Browsing Category

Uncategorized

Blitzküche, Fisch, Hauptspeisen, Kleinigkeiten, Uncategorized

Flammkuchen mit Spargeln und Rauchlachs

April 14, 2017

Der Flammkuchen mit Spargeln und Rauchlachs passt hervorragend in den Frühling. Das Rezept kann entweder als Hauptgang oder auch als Apéro-Häppchen serviert werden.

Es eignet sich ideal, wenns mal schnell gehen muss. Oder man einfach keine Lust zum Kochen hat ;)

Für alle Vegis gibt’s hier übrigens auch noch ein Rezept für einen vegetarischen Flammkuchen.

Viel Spass beim Nachkochen :)

 

ZUTATEN

2-4 Personen (als Hauptgang oder Apéro)

  • 2 Flammkuchen Fertigteig
  • 1 Becher Crème Fraiche
  • 500g grüner Spargel oder Spargelspitzen
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 1 Packung Zwiebelsprossen (zur Deko)
  • 100-150g Rauchlachs
  • Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Spargeln waschen und in kleine, schräg geschnittene Stücke schneiden. Falls ihr Spargelspitzen gekauft haben solltet, könnt ihr diese so lassen, wie sie sind, d.h. am Stück.
  3. Die roten Zwiebeln je nach Belieben in Streifen oder Ringe schneiden.
  4. In der Zwischenzeit sollte der Ofen vorgeheizt sein, d.h. wir können mit dem Belegen des Flammkuchens beginnen: Hierfür wird zuerst ein Teig zusammen mit dem Backpapier auf einem Belch ausgebreitet und mit der Hälfte der Crème Fraiche bestrichen. Nach dem Bestreichen empfehle ich euch, den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke zu schneiden (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger).
  5. Die Stücke werden nun mit der Hälfte der Zwiebeln und der Spargeln belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut und dann für ca. 8 Minuten in den Ofen geschoben.
  6. Sobald der Flammkuchen fertig ist, d.h. eine leicht bräunliche Farbe an den Rändern angenommen hat, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und belegt ihn mit einigen Scheiben Rauchlachs. Die Scheiben werden hierfür am besten in Stücke gerissen.
  7. Wer mag kann zum Schluss noch einige Zwiebelsprossen sowie ein bisschen Crème Fraiche zur Deko auf den Flammkuchen geben.

Ich empfehle euch, den zweiten Teig mit den restlichen Zutaten erst dann zu belegen und backen, wenn ihr den ersten gegessen habt. Wenn ihr beide Teige gleichzeitig vorbereitet, aber nur einen in den Ofen schieben könnt, dann weicht der andere Teig auf und wird matschig. Von dem her gesehen, besser einer nach dem anderen zubereiten und backen ;)

Tipp: Als Hauptgang empfehle ich euch, einen frischen Gurken-Salat mit Dill dazu servieren. Alternativ passt natürlich auch ein grüner Blattsalat. Ein Teig plus Salat reicht für 2 Personen als Hauptgang. Wenn ihr den Flammkuchen als Apéro serviert, reicht 1 Teig auch für 4 Personen (dann natürlich ohne Salat).

 

Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, Uncategorized, Vorspeisen

Japanisches Rindstatar

April 2, 2017

Ein Japanisches Rindstatar habe ich bis jetzt weder gesehen, geschweige denn gegessen. Im Rahmen der „Cooketition“, zu welcher ich von meinem lieben Blogger-Kollege Christian von FoodFreaks eingeladen worden bin, stellte ich mich jedoch gerne dieser Herausforderung.

Die Cooketion startete mit Markus Neff, einem begnadeten 18-GM-Punkte Koch, welchen ich vergangenes Jahr im wunderschönen Waldhotel Fletschorn kennenlernen durfte. In Zusammenarbeit mit coop@home Online-Metzger ging es darum, eine ganz persönliche Tatar-Kreation zu zaubern. Vorgelegt hat Markus Neff mit einem klassischen Rindstatar. Weiter ging die Einladung an David Schnapp von Das Filet, der ein Rinder-Tatar mit Kräutern kreierte sowie an Christian von FoodFreaks, der mit einem Tatar Tonnato eine Symbiose vom klassischen Rindstatar und einem Vitello Tonnato schuf.

Meine ursprüngliche Idee, ein „Vietnamesisches Tatar“ zu kreieren, wurde sogleich von Andy (lieberlecker) gecrashed, der mir mit einem Beef Tatar asiatisch zu vor gekommen ist ;)

Passend zur Kirschblütensaison haben ich mich schlussendlich für eine japanische Version des klassischen Rindstatars entschieden. Ziel dabei war es, die auf meiner Japan-Reise neu entdeckten Aromen in dieser Kreation festzuhalten. Und ich glaube, es ist mir gelungen :) Zusammen mit einem Glas eisgekühltem Sake, fühlte ich mich beim gestrigen Testessen/Testkochen in unseren wunderschönen Japan-Urlaub zurück katapultiert.

Dank coop@Home Online-Metzger, konnte ich mir an einer virtuellen Fleischtheke das passende Filetstück aussuchen, welches dann auch am nächsten Tag vakuumiert (!) geliefert wurde. Herzlichen Dank dafür.

In diesem Sinne „Arigatou“ Markus Neff und coop@home für diese tolle Cooketition!

 

ZUTATEN

Vorspeise 2 Personen, Hauptgang 1 Person

  • 200g Rinderfilet
  • 3 Stangen Frühlingszwiebel (nur das Grüne)
  • 1 Eigelb
  • 3 EL Reisessig
  • 2 TL Sesamöl
  • 1 TL Limettensaft
  • 1/2 bis 1 ganzes Noriblatt
  • 2 EL gerösteter Sesam
  • 3 EL Katsuobushi (erhältlich im Asia-Shop)
  • 10 Tropfen Tabasco
  • Salz

Wasabi-Crème:

  • 1 TL Wasabi-Paste
  • 2 EL Sauerrahm
  • Salz
  • Optional: 1/2 TL Matcha-Pulver

Beilage:

  • Toast
  • Butter

ZUBEREITUNG

  1. Das Rindsfilet wird in kleine Würfel geschnitten (ca. 3-4mm). Die Mühe lohnt sich, denn ein von Hand geschnittenes Tatar ist einfach um Welten besser, als wenn es durch den Fleischwolf gedreht wird.
  2. In einer Pfanne werden die Sesamsamen bei mittlerer Hitze und ohne Fett angeröstet, bis diese eine leichte Bräune haben. Der Sesam sollte noch kurz ausgekühlt werden, bevor dieser zum Fleisch gegeben wird.
  3. Währenddessen könnt ihr die Frühlingszwiebeln (nur der grüne Teil!) wie auch das Noriblatt in feine Stücke schneiden. Für die Zerkleinerung des Noriblattes empfehle ich euch eine Küchenschere zu Hilfe zu nehmen – dies ist zwar nicht sehr elegant, jedoch um einiges einfacher ;) Die kleinen Nori-Stückchen und Frühlingszwiebeln werden zum Fleisch gegeben.
  4. Weiter hinzu kommen das Eigelb, der Reisessig, der Limettensaft, das Sesamöl sowie die Katsuobushi-Flocken.
  5. Zum Schluss wird das Tatar mit Salz und Tabasco nach persönlichem Empfinden abgeschmeckt. Anstelle von Tabasco kann auch frischer Chilli verwendet werden oder wer es gar nicht pikant mag, lässt die Schärfe einfach weg.
  6. Für die Wasabi-Crème werden der Sauerrahm zusammen mit dem Wasabi und etwas Salz vermengt. Wer mag, kann auch noch ein bisschen Matcha-Pulver hinzugeben. Die Crème wird dadurch etwas grüner aber auch bitterer.
  7. Zum Anrichten wird das Japanische Rindstatar mit Hilfe eines „Servierrings“ auf 1-2 Teller verteilt und mit ein bisschen Sesam und Katsuobushi-Flocken garniert. Die Flocken bewegen sich übrigens, sobald diese mit Feuchtigkeit in Berührung kommen – ein netter Deko-Effekt on top ;) Die Wasabi-Crème ebenfalls auf den Tellern verteilen, so dass diese in individueller Menge zum Tatar gegessen werden kann.

Tipp: Ein Glässchen eisgekühlten Sake rundet das Geschmackserlebnis des Japanischen Tatars ab!

 

 

 

Süsses, Uncategorized

Rhabarber Himbeer Wähe mit Kokosschaum

März 18, 2017

Die Kombination aus Rhabarber und Himbeeren, welche beide eher etwas säuerlich schmecken, zusammen mit dem süssen Kokosschaum ist einfach göttlich!

Die Idee zu dieser Kreation kam mir vergangenen Samstag spontan, als ich durch den Supermarkt schlenderte. Die leuchtend roten Stängel der Rhabarber haben mich gerade zu angefleht, etwas leckeres mit ihnen zuzubereiten ;)

Dank dem fertigen Mürbeteig ist die Wähe auch in kürzester Zeit zubereitet. Wer sich die Mühe machen möchte, einen Teig selber herzustellen, der findet z.B. bei Betty Bossi ein Rezept dazu.

In meinem ersten Rezept-Video zeige ich euch, wie kinderleicht diese Wähe zubereitet wird. Viel Spass beim Nachbacken ;)

 

 

ZUTATEN

  • 1 Süsser Mürbeteig (Fertigteig)
  • 3 Stangen Rhabarber
  • 100 – 150gv Himbeeren
  • 6 EL Kokosraspel
  • 3 TL Zucker

Für den Guss:

  • 1 Ei
  • 1 EL Maizena (Maisstärke)
  • 1 Päckli Vanillezucker
  • 2dl Rahm

Kokosschaum:

  • 2.5dl Rahm (Halbrahm)
  • 2-3 EL Zucker
  • 3 EL (gehäuft!) Kokosraspel

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Rhabarber und Himbeeren waschen. Rhabarber NICHT schälen, sie sollen die schöne, rote Schale behalten.
  3. Die Rhabarber in ca. 1cm grosse Stücke schneiden. Die Himbeeren so lassen, wie sie sind. Man kann auch Tiefkühlhimbeeren nehmen.
  4. Die Zutaten für den Guss miteinander vermengen. Am besten geht dies mit einem Handmixer oder Stabmixer.
  5. Den fertigen Mürbeteig in eine runde Form geben (falls nötig, vorher noch die Ränder mit Butter bestreichen) und den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  6. Die Kokosraspel auf dem Teigboden verteilen, so das überall gleichmässig viele Kokosraspel sind.
  7. Nun werden die Rhabarberstücke auf dem Teigboden verteilt und mit dem Rahm-Eier-Guss übergossen.
  8. Erst jetzt kommen die Himbeeren dazu und werden gleichmässig auf der Tarte verteilt.
  9. Das Ganze kommt nun für ca. 25-30 Minuten in den Ofen (im unteren Drittel!).
  10. Während die Tarte schön goldbraun vor sich hin backt, kann der Kokosschaum zubereitet werden.
  11. Hierfür wird zuerst der Rahm steif geschlagen. Sobald dieser fest ist, kommt der Zucker und die Kokosraspel dazu. Nochmals kurz mit dem Handmixer weiterschlagen, bis sich alles gleichmässig verteilt hat.
  12. Die Tarte aus dem Ofen nehmen und am besten noch lauwarm zusammen mit dem Kokosschaum servieren.

Tipp: Anstelle von Himbeeren könnte man auch geviertelte Erdbeeren verwenden.

 

 

Blitzküche, Süsses, Uncategorized

Schnelles Bananenbrot

März 17, 2017

Bananenbrot isst man üblicherweise lauwarm mit ein wenig Butter und Honig oder Ahornsirup. Ob als Snack für zwischendurch oder als Frühstück zusammen mit einem leckeren Kaffee – ein Stückchen Bananenbrot geht eigentlich immer :)

Da ich es in unseren Breitengraden jedoch nur selten bis gar nie in einem Café oder Restaurant antreffe, backe ich mir von Zeit zu Zeit mein Bananenbrot selber. Dank einem simplen Trick, ist das Bananenbrot auch in Nullkommanix zubereitet :)

Mehr zu diesem Trick sowie das komplette Rezept findet ihr Lunchgate Insider.

 

Restaurants, Uncategorized

Restaurant Ona Poké

März 5, 2017

Direkt an der Tramhaltestelle „Stockerstrasse“, d.h. gleich hinter dem Paradeplatz, eröffnete Ende Februar das Ona Poké. Angeboten werden so genannte Poké Bowls, ein Gericht, dass ursprünglich aus Hawaii stammt. Hauptbestandteil sind kleingeschnittene rohe Fischstücke, welche zusammen mit anderen leckeren Zutaten hübsch angerichtet werden.

Olivia, Mandy und Flavian treffen mit dem Restaurantkonzept „Ona Poké“ den Nerv der Zeit. Ein Gericht, welches v.a. durch Instagram Bekanntheit erlangte, wurde von dem Trio so perfektioniert, dass es für jedermann passt: Die Poké Bowls sind gesund, ausgewogen, können nach Wunsch auch vegetarisch bzw. vegan bestellt werden und befriedigen Dank der hübschen Zubereitung auch die Kameralinsen aller Foodies ;)

KONZEPT

Der Gast hat die Wahl zwischen Basmatireis, Quinoa oder Riso Venere (schwarzer Reis) als Menü-Grundlage. Für alle Low Carb-Freaks, oder diejenigen, die das Bikinifigurfieber bereits gepackt hat, gibts sogar Zuchhini-Nudeln als „schlanke“ Alternative.

Als nächster Schritt wählt man das gewünschten „Protein“: Es stehen roher Lachs, Tuna, Kingfish oder Tofu zur Auswahl. Kleingeschnitten und mit dem Wunschdressing mariniert, gesellt sich die Proteinbeilage in die Bowl.

Zu guter letzt darf man sich noch 3-4 Toppings aussuchen: Avocado, Mango, Wakame, Rogen, Koriander, Ingwer, Edamame, Granatapfelkerne und noch viele weitere Leckereien stehen in der Vitrine bereit. Hübsch angerichtet und dekoriert mit einer Orchideenblüte, kann man sich zu seiner Poké Bowl noch eines der „Fusion Water“ (aromatisiertes Wasser mit Früchten und Kräutern) bestellen und das Ganze entweder zwischen Kuschelkissen und Palemblättern oder auch Take Away geniessen.

Für diejenigen, die tendenziell zu Entscheidungsproblemen neigen, ist ebenfalls gesorgt: Es gibt insgesamt 3 Bowls, die bereits fix fertig vorgegeben sind und einem die Gedankenschlacht, ob jetzt lieber Lachs oder Tofu, mit Sweet Soja Dressing oder doch besser mit Teryaki mariniert, einfachhalber abnehmen ;)

PERSÖNLICHER EINDRUCK

Besonders beeindruckt hat mich bei meinem ersten Besuch das Tempo, dass die Crew hinter der Theke an den Tag gelegt hat. Bis auf die Strasse sind die hungrigen Gäste Schlange gestanden. Das Team war jedoch bereits super eingespielt und hatte für jeden einzelnen Gast ein Lächeln übrig. Auch das Anrichten der Bowls hat unter dem Andrang keineswegs gelitten. Jeder Poké Bowl sah fantastisch aus und schrie gerade danach, fotografiert zu werden.

FAZIT

Ona Poké hat mich auf Anhieb überzeugt. Preis-Leistung ist ok, obwohl man sich bewusst sein muss, dass roher Fisch in einer guten Qualität halt einfach seinen Preis hat. Die Bowls variieren zwischen CHF 20.90.- und 32.50.-, abhängig von der gewählten Grösse (Small oder Regular) und den gewünschten Zutaten.

Ona Poké bringt uns einen Hauch internationalen Foodie-Flair nach Zürich. Das Trio, dass hinter diesem innovativen Restaurantkonzept steckt, macht ihre Sache eindeutig mit Leidenschaft. Die beiden Frauen, Olivia und Mandy, sind bereits erfahren Gastro-Engel: „Burrito District“ im Zürcher Niederdorf, welches letzten Sommer eröffnet hat, war Ihr erstes gemeinsames Projekt. Und spätestens nach Ona Poké bin ich mehr als gespannt, was uns als nächstes von diesen kreativen Köpfen erwarten wird…

PS: Ein Rezept, wie Ihr Poké Bowls selber machen könnt, findet ihr übrigens hier ;)

Und hier geht’s zur Webseite von Ona Poké.

 

 

Blitzküche, Frühstück, Kleinigkeiten, Süsses, Uncategorized

Kokosmilchreis mit Mango

Februar 26, 2017

Kokosmilchreis mit Mango erinnert an den Thailändischen Dessert „Mango Sticky Rice“. Mit Milchreis ist das jedoch so eine Sache…entweder man liebt oder hasst ihn. Dazwischen gibts irgendwie nichts. Ich persönlich mag den klassischen Milchreis sehr gerne, wobei mir der Aufwand dahinter (das ständige Rühren) immer ein bisschen zu gross ist.

Nun habe ich jedoch eine Methode entdeckt, die es einem ermöglicht, ganz easy und ohne grosse Zeitinvestition einen leckeren Kokosmilchreis zuzubereiten. Und zwar benötigt man hierfür einen Reiskocher. Ich weiss, ich habe bereits bei meinem letzten Rezept (Poké Bowls) sehr viel Werbung für Reiskocher gemacht, aber so ein Gerät muss man einfach haben ;) Selbstverständlich funktioniert das Rezept auch ohne Reiskocher, jedoch erspart man sich einiges mehr Zeit und Mühe, sollte man im Besitz einer solchen Wundermaschine sein. Der Einzige Arbeitsschritt ist dabei nämlich, dass alle Zutaten (Kokosmilch, Reis, Wasser, Salz, Zucker) in den Reiskocher gegeben und dieser eingeschaltet wird. Fertig.

Grossartig, oder? ;)

In Kombination mit den karamellisierten Mangostücken, schmeckt der Kokosmilchreis einfach fantastisch! Man kann ihn jedoch auch mit anderen Früchten kombinieren oder einfach pur geniessen. Ich persönlich bevorzuge dieses Gericht eher als Frühstück, man könnte es aber auch als Dessert servieren. Der Vorteil beim Frühstück liegt darin, dass man eine grössere Menge des Kokosmilchreis zubereitet und ihn dann in kleine Gläser als „Take Away Frühstück“ abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren kann.

Und so geht’s:

 

ZUTATEN

4 Portionen (ich mache jedoch immer die doppelte Menge)

  • 200g Milch- oder Risottoreis (Rundkornreis)
  • 4 dl Wasser
  • 2.5 dl Kokosmilch
  • 2-3 EL Zucker
  • Prise Salz

Ohne Reiskocher:

  • 200g Rundkornreis
  • 5dl Wasser
  • 5dl Kokosmilch
  • 2-3 EL Zucker
  • Prise Salz

 

ZUBEREITUNG

Mit Reiskocher:

  1. Alle Zutaten in den Reiskocher geben und diesen einschalten. Der Milchreis ist fertig, sobald der Reiskocher das Kochprogramm beendet hat.

Ohne Reiskocher:

  1. Alle Zutaten, bis auf den Reis in einen Kochtopf geben und aufkochen. Sobald das Wasser-Kokosmilchgemisch kocht, wird der Reis hinzugegeben.
  2. Ca. 25 Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen, bis die Reiskörner weich sind.

Mango:

  1. Mango in kleine Stücke schneiden und in ein wenig Butter in der Pfanne „anbraten“. 2 EL Ahornsirup hinzugeben und kurz weiterbraten.

Der Milchreis kann warm oder kalt mit entweder den noch warmen oder bereits erkalteten Mangostücken und eine Prise Zimt serviert werden. Ich persönlich bevorzuge den kalten Kokosmilchreis in Kombination mit den noch warmen Mangostücken. Aber das ist Geschmacksache ;)

Tipp: Sollte der Reis nach dem Erkalten zu klebrig sein, könnt ihr einfach nochmals einen Schluck Kokosmilch gemischt mit Wasser (oder auch einen Schluck Kuh- oder Sojamilch) hinzugeben. Dies führt dazu, dass der Reis wieder etwas flüssiger/saftiger wird.

Extra-Tipp: Wer es sich noch einfacher machen möchte, der ersetzt die Mango-Stücke mit der Mango-Fruchtsauce von Alnatura Die ist mega lecker und gibt dem Kokosmilchreis noch eine zusätzlichen Sämigkeit.

 

Hauptspeisen, Uncategorized, Vegi

Fruchtiger Gorgonzola Risotto mit Pilz-Topping

Februar 22, 2017

Die ersten lauen Temperaturen inspirierten mich zu diesem herzhaften, fruchtigen und farbenfrohen Gorgonzola Risotto. Die Kombination des Gorgonzolas zusammen mit den würzigen Pilzen und der Säure der Vanille-Pflaumen, hört sich im ersten Moment vielleicht etwas speziell an, ist aber mega lecker!  Ein Vegi-Gericht, welches definitiv nicht „0815“ ist und durchaus auch für Fleischesser als Hauptgang aufgestischt werden kann. Wer gar nicht aufs Fleisch verzichten möchte, dem empfehle ich, ein Lammrack dazu zu servieren. Und wer keinen Gorgonzola mag, der könnte als Alternative auf Scarmorza Affumicata zurückgreifen: Ein geräucherter Mozzarella, welcher ebenfalls eine interessante Note in das Gericht zaubert ;)

 

ZUTATEN

4 Portionen

  • 2 Gläser Risotto (2dl Gläser)
  • 1 Glas Weisswein
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200g Gorgonzola
  • 300g gemischte Pilze (oder einfach die Pilzsorte, die ihr mögt)
  • 1 handvoll Petersilie
  • 2-3 Pflaumen
  • Vanillenschotenpulver
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer
  • ca. 1.5l Boullion

ZUBEREITUNG

  1. Die Pilze werden grob in kleine Stücke geschnitten und in der Pfanne angeröstet. Sobald diese ein bisschen Farbe angenommen haben, wird der Knoblauch dazu gepresst und die kleingeschnittene Petersilie untergerührt. Noch 1-2 Minuten weiter anbraten und dann zur Seite stellen.
  2. Als zweiter Schritt werden die Pflaumen halbiert, entkernt und dann in feine Scheiben geschnitten. Diese kommen zusammen mit etwas Olivenöl in eine Bratpfanne und werden kurz erhitzt. Sobald es brutzelt, gebt ihr ein bisschen Salz, Pfeffer und Vanilleschotepulver dazu. Besser dosieren könnt ihr die Vanille übrigens mit einer Vanille Mühle. (Kein must aber ein nice to have) Die Pflaumen werden nun ebenfalls zur Seite gestellt.
  3. Für den Risotto bringt ihr ca. 1.5l Wasser zusammen mit den Boullionwürfel zum Kochen. Wichtig dabei ist, dass die Boullion während der ganzen Zeit der Risottozubereitung leicht köchelt. Kühlt die Bouillon aus, verliert der Risotto seinen Glanz.
  4. In einer grossen Bratpfanne die klein geschnittene Zwiebeln im Olivenöl andünsten (3 Minuten), dann den Reis dazu geben und nochmals 1 Minute weiterdünsten lassen. Mit dem Weisswein ablöschen und gleich hinterher die ersten 1-2 Suppenkellen der Bouillon zufügen.
  5. Die Boullion im Reis einkochen lassen und immer dann, wenn die Flüssigkeit fast verschwunden ist, wird eine weitere Kelle Boullion nachgegossen. Dies macht ihr solange, bis der Reis noch stark al dente ist, d.h. noch ein bisschen zu fest bissfest ist.
  6. Als nächster Schritt wird der Gorgonzola von der Rinde befreit und in groben Stücken zum Risotto gegeben und untergerührt. Sobald dieser geschmolzen ist, probiert ihr das Risotto und schmeckt dieses mit Salz und Pfeffer ab.
  7. Während dessen erhitzt ihr die Pilze und die Pflaumen nochmals, damit alles sevrierbereit ist (als Alternative könnt ihr die Pilze und Pflaumenscheiben auch während dessen der Risotto kocht, bei 50 Grad im Backofen warm halten).
  8. Alle Komponenten werden nun hübsch auf den Tellern angerichtet. Fertig.

Tipp: Falls ihr keine Pflaumen habt, könnt ihr diese auch mit Birnen ersetzen.

 

Fisch, Hauptspeisen, Uncategorized, Vegi

Poké Bowls

Februar 19, 2017

Poké Bowls haben nichts mit Pikachu und Co. zu tun, sind aber in der Foodie-Szene gerade äusserst hipp und angesagt. Ursprünglich stammen die Poké Bowls aus…Nein nicht Japan, sonder Hawaii. Wär hätte das gedacht? :) Roher Fisch und Reis sind Hauptbestandteile dieser leckeren Mahlzeit. Das Dressing setzt sich meistens aus Sojasauce und Sesamöl zusammen. Die restlichen Zutaten fürs Dressing wie auch für die Bowls, kann man beliebig variieren.

Das tolle an den Poké Bowls ist, dass Sushi-Fans, wie ich einer bin, mit dieser Zubereitungsart etwas Sushi-ähnlich-schmeckendes zuhause nachkochen können, ohne dabei ein Meister der Japanischen Küche sein zu müssen. Zeitaufwändig sind die Poké Bowls übrigens auch nicht – das zeitintensivste daran ist der Sushi-Reis. Aber der könnte man ja theoretisch auch am Vortag zubereiten ;)

Auch allen Vegetarier sei geholfen: Man kann eine Poké Bowl problemlos ohne Fisch, dafür z.B. mit leckerem Räuchertofu zubereiten. Anstatt Tuna oder Lachs machen zudem einige Slices Roastbeef jeden Fleischtiger glücklich :)

Ihr seht – Poké Bowls sind kleine Alleskönner! Neben Fisch, Tofu oder Fleisch gesellen sich zusätzliche Toppings wie Avocado, Gurke, Mango, Mais, Karotten, Edamame, Algensalat und ein rohes Eigelb zum Reis. Eigentlich könnt ihr auch einfach diese Gemüse und Früchte verwenden, die ihr gerade zuhause rumliegen habt und gegessen werden müssen. Oftmals ergeben solche „Verwertungsaktionen“ die spannendsten Kreationen. Dressing drauf und fertig.

Also – auf was wartet ihr noch? Ab in die Küche und Poké Bowls zubereiten! ;)

 

ZUTATEN

4 Portionen

  • Lachs (Sashimi-Qualität) 200g
  • Sushi-Reis
  • Reisessig, Zucker (oder Sushi-Seasoning)
  • Avocado
  • Gurke
  • Nori (getrocknete Algen)
  • Sesam

Variante 1: Mit Eigelb und Röstzwiebeln (die fertigen aus dem Glas)

Variante 2: Mit Mango

Dressing

  • 8 EL Sojasauce
  • 2 EL Sesamöl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL Wasser

 

ZUBEREITUNG

Den Sushi-Reis am besten im Reiskocher zubereiten. Wer noch keinen hat, empfehle ich an dieser Stelle, sich schnellstmöglich einen zu kaufen :) Neben Sushi-Reis, kann man auch Basmati, Trockenreis, Quinoa oder sogar Milchreis darin kochen. Und das tolle daran ist: Der Reis wird einfach immer perfekt! :)

Sushi Reis im Reiskocher:

  1. 4 Teetassen Reis (ca. 800g) gründlich mit kaltem Wasser spülen und dann in den Reiskocher geben.
  2. Die 1.5-fache Menge an Wasser (also 6 Tassen) und zwei Prisen Salz hinzugeben. Reiskocher starten.
  3. Währenddessen der Reis kocht, werden 6 EL Reisessig, 2 EL Zucker und 2 TL Salz miteinander verrührt. Diese Mischung kommt später in den Sushi Reis. Als Alternative gibts im Asia-Shop ein so genanntes Sushi Seasoning, d.h. eine Fertigmischung aus Reisessig, Zucker und Salz. Nehmt davon 6-7 EL an Stelle der oben beschriebenen Mischung.
  4. Sobald der Reis fertig gekocht ist, kommt er zum auskühlen in eine Schüssel und wird mit der Reisessig-Mischung oder dem Sushi Seasoning vermengt.
  5. Ich empfehle euch, den Reis am besten am Vortag zu kochen, denn das Auskühlen nimmt ein wenig Zeit in Anspruch.

Sushi Reis OHNE Reiskocher:

Wenn Ihr (noch) keine Reiskocher haben solltet, dann findet ihr hier eine einfache Zubereitungsart von Sushi Reis mit einem gewöhnlichen Kochtopf.

Dressing:

Alle Zutaten vermengen. Fertig :)

Toppings:

Alle Zutaten in feine Scheiben oder kleine Würfel schneiden. Wichtig ist, dass wenn Ihr rohen Lachs oder Tuna verwendet, dass dieser in Sashimi-Qualität gekauft (bekommt man heutzutage in allen grösseren Migros und Coop Filialen) und ganz frisch zubereitet wird. Wenn ihr Räuchertofu als vegetarische bzw. vegane Alternative einsetzt, würde ich den Tofu nach dem klein schneiden noch kurz in Olivenöl knusprig anbraten und mit ein wenig Salz/Pfeffer würzen.

Servieren:

Den Reis auf 4 Bowl aufteilen. Danach werden die Toppings dekorativ darauf verteilt.  Gebt 2 EL des Dressings über die Poké Bowl, den Rest des Dressings wird in die Tischmitte gestellt, so dass sich jeder so viel davon nehmen kann, wie er/sie mag.

 

 

 

 

Blitzküche, Hauptspeisen, Kleinigkeiten, Uncategorized, Vegi

Vegetarischer Flammkuchen

Februar 14, 2017

Vegetarischer Flammkuchen – kann das gut sein? Ein Flammkuchen ohne Speck bereitet in etwa so viel Spass, wie Apfelstrudel ohne Vanillesauce. Geht nicht. Dachte ich zumindest bis vergangenes Wochenende.

Weshalb aber überhaupt ein vegetarischer Flammkuchen kreieren? Die klassischen Varianten mit Speck oder Rauchlachs schmeckt ja göttlich…

Nun, seit Januar 2017 versuche ich mich vermehrt vegetarisch zu ernähren. Das heisst, ich esse nach wie vor Fleisch und Fisch, aber halt nur noch selten. Ziel ist es, mich möglichst bald mit „guten Herkunftsquellen“ auseinanderzusetzen, d.h. Bauernhöfe etc. zu besuchen, wo Tiere noch ein „Leben“ haben und als Lebewesen respektiert werden. Aber dazu berichte mehr, sobald ich hier weitergekommen bin.

Der Verzicht auf Fleisch ist mir bis dato eigentlich leichter gefallen, als ursprünglich erwartet. Wobei, diejenigen unter euch, die mich schon ein bisschen länger kennen, wissen, dass ich einst ein richtiger „Fleischtiger“ war :) Um so mehr hat es mich überrascht, dass mir das Fleisch/Geflügel eigentlich gar nicht so sehr fehlt… Ausser ein einziges Produkt: Mein über alles geliebter SPECK! Speck war bei mir standardmässig im Kühlschrank, stets griffbereit für die unterschiedlichsten Gerichte. Die Soja-Alternativen, welche in den Supermärkten als Speck-Ersatz angeboten werden, konnten jedoch mein Kulinarikherz nicht für sich gewinnen. Nun, wie soll ich bitte einen Flammkuchen ohne Speck zubereiten? Da fehlt ja sozusagen die Seele.

Seit vergangenem Wochenende habe ich des Rätsels Lösung gefunden. Die Speck-Seele kann dank einem tollen Gewürz Namens „Smoked Paprika“ in den vegetarischen Flammkuchen katapultiert werden. Smoked Paprika von La Dalia habe ich einst in Cape Town gekauft und seither sporadisch in meinen Gerichten eingesetzt. Ein wahres Wundermittel sage ich euch! :) Und ihr könnt es übrigens auch in Zürich in der Milchbar kaufen.

To make a long story short: Mischt das geräucherte Paprika in die Crème Fraiche und ihr werdet euren vegetarischen Flammkuchen lieben!

 

 

ZUTATEN

2-4 Personen (je nach Hunger)

  • 2 Flammkuchen Fertigteig
  • 1 Becher Crème Fraiche
  • 2 Karotten
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 6 Champignons
  • 1 Avocado
  • Räucherpaprika
  • Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Das Gemüse waschen und wie folgt vorbereiten: Die Karotten schälen und dann mit einem Julienne-Sparschäler in feine Streifen schneiden. Die Champignons werden in feine Scheiben geschnitten und die Zwiebeln zuerst geschält, dann halbiert und zu guter Letzt in feine Ringe geschnitten.
  3. Die Crème Fraiche wird mit einer guten Prise Salz und ca. 1/2 TL Räucherpaprika vermischt.
  4. In der Zwischenzeit sollte der Ofen vorgeheizt sein, d.h. wir können mit dem Belegen des Flammkuchens beginnen: Hierfür wird zuerst ein Teig zusammen mit dem Backpapier auf einem Belch ausgebreitet und mit der Hälfte der marinierten Crème Fraiche bestrichen. Nach dem Bestreichen empfehle ich euch, den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke zu schneiden (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger).
  5. Die Stücke werden nun mit der Hälfte des Gemüses belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut und dann für ca. 8 Minuten in den Ofen geschoben.
  6. Währenddessen der Flammkuchen im Ofen ist, wird die Avocado geschält und eine Hälfte davon in feine Scheiben geschnitten.
  7. Sobald der vegetarischer Flammkuchen fertig ist, d.h. eine leicht bräunliche Farbe an den Rändern angenommen hat, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und belegt ihn mit den Avocadoscheiben.
  8. Wer es noch ein bisschen rauchiger mag, kann vor dem Servieren noch eine Prise Räucherpaprika über den Flammkuchen verteilen.

Ich empfehle euch, den zweiten Teig mit den restlichen Zutaten erst dann zu belegen und backen, wenn ihr den ersten gegessen habt. Wenn ihr beide Teige gleichzeitig vorbereitet, aber nur einen in den Ofen schieben könnt, dann weicht der andere Teig auf und wird matschig. Von dem her gesehen, besser einer nach dem anderen zubereiten und backen ;)

Tipp: Anstelle von Karotten und Pilzen könnt ihr selbstverständlich auch anderes Gemüse verwenden. Wichtig ist, dass das verwendete Gemüse innerhalb der kurzen Backzeit gar werden kann. Zucchini, Auberginen oder Peperoni sind in feine Stücke geschnitten, ziemlich schnell gar. Benutzt man härteres Gemüse, wie z.B. Kartotten oder Kürbis, muss das Gemüse dementsprechend fein geschnitten werden. Mehr dazu erfährt ihr in meinem Blogbeitrag „Schnelle Gemüsezubereitung„.

 

Suppe, Uncategorized, Vegi

Tomatensuppe mit Bufala-Mozzarella

Januar 30, 2017

Die Tomatensuppe mit Bufala Mozzarella ist sozusagen die warme Variante des klassischen Caprese-Salates. Die Suppe ist schnell zubereitet und mit der kalten Mozzarella-Einlage „mal etwas anderes“. Ideal als Vorspeise geeignet, bietet dieses Rezept Abhilfe für all diejenigen, welche Tomaten-Mozzarella-Salat lieben, aber hierfür sich tendenziell noch etwas auf den Sommer gedulden müssen ;)

 

ZUTATEN

4 Personen

  • 1 Kg Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenpüree
  • 0.5dl Rahm
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 2 Bufala Mozzarella à 125g
  • 2dl Wasser
  • 1 Boullionwürfel
  • 3-4 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer, Olivenlö

 

ZUBEREITUNG

  1. Damit die Tomaten enthäutet werden können, wird als aller erstes ein Topf mit Wasser zum Kochen gebracht.
  2. Die Tomaten vom Tomatenstrunk befreien, in dem mit einem Küchenmesser den Strunk rundherum herausgeschnitten wird. Achtung: Die Tomaten dabei nicht zerteilen.
  3. Als nächster Schritt werden die Tomatenschalen im Kreuz eingeritzt, am besten an jener Stelle, wo zuvor der Strunk herausgenommen wurde.
  4. Sobald alle Tomaten eingeritzt sind, kommen sie für ca. 30-60 Sekunden ins kochende Wasser und werden danach abgeschüttet und mit kaltem Wasser kurz abgeschreckt. Die Tomatenschale lässt sich nun ganz einfach von den Tomaten abziehen. Der ganze Prozess des Tomatenenthäutens benötig alles in allem ca. 10 Minuten Zeit.
  5. Als nächster Schritt wird die Zwiebel kleingeschnitten und zusammen mit der gepressten Knoblauchzehe kurz in Olivenöl angedünstet.
  6. Die enthäuteten Tomaten in grobe Stücke schneiden und ebenfalls in den Topf zu den Zwiebeln/Knoblauch geben. Das Ganze mit ca. 2dl Wasser ablöschen und für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Tipp: Beginnt zuerst mit der 1/2 der Wassermenge und verdünnt die Suppe später nochmals beim Pürieren.
  7. Den Basilikum klein schneiden und zusammen mit 0.5dl Rahm, 2 EL Tomatenpüree und 3 TL Zucker zu den Tomaten geben.
  8. Mit dem Stabmixer alles fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und (falls nötig) mit Zucker abschmecken.
  9. Die Suppe wird nun auf vier Suppenteller verteilt und pro Teller einen 1/2 Bufala Mozzarella hinzugegeben. Ich habe den Mozzarella hierfür in jeweils 2-3 grosse Stücke zerrissen und mit einigen Basilikumblättern und einigen Tropfen Olivenöl garniert.

Tipp: Wenns schnell gehen muss, können Anstelle von frischen Tomaten auch Pelati, d.h. Tomaten in der Dose verwendet werden.

Servier-Tipp: Falls ihr noch ein bisschen Basilikum-Pesto übrig habt, kann davon 1-2 TL über den Mozzarella gegeben werden. Meeeega lecker!!