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Blitzküche, Süsses, Uncategorized

Birnen Preiselbeer Dessert

November 12, 2017

Birnen und Preiselbeeren – eine Kombi, welche man eigentlich nur aus Wildgerichten kennt. Doch was macht man am Ende der Wildsaison mit der übrig gebliebenen Preiselbeerkonfitüre? Mal ehrlich, die meisten werfen das halbleere Preiselbeerglas irgendwann einfach in den Müll. Zumindest war das bei mir bis anhin immer der Fall.

Ein Dessert aus Birnen und der übrig gebliebenen Preiselbeerkonfitüre kann man weitaus über die Wildsaison servieren und schmeckt in Kombination mit Vanille Glacé einfach göttlich! Das Dessert passt ideal in den Herbst oder Winter und ist dank Birnen aus der Konservendosen in 20 Minuten zubereitet.

 

ZUTATEN

4-6 Personen

ZUBEREITUNG

  1. Ofen (Umluft) auf 200 Grad vorheizen.
  2. Blätterteig in Quadrate (ca. 10 x 10cm) schneiden. Pro Person ein Blätterteigquadrat.
  3. Die Birnenhälften nochmals halbieren und 4 Stück im Kreuz verteilt auf ein Blätterteigteilchen legen (analog Foto).
  4. Auf jedes Birnenstück wird etwas Preiselbeerkonfi gegeben.
  5. Als nächstes werden die belegten Blätterteigteilchen an den Ecken ca. 3cm eingeschnitten und so zur Mitte eingeklappt, dass sie wie kleine Windräder aussehen. Wer sich das nicht vorstellen kann, wie das genau mit dem Blätterteig einschneiden und einklappen funktioniert, kann hier ein Video anschauen ;)
  6. In einer Pfanne ca. 1-2 EL Butter schmelzen und 1 EL Honig oder Caramel Sauce untermischen. Die flüssige Butter-Honig/Caramel-Mischung wird mit Hilfe eines Pinsels auf den Blätterteigteilchen verteilt.
  7. Die Birnen Preiselbeer Blätterteigteilchen kommen nun für ca. 10-15 Minuten in den Ofen. Sobald sie leicht gebräunt sind, ist das Birnen Preiselbeer Dessert servierbereit.
  8. Vor dem Servieren wird eine Kugel Vanille Glacé in der Mitte platziert und mit etwas Honig oder Caramel Sauce beträufelt sowie mit Zimt bestäubt.

Tipp: Wer noch übrige pochierte Birnen oder Äpfel vom Wildessen hat, kann natürlich auch gleich diese für das Birnen Preiselbeer Dessert verwerten. Mit frischen Früchten (roh) würde es selbstverständlich auch funktionieren, aber dann müssen die Birnen/Äpfel in dünne Scheiben (5mm) geschnitten werden.

Extra-Tipp: Anstatt Vanille Glacé kann auch Zimt Glacé dazu serviert werden.

 

Blitzküche, Suppe, Uncategorized, Vegi

Randensuppe – Pink Beauty ohne erdigen Beigeschmack

Oktober 8, 2017

Diese Randensuppe sieht hübsch aus, schmeckt lecker und ist zudem auch noch blitzartig zubereitet. Ich persönlich mag Randen nur im kalten Zustand, d.h. als Salat. Wenn sie warm serviert wird als Gemüse, Risotto oder Suppe, stört mich dieser erdige, leicht modrige Nachgeschmack. Falls es dir ähnlich ergeht, ist dieses Rezept perfekt für dich geeignet. Dank den Äpfeln und dem Apfelsaft, welche eine fruchtige Note in die Suppe bringen, verschwindet dieser typisch „erdige“ Nachgeschmack komplett. Alle Randen-Liebhaber, welche nun allenfalls etwas enttäuscht sind, können einfach das Mengenverhältnis der Zutaten zugunsten der Randen ändern, so dass diese eine geschmackliche Poleposition erhält ;)

Auf die Rezept-Idee für diese Randensuppe bin ich nach einer meiner letzten Instagram-Posts „Edamame-Quinoa-Burger mit Randen-Apfel-Slaw“ gekommen. Ich hatte noch etwas Randen übrig, weshalb ich einen Verwendungszweck dafür finden musste ;) Ganz nach dem Motto „No Food Waste“ habe ich die übrigen Randenstäbchen, mit bereits etwas weniger frischen Äpfeln, übrig gebliebenen Gschwellti (= gekochte Kartoffeln) Zwiebeln, Apfelsaft und Crème Fraiche zu einer Suppe verarbeitet.

So komme ich übrigens oftmals zu den besten Rezeptideen…einfach in den Kühlschrank schauen und versuchen, das zu verwerten, was noch übrig ist. Dies gibt dem Kochprozess noch eine extra Challenge und macht um so glücklicher, wenn das Resultat lecker schmeckt :)

 

ZUTATEN

2 Portionen (Hauptgang)

4 Portionen Vorspeise

  • 300g Randen gekocht (ganz, Stäbchen oder Würfel) 
  • 2 Äpfel (nur 1 Apfel, falls mehr Randengeschmack erwünscht ist)
  • 2 Kartoffeln (gekocht oder roh)
  • 1 grosse oder 2 kleinere Zwiebeln
  • 5dl Wasser / Boullion
  • 2dl Apfelsaft (nur 1dl Apfelsaft, falls mehr Randengeschmack erwünscht ist)
  • Crème Fraiche
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

ZUBEREITUNG

  1. Die Zwiebeln grob zerkleinern und in etwas Öl andünsten bis diese eine leichte Bräune haben.
  2. Währenddessen die Kartoffeln und Äpfel schälen (Äpfel können auch mit Schale verarbeitet werden) und in kleine Stücke schneiden.
  3. Sobald die Zwiebeln angedünstet sind, werden diese mit dem Apfelsaft und dem Wasser abgelöscht. Die Kartoffel-und Apfelstücke sowie 1 Boullion- Würfel hinzugeben.
  4. Das Ganze ca. 10 Minuten kochen, bis die Kartoffeln und Äpfel weich sind. Nun könnt ihr die Randenstücke hinzugeben (diese sind ja bereits vorgekocht) und alles nochmals kurz aufkochen.
  5. Mit dem Handmixer/Pürierstab alles fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tipp: Vor dem Pürieren könnt ihr mit Hilfe eines Massbechers etwas Flüssligkeit aus dem Topf schöpfen, welche ihr nach dem Pürieren nach und nach wieder dazuschüttet. Auf diese Weise könnt ihr die für euch perfekte Suppen-Konsistenz erreichen – einfach so viel Flüssigkeit wieder hinzugeben, bis es für euch stimmt.
  6. Zum Servieren etwas Crème Fraiche auf der Suppe verteilen und z.B. mit einem Basilikumblatt, etwas Petersilie oder ein bisschen Dill garnieren.
Beilagen, Uncategorized

Wildbeilagen – Die besten Beilagen für Wildgerichte

Oktober 1, 2017

Der Herbst gehört kulinarisch gesehen zu meinen absoluten Lieblingsjahreszeiten. Dies vor allem darum, weil dann wieder die leckeren Wildgerichte aufgetischt werden. Rotkraut, Spätzli, karamellisierte Marroni…mmhhh…einfach göttlich! Es sind gerade die Beilagen, welche die Wildsaison zu einem ganz besonderen Kulinarikerlebnis machen. Klar, ein zarter Rehrücken oder ein saftiges Hirschfilet sind für sich gesehen, sehr deliziöse und äusserst schmackhafte Fleischoptionen, aber ohne die klassischen Wildbeilagen wären sie nur halb so gut.

Die Wildbeilagen sind es, die mir den Herbst noch goldener erscheinen lassen, als er ohnehin schon ist. Ok, die Kürbissuppe und die heissen Marroni tragen auch ihren Teil dazu bei, dass ich dem Sommer nicht all zu fest nachtrauere ;)

Es geht sogar so weit, dass ich manchmal fast auf das Wild, d.h. auf das Fleisch selber, verzichten könnte, wenn die Auswahl der dazu servierten Wildbeilagen gut zubereitet sind. Vor allem jetzt, wo ich nicht mehr viel Fleisch esse, könnte ich auch sehr gut einen vegetarischen Wild Teller essen.

Lange Rede kurzer Sinn: Düsentrieb ist ein grosser Fan von Wildbeilagen, weshalb ich euch in diesem Beitrag meine Lieblingsrezepte zusammengestellt habe. Diese sind allesamt relativ einfach in der Zubereitung, aber in der Kombination, d.h. wenn ihr alle Beilagen kochen möchtet, ein bisschen Zeit dafür investieren müsst. Das ist nämlich leider die Kehrseite der Wild Gerichte: Sie sind allesamt (in der klassischen Variante) aufwändig bzw. zeitintensiv in der Zubereitung und logistisch eine Herausforderung für kleine Küchen ;)

ROSENKOHL – SO MAG IHN JEDER!

Bild Rosenkohl Röslichöhl Rezept

Rosenkohl oder „Röslichöhl“ wie wir ihn in unseren Breitengraden nennen, mag ich nicht. Ganz und gar nicht. Eigentlich kann ich den klassischen Röslichöhl, so wie wir ihn fast überall serviert bekommen nicht ausstehen!

Da der Rosenkohl aber irgendwie zum Wild gehört und dank seiner hübschen grünen Farbe jeden Wild-Teller perfekt ergänzt, habe ich mir ein Rezept überlegt, wie die kleinen grünen Knollen „essbar“ werden.

Eigentlich ist es sehr simpel: Man schneidet den Rosenkohl mit Hilfe einer Küchenmaschine in ganz feine Scheiben und brät ihn dann kräftig mit etwas Knoblauch und Chilli in der Bratpfanne an. Das Ganze funktioniert auch ohne Küchenmaschine, dauert dann halt einfach ein bisschen länger.

 

ZUTATEN

4-6 Personen (Beilage)

  • 500g Rosenkohl / Röslichöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • Chiliflocken
  • Salz / Pfeffer / Olivenöl

ZUBEREITUNG

  1. Den Rosenkohl waschen und mit Hilfe einer Küchenmaschine in feine Scheibchen schneiden. Alternativ von Hand mit einem Messer in feine Scheiben schneiden.
  2. In einer Bratpfanne etwas Olivenöl erhitzen und die fein geschnittenen Röslichöhl kräftig darin anbraten.
  3. Wenn sie etwas Röstfarbe angenommen haben (nach 2-3 Minuten) mit Salz und Pfeffer abschmecken sowie einige Chiliflocken hinzugeben.
  4. Zum Schluss noch 2 Knoblauchzehen mit der Knoblauchpresse dazugeben, nochmals 1 Minute weiter braten. Fertig.

Tipp: Eine weitere Zubereitungsmöglichkeit, besteht darin, dass man den Rosenkohl in seine einzelnen Blätter zupft und dann genau gleich anbratet, wie oben beschrieben. Dies ist ganz schön aufwändig, weil sich die Blätter nicht gut ablösen lassen, aber es sieht wirklich super schön auf dem Teller aus!

 

EINFACHE SAUCE FÜR WILD GERICHTE

Bild Wildsauce Rahmsauce für Wildgerichte

Eine leckere Sauce bringt jedes Gericht zum Glänzen. Auch wenn mal etwas nicht ganz perfekt gelingt – eine gute Sauce macht vieles wieder wett. Meistens ist es aber leider so, dass gute Saucen (Fleischsaucen, Bratensaucen etc.) in der Regel sehr viel Zeit für die Zubereitung in Anspruch nehmen. Zeit, welche wir im Anbetracht der vielen Wild Beilagen einfach nicht haben…

Mit diesem Rezept garantiere ich euch eine super Sauce, die zwar nicht ganz ohne Trickkiste auskommt, aber eure Gäste mit Sicherheit zum Schwärmen bringt :)

 

ZUTATEN

4 – 6 Personen

  • 2dl Wasser
  • 0.5dl Rotwein
  • 2 EL Portwein
  • 1 TL Balsamico Essig
  • 4 TL Zucker
  • Salz / Pfeffer
  • 3 EL Knorr Bratensauce (Tube)
  • 3 EL (gehäuft) Saucenrahm
  • 100 – 150g Champignons
  • 1/2 oder 1 Knoblauchzehe

ZUBEREITUNG

  1. Die Champignons in Viertel schneiden (grössere in Sechstel) und mit etwas Olivenöl kräftig anbraten.
  2. Nach 2-3 Minuten mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Knoblauchzehen mit der Knoblauchpresse dazu geben. Nochmals 1 Minute anbraten und dann zur Seite stellen.
  3. In der gleichen Pfanne 2dl Wasser mit 0.5dl Rotwein zum Kochen bringen. Sobald es kocht gebt ihr ca. 3 EL von der Knorr Bratensauce aus der Tube hinzu und vermischt es mit dem Wasser/Wein-Sud.
  4. Sobald alles gut vermischt und aufgekocht ist, könnt ihr die Temperatur runter drehen und den Portwein, den Balsamico Essig, den Zucker und den Saucenrahm hinzugeben. Ihr müsst nicht zwingend Saucenrahm verwenden, dieser eignet sich einfach besser, weil er etwas dicker als gewöhnlicher Voll- oder Halbrahm ist.
  5. Die Sauce mit Salz / Pfeffer abschmecken und zum Schluss die gebratenen Champignons hinzugeben. Fertig.

Die wohl wichtigste Beilagen aller Wildbeilagen sind wohl die Spätzli. Diese mache ich übrigens nach altbewährtem Rezept aus dem „TipTopf„. Einige von euch kennen eventuell noch das Kochbuch, welches uns durch den Kochunterricht in unserer Schulzeit begleitet hat :)

Ansonsten ist z.B. auch das Grundrezept für Spätzli von Betty Bossi sehr zu empfehlen.

Die Spätzli lassen sich übrigens prima vorbereiten und im Kühlschrank aufbewahren. Kurz vor dem Servieren einfach nochmals in Butter anbraten. Fertig.

 

 

APFEL PREISELBEER CHUTNEY

Bild Apfel Preiselbeer Chutney Rezept

Ich weiss nicht, wie es euch beim Anblick der gefüllten Äpfel/Birnen mit Preiselbeermarmelade geht…ich mag die Dinger nicht. Sie sind zwar hübsch anzusehen, aber ich lasse sie meistens liegen und esse stattdessen lieber noch einige Gabeln mehr Spätzli oder Rotkraut ;)

Damit die fruchtige Komponente bei meinen Wildbeilagen nicht zu kurz kommt, habe ich mir kurzerhand eine Abwandlung des klassischen „Apfel mit Preiselbeeren“ ausgedacht und daraus ein leckeres Chutney kreiert. Das Apfel Preiselbeer Chutney ist in wenigen Minuten zubereitet, passt hervorragend zum Wild und schmeckt mir persönlich einiges besser als der Klassiker!

 

ZUTATEN

  • 1 Apfel (z.B. Gala)
  • 1 grosse rote Zwiebel oder 2 mittelgrosse rote Zwiebelnk
  • 3 gehäufte EL Preiselbeerkonfitüre 
  • 1 dl Wasser
  • 3 EL Balsamico Bianco
  • 1 EL Zucker
  • Salz / Pfeffer / Olivenöl / Butter

ZUBEREITUNG

  1. Die Zwiebeln und den Apfel in kleine Würfel schneiden.
  2. Zuerst die Zwiebeln in etwas Olivenöl und Butter anbraten bis diese leicht gebräunt sind. Sobald die Zwiebeln ein bisschen angeröstet sind, werden die Apfelstücke hinzugegeben und mitgedünstet.
  3. Nach ca. 5 Minuten wird das Ganze mit dem Wasser und dem Balsamico Bianco abgelöscht und etwas eingekocht.
  4. Als nächster Schritt werden die Preiselbeeren hinzugegeben und gut mit dem Chutney vermengt.
  5. Mit Hilfe eines Kartoffelstampfers könnt ihr die Apfel- und Zwiebelstück etwas zerdrücken. Wenn ihr kein Kartoffelstampfer zuhause habt, kann das Chutney auch mit einer Gabel etwas zerdrückt werden.
  6. Mit dem Zucker, Salz und Pfeffer das Apfel Preiselbeer Chutney abschmecken und auskühlen lassen.

Tipp: Das Apfel Preiselbeer Chutney wird am besten bei Zimmertemperatur serviert (also eher kalt) und kann im Kühlschrank einige Tage aufbewahrt werden. Wenn ihr etwas übrig habt, passt das Chutney übrigens auch hervorragend zu einem Käseplättli.

 

 

ROTKRAUT UND MARRONI

Rotkraut_glasierte Marroni_Rezept (1 von 1)

Ein leckeres Rotkraut braucht Zeit. Viel Zeit. Um genau zu sein: 2 Stunden. Aber es lohnt sich! Und dank dem Rezept von Annemarie Wildeisen, wird euer Rotkraut zu 100% gelingen :)

Eigentlich ist es nämlich ganz einfach: Alle Zutaten werden in einen Topf gegeben und für 2 Stunden gekocht. Und wenn man dann nach 2 Stunden den Deckel öffnet und das Rotkraut probiert…ist es gerade zu perfekt! :)

Deshalb erfinde ich an dieser Stelle das Rad nicht nochmals neu und verweise euch stattdessen einfach zu der lieben Annemarie…

Rotkraut à la Annemarie Wildeisen

 

Bei den karamellisierten Marroni mache ich es mir einfach: Ich kaufe diese fix fertig in der Migros. Die sind nämlich mega lecker, weshalb ich keinen Grund sehe, diese selber zuzubereiten.

Eine Portion „Marroni in Caramelsauce“ von der Migros reich für 4 Personen und ist im Herbst fast überall erhältlich.

 

 

 

 

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Flammkuchen mit Spargeln und Rauchlachs

April 14, 2017

Der Flammkuchen mit Spargeln und Rauchlachs passt hervorragend in den Frühling. Das Rezept kann entweder als Hauptgang oder auch als Apéro-Häppchen serviert werden.

Es eignet sich ideal, wenns mal schnell gehen muss. Oder man einfach keine Lust zum Kochen hat ;)

Für alle Vegis gibt’s hier übrigens auch noch ein Rezept für einen vegetarischen Flammkuchen.

Viel Spass beim Nachkochen :)

 

ZUTATEN

2-4 Personen (als Hauptgang oder Apéro)

  • 2 Flammkuchen Fertigteig
  • 1 Becher Crème Fraiche
  • 500g grüner Spargel oder Spargelspitzen
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 1 Packung Zwiebelsprossen (zur Deko)
  • 100-150g Rauchlachs
  • Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Spargeln waschen und in kleine, schräg geschnittene Stücke schneiden. Falls ihr Spargelspitzen gekauft haben solltet, könnt ihr diese so lassen, wie sie sind, d.h. am Stück.
  3. Die roten Zwiebeln je nach Belieben in Streifen oder Ringe schneiden.
  4. In der Zwischenzeit sollte der Ofen vorgeheizt sein, d.h. wir können mit dem Belegen des Flammkuchens beginnen: Hierfür wird zuerst ein Teig zusammen mit dem Backpapier auf einem Belch ausgebreitet und mit der Hälfte der Crème Fraiche bestrichen. Nach dem Bestreichen empfehle ich euch, den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke zu schneiden (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger).
  5. Die Stücke werden nun mit der Hälfte der Zwiebeln und der Spargeln belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut und dann für ca. 8 Minuten in den Ofen geschoben.
  6. Sobald der Flammkuchen fertig ist, d.h. eine leicht bräunliche Farbe an den Rändern angenommen hat, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und belegt ihn mit einigen Scheiben Rauchlachs. Die Scheiben werden hierfür am besten in Stücke gerissen.
  7. Wer mag kann zum Schluss noch einige Zwiebelsprossen sowie ein bisschen Crème Fraiche zur Deko auf den Flammkuchen geben.

Ich empfehle euch, den zweiten Teig mit den restlichen Zutaten erst dann zu belegen und backen, wenn ihr den ersten gegessen habt. Wenn ihr beide Teige gleichzeitig vorbereitet, aber nur einen in den Ofen schieben könnt, dann weicht der andere Teig auf und wird matschig. Von dem her gesehen, besser einer nach dem anderen zubereiten und backen ;)

Tipp: Als Hauptgang empfehle ich euch, einen frischen Gurken-Salat mit Dill dazu servieren. Alternativ passt natürlich auch ein grüner Blattsalat. Ein Teig plus Salat reicht für 2 Personen als Hauptgang. Wenn ihr den Flammkuchen als Apéro serviert, reicht 1 Teig auch für 4 Personen (dann natürlich ohne Salat).

 

Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, Uncategorized, Vorspeisen

Japanisches Rindstatar

April 2, 2017

Ein Japanisches Rindstatar habe ich bis jetzt weder gesehen, geschweige denn gegessen. Im Rahmen der „Cooketition“, zu welcher ich von meinem lieben Blogger-Kollege Christian von FoodFreaks eingeladen worden bin, stellte ich mich jedoch gerne dieser Herausforderung.

Die Cooketion startete mit Markus Neff, einem begnadeten 18-GM-Punkte Koch, welchen ich vergangenes Jahr im wunderschönen Waldhotel Fletschorn kennenlernen durfte. In Zusammenarbeit mit coop@home Online-Metzger ging es darum, eine ganz persönliche Tatar-Kreation zu zaubern. Vorgelegt hat Markus Neff mit einem klassischen Rindstatar. Weiter ging die Einladung an David Schnapp von Das Filet, der ein Rinder-Tatar mit Kräutern kreierte sowie an Christian von FoodFreaks, der mit einem Tatar Tonnato eine Symbiose vom klassischen Rindstatar und einem Vitello Tonnato schuf.

Meine ursprüngliche Idee, ein „Vietnamesisches Tatar“ zu kreieren, wurde sogleich von Andy (lieberlecker) gecrashed, der mir mit einem Beef Tatar asiatisch zu vor gekommen ist ;)

Passend zur Kirschblütensaison haben ich mich schlussendlich für eine japanische Version des klassischen Rindstatars entschieden. Ziel dabei war es, die auf meiner Japan-Reise neu entdeckten Aromen in dieser Kreation festzuhalten. Und ich glaube, es ist mir gelungen :) Zusammen mit einem Glas eisgekühltem Sake, fühlte ich mich beim gestrigen Testessen/Testkochen in unseren wunderschönen Japan-Urlaub zurück katapultiert.

Dank coop@Home Online-Metzger, konnte ich mir an einer virtuellen Fleischtheke das passende Filetstück aussuchen, welches dann auch am nächsten Tag vakuumiert (!) geliefert wurde. Herzlichen Dank dafür.

In diesem Sinne „Arigatou“ Markus Neff und coop@home für diese tolle Cooketition!

 

ZUTATEN

Vorspeise 2 Personen, Hauptgang 1 Person

  • 200g Rinderfilet
  • 3 Stangen Frühlingszwiebel (nur das Grüne)
  • 1 Eigelb
  • 3 EL Reisessig
  • 2 TL Sesamöl
  • 1 TL Limettensaft
  • 1/2 bis 1 ganzes Noriblatt
  • 2 EL gerösteter Sesam
  • 3 EL Katsuobushi (erhältlich im Asia-Shop)
  • 10 Tropfen Tabasco
  • Salz

Wasabi-Crème:

  • 1 TL Wasabi-Paste
  • 2 EL Sauerrahm
  • Salz
  • Optional: 1/2 TL Matcha-Pulver

Beilage:

  • Toast
  • Butter

ZUBEREITUNG

  1. Das Rindsfilet wird in kleine Würfel geschnitten (ca. 3-4mm). Die Mühe lohnt sich, denn ein von Hand geschnittenes Tatar ist einfach um Welten besser, als wenn es durch den Fleischwolf gedreht wird.
  2. In einer Pfanne werden die Sesamsamen bei mittlerer Hitze und ohne Fett angeröstet, bis diese eine leichte Bräune haben. Der Sesam sollte noch kurz ausgekühlt werden, bevor dieser zum Fleisch gegeben wird.
  3. Währenddessen könnt ihr die Frühlingszwiebeln (nur der grüne Teil!) wie auch das Noriblatt in feine Stücke schneiden. Für die Zerkleinerung des Noriblattes empfehle ich euch eine Küchenschere zu Hilfe zu nehmen – dies ist zwar nicht sehr elegant, jedoch um einiges einfacher ;) Die kleinen Nori-Stückchen und Frühlingszwiebeln werden zum Fleisch gegeben.
  4. Weiter hinzu kommen das Eigelb, der Reisessig, der Limettensaft, das Sesamöl sowie die Katsuobushi-Flocken.
  5. Zum Schluss wird das Tatar mit Salz und Tabasco nach persönlichem Empfinden abgeschmeckt. Anstelle von Tabasco kann auch frischer Chilli verwendet werden oder wer es gar nicht pikant mag, lässt die Schärfe einfach weg.
  6. Für die Wasabi-Crème werden der Sauerrahm zusammen mit dem Wasabi und etwas Salz vermengt. Wer mag, kann auch noch ein bisschen Matcha-Pulver hinzugeben. Die Crème wird dadurch etwas grüner aber auch bitterer.
  7. Zum Anrichten wird das Japanische Rindstatar mit Hilfe eines „Servierrings“ auf 1-2 Teller verteilt und mit ein bisschen Sesam und Katsuobushi-Flocken garniert. Die Flocken bewegen sich übrigens, sobald diese mit Feuchtigkeit in Berührung kommen – ein netter Deko-Effekt on top ;) Die Wasabi-Crème ebenfalls auf den Tellern verteilen, so dass diese in individueller Menge zum Tatar gegessen werden kann.

Tipp: Ein Glässchen eisgekühlten Sake rundet das Geschmackserlebnis des Japanischen Tatars ab!

 

 

 

Süsses, Uncategorized

Rhabarber Himbeer Wähe mit Kokosschaum

März 18, 2017

Die Kombination aus Rhabarber und Himbeeren, welche beide eher etwas säuerlich schmecken, zusammen mit dem süssen Kokosschaum ist einfach göttlich!

Die Idee zu dieser Kreation kam mir vergangenen Samstag spontan, als ich durch den Supermarkt schlenderte. Die leuchtend roten Stängel der Rhabarber haben mich gerade zu angefleht, etwas leckeres mit ihnen zuzubereiten ;)

Dank dem fertigen Mürbeteig ist die Wähe auch in kürzester Zeit zubereitet. Wer sich die Mühe machen möchte, einen Teig selber herzustellen, der findet z.B. bei Betty Bossi ein Rezept dazu.

In meinem ersten Rezept-Video zeige ich euch, wie kinderleicht diese Wähe zubereitet wird. Viel Spass beim Nachbacken ;)

 

 

ZUTATEN

  • 1 Süsser Mürbeteig (Fertigteig)
  • 3 Stangen Rhabarber
  • 100 – 150gv Himbeeren
  • 6 EL Kokosraspel
  • 3 TL Zucker

Für den Guss:

  • 1 Ei
  • 1 EL Maizena (Maisstärke)
  • 1 Päckli Vanillezucker
  • 2dl Rahm

Kokosschaum:

  • 2.5dl Rahm (Halbrahm)
  • 2-3 EL Zucker
  • 3 EL (gehäuft!) Kokosraspel

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Rhabarber und Himbeeren waschen. Rhabarber NICHT schälen, sie sollen die schöne, rote Schale behalten.
  3. Die Rhabarber in ca. 1cm grosse Stücke schneiden. Die Himbeeren so lassen, wie sie sind. Man kann auch Tiefkühlhimbeeren nehmen.
  4. Die Zutaten für den Guss miteinander vermengen. Am besten geht dies mit einem Handmixer oder Stabmixer.
  5. Den fertigen Mürbeteig in eine runde Form geben (falls nötig, vorher noch die Ränder mit Butter bestreichen) und den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  6. Die Kokosraspel auf dem Teigboden verteilen, so das überall gleichmässig viele Kokosraspel sind.
  7. Nun werden die Rhabarberstücke auf dem Teigboden verteilt und mit dem Rahm-Eier-Guss übergossen.
  8. Erst jetzt kommen die Himbeeren dazu und werden gleichmässig auf der Tarte verteilt.
  9. Das Ganze kommt nun für ca. 25-30 Minuten in den Ofen (im unteren Drittel!).
  10. Während die Tarte schön goldbraun vor sich hin backt, kann der Kokosschaum zubereitet werden.
  11. Hierfür wird zuerst der Rahm steif geschlagen. Sobald dieser fest ist, kommt der Zucker und die Kokosraspel dazu. Nochmals kurz mit dem Handmixer weiterschlagen, bis sich alles gleichmässig verteilt hat.
  12. Die Tarte aus dem Ofen nehmen und am besten noch lauwarm zusammen mit dem Kokosschaum servieren.

Tipp: Anstelle von Himbeeren könnte man auch geviertelte Erdbeeren verwenden.

 

 

Blitzküche, Süsses, Uncategorized

Schnelles Bananenbrot

März 17, 2017

Bananenbrot isst man üblicherweise lauwarm mit ein wenig Butter und Honig oder Ahornsirup. Ob als Snack für zwischendurch oder als Frühstück zusammen mit einem leckeren Kaffee – ein Stückchen Bananenbrot geht eigentlich immer :)

Da ich es in unseren Breitengraden jedoch nur selten bis gar nie in einem Café oder Restaurant antreffe, backe ich mir von Zeit zu Zeit mein Bananenbrot selber. Dank einem simplen Trick, ist das Bananenbrot auch in Nullkommanix zubereitet :)

Mehr zu diesem Trick sowie das komplette Rezept findet ihr Lunchgate Insider.

 

Restaurants, Uncategorized

Restaurant Ona Poké

März 5, 2017

Direkt an der Tramhaltestelle „Stockerstrasse“, d.h. gleich hinter dem Paradeplatz, eröffnete Ende Februar das Ona Poké. Angeboten werden so genannte Poké Bowls, ein Gericht, dass ursprünglich aus Hawaii stammt. Hauptbestandteil sind kleingeschnittene rohe Fischstücke, welche zusammen mit anderen leckeren Zutaten hübsch angerichtet werden.

Olivia, Mandy und Flavian treffen mit dem Restaurantkonzept „Ona Poké“ den Nerv der Zeit. Ein Gericht, welches v.a. durch Instagram Bekanntheit erlangte, wurde von dem Trio so perfektioniert, dass es für jedermann passt: Die Poké Bowls sind gesund, ausgewogen, können nach Wunsch auch vegetarisch bzw. vegan bestellt werden und befriedigen Dank der hübschen Zubereitung auch die Kameralinsen aller Foodies ;)

KONZEPT

Der Gast hat die Wahl zwischen Basmatireis, Quinoa oder Riso Venere (schwarzer Reis) als Menü-Grundlage. Für alle Low Carb-Freaks, oder diejenigen, die das Bikinifigurfieber bereits gepackt hat, gibts sogar Zuchhini-Nudeln als „schlanke“ Alternative.

Als nächster Schritt wählt man das gewünschten „Protein“: Es stehen roher Lachs, Tuna, Kingfish oder Tofu zur Auswahl. Kleingeschnitten und mit dem Wunschdressing mariniert, gesellt sich die Proteinbeilage in die Bowl.

Zu guter letzt darf man sich noch 3-4 Toppings aussuchen: Avocado, Mango, Wakame, Rogen, Koriander, Ingwer, Edamame, Granatapfelkerne und noch viele weitere Leckereien stehen in der Vitrine bereit. Hübsch angerichtet und dekoriert mit einer Orchideenblüte, kann man sich zu seiner Poké Bowl noch eines der „Fusion Water“ (aromatisiertes Wasser mit Früchten und Kräutern) bestellen und das Ganze entweder zwischen Kuschelkissen und Palemblättern oder auch Take Away geniessen.

Für diejenigen, die tendenziell zu Entscheidungsproblemen neigen, ist ebenfalls gesorgt: Es gibt insgesamt 3 Bowls, die bereits fix fertig vorgegeben sind und einem die Gedankenschlacht, ob jetzt lieber Lachs oder Tofu, mit Sweet Soja Dressing oder doch besser mit Teryaki mariniert, einfachhalber abnehmen ;)

PERSÖNLICHER EINDRUCK

Besonders beeindruckt hat mich bei meinem ersten Besuch das Tempo, dass die Crew hinter der Theke an den Tag gelegt hat. Bis auf die Strasse sind die hungrigen Gäste Schlange gestanden. Das Team war jedoch bereits super eingespielt und hatte für jeden einzelnen Gast ein Lächeln übrig. Auch das Anrichten der Bowls hat unter dem Andrang keineswegs gelitten. Jeder Poké Bowl sah fantastisch aus und schrie gerade danach, fotografiert zu werden.

FAZIT

Ona Poké hat mich auf Anhieb überzeugt. Preis-Leistung ist ok, obwohl man sich bewusst sein muss, dass roher Fisch in einer guten Qualität halt einfach seinen Preis hat. Die Bowls variieren zwischen CHF 20.90.- und 32.50.-, abhängig von der gewählten Grösse (Small oder Regular) und den gewünschten Zutaten.

Ona Poké bringt uns einen Hauch internationalen Foodie-Flair nach Zürich. Das Trio, dass hinter diesem innovativen Restaurantkonzept steckt, macht ihre Sache eindeutig mit Leidenschaft. Die beiden Frauen, Olivia und Mandy, sind bereits erfahren Gastro-Engel: „Burrito District“ im Zürcher Niederdorf, welches letzten Sommer eröffnet hat, war Ihr erstes gemeinsames Projekt. Und spätestens nach Ona Poké bin ich mehr als gespannt, was uns als nächstes von diesen kreativen Köpfen erwarten wird…

PS: Ein Rezept, wie Ihr Poké Bowls selber machen könnt, findet ihr übrigens hier ;)

Und hier geht’s zur Webseite von Ona Poké.

 

 

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Kokosmilchreis mit Mango

Februar 26, 2017

Kokosmilchreis mit Mango erinnert an den Thailändischen Dessert „Mango Sticky Rice“. Mit Milchreis ist das jedoch so eine Sache…entweder man liebt oder hasst ihn. Dazwischen gibts irgendwie nichts. Ich persönlich mag den klassischen Milchreis sehr gerne, wobei mir der Aufwand dahinter (das ständige Rühren) immer ein bisschen zu gross ist.

Nun habe ich jedoch eine Methode entdeckt, die es einem ermöglicht, ganz easy und ohne grosse Zeitinvestition einen leckeren Kokosmilchreis zuzubereiten. Und zwar benötigt man hierfür einen Reiskocher. Ich weiss, ich habe bereits bei meinem letzten Rezept (Poké Bowls) sehr viel Werbung für Reiskocher gemacht, aber so ein Gerät muss man einfach haben ;) Selbstverständlich funktioniert das Rezept auch ohne Reiskocher, jedoch erspart man sich einiges mehr Zeit und Mühe, sollte man im Besitz einer solchen Wundermaschine sein. Der Einzige Arbeitsschritt ist dabei nämlich, dass alle Zutaten (Kokosmilch, Reis, Wasser, Salz, Zucker) in den Reiskocher gegeben und dieser eingeschaltet wird. Fertig.

Grossartig, oder? ;)

In Kombination mit den karamellisierten Mangostücken, schmeckt der Kokosmilchreis einfach fantastisch! Man kann ihn jedoch auch mit anderen Früchten kombinieren oder einfach pur geniessen. Ich persönlich bevorzuge dieses Gericht eher als Frühstück, man könnte es aber auch als Dessert servieren. Der Vorteil beim Frühstück liegt darin, dass man eine grössere Menge des Kokosmilchreis zubereitet und ihn dann in kleine Gläser als „Take Away Frühstück“ abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren kann.

Und so geht’s:

 

ZUTATEN

4 Portionen (ich mache jedoch immer die doppelte Menge)

  • 200g Milch- oder Risottoreis (Rundkornreis)
  • 4 dl Wasser
  • 2.5 dl Kokosmilch
  • 2-3 EL Zucker
  • Prise Salz

Ohne Reiskocher:

  • 200g Rundkornreis
  • 5dl Wasser
  • 5dl Kokosmilch
  • 2-3 EL Zucker
  • Prise Salz

 

ZUBEREITUNG

Mit Reiskocher:

  1. Alle Zutaten in den Reiskocher geben und diesen einschalten. Der Milchreis ist fertig, sobald der Reiskocher das Kochprogramm beendet hat.

Ohne Reiskocher:

  1. Alle Zutaten, bis auf den Reis in einen Kochtopf geben und aufkochen. Sobald das Wasser-Kokosmilchgemisch kocht, wird der Reis hinzugegeben.
  2. Ca. 25 Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen, bis die Reiskörner weich sind.

Mango:

  1. Mango in kleine Stücke schneiden und in ein wenig Butter in der Pfanne „anbraten“. 2 EL Ahornsirup hinzugeben und kurz weiterbraten.

Der Milchreis kann warm oder kalt mit entweder den noch warmen oder bereits erkalteten Mangostücken und eine Prise Zimt serviert werden. Ich persönlich bevorzuge den kalten Kokosmilchreis in Kombination mit den noch warmen Mangostücken. Aber das ist Geschmacksache ;)

Tipp: Sollte der Reis nach dem Erkalten zu klebrig sein, könnt ihr einfach nochmals einen Schluck Kokosmilch gemischt mit Wasser (oder auch einen Schluck Kuh- oder Sojamilch) hinzugeben. Dies führt dazu, dass der Reis wieder etwas flüssiger/saftiger wird.

Extra-Tipp: Wer es sich noch einfacher machen möchte, der ersetzt die Mango-Stücke mit der Mango-Fruchtsauce von Alnatura Die ist mega lecker und gibt dem Kokosmilchreis noch eine zusätzlichen Sämigkeit.

 

Hauptspeisen, Uncategorized, Vegi

Fruchtiger Gorgonzola Risotto mit Pilz-Topping

Februar 22, 2017

Die ersten lauen Temperaturen inspirierten mich zu diesem herzhaften, fruchtigen und farbenfrohen Gorgonzola Risotto. Die Kombination des Gorgonzolas zusammen mit den würzigen Pilzen und der Säure der Vanille-Pflaumen, hört sich im ersten Moment vielleicht etwas speziell an, ist aber mega lecker!  Ein Vegi-Gericht, welches definitiv nicht „0815“ ist und durchaus auch für Fleischesser als Hauptgang aufgestischt werden kann. Wer gar nicht aufs Fleisch verzichten möchte, dem empfehle ich, ein Lammrack dazu zu servieren. Und wer keinen Gorgonzola mag, der könnte als Alternative auf Scarmorza Affumicata zurückgreifen: Ein geräucherter Mozzarella, welcher ebenfalls eine interessante Note in das Gericht zaubert ;)

 

ZUTATEN

4 Portionen

  • 2 Gläser Risotto (2dl Gläser)
  • 1 Glas Weisswein
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200g Gorgonzola
  • 300g gemischte Pilze (oder einfach die Pilzsorte, die ihr mögt)
  • 1 handvoll Petersilie
  • 2-3 Pflaumen
  • Vanillenschotenpulver
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer
  • ca. 1.5l Boullion

ZUBEREITUNG

  1. Die Pilze werden grob in kleine Stücke geschnitten und in der Pfanne angeröstet. Sobald diese ein bisschen Farbe angenommen haben, wird der Knoblauch dazu gepresst und die kleingeschnittene Petersilie untergerührt. Noch 1-2 Minuten weiter anbraten und dann zur Seite stellen.
  2. Als zweiter Schritt werden die Pflaumen halbiert, entkernt und dann in feine Scheiben geschnitten. Diese kommen zusammen mit etwas Olivenöl in eine Bratpfanne und werden kurz erhitzt. Sobald es brutzelt, gebt ihr ein bisschen Salz, Pfeffer und Vanilleschotepulver dazu. Besser dosieren könnt ihr die Vanille übrigens mit einer Vanille Mühle. (Kein must aber ein nice to have) Die Pflaumen werden nun ebenfalls zur Seite gestellt.
  3. Für den Risotto bringt ihr ca. 1.5l Wasser zusammen mit den Boullionwürfel zum Kochen. Wichtig dabei ist, dass die Boullion während der ganzen Zeit der Risottozubereitung leicht köchelt. Kühlt die Bouillon aus, verliert der Risotto seinen Glanz.
  4. In einer grossen Bratpfanne die klein geschnittene Zwiebeln im Olivenöl andünsten (3 Minuten), dann den Reis dazu geben und nochmals 1 Minute weiterdünsten lassen. Mit dem Weisswein ablöschen und gleich hinterher die ersten 1-2 Suppenkellen der Bouillon zufügen.
  5. Die Boullion im Reis einkochen lassen und immer dann, wenn die Flüssigkeit fast verschwunden ist, wird eine weitere Kelle Boullion nachgegossen. Dies macht ihr solange, bis der Reis noch stark al dente ist, d.h. noch ein bisschen zu fest bissfest ist.
  6. Als nächster Schritt wird der Gorgonzola von der Rinde befreit und in groben Stücken zum Risotto gegeben und untergerührt. Sobald dieser geschmolzen ist, probiert ihr das Risotto und schmeckt dieses mit Salz und Pfeffer ab.
  7. Während dessen erhitzt ihr die Pilze und die Pflaumen nochmals, damit alles sevrierbereit ist (als Alternative könnt ihr die Pilze und Pflaumenscheiben auch während dessen der Risotto kocht, bei 50 Grad im Backofen warm halten).
  8. Alle Komponenten werden nun hübsch auf den Tellern angerichtet. Fertig.

Tipp: Falls ihr keine Pflaumen habt, könnt ihr diese auch mit Birnen ersetzen.