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Marroni Tiramisu mit Amaretto-Zimt-Zwetschgen

November 6, 2016

Das klassische Tiramisu gehört zu meinen absoluten Dessert-Favoriten, dicht gefolgt von Crème Brulée und Mousse au Chocolat. Da ich aber ein Nachtisch servieren wollte, welcher mein Herbstmenü perfekt abrundete, kreierte ich kurzerhand eine Neuinterpretation des Italienischen Klassikers. Das daraus entstandene Marroni-Tiramisu mit Amaretto-Zimt-Zwetschgen ist lecker und passt hervorragend in die kalte Jahreszeit.

Dank dem fertigen Marroni-Püree und den Tiefkühlzwetschgen ist das Dessert auch in relativ kurzer Zeit zubereitet.

Und so geht’s:

 

ZUTATEN

Für 6-8 Personen

  • 250g Mascarpone
  • 2 Eier (frisch!)
  • 5 EL Zucker
  • 200g Marroni-Püree (aus dem Tiefkühler)
  • 32 Zwetschgen-Hälften
  • 3dl Wasser
  • 6 EL Amaretto
  • 1/2 Zimtstange
  • Zimt (gemahlen)
  • 1/2 Packung Löffelbisquit

ZUBEREITUNG

  1. Das Eiweiss mit einer Prise Salz steif schlagen.
  2. Das Eigelb mit dem Zucker schaumig rühren. Den Mascarpone und das Marroni-Püree dazu geben und alles zusammen glatt rühren.
  3. Sobald die Masse schön cremig ist, wird der Eiweissschnee vorsichtig darunter gezogen.
  4. Die Zwetschgen zusammen mit dem Wasser, der Zimtstange und dem Amaretto aufkochen und für ca. 5 Minuten leicht weiter köcheln lassen. Sobald die Zwetschen etwas weich sind, werden diese zum Auskühlen auf einen Teller gelegt. Die Flüssigkeit ebenfalls ein bisschen auskühlen lassen.
  5. In 8 Gläser werden nun schichtweise der getränkte Löffelbisquit, die Marroni-Crème und die Zwetschgen gefüllt. Startet am besten mit einem Löffelbisquit, welchen Ihr kurz in den Zwetschgen-Sud taucht, dann halbiert und auf den Glasböden verteilt.
  6. Als zweite Schicht kommen nun die Zwetschenhälften (2-3 Stück) auf den Bisquit. Achtet darauf, dass die Hälften schön am Glasrand verteilt sind, so dass man diese nachher von aussen sehen kann.
  7. Als dritte Schicht kommt nun die Marroni-Crème. Anschliessend beginnt Ihr wieder von vorne mit dem getränkten Löffelbisquit.
  8. Ich habe insgesamt 2 Schichten von allem gemacht. Aber dies ist stark abhängig, wie gross eure Gläser sind und wie hoch ihr diese füllt. Wichtig ist, dass die letzte Schicht aus Crème besteht.
  9. Die Marroni Tiramisu Gläser werden mit Folie zugedeckt und kalt gestellt. Erst kurz vor dem Servieren werden sie noch mit einer Schicht Zimt bestäubt. Hierfür am besten den Zimt durch ein feines Sieb streuen.

Tipp: Das Dessert kann problemlos am Vortag zubereitet werden und eignet sich daher ideal für ein Gäste-Menü, bei welchem man die Gäste nicht lange alleine verweilen lassen muss ;)

Extra-Tipp: Das beste Rezept für ein klassisches Tiramisu findet ihr übrigens hier. :)

 

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Das Geheimnis der perfekten Zwetschgenwähe

September 18, 2016

Eine Zwetgschenwähe ist eigentlich ja nix besonderes. Aber es kommt eben auf die Details an, ob die Zwetschgenwähe ein Gedicht ist oder eher einem schlechten Liebesroman gleicht…

Gerne verrate ich euch daher meine 3 Geheimnisse einer richtig guten Zwetgschenwähe :)

1. Süsser Mürbeteig
Süsser Mürbeteig ist für mich persönlich die Basis einer jeder Zwetschgenwähe. Das Resultat schmeckt einfach um einiges besser, als wenn man Blätterteig oder neutralem Kuchenteig verwendet.
Ich greife dabei immer auf den fix-fertig Ausgewallten zurück. Wenn Ihr die Zeit habt, den Mürbeteig selber zu machen – um so besser! (In dem Fall würde ich dann aber gleich noch 1 TL Zimt in den Teig einarbeiten) Ein Grundrezept findet ihr hier.

2. Zwetschgen-Marmelade
Auf den Teigboden verteile ich immer eine dünne Schicht Zwetschgen-Marmelade. Alternativ geht aber auch Aprikose-Marmelade oder sonst irgend eine Sorte, die Ihr zuhause habt.

3. Vanille im Wähenguss
Im Wähenguss gehört für mich einfach immer noch einen Hauch von Vanille mit rein. Simpel, aber lecker!

So, das wären meine 3 Geheimnisse einer (für mich) perfekten Zwetschgenwähe. Nix besonderes, ich weiss. Aber es sind eben oft die Kleinigkeiten, die es ausmachen….

 

ZUTATEN

  • 1 süsser Mürbeteig
  • 1 Sack TK Zwetschgen (ca. 700g) oder frische Zwetschgen
  • 4-5 EL geriebene Haselnüsse oder Mandeln
  • 2-3 EL Marmelade (Zwetschgen, Aprikose…)
  • 2 Tl Zucker
  • 1 TL Zimt
  • Puderzucker

Für den Guss

 

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 220 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen
  2. Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und in eine Wähenform geben. Dabei das mitgelieferte Backpapier gleich dran lassen, so das der Teig nicht an der Form festkleben kann. Den Teigrand auf eine gleichmässige Höhe bringen, in dem Ihr diesen einklappt und ausebnet, da wo er zu hoch ist.
  3. Den Teigboden mit einer Gabel einstechen und mit der Marmelade bestreichen. Anschliessend die geriebenen Nüsse darauf verteilen, bis überall eine ca. 3mm Schicht vorhanden ist. Auf die geriebenen Nüsse ein bisschen Zimt und Puderzucker verteilen (so dass der Boden halt auch schon nach etwas schmeckt).
  4. Nun werden die TK Zwetschgen gleichmässig auf der Wähe verteilt. Ihr werdet sehr wahrscheinlich nicht alle benötigen. Wenn Ihr frische Zwetschgen verwendet, müssen diese vor dem Belegen noch kurz gewaschen, halbiert und entsteint werden.
  5. Alle Zutaten für den Wähenguss miteinander vermengen (am besten mit einem Schwingbesen oder Handmixer) und dann langsam über die Wähe giessen.
  6. Die Wähe nun bei 220 Grad in der unteren Ofenhälfte für ca. 30 Minuten goldbraun backen. Meistens backe ich die Wähe dann nochmals weitere 5 Minuten ausschliesslich auf Unterhitze zu Ende, so dass auch der Boden leicht gebräunt ist.
  7. Die Zwetschgenwähe auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Tipp: Die Zwetschgenwähe schmeckt noch besser, wenn Ihr diese mit einer Zimtsahne serviert! Falls Ihr also noch ein bisschen Zeit übrig habt, so macht euch doch die Mühe, frische Sahne/Rahm steif zu schlagen und mit ein bisschen Zucker und Zimt abzuschmecken. Ich versichere euch, das schmeckt einfach göttlich! :)

 

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Schneller, saftiger Schokoladenkuchen

Juni 25, 2016

Es gibt nix schlimmeres, als trockene Schokoladenkuchen! Ok, verkochte Pasta oder Schuhsohlen-Steaks sind noch übler ;) Aber Ihr wisst bestimmt, was ich meine…Schokoladenkuchen müssen einfach schön feucht, saftig und einmal zum Mond und zurück schokoladig sein!

Diesen Rezept habe ich einst auf Chefkoch.de gefunden und mache es seither meistens dann, wenn ich auf die Schnelle noch einen Geburtstagskuchen zaubern muss.

 

 

ZUTATEN

1 Kuchen, Springform 22-24cm

  • 200g Butter
  • 200g dunkle Schokolade (mind. 70% Kakao)
  • 4 Eier
  • 200g Mandeln
  • 150g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Packung Backpulver

Für die Glasur:

  • 100g dunkle Schokolade (mind. 70% Kakao)
  • 0.5 dl Rahm

 

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 160 Grad vorheizen (Umluft).
  2. Butter und Schokolade bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen.
  3. Eigelb zusammen mit dem Zucker schaumig rühren. Danach den Vanillezucker, die Mandeln und das Backpulver beigeben und vermengen.
  4. Schokolade-Butter-Mischung dazu geben und alles mischen.
  5. Eiweiss zusammen mit der Prise Salz steif schlagen und langsam unter die restlichen Zutaten ziehen (= das heisst langsam, mit einer Kelle unterrühren).
  6. Ein Backpapier in die Springform einspannen und den Rand mit Butter einschmieren.
  7. Die Masse in die Form geben und für ca. 40 Minuten im Ofen backen.
  8. Sobald der Kuchen fertig und abgekühlt ist, könnt Ihr die Glasur zubereiten: Einfach die 100g Schokolade zusammen mit dem Rahm langsam schmelzen und über den Kuchen verteilen. Fertig.

Tipp: Wer es besonders schokoladig mag, kann zusätzlich noch klein geschnittene Schoggistängeli in die Kuchenmasse geben. Aber Vorsicht: Die Kallorienbombe explodiert dann nur schon rein vom Anschauen ;)

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Leichtes Melonen-Minz Dessert

Mai 17, 2016

Vergangenen Sommer kreierte ich dieses herrlich sommerliche Dessert, bei welchem man wirklich kein schlechtes Gewissen haben muss. Ausser ein bisschen Melone, Quark und Pfefferminz ist da absolut nix drin, was auf die Hüften schlägt. Und wie bei den meisten meiner Rezepte, ist es in Windeseile zubereitet :)

 

 

ZUTATEN

2-3 Portionen

  • 1 Cantaloupe Melone (nehmt eine reife!)
  • 1/3 Bund frischer Pfefferminz (ca. 15 Blätter)
  • 2 Becher Halbfettquark (Ihr könnt auch Magerquark nehmen, schmeckt halt nicht gleich gut)
  • Optional: Etwas Honig

 

ZUBEREITUNG

  1. Die Melone entkernen und in kleine Stücke schneiden. Die eine Hälfte der Melonenstücke beiseite stellen, die andere Hälfte zusammen mit den Minzblättern pürieren.
  2. In 2-3 Gläsern könnt Ihr nun abwechslungsweise eine Schicht Quark, ein bisschen Melonen-Minz Püree und einige Melonenstücke anrichten. Zum Schluss das Dessert mit Melonenstücken und einem Minzblatt garnieren.

Wenn Ihr wirklich eine reife Melone erwischt, dann könnt ihr wirklich auf jegliches Süssungsmittel verzichten. Falls die Melone nicht ganz so süss sein sollte, so könnt Ihr mit ein bisschen Honig oder Birkenzucker nachhelfen.

Tipp: Anstatt Melonen könnt Ihr auch Erdbeeren, Mangos oder Pfirsiche nehmen. Hauptsache ist, dass die Früchte schön reif und süss sind. Und wer es noch ein bisschen experimenteller mag, der kann die Minze durch Basilikumblätter ersetzen…hier einfach bitte vorsichtig sein mit der Dosierung ;)
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Last Minute Erdbeer Dessert

April 22, 2016

Wenn Ihr mal keine Zeit habt oder z.B. spontan Freunde zum Dinner einlädt, dann ist das Last Minute Erdbeer Dessert stets eure Rettung. Dieser sommerlich leichte Nachtisch lässt sich nämlich in weniger als 10 Minuten zubereiten :) Und das tolle daran ist zudem, dass Ihr auf gefrorene Früchte zurückgreifen könnt, falls Ihr welche im Tiefkühler habt. Aber auch frische Erdbeeren können dafür bestens verwendet werden.

 

 

ZUTATEN

4 Portionen:

  • 500g Erdbeeren (oder gefrorene Erdbeeren/Erdbeerpüree)
  • 2 – 2.5dl Vollrahm/Sahne
  • 2 Eiweisse
  • 6 EL Rührzucker
  • 1 TL Vanilles-Paste
  • 1 TL Zitronensaft

ZUBEREITUNG

  1. Wenn Ihr frische Erdbeeren verwendet, müssen diese gewaschen und kleingeschnitten werden. Wenn Ihr mit gefrorenen Erdbeeren arbeitet, dann am besten mit bereits pürierten Erdbeeren, welche Ihr im lauwarmen Wasserbad (im Gefrierbeutel) auftauen lässt.
  2. Den Rahm/Sahne steif schlagen.
  3. Die Eiweisse steif schlagen. Diese können auch weggelassen werden, wenn z.B. jemand keine rohe Eier verträgt. Der Unterschied ist, dass mit dem geschlagenen Eiweiss, das Dessert luftiger wird.
  4. Die Erdbeeren zusammen mit dem Zucker, der Vanille-Paste und dem Zitronensaft pürieren. Tipp: Einige Erdbeeren wie auch ein bisschen Erdbeerpüree zur Seite stellen, damit Ihr diese am Schluss für die Deko verwenden könnt.
  5. Das Püree zuerst mit dem geschlagenen Rahm vermengen und anschliessen den Eischnee darunterziehen. Wichtig: Rahm wie auch Eischnee ganz langsam unter das Püree ziehen, damit das Dessert schön luftig bleibt.
  6. Den fertigen Erdbeerschaum in den Kühlschrank stellen und zum Servieren in kleine Schälchen oder Einmachgläser Füllen. Mit den restlichen Erdbeeren dekorieren.

Tipp: Um das Erdbeer Dessert ein bisschen „leichter“ zu gestalten, könnt Ihr zusätzlich noch  Halbfettquark (250g) untermischen. Falls Ihr das machen möchtet, bitte den Halbfettquark gleich als erster Schritt in die pürierten Erdbeeren geben, d.h. noch vor dem geschlagenen Rahm und dem Eiweiss.

Solltet Ihr beispielsweise zu wenige Erdbeeren zuhause haben, könnt Ihr auch noch einen Teil Himbeeren (welche ich z.B. IMMER im Tiefkühler habe) dazugeben.