmack komplett. Alle Randen-Liebhaber, welche nun allenfalls etwas enttäuscht sind, können einfach das Mengenverhältnis der Zutaten zugunsten der Randen ändern, so dass diese eine geschmackliche Poleposition erhält ;)

Auf die Rezept-Idee für diese Randensuppe bin ich nach einer meiner letzten Instagram-Posts “Edamame-Quinoa-Burger mit Randen-Apfel-Slaw” gekommen. Ich hatte noch etwas Randen übrig, weshalb ich einen Verwendungszweck dafür finden musste ;) Ganz nach dem Motto “No Food Waste” habe ich die übrigen Randenstäbchen, mit bereits etwas weniger frischen Äpfeln, übrig gebliebenen Gschwellti (= gekochte Kartoffeln) Zwiebeln, Apfelsaft und Crème Fraiche zu einer Suppe verarbeitet.

So komme ich übrigens oftmals zu den besten Rezeptideen…einfach in den Kühlschrank schauen und versuchen, das zu verwerten, was noch übrig ist. Dies gibt dem Kochprozess noch eine extra Challenge und macht um so glücklicher, wenn das Resultat lecker schmeckt :)

 

ZUTATEN

2 Portionen (Hauptgang)

4 Portionen Vorspeise

  • 300g Randen gekocht (ganz, Stäbchen oder Würfel) 
  • 2 Äpfel (nur 1 Apfel, falls mehr Randengeschmack erwünscht ist)
  • 2 Kartoffeln (gekocht oder roh)
  • 1 grosse oder 2 kleinere Zwiebeln
  • 5dl Wasser / Boullion
  • 2dl Apfelsaft (nur 1dl Apfelsaft, falls mehr Randengeschmack erwünscht ist)
  • Crème Fraiche
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

ZUBEREITUNG

  1. Die Zwiebeln grob zerkleinern und in etwas Öl andünsten bis diese eine leichte Bräune haben.
  2. Währenddessen die Kartoffeln und Äpfel schälen (Äpfel können auch mit Schale verarbeitet werden) und in kleine Stücke schneiden.
  3. Sobald die Zwiebeln angedünstet sind, werden diese mit dem Apfelsaft und dem Wasser abgelöscht. Die Kartoffel-und Apfelstücke sowie 1 Boullion- Würfel hinzugeben.
  4. Das Ganze ca. 10 Minuten kochen, bis die Kartoffeln und Äpfel weich sind. Nun könnt ihr die Randenstücke hinzugeben (diese sind ja bereits vorgekocht) und alles nochmals kurz aufkochen.
  5. Mit dem Handmixer/Pürierstab alles fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tipp: Vor dem Pürieren könnt ihr mit Hilfe eines Massbechers etwas Flüssligkeit aus dem Topf schöpfen, welche ihr nach dem Pürieren nach und nach wieder dazuschüttet. Auf diese Weise könnt ihr die für euch perfekte Suppen-Konsistenz erreichen – einfach so viel Flüssigkeit wieder hinzugeben, bis es für euch stimmt.
  6. Zum Servieren etwas Crème Fraiche auf der Suppe verteilen und z.B. mit einem Basilikumblatt, etwas Petersilie oder ein bisschen Dill garnieren.
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Green Curry – Erbsensuppe mit Smokey Sesam-Würfel

Februar 28, 2017

Erbsensuppe mit Green Curry, Kokosnussmilch und Limette: Bei dieser Kombi grüsst dich Thailand in deiner hauseigenen Küche :) Die Suppe ist einfach in der Zubereitung und schmeckt wirklich fantastisch!

Die Smokey Sesam-Würfel sind dagegen eine kleine Herausforderung. Damit die so hübsch aussehen, werden geräucherte Tofuwürfel zuerst in Sojasauce, dann in Mehl, dann in Ei und zum Schluss in Sesam gewälzt, bevor sie langsam in der Bratpfanne angebraten werden. Für “schnell mal nach dem Feierabend” definitiv zu viel Aufwand. Aber für eine hübsche Vorspeise, wenn man am Wochenende Gäste zu Besuch hat, jede Minute wert! ;) Wenns schnell gehen muss, empfehle ich euch, die Smokey Tofu Würfel einfach in Sojasauce zu marinieren, anzubraten und zum Schluss einen Esslöffel Sesamöl darüber zu geben. Zusammen mit der Erbsensuppe, habt ihr eine schnelle und ausgewogene Mahlzeit gekocht.

Killerkriterium bei diesem Rezept ist der Smokey Tofu. Es MUSS nämlich derjenige von Coop, Marke “Karma” sein! :) Dieser Räuchertofu ist mit Abstand der Beste, den ich je gegessen habe. Und das sage ich als “Migros-Kind” ;) Und kommt mir bitte nicht auf die Idee, den Smokey Tofu durch einen normalen Tofu zu ersetzen und dann beim Essen denken “naja, so gut schmeckt dieses Rezept nun auch wieder nicht”. Mit normalem Tofu ist das nicht das selbe.

So, genug gepredigt – ab in die Küche! :)

 

ZUTATEN

4 Personen

Suppe

  • 500g TK Erbsen
  • 200ml Kokosmilch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150-200g Kartoffeln
  • 1-2 EL Green Curry Paste
  • 6dl Wasser
  • 1 Boullionwürfel
  • 1/2 Limette
  • 1 handvoll Thaibasilikum
  • Salz/Pfeffer/Öl

Sesam-Würfel

  • 1 Smokey Tofu
  • weisser Sesam
  • schwarzer Sesam
  • 1 Ei
  • Mehl
  • Soja-Sauce

ZUBEREITUNG

  1. Zwiebel und Knoblauch klein schneiden (grob) und in Olivenöl andünsten.
  2. TK Erbsen hinzugeben und kurz mitdünsten. Hebt einige Erbsen für die Deko auf (ca. 4 EL reichen)
  3. Kartoffeln schälen, klein schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben.
  4. Mit 5dl Wasser (spart euch 1dl für am Schluss) ablöschen, Boullionwürfel dazugeben und  alles für ca. 10 Minuten kochen.
  5. Sobald die Kartoffeln weich sind (Stichtest mit dem Messer machen), wird die Kokosmilch und das Curry dazu gegeben. Alles mit dem Handmixer fein pürieren und mit Salz und dem Saft einer 1/2 Limette abschmecken.
  6. Die Erbsensuppe kann zur Seite gestellt werden und auskühlen. Nun widmen wir uns den Smokey Sesam Würfel: Hierfür den Tofu in ca. 2 x 2 cm grosse Würfel schneiden. In 4 Schälchen werden die Zutaten aufgeteilt: 1 verquirltes Eis, 1 Sesam (gemischt), 1 Mehl, 1 Soja. Mengenangaben für Sesam, Mehl und Sojasauce zu machen ist ziemlich schwierig. Einfach so viel, dass ihr die Würfel gut darin wenden könnt. Wenns nicht reichen sollte, kann man auch immer wieder etwas nachfüllen.
  7. Die Würfel werden nun einer nach dem anderen zuerst in der Sojasauce, dann im Mehl, anschliessend im verquirlten Ei und zum Schluss im Sesam gewendet. Sobald alle Würfel einen Sesam-Mantel haben, werden diese in Olivenöl bei mittlerer Hitze langsam angebraten. Wichtig: Ganz langsam anbraten, sonst wird das Öl zu heiss und die Würfel schwarz :(
  8. Anrichten: Die Suppe in Schalen verteilen und mit den TK Erbsen und frischem Thai-Basilikum dekorieren. Die Sesam-Würfel könnt ihr wie ich, auf einen Holzspiess stecken und dekorativ auf die Schale legen. Wenn ihr das “Tamtam” mit dem Sesam weglässt, dann können die Würfel auch einfach als eine Art Topping auf die Suppe gegeben werden.

Tipp: Falls jemand keinen Tofu mag, kann man auch Poulet-Sücke oder Shrimps als Alternative verwenden. Den Smokey-Touch kriegt ihr hin, in dem Ihr auf die gebratenen Poulet-Stücke oder Shrimps einen Hauch Räucherpaprika gebt.

 

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Vegetarischer Flammkuchen

Februar 14, 2017

Vegetarischer Flammkuchen – kann das gut sein? Ein Flammkuchen ohne Speck bereitet in etwa so viel Spass, wie Apfelstrudel ohne Vanillesauce. Geht nicht. Dachte ich zumindest bis vergangenes Wochenende.

Weshalb aber überhaupt ein vegetarischer Flammkuchen kreieren? Die klassischen Varianten mit Speck oder Rauchlachs schmeckt ja göttlich…

Nun, seit Januar 2017 versuche ich mich vermehrt vegetarisch zu ernähren. Das heisst, ich esse nach wie vor Fleisch und Fisch, aber halt nur noch selten. Ziel ist es, mich möglichst bald mit “guten Herkunftsquellen” auseinanderzusetzen, d.h. Bauernhöfe etc. zu besuchen, wo Tiere noch ein “Leben” haben und als Lebewesen respektiert werden. Aber dazu berichte mehr, sobald ich hier weitergekommen bin.

Der Verzicht auf Fleisch ist mir bis dato eigentlich leichter gefallen, als ursprünglich erwartet. Wobei, diejenigen unter euch, die mich schon ein bisschen länger kennen, wissen, dass ich einst ein richtiger “Fleischtiger” war :) Um so mehr hat es mich überrascht, dass mir das Fleisch/Geflügel eigentlich gar nicht so sehr fehlt… Ausser ein einziges Produkt: Mein über alles geliebter SPECK! Speck war bei mir standardmässig im Kühlschrank, stets griffbereit für die unterschiedlichsten Gerichte. Die Soja-Alternativen, welche in den Supermärkten als Speck-Ersatz angeboten werden, konnten jedoch mein Kulinarikherz nicht für sich gewinnen. Nun, wie soll ich bitte einen Flammkuchen ohne Speck zubereiten? Da fehlt ja sozusagen die Seele.

Seit vergangenem Wochenende habe ich des Rätsels Lösung gefunden. Die Speck-Seele kann dank einem tollen Gewürz Namens “Smoked Paprika” in den vegetarischen Flammkuchen katapultiert werden. Smoked Paprika von La Dalia habe ich einst in Cape Town gekauft und seither sporadisch in meinen Gerichten eingesetzt. Ein wahres Wundermittel sage ich euch! :) Und ihr könnt es übrigens auch in Zürich in der Milchbar kaufen.

To make a long story short: Mischt das geräucherte Paprika in die Crème Fraiche und ihr werdet euren vegetarischen Flammkuchen lieben!

 

 

ZUTATEN

2-4 Personen (je nach Hunger)

  • 2 Flammkuchen Fertigteig
  • 1 Becher Crème Fraiche
  • 2 Karotten
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 6 Champignons
  • 1 Avocado
  • Räucherpaprika
  • Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Das Gemüse waschen und wie folgt vorbereiten: Die Karotten schälen und dann mit einem Julienne-Sparschäler in feine Streifen schneiden. Die Champignons werden in feine Scheiben geschnitten und die Zwiebeln zuerst geschält, dann halbiert und zu guter Letzt in feine Ringe geschnitten.
  3. Die Crème Fraiche wird mit einer guten Prise Salz und ca. 1/2 TL Räucherpaprika vermischt.
  4. In der Zwischenzeit sollte der Ofen vorgeheizt sein, d.h. wir können mit dem Belegen des Flammkuchens beginnen: Hierfür wird zuerst ein Teig zusammen mit dem Backpapier auf einem Belch ausgebreitet und mit der Hälfte der marinierten Crème Fraiche bestrichen. Nach dem Bestreichen empfehle ich euch, den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke zu schneiden (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger).
  5. Die Stücke werden nun mit der Hälfte des Gemüses belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut und dann für ca. 8 Minuten in den Ofen geschoben.
  6. Währenddessen der Flammkuchen im Ofen ist, wird die Avocado geschält und eine Hälfte davon in feine Scheiben geschnitten.
  7. Sobald der vegetarischer Flammkuchen fertig ist, d.h. eine leicht bräunliche Farbe an den Rändern angenommen hat, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und belegt ihn mit den Avocadoscheiben.
  8. Wer es noch ein bisschen rauchiger mag, kann vor dem Servieren noch eine Prise Räucherpaprika über den Flammkuchen verteilen.

Ich empfehle euch, den zweiten Teig mit den restlichen Zutaten erst dann zu belegen und backen, wenn ihr den ersten gegessen habt. Wenn ihr beide Teige gleichzeitig vorbereitet, aber nur einen in den Ofen schieben könnt, dann weicht der andere Teig auf und wird matschig. Von dem her gesehen, besser einer nach dem anderen zubereiten und backen ;)

Tipp: Anstelle von Karotten und Pilzen könnt ihr selbstverständlich auch anderes Gemüse verwenden. Wichtig ist, dass das verwendete Gemüse innerhalb der kurzen Backzeit gar werden kann. Zucchini, Auberginen oder Peperoni sind in feine Stücke geschnitten, ziemlich schnell gar. Benutzt man härteres Gemüse, wie z.B. Kartotten oder Kürbis, muss das Gemüse dementsprechend fein geschnitten werden. Mehr dazu erfährt ihr in meinem Blogbeitrag “Schnelle Gemüsezubereitung“.

 

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Tomatensuppe mit Bufala-Mozzarella

Januar 30, 2017

Die Tomatensuppe mit Bufala Mozzarella ist sozusagen die warme Variante des klassischen Caprese-Salates. Die Suppe ist schnell zubereitet und mit der kalten Mozzarella-Einlage “mal etwas anderes”. Ideal als Vorspeise geeignet, bietet dieses Rezept Abhilfe für all diejenigen, welche Tomaten-Mozzarella-Salat lieben, aber hierfür sich tendenziell noch etwas auf den Sommer gedulden müssen ;)

 

ZUTATEN

4 Personen

  • 1 Kg Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenpüree
  • 0.5dl Rahm
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 2 Bufala Mozzarella à 125g
  • 2dl Wasser
  • 1 Boullionwürfel
  • 3-4 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer, Olivenlö

 

ZUBEREITUNG

  1. Damit die Tomaten enthäutet werden können, wird als aller erstes ein Topf mit Wasser zum Kochen gebracht.
  2. Die Tomaten vom Tomatenstrunk befreien, in dem mit einem Küchenmesser den Strunk rundherum herausgeschnitten wird. Achtung: Die Tomaten dabei nicht zerteilen.
  3. Als nächster Schritt werden die Tomatenschalen im Kreuz eingeritzt, am besten an jener Stelle, wo zuvor der Strunk herausgenommen wurde.
  4. Sobald alle Tomaten eingeritzt sind, kommen sie für ca. 30-60 Sekunden ins kochende Wasser und werden danach abgeschüttet und mit kaltem Wasser kurz abgeschreckt. Die Tomatenschale lässt sich nun ganz einfach von den Tomaten abziehen. Der ganze Prozess des Tomatenenthäutens benötig alles in allem ca. 10 Minuten Zeit.
  5. Als nächster Schritt wird die Zwiebel kleingeschnitten und zusammen mit der gepressten Knoblauchzehe kurz in Olivenöl angedünstet.
  6. Die enthäuteten Tomaten in grobe Stücke schneiden und ebenfalls in den Topf zu den Zwiebeln/Knoblauch geben. Das Ganze mit ca. 2dl Wasser ablöschen und für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Tipp: Beginnt zuerst mit der 1/2 der Wassermenge und verdünnt die Suppe später nochmals beim Pürieren.
  7. Den Basilikum klein schneiden und zusammen mit 0.5dl Rahm, 2 EL Tomatenpüree und 3 TL Zucker zu den Tomaten geben.
  8. Mit dem Stabmixer alles fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und (falls nötig) mit Zucker abschmecken.
  9. Die Suppe wird nun auf vier Suppenteller verteilt und pro Teller einen 1/2 Bufala Mozzarella hinzugegeben. Ich habe den Mozzarella hierfür in jeweils 2-3 grosse Stücke zerrissen und mit einigen Basilikumblättern und einigen Tropfen Olivenöl garniert.

Tipp: Wenns schnell gehen muss, können Anstelle von frischen Tomaten auch Pelati, d.h. Tomaten in der Dose verwendet werden.

Servier-Tipp: Falls ihr noch ein bisschen Basilikumpesto übrig habt, kann davon 1-2 TL über den Mozzarella gegeben werden. Meeeega lecker!!

 

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Artischocken mit Dips

Januar 23, 2017

Artischocken mit Dips gehören definitiv zu den einfachsten Vorspeisen, die ich kenne! Ihr müsst nix weiter machen, als diese für ca. 45 Minuten im Salzwasser kochen und währenddessen 1-2 Dips vorbereiten. Zeitaufwand: 10-15 Minuten (Kochzeit ca. 45min).

Das tolle an diesem Gericht ist zudem, dass man die Artischocke in ihrer vollkommenen und puren Schönheit geniessen kann. Will heissen, dass im Gegensatz zu den eingelegten Öl-Dinger, welche einem ab und an auf der Pizza begegnen, bei dieser Zubereitungsart das volle Aroma der Artischocke zur Geltung kommt.

Ausserdem sind Artischocken natürliche Helfer, wenns ums Abnehmen geht. Sie fördern die Arbeit von Leber und Galle, senken den Cholesterinspiegel und unterstützen den Körper bei der Fettverbrennung. Ein Hoch auf die Artischocke! :)

 

ZUBEREITUNG

2 Portionen

  • 2 Artischocken

Hoing-Senf Dip

  • 2 EL grobkörniger Senf
  • 2-3 TL Honig
  • 4 EL Sauerrahm
  • Salz, Pfeffer

Kräuter Dip

  • 6 EL Sauerrahm
  • 2 EL Frische Kräuter gehackt (Schnittlauch, Basilikum, Dill…etc.)
  • Salz, Pfeffer

Hummus Dip

  • Ein einfaches Hummus-Grundrezept findet ihr hier
  • Das pinke Hummus habe ich zusätzlich mit einigen EL Randensaft gefärbt
  • Das gelbe Hummus ist mit Curry und Kurkuma gewürzt

ZUBEREITUNG

    1. Artischocken von deren Stielen befreien (soweit abschneiden, dass diese aufrecht auf einem Teller stehen bleiben) und für ca. 45 Minuten im Salzwasser kochen. Die Artischocken sind gar, sobald man die Blätter leicht und ohne grossen Widerstand auszupfen kann.
    2. Währenddessen könnt Ihr die Dips vorbereiten. Hierfür einfach die jeweiligen Zutaten zusammen mischen und mit Salz/Pfeffer abschmecken. Wichtig: Ihr seid vollkommen frei, wie Ihr eure Dips gestaltet: Mehr Senf, weniger Honig, verschiedene Kräuter und Gewürze…mischt das, was eurem Gusto entspricht.
    3. Sobald die Artischocken gar sind, könnt Ihr diese aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und auf den Tellern anrichten. Die Dip-Saucen entweder zum Teilen in die Tischmitte stellen oder jedem separat zusammen mit der Artischocke auf dem Teller servieren.

 

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Low Carb Vollkornpasta mit Feta-Topping

Januar 12, 2017

Wer nach den Festtagen wieder ein bisschen auf die Linie schauen möchte, ist mit diesem Rezept bestens bedient. In der Low Carb Vollkornpasta mit Feta-Topping verbergen sich nämlich doppelt so viel Gemüseanteile, wie Vollkornpasta. Das bedeutet, dass wir eine reduzierte Kohlenhydratmenge verzehren, ohne es dabei wirklich wahrzunehmen :)

Wer jetzt denkt “iiiiiigit – Vollkornpasta”, dem kann ich wirklich mit bestem Gewissen raten: Probiert es einfach mal aus. Die Vollkornpasta von Barilla oder Agnesi schmeckt nämlich wirklich vorzüglich!

Die Pesto Genovese, welche ich hierbei verwendet habe, ist übrigens vom Kühlregal, d.h. nicht frisch zubereitet. Selbstverständlich würde das Gericht nochmals besser schmecken, wenn ihr euch die Mühe macht, die Pesto selber herzustellen. Wenns jedoch mal schnell gehen muss, dann sind die Frisch-Pestos aus dem Kühlregal (z.B. von Anna’s Best oder Betty Bossi) wirklich eine gute Alternative. Von den Pesto-Sorten, welche Ihr im Glas kaufen könnt, würde ich hingegen eher abraten.

Viel Spass beim Nachkochen!

ZUTATEN

  • 250 g Vollkornpasta
  • 200 g Brokkoli
  • 150 g Kefe (TK)
  • 100 g Blattspinat (frisch)
  • 100 g Erbsen (TK)
  • 1 Feta
  • 1 Pesto Genovese (Kühlregal)
  • Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

ZUBEREITUNG

  1. Einen Topf mit Wasser und Salz zum Kochen bringen.
  2. Währenddessen den Broccoli in kleine Teile schneiden.
  3. Sobald das Wasser kocht, werden die Broccoli-Röschen darin für ca. 2 Minuten blanchiert. Mit einer Schaumkelle können die Broccoli-Röschen aus dem Wasser genommen und auf einem Teller ausgekühlt werden.
  4. In das gleiche Kochwasser kommt nun die Vollkornpasta und wird al dente gekocht.
  5. Zeitgleich wird in einer Bratpfanne etwas Olivenöl erhitzt und darin die Kefen und die Erbsen angebraten. Nach 3-4 Minuten Bratzeit kommt nun auch der Blattspinat hinzu, welcher unter das Gemüse gehoben und ebenfalls kurz mit angebraten wird. Der Spinat darf ruhig noch etwas von seinem Volumen behalten, d.h. nicht zu lange anbraten. Das Ganze wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt.
  6. Sobald die Pasta al dente ist, kann diese abgeschüttet und zum Gemüse gegeben werden.
  7. Als nächster Schritt wird ca. 2/3 des frischen Pestos unter den Gemüse-Pasta-Mix gemischt und gleichmässig miteinander vermengt.
  8. Als vorletzter Schritt kommen nun noch die Brokkoli-Röschen hinzu, bevor die Pasta auf den Tellern angerichtet wird.
  9. Zum Schluss werden die Portionen noch mit Feta-Stückchen garniert. Hierfür empfiehlt es sich, den Feta nicht in Stücke zu schneiden, sondern diesen grob über die Pasta zu bröckeln.