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Schnelles Bananenbrot mit Schokolade

März 17, 2017

Das Bananenbrot kennt man vor allem in den USA, es ist nach unserem Geschmack eigentlich mehr Kuchen als Brot. Aber ob nun Bananenbrot, Banana Bread oder Bananenkuchen – schmecken tut’s, egal wie man es nennt :)

Leicht lauwarm, zusammen mit Butter und Honig oder Ahornsirup wird das Bananenbrot als Frühstück oder Snack für Zwischendurch serviert. Das tolle am Bananenbrot ist zudem, dass es eine ideale Verwertung für zu reife Bananen ist. Denn je reifer die Bananen sind, desto süsser schmeckt dann auch, was aus dem Ofen kommt.

Damit das Bananenbrot ganz nach Düsentrieb’s Kitchen-Style auch schön einfach und schnell gebacken ist, habe ich für die Zubereitung eine Küchenmaschine verwendet. Alle Zutaten kommen in den Food Processor und werden damit gleichzeitig zerkleinert und vermengt. Ein Food Processor ist ein Aufsatz, welcher in fast jeder Küchenmaschine integriert ist. Auf diese Weise spart man sich das Zerdrücken der Bananen sowie das Hacken der Schokolade und der Nüsse. In nur wenigen Minuten ist der Teig ready für den Backofen.

Aber keine Panik falls Du nun keine Küchenmaschine besitzt! Das Rezept ist selbstverständlich auch ohne Maschine möglich.

 

ZUTATEN

Für 1 Cakeform von ca. 25cm Länge

  • 60g Butter
  • 100g Zucker
  • 4 Bananen (reif!)
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanillenschotenpulver oder Paste
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 170g Mehl
  • 80g geriebene Haselnüsse (oder geriebene Mandeln)
  • 2 TL Backpulver
  • 100g ganze Haselnüsse
  • 100g dunkle Schokolade

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  2. 60g Butter in einer Pfanne schmelzen und zur Seite stellen.
  3. In den Food Processor kommen nun zuerst 3 Bananen, 2 Eier, die geschmolzene Butter, 100g Zucker, 1 TL Vanille, 1 TL Zimt, 1 Prise Salz, 170g Mehl, 2 TL Backpulver und 80g geriebenen Haselnüsse. Den Food Processor kurz einschalten und alles zu einer homogenen Masse zerkleinern. Wichtig ist, dass die Masse nicht zu lange gemixt wird, sonst wird sie zu flüssig.
  4. Als nächster Schritt kommen 100g Haselnüsse (die ganzen Nüsse) und 100g dunkle Schokolade (in grobe Stücke gebrochen) in den Food Processor. Dieser wird erneut eingeschaltet, jedoch nur kurz betätigt, so dass die Nuss- und Schokostücke nur ein bisschen zerkleinert aber nicht vollkommen zermahlen werden.
  5. Der Teig wird nun in eine Cakeform gegeben und gleichmässig verteilt.
  6. Die übrig gebliebene Banane wird in kleine Stücke geschnitten, wobei die Hälfte in den Cake gedrückt wird. Die andere Hälfte dient zur Dekoration und wird oben auf den Cake gelegt.
  7. Das Bananenbrot kommt nun für ca. 40 Minuten bei 180 Grad in den Ofen.

Ohne Küchenmaschine muss man die Zutaten nacheinander, d.h. Schritt für Schritt, miteinander mischen:

  1. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  2. Butter und Zucker mit dem Handmixer zu einer hellen Masse verrühren. Nach und nach die Eier, eine Prise Salz, Vanille und Zimt dazu geben und alles kräftig weitermixen.
  3. Nun werden 3 Bananen in einer separaten Schüssel mit der Gabel zerdrückt und dann zur Ei-Zucker-Masse gegeben.
  4. Als nächster Schritt gesellen sich auch das Mehl, die gemahlenen Haselnüsse sowie das Backpulver zu den restlichen Zutaten. Alles vorsichtig mit dem Handmixer vermengen, bis eine homogene Masse entsteht.
  5. Zum Schluss werden die ganzen Haselnüsse, wie auch die Schokolade mit Hilfe eines grossen Küchenmessers kleingehackt und unter den Teig gerührt.
  6. Der Teig kommt dann in eine Cakeform und wird gleichmässig verteilt.
  7. Die übrig gebliebene Banane wird in kleine Stücke geschnitten, wobei die Hälfte in den Cake gedrückt wird. Die andere Hälfte dient zur Dekoration und wird oben auf den Cake gelegt.
  8. Das Bananenbrot kommt nun für ca. 40 Minuten in den Ofen.

Tipp: Bei den ganzen Nüssen spielt es keine Rolle, für welche ihr euch entscheidet. Ihr könnt anstelle der Haselnüsse auch Cashew, Mandeln oder Baumnüsse verwenden.

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Kokosmilchreis mit Mango

Februar 26, 2017

Kokosmilchreis mit Mango erinnert an den Thailändischen Dessert „Mango Sticky Rice“. Mit Milchreis ist das jedoch so eine Sache…entweder man liebt oder hasst ihn. Dazwischen gibts irgendwie nichts. Ich persönlich mag den klassischen Milchreis sehr gerne, wobei mir der Aufwand dahinter (das ständige Rühren) immer ein bisschen zu gross ist.

Nun habe ich jedoch eine Methode entdeckt, die es einem ermöglicht, ganz easy und ohne grosse Zeitinvestition einen leckeren Kokosmilchreis zuzubereiten. Und zwar benötigt man hierfür einen Reiskocher. Ich weiss, ich habe bereits bei meinem letzten Rezept (Poké Bowls) sehr viel Werbung für Reiskocher gemacht, aber so ein Gerät muss man einfach haben ;) Selbstverständlich funktioniert das Rezept auch ohne Reiskocher, jedoch erspart man sich einiges mehr Zeit und Mühe, sollte man im Besitz einer solchen Wundermaschine sein. Der Einzige Arbeitsschritt ist dabei nämlich, dass alle Zutaten (Kokosmilch, Reis, Wasser, Salz, Zucker) in den Reiskocher gegeben und dieser eingeschaltet wird. Fertig.

Grossartig, oder? ;)

In Kombination mit den karamellisierten Mangostücken, schmeckt der Kokosmilchreis einfach fantastisch! Man kann ihn jedoch auch mit anderen Früchten kombinieren oder einfach pur geniessen. Ich persönlich bevorzuge dieses Gericht eher als Frühstück, man könnte es aber auch als Dessert servieren. Der Vorteil beim Frühstück liegt darin, dass man eine grössere Menge des Kokosmilchreis zubereitet und ihn dann in kleine Gläser als „Take Away Frühstück“ abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren kann.

Und so geht’s:

 

ZUTATEN

4 Portionen (ich mache jedoch immer die doppelte Menge)

  • 200g Milch- oder Risottoreis (Rundkornreis)
  • 4 dl Wasser
  • 2.5 dl Kokosmilch
  • 2-3 EL Zucker
  • Prise Salz

Ohne Reiskocher:

  • 200g Rundkornreis
  • 5dl Wasser
  • 5dl Kokosmilch
  • 2-3 EL Zucker
  • Prise Salz

 

ZUBEREITUNG

Mit Reiskocher:

  1. Alle Zutaten in den Reiskocher geben und diesen einschalten. Der Milchreis ist fertig, sobald der Reiskocher das Kochprogramm beendet hat.

Ohne Reiskocher:

  1. Alle Zutaten, bis auf den Reis in einen Kochtopf geben und aufkochen. Sobald das Wasser-Kokosmilchgemisch kocht, wird der Reis hinzugegeben.
  2. Ca. 25 Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen, bis die Reiskörner weich sind.

Mango:

  1. Mango in kleine Stücke schneiden und in ein wenig Butter in der Pfanne „anbraten“. 2 EL Ahornsirup hinzugeben und kurz weiterbraten.

Der Milchreis kann warm oder kalt mit entweder den noch warmen oder bereits erkalteten Mangostücken und eine Prise Zimt serviert werden. Ich persönlich bevorzuge den kalten Kokosmilchreis in Kombination mit den noch warmen Mangostücken. Aber das ist Geschmacksache ;)

Tipp: Sollte der Reis nach dem Erkalten zu klebrig sein, könnt ihr einfach nochmals einen Schluck Kokosmilch gemischt mit Wasser (oder auch einen Schluck Kuh- oder Sojamilch) hinzugeben. Dies führt dazu, dass der Reis wieder etwas flüssiger/saftiger wird.

Extra-Tipp: Wer es sich noch einfacher machen möchte, der ersetzt die Mango-Stücke mit der Mango-Fruchtsauce von Alnatura Die ist mega lecker und gibt dem Kokosmilchreis noch eine zusätzlichen Sämigkeit.

 

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Das perfekte Tiramisu

Dezember 29, 2016

Ein perfektes Tiramisu ist für mich schön cremig, nicht zu süss mit einer leicht herben Kaffee-Kakao Note im Abgang :) Der wichtigste Punkt dabei ist die Crème! Von dieser muss nämlich reichlich vorhanden sein.

Ich habe lange gebraucht, bis ich das Rezept für das perfekte Tiramisu gefunden habe. Dabei lag es mir sozusagen vor den Füssen: Meine Mutter, von der ich übrigens mein Küchenhandwerk gelernt habe, macht mit Abstand das beste Tiramisu, dass ich je gegessen habe. Und sie war so nett und hat mir das Rezept dazu verraten…

 

ZUTATEN

  • 500g Mascarpone
  • 3 Eier
  • 1.5dl Vollrahm
  • Löffelbisquit
  • 5 EL Amaretto
  • Schale von ca. 1/3 Zitrone
  • 50g Zucker
  • Kakao Pulver
  • 2dl Espresso

ZUBEREITUNG

  1. 2dl Espresso oder starken Kaffee zubereiten und mit 5 EL Amaretto mischen. Das Ganze wird zur Seite gestellt, damit es auskühlen kann. Nehmt am besten eine kleine Schale (nicht eine Tasse), so dass Ihr später die Löffelbisquit in die Kaffeemischung tauchen könnt.
  2. Nun werden 3 Eigelb mit 50g Zucker und Zitronenschalenabrieb mit dem Handmixer schaumig gerührt.
  3. Sobald die Masse hell und cremig geworden ist, kommt die Mascarpone hinzu. Wichtig: Die Mascarpone wird nicht mit dem Handmixer in die Eigelbmasse eingerührt, sondern von Hand mit einer Kelle. Dieser Schritt ist sehr wichtig, weil wenn die Mascarpone mit dem Mixer vermengt wird, kann es sein, dass sie plötzlich flüssig wird. Verrührt die Mascarpone ganz langsam mit der Eigelbmasse, bis eine homogene Crème entsteht.
  4. Als nächstes wird in einem separaten Gefäss die 3 Eiweiss zusammen mit einer Prise Salz steif geschlagen. Der Eischnee wird dann ganz langsam unter die Mascarponecrème gehoben.
  5. Zum Schluss werden nun die 1.5dl Vollrahm mit dem Handmixer steif geschlagen und ebenfalls unter die Mascarponecrème gerührt. Bitte das ganze Vorsichtig vermengen, das Volumen sollte dabei nicht verloren gehen.
  6. Löffelbisquit können nun nacheinander kurz in die Kaffee-Amarettomischung getaucht (nur ganz kurz!) und entweder in einer grossen Schale oder in kleine Glässchen verteilt werden.
  7. Anschliessend kommt eine dicke Schicht Crème auf die Löffelbisquit. Dies wiederholt ihr nochmals, d.h. zuerst eine Schicht Löffelbisquits auf die Crème geben und zum Schluss nochmals eine dicke Schicht Mascarponecrème darüber verteilen.
  8. Kurz vor dem Servieren wird das Kakao-Pulver mit Hilfe von einem kleinen Sieb über das Tiramisu gestreut. Bitte verwendet ausschliesslich das ungesüsste Kakao-Pulver und kommt nicht auf die Idee, dieses mit normalem Schokoladenpulver zu ersetzen.

Tipp: Das Tiramisu hält sich für max. 3 Tage im Kühlschrank. Das Dessert kann somit bequem am Vortag zubereitet werden, so dass wenn eure Gäste da sind, ihr nur noch das Kakao-Pulver darüber streuen müsst.

Falls Ihr Kinder unter euren Gästen haben solltet, könnt Ihr mit der gleichen Crème ein Kinder Tiramisu zubereiten, ganz ohne Alkohol und Kaffee. Hier geht’s zum Rezept für das Kinder Tiramisu.

 

Süsses

Kinder Tiramisu

Dezember 29, 2016

Kinder mögen Tiramisu in der Regel nicht wirklich gerne. Zum einen hat es Alkohol drin und zum anderen schmeckt es nach Kaffee. Igit!

Damit ihr aber nicht extra etwas komplett anderes auftischen müsst, habe ich für euch das Kinder Tiramisu kreiert. Dieses könnt ihr ganz bequem aus der gleichen Crème zubereiten, wie ihr auch für das klassische Tiramisu benötigt.

Einziger Unterschied beim Kinder Tiramisu ist, dass die Löffelbisquits in eine Himbeersauce getaucht werden und anstatt mit Kakao bestreut, kommen hübsche Zuckerperlen und Zuckerherzchen zum Einsatz. Also alles ganz einfach und schnell zubereitet.

 

ZUTATEN

ZUBEREITUNG

  1. Die Himbeeren mit dem Wasser und dem Zucker kurz aufkochen. Das Ganze etwas auskühlen lassen.
  2. Die Löffelbisquits werden nun mit dem Himbeersaft getränkt und in kleine Glässchen gefüllt.
  3. Zu den getränkten Löffelbisquits könnt ihr auch einige Himbeeren aus der Sauce geben.
  4. Auf die Löffelbisquits und Himbeeren kommt nun eine dicke Schicht Mascarponecrème. Das Ganze nochmals wiederholen, so dass Ihr je zwei Schichten Bisquits und Crème habt.
  5. Als Deko kommen kurz vor dem Servieren farbige Zuckerperlen und Zuckerherzchen drauf. Fertig.

Tipp: Falls Mädchen am Tisch sitzen, verkauft sich das Kinder Tiramisu auch hervorragend als Prinzessinen Tiramisu ;)

 

Küchenalltag, Süsses

Geschenke aus der Küche: Whisky Truffes

Dezember 20, 2016

Ein weiteres, schnell hergestelltes Geschenk aus der Küche sind selbstgemachte Truffes. In diesem Fall habe ich mich für Whisky Truffes entschieden.

Schön verpackt sind sie ein ideales Weihnachtsgeschenk für den Papa, Opa oder Onkel Heinz, aber auch ein tolles Mitbringsel, wenn Ihr bei Freunden oder Familie zum Essen eingeladen seid.

Das rauchige Aroma des Whiskys harmoniert gerade zu perfekt mit der dunklen Schokolade. Aber auch hier ist eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt. Neben dem Whisky können auch noch weitere Aromen hinzugefügt werden. Wie wäre es z.B. mit einer Prise Zimt für eine extra Portion Weihnachtsstimmung? ;)

Die Truffes müssen übrigens im Kühlschrank aufbewahrt werden und sind gut 2 Wochen haltbar.

Ich wünsche euch viel Spass beim Schenken oder selber geniessen :)

 

 

ZUTATEN

  • 200g dunkle Schokolade (mind. 72% Cacao)
  • 1.25dl Rahl (Halbrahm oder Vollrahm)
  • 50g Butter
  • 5 EL Whiskey (ich hab Jameson Whiskey verwendet)
  • Kakaopulver (ungesüsst)

 

ZUBEREITUNG

  1. Die Schokolade zusammen mit dem Rahm und der Butter über einem Wasserbad schmelzen lassen. Hierfür wird eine Pfanne mit heissem Wasser auf den Herd bei mittlerer Hitze erwärmt. In einer Chromstahlschüssel, welche in das Wasser gegeben wird, können die Zutaten langsam schmelzen.
  2. Sobald alles vermengt ist, kommt der Whiskey und/oder allenfalls sonstige Aromen hinzu.
  3. Die Masse wird nun mind. 2h im Kühlschrank gekühlt. Sobald diese kalt und fest ist, kann man von Hand kleine „Kugeln“ oder was dabei rauskommt, formen. Die Kügelchen werden im Kakaopulver gewälzt und erneut im Kühlschrank kalt gestellt.
  4. Nach erneuten 2h im Kühlschrank können die Truffes in kleinen Geschänksäckchen verpackt werden.

Tipp: Wer es süsser mag, kann der Masse während dem Schmelzprozess noch ein bisschen Puderzucker zugeben.

Es gibt unzählige weitere Möglichkeiten, wie ihr eure hausgemachten Truffes aromatisiert: Zimt, Vanille, Cilli, Cognac, Amaretto, Pfeffer, Fleur de Sel…und und und. Seid ruhig kreativ und experimentierfreudig ;)

 

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Selbstgemachte Gewürz-Mandelmilch

Dezember 2, 2016

Ich liebe selbstgemachte Mandelmilch! Das heisst, bis vor kurzem gönnte ich mir regelmässige die hausgemachten Mandelmilch-Kreationen von HeyLife. Die sind super lecker, aber gehen mit der Zeit halt schon ein bisschen ins Geld.

Weil ich den Aufwand für eine selbstgemachte Mandelmilch bis anhin scheute, brauchte es einige Zeit, bis ich mich an dieses „Projekt“ heran wagte. Aber zu meinem Erstaunen geht das Ganze super einfach und schnell :) In gerade mal 15 Minuten ist knapp 1 Liter Mandelmilch zubereitet und für ca. 4 Tage im Kühlschrank haltbar.

Aromatisieren kann man die Mandelmilch nach Belieben. Ich mag diese z.B. einfach nur mit Vanilleschote. Aber auch diese Kreation, d.h. mit Vanille, Zimt und Kardamom ist sehr deliziös! Sozusagen eine Chai-Mandelmilch :)

 

 

ZUTATEN

  • 200g Mandeln
  • 1 Liter Wasser
  • Salz
  • 4 Datteln
  • Vanilleschotenpulver, Zimt, Kardamom (gemahlen)
  • dünnes Geschirrtuch oder Wäschenetz

 

ZUBEREITUNG

  1. Die Mandeln und entsteine Datteln über Nacht in Wasser einweichen.
  2. Am nächsten Tag das Wasser abgiessen und die Mandeln/Datteln zusammen mit einem frischen Liter Wasser (1L) in den Mixer geben.
  3. Das Ganze für ca. 3 Minuten mixen, bis alles ganz fein ist.
  4. 1/2 TL Salz, 2 TL Vanilleschotenpulver, 1/2 TL Zimt und ein 1/2 TL Kardamompulver dazu geben und erneut 1-2 Minuten mixen.
  5. Den gesamten Inhalt mit Hilfe eines dünnen Geschirrtuches oder einem Wäschnetz abgiessen. Das Tuch wird dafür über eine Schüsselgelegt, den Inhalt reingegossen und durch das Tuch hindurch gedrückt. Es gibt im Reformhaus auch spezielle Nussmilchbeutel, aber die sind halt ein bisschen teuer. Mit meinem Geschirrtuch aus der IKEA hat das also bestens funktioniert ;)
  6. Sobald der letzte Tropfen durchgedrückt wurde, kann die Milch bei Bedarf nochmals nachgewürzt oder auch nachgesüsst werden. Falls Ihr es süsser mögt, könnt Ihr beispielsweise Honig oder Ahornsirup hinzugeben. Achtung: Der Honig braucht einige Minuten, bis er sich aufgelöst hat – von dem her nicht zu schnell, zu viel hineingeben.

Ich trinke die Milch pur, nehme sie mit ins Büro (hierfür eignen sich kleine Glasfläschchen ideal), giesse sie in den Kaffee oder auch ins Müsli.

Mit dem übrig gebliebenen Mandelresten kann man gemäss Google so einiges anstellen. Hierfür müsste man die Reste trocknen lassen. Mein Versuch, einen veganen Rüblikuchen damit zu backen ging jedoch gewaltig in die Hose :D Falls ich beim nächsten Versuch etwas leckeres damit kreieren sollte, lass ich euch das selbstverständlich gerne wissen.

 

Süsses

Marroni Tiramisu mit Amaretto-Zimt-Zwetschgen

November 6, 2016

Das klassische Tiramisu gehört zu meinen absoluten Dessert-Favoriten, dicht gefolgt von Crème Brulée und Mousse au Chocolat. Da ich aber ein Nachtisch servieren wollte, welcher mein Herbstmenü perfekt abrundete, kreierte ich kurzerhand eine Neuinterpretation des Italienischen Klassikers. Das daraus entstandene Marroni-Tiramisu mit Amaretto-Zimt-Zwetschgen ist lecker und passt hervorragend in die kalte Jahreszeit.

Dank dem fertigen Marroni-Püree und den Tiefkühlzwetschgen ist das Dessert auch in relativ kurzer Zeit zubereitet.

Und so geht’s:

 

ZUTATEN

Für 6-8 Personen

  • 250g Mascarpone
  • 2 Eier (frisch!)
  • 5 EL Zucker
  • 200g Marroni-Püree (aus dem Tiefkühler)
  • 32 Zwetschgen-Hälften
  • 3dl Wasser
  • 6 EL Amaretto
  • 1/2 Zimtstange
  • Zimt (gemahlen)
  • 1/2 Packung Löffelbisquit

ZUBEREITUNG

  1. Das Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen.
  2. Das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Den Mascarpone und das Marroni-Püree dazu geben und alles zusammen glatt rühren.
  3. Sobald die Masse schön cremig ist, wird der Eiweissschnee vorsichtig darunter gezogen.
  4. Die Zwetschgen zusammen mit dem Wasser, der Zimtstange und dem Amaretto aufkochen und für ca. 5 Minuten leicht weiter köcheln lassen. Sobald die Zwetschen etwas weich sind, werden diese zum Auskühlen auf einen Teller gelegt. Die Flüssigkeit ebenfalls ein bisschen auskühlen lassen.
  5. In 8 Gläser werden nun schichtweise der getränkte Löffelbisquit, die Marroni-Crème und die Zwetschgen gefüllt. Startet am besten mit einem Löffelbisquit, welchen Ihr kurz in den Zwetschgen-Sud taucht, dann halbiert und auf den Glasböden verteilt.
  6. Als zweite Schicht kommen nun die Zwetschenhälften (2-3 Stück) auf den Bisquit. Achtet darauf, dass die Hälften schön am Glasrand verteilt sind, so dass man diese nachher von aussen sehen kann.
  7. Als dritte Schicht kommt nun die Marroni-Crème. Anschliessend beginnt Ihr wieder von vorne mit dem getränkten Löffelbisquit.
  8. Ich habe insgesamt 2 Schichten von allem gemacht. Aber dies ist stark abhängig, wie gross eure Gläser sind und wie hoch ihr diese füllt. Wichtig ist, dass die letzte Schicht aus Crème besteht.
  9. Die Marroni Tiramisu Gläser werden mit Folie zugedeckt und kalt gestellt. Erst kurz vor dem Servieren werden sie noch mit einer Schicht Zimt bestäubt. Hierfür am besten den Zimt durch ein feines Sieb streuen.

Tipp: Das Dessert kann problemlos am Vortag zubereitet werden und eignet sich daher ideal für ein Gäste-Menü, bei welchem man die Gäste nicht lange alleine verweilen lassen muss ;)

Extra-Tipp: Das beste Rezept für ein klassisches Tiramisu findet ihr übrigens hier. :)

 

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Das Geheimnis der perfekten Zwetschgenwähe

September 18, 2016

Eine Zwetgschenwähe ist eigentlich ja nix besonderes. Aber es kommt eben auf die Details an, ob die Zwetschgenwähe ein Gedicht ist oder eher einem schlechten Liebesroman gleicht…

Gerne verrate ich euch daher meine 3 Geheimnisse einer richtig guten Zwetgschenwähe :)

1. Süsser Mürbeteig
Süsser Mürbeteig ist für mich persönlich die Basis einer jeder Zwetschgenwähe. Das Resultat schmeckt einfach um einiges besser, als wenn man Blätterteig oder neutralem Kuchenteig verwendet.
Ich greife dabei immer auf den fix-fertig Ausgewallten zurück. Wenn Ihr die Zeit habt, den Mürbeteig selber zu machen – um so besser! (In dem Fall würde ich dann aber gleich noch 1 TL Zimt in den Teig einarbeiten) Ein Grundrezept findet ihr hier.

2. Zwetschgen-Marmelade
Auf den Teigboden verteile ich immer eine dünne Schicht Zwetschgen-Marmelade. Alternativ geht aber auch Aprikose-Marmelade oder sonst irgend eine Sorte, die Ihr zuhause habt.

3. Vanille im Wähenguss
Im Wähenguss gehört für mich einfach immer noch einen Hauch von Vanille mit rein. Simpel, aber lecker!

So, das wären meine 3 Geheimnisse einer (für mich) perfekten Zwetschgenwähe. Nix besonderes, ich weiss. Aber es sind eben oft die Kleinigkeiten, die es ausmachen….

 

ZUTATEN

  • 1 süsser Mürbeteig
  • 1 Sack TK Zwetschgen (ca. 700g) oder frische Zwetschgen
  • 4-5 EL geriebene Haselnüsse oder Mandeln
  • 2-3 EL Marmelade (Zwetschgen, Aprikose…)
  • 2 Tl Zucker
  • 1 TL Zimt
  • Puderzucker

Für den Guss

 

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen
  2. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in eine Wähenform geben. Dabei das mitgelieferte Backpapier gleich dran lassen, so das der Teig nicht an der Form festkleben kann. Den Teigrand auf eine gleichmässige Höhe bringen, in dem Ihr diesen einklappt und ausebnet, da wo er zu hoch ist.
  3. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen und mit der Marmelade bestreichen. Anschliessend die geriebenen Nüsse darauf verteilen, bis überall eine ca. 3mm Schicht vorhanden ist. Auf die geriebenen Nüsse ein bisschen Zimt und Puderzucker verteilen (so dass der Boden halt auch schon nach etwas schmeckt).
  4. Nun werden die TK Zwetschgen gleichmässig auf der Wähe verteilt. Ihr werdet sehr wahrscheinlich nicht alle benötigen. Wenn Ihr frische Zwetschgen verwendet, müssen diese vor dem Belegen noch kurz gewaschen, halbiert und entsteint werden.
  5. Alle Zutaten für den Wähenguss miteinander vermengen (am besten mit einem Schwingbesen oder Handmixer) und dann langsam über die Wähe giessen.
  6. Die Wähe nun bei 220 Grad in der unteren Ofenhälfte für ca. 30 Minuten goldbraun backen. Meistens backe ich die Wähe dann nochmals weitere 5 Minuten ausschliesslich auf Unterhitze zu Ende, so dass auch der Boden leicht gebräunt ist.
  7. Die Zwetschgenwähe auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Tipp: Die Zwetschgenwähe schmeckt noch besser, wenn Ihr diese mit einer Zimtsahne serviert! Falls Ihr also noch ein bisschen Zeit übrig habt, so macht euch doch die Mühe, frische Sahne/Rahm steif zu schlagen und mit ein bisschen Zucker und Zimt abzuschmecken. Ich versichere euch, das schmeckt einfach göttlich! :)

 

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Schneller, saftiger Schokoladenkuchen

Juni 25, 2016

Es gibt nix schlimmeres, als trockene Schokoladenkuchen! Ok, verkochte Pasta oder Schuhsohlen-Steaks sind noch übler ;) Aber Ihr wisst bestimmt, was ich meine…Schokoladenkuchen müssen einfach schön feucht, saftig und einmal zum Mond und zurück schokoladig sein!

Diesen Rezept habe ich einst auf Chefkoch.de gefunden und mache es seither meistens dann, wenn ich auf die Schnelle noch einen Geburtstagskuchen zaubern muss.

 

 

ZUTATEN

1 Kuchen, Springform 22-24cm

  • 200g Butter
  • 200g dunkle Schokolade (mind. 70% Kakao)
  • 4 Eier
  • 200g Mandeln
  • 150g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Packung Backpulver

Für die Glasur:

  • 100g dunkle Schokolade (mind. 70% Kakao)
  • 0.5 dl Rahm

 

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 160 Grad vorheizen (Umluft).
  2. Butter und Schokolade bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen.
  3. Eigelb zusammen mit dem Zucker schaumig rühren. Danach den Vanillezucker, die Mandeln und das Backpulver beigeben und vermengen.
  4. Schokolade-Butter-Mischung dazu geben und alles mischen.
  5. Eiweiss zusammen mit der Prise Salz steif schlagen und langsam unter die restlichen Zutaten ziehen (= das heisst langsam, mit einer Kelle unterrühren).
  6. Ein Backpapier in die Springform einspannen und den Rand mit Butter einschmieren.
  7. Die Masse in die Form geben und für ca. 40 Minuten im Ofen backen.
  8. Sobald der Kuchen fertig und abgekühlt ist, könnt Ihr die Glasur zubereiten: Einfach die 100g Schokolade zusammen mit dem Rahm langsam schmelzen und über den Kuchen verteilen. Fertig.

Tipp: Wer es besonders schokoladig mag, kann zusätzlich noch klein geschnittene Schoggistängeli in die Kuchenmasse geben. Aber Vorsicht: Die Kallorienbombe explodiert dann nur schon rein vom Anschauen ;)

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Leichtes Melonen-Minz Dessert

Mai 17, 2016

Vergangenen Sommer kreierte ich dieses herrlich sommerliche Dessert, bei welchem man wirklich kein schlechtes Gewissen haben muss. Ausser ein bisschen Melone, Quark und Pfefferminz ist da absolut nix drin, was auf die Hüften schlägt. Und wie bei den meisten meiner Rezepte, ist es in Windeseile zubereitet :)

 

 

ZUTATEN

2-3 Portionen

  • 1 Cantaloupe Melone (nehmt eine reife!)
  • 1/3 Bund frischer Pfefferminz (ca. 15 Blätter)
  • 2 Becher Halbfettquark (Ihr könnt auch Magerquark nehmen, schmeckt halt nicht gleich gut)
  • Optional: Etwas Honig

 

ZUBEREITUNG

  1. Die Melone entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die eine Hälfte der Melonenstücke beiseite stellen, die andere Hälfte zusammen mit den Minzblättern pürieren.
  2. In 2-3 Gläsern könnt Ihr nun abwechslungsweise eine Schicht Quark, ein bisschen Melonen-Minz Püree und einige Melonenstücke anrichten. Zum Schluss das Dessert mit Melonenstücken und einem Minzblatt garnieren.

Wenn Ihr wirklich eine reife Melone erwischt, dann könnt ihr wirklich auf jegliches Süssungsmittel verzichten. Falls die Melone nicht ganz so süss sein sollte, so könnt Ihr mit ein bisschen Honig oder Birkenzucker nachhelfen.

Tipp: Anstatt Melonen könnt Ihr auch Erdbeeren, Mangos oder Pfirsiche nehmen. Hauptsache ist, dass die Früchte schön reif und süss sind. Und wer es noch ein bisschen experimenteller mag, der kann die Minze durch Basilikumblätter ersetzen…hier einfach bitte vorsichtig sein mit der Dosierung ;)
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