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Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, Uncategorized, Vorspeisen

Japanisches Rindstatar

April 2, 2017

Ein Japanisches Rindstatar habe ich bis jetzt weder gesehen, geschweige denn gegessen. Im Rahmen der “Cooketition”, zu welcher ich von meinem lieben Blogger-Kollege Christian von FoodFreaks eingeladen worden bin, stellte ich mich jedoch gerne dieser Herausforderung.

Die Cooketion startete mit Markus Neff, einem begnadeten 18-GM-Punkte Koch, welchen ich vergangenes Jahr im wunderschönen Waldhotel Fletschorn kennenlernen durfte. In Zusammenarbeit mit coop@home Online-Metzger ging es darum, eine ganz persönliche Tatar-Kreation zu zaubern. Vorgelegt hat Markus Neff mit einem klassischen Rindstatar. Weiter ging die Einladung an David Schnapp von Das Filet, der ein Rinder-Tatar mit Kräutern kreierte sowie an Christian von FoodFreaks, der mit einem Tatar Tonnato eine Symbiose vom klassischen Rindstatar und einem Vitello Tonnato schuf.

Meine ursprüngliche Idee, ein “Vietnamesisches Tatar” zu kreieren, wurde sogleich von Andy (lieberlecker) gecrashed, der mir mit einem Beef Tatar asiatisch zu vor gekommen ist ;)

Passend zur Kirschblütensaison haben ich mich schlussendlich für eine japanische Version des klassischen Rindstatars entschieden. Ziel dabei war es, die auf meiner Japan-Reise neu entdeckten Aromen in dieser Kreation festzuhalten. Und ich glaube, es ist mir gelungen :) Zusammen mit einem Glas eisgekühltem Sake, fühlte ich mich beim gestrigen Testessen/Testkochen in unseren wunderschönen Japan-Urlaub zurück katapultiert.

Dank coop@Home Online-Metzger, konnte ich mir an einer virtuellen Fleischtheke das passende Filetstück aussuchen, welches dann auch am nächsten Tag vakuumiert (!) geliefert wurde. Herzlichen Dank dafür.

In diesem Sinne “Arigatou” Markus Neff und coop@home für diese tolle Cooketition!

 

ZUTATEN

Vorspeise 2 Personen, Hauptgang 1 Person

  • 200g Rinderfilet
  • 3 Stangen Frühlingszwiebel (nur das Grüne)
  • 1 Eigelb
  • 3 EL Reisessig
  • 2 TL Sesamöl
  • 1 TL Limettensaft
  • 1/2 bis 1 ganzes Noriblatt
  • 2 EL gerösteter Sesam
  • 3 EL Katsuobushi (erhältlich im Asia-Shop)
  • 10 Tropfen Tabasco
  • Salz

Wasabi-Crème:

  • 1 TL Wasabi-Paste
  • 2 EL Sauerrahm
  • Salz
  • Optional: 1/2 TL Matcha-Pulver

Beilage:

  • Toast
  • Butter

ZUBEREITUNG

  1. Das Rindsfilet wird in kleine Würfel geschnitten (ca. 3-4mm). Die Mühe lohnt sich, denn ein von Hand geschnittenes Tatar ist einfach um Welten besser, als wenn es durch den Fleischwolf gedreht wird.
  2. In einer Pfanne werden die Sesamsamen bei mittlerer Hitze und ohne Fett angeröstet, bis diese eine leichte Bräune haben. Der Sesam sollte noch kurz ausgekühlt werden, bevor dieser zum Fleisch gegeben wird.
  3. Währenddessen könnt ihr die Frühlingszwiebeln (nur der grüne Teil!) wie auch das Noriblatt in feine Stücke schneiden. Für die Zerkleinerung des Noriblattes empfehle ich euch eine Küchenschere zu Hilfe zu nehmen – dies ist zwar nicht sehr elegant, jedoch um einiges einfacher ;) Die kleinen Nori-Stückchen und Frühlingszwiebeln werden zum Fleisch gegeben.
  4. Weiter hinzu kommen das Eigelb, der Reisessig, der Limettensaft, das Sesamöl sowie die Katsuobushi-Flocken.
  5. Zum Schluss wird das Tatar mit Salz und Tabasco nach persönlichem Empfinden abgeschmeckt. Anstelle von Tabasco kann auch frischer Chilli verwendet werden oder wer es gar nicht pikant mag, lässt die Schärfe einfach weg.
  6. Für die Wasabi-Crème werden der Sauerrahm zusammen mit dem Wasabi und etwas Salz vermengt. Wer mag, kann auch noch ein bisschen Matcha-Pulver hinzugeben. Die Crème wird dadurch etwas grüner aber auch bitterer.
  7. Zum Anrichten wird das Japanische Rindstatar mit Hilfe eines “Servierrings” auf 1-2 Teller verteilt und mit ein bisschen Sesam und Katsuobushi-Flocken garniert. Die Flocken bewegen sich übrigens, sobald diese mit Feuchtigkeit in Berührung kommen – ein netter Deko-Effekt on top ;) Die Wasabi-Crème ebenfalls auf den Tellern verteilen, so dass diese in individueller Menge zum Tatar gegessen werden kann.

Tipp: Ein Glässchen eisgekühlten Sake rundet das Geschmackserlebnis des Japanischen Tatars ab!

 

 

 

Blitzküche, Kleinigkeiten, Uncategorized, Vorspeisen

Rindstatar “Do it yourself”

Juni 18, 2016

Rindstatar mag ich in allen Variation und besonders liebe ich es, wenn es im Restaurant am Tisch zubereitet wird. Da das heute leider nur noch selten der Fall ist, kommt diese Art das Tatar zu servieren, besonders gut bei Gästen an.

Vor zwei Jahren kam ich das erste Mal in Cape Town im Restaurant The Bungalow (Clifton) in den Genuss von einem Rindstatar „Do it yourself“. Das Restaurant kommt übrigens auch in unserem Movie FOOD SAFARI Cape Town vor…falls Ihr noch ein bisschen mehr Inspiration benötigt, schaut’s euch an ;)

Zurück zum Essen: Das Rindstatar so zu servieren, dass es die Gäste selber zubereiten können, generiert eigentlich nicht wahnsinnig viel Mehraufwand. Investiert einige Minuten in die Präsentation und ich verspreche euch: Es lohnt sich!

ZUTATEN

Vorspeise für 4 Personen (Hauptgang für 2 Personen)

  • 280g Rindstatar vom Metzger oder tiefgekühlt (ich nehme meistens das Finest Tatar von der Migros, weil ich das immer griffbereit im TK zuhause habe)
  • 2 Eier
  • 4 Essiggurken
  • 3 EL Kapern
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 EL Worcestershire Sauce
  • 4 EL Ketchup
  • 3 EL Senf
  • Tabasco
  • 4-6 Scheiben Toastbrot

ZUBEREITUNG

  1. Das Tatar mit Hilfe eines Servierrings auf zwei Tellern verteilen. Wenn Ihr keinen Servierring habt, versucht sonst irgendwie die Masse schön zu präsentieren.
  2. Die Essiggurken, Die Zwiebel wie auch die Kapern klein schneiden und auf kleine Schälchen oder Asia-Löffel aufteilen. Pro Teller wird jeweils die Hälft der oben angegebenen Mengen benötigt.
  3. Die Eier vorsichtig aufschlagen, vom Eiweiss befreien und die Eigelbe zurück in jeweils eine Schalenhälfte geben. In die Schalenhälften gebt Ihr zusätzlich jeweils 1 EL Worcestershire Sauce und legt das Ei ebenfalls in ein kleines Schälchen oder auf einen Asia-Löffel.
  4. Zum Schluss noch den Ketchup und den Senf in Schälchen, Gläser etc. füllen und zum Teilen auf dem Tisch platzieren. Selbstverständlich könnt Ihr den Ketchup und den Senf ebenfalls direkt auf die Teller geben – macht einfach so, wie es euch gefällt ;)
  5. Zum Schluss noch den Toast in den Toaster geben und anschliessend in der Hälfte diagonal halbieren.

Bei der Präsentation seid Ihr wirklich völlig frei. Die oben beschriebene Zubereitung, bzw. das Foto zeigt euch eine Möglichkeit, aber selbstverständlich könnt Ihr es so anrichten, dass es euch gefällt. Wichtig: Diese Vorspeise ist jeweils zum Teilen gedacht. 1 Teller = 2 Personen, bzw. 2 Teller = 4 Personen. Ihr könnt es aber auch als Hauptmahlzeit servieren, dann gilt die Menge einfach nur für 2.

Tipp: Falls es mal besonders schnell gehen muss mit einer Vorspeise, empfehle ich euch, immer das Finest Tatar MIT Sauce im Tiefkühler zu bunkern. Denn auch das Toastbort lässt sich locker einfrieren und so habt Ihr immer eine schnelle und v.a. gute Vorspeise ready zuhause!
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Restaurants

Düsentrieb’s Lieblingsrestaurants in Zürich

November 26, 2017

“Welches sind deine Lieblingsrestaurants?” lautet wohl eine, der mir am häufigsten gestellten Fragen. Wenn man sich mit dem Thema Essen und Kochen so viel und intensiv auseinandersetzt, ist diese Frage ziemlich naheliegend, aber dennoch nicht ganz einfach zu beantworten. Einerseits existiert in der Stadt Zürich eine grosse Auswahl an Restaurants, auf der anderen Seit spielt es auch eine grosse Rolle, für welchen Anlass man ein Restaurant sucht. Wenn ich nur mal schnell etwas kleines Essen gehen möchte, wähle ich definitiv eine andere Location als wenn ich “mir etwas gönne” und einen schönen Abend verbringen möchte.

Gerne probiere ich immer wieder mal neue Restaurants aus, bin jedoch diesbezüglich ein wenig zurückhaltend, da viele Restaurants nicht ganz dem entsprechen, was ich mir wünsche (v.a. verglichen dazu, was einem die oftmals mittelmässigen Restaurantbesuche kosten).

Ein Restaurant ist für mich dann gut, wenn folgende 4 Kriterien übereinstimmen: Qualität der Speisen, Service, Ambiente sowie der dafür verlangte Preis. Je höher der Preis, desto höher sind meine Ansprüche an das Essen, den Service sowie das Ambiente. Eigentlich ganz simpel, oder?

Eine Zusammenstellung meiner absoluten Lieblingsrestaurants (für unterschiedliche Anlässe) findet ihr nachfolgend. Diese Liste wird selbstverständlich laufend erweitert, sobald ein Restaurant den strengen Düsentrieb’s Kitchen Kriterien entspricht ;)

 

JOSEF

Restaurant Josef Zürich

Mein Alltime Favourit ist das Restaurant Josef in der Nähe der Langstrasse. Ein Ort, an dem ich kulinarisch noch nie enttäuscht wurde. Und das seit nun mehr als 8 Jahren!

Ich war Mitte 20ig, als ich das erste Mal im Restaurant Josef dinieren durfte. Und es war definitiv Liebe auf den ersten Bissen. Und Blick…denn das Interior Design bzw. das Ambiente vom Josef ist äusserst einladend. Ohne grossen Firlefanz, dafür gemütlich, angenehmes Lichtkonzept mit einem Touch Zürcher Szene-Chic.

Die Speisekarte – ein Sammelsurium an kleinen, kreativen Gerichten, die der Gast sich so zusammenstellen kann, wie er gerade Lust hat. Man bestellt nicht, wie sonst üblich, eine Vorspeise, einen Hauptgang und einen Dessert. Nein, im Josef bestellt man “Teller”. 3 Teller für den kleinen Hunger, 4 Teller für den mittleren Hunger und 5-6 Teller für Hockeyspieler ;) Man hat dabei die Auswahl zwischen ca. 12 Gerichten, die in der gewünschten Reihenfolge serviert werden.

Das Menü wechselt von Zeit zu Zeit. Glücklicherweise sind aber die Klassiker, wie z.B. das Tatar vom Rind, immer erhältlich. Dieses Tatar ist nämlich so was von lecker, ich würde es bei meinen Freunden als “der absolute Burner” bezeichnen und für alle Tatar-Fans ein Must Try! Auch das Risotto, welches je nach Saison unterschiedlich serviert wird, ist göttlich! Ach ja – und die Kalbsbäckchen, welche es leider nicht immer gibt, gehören auch zu meinen Favoriten im Restaurant Josef.

Eigentlich spielt es keine Rolle, was ihr bestellt. Ich habe noch nie ein Gericht serviert bekommen, dass ich nicht mochte. Und ich war schon sehr oft in diesem Restaurant zu Gast! Und wer mich kennt, der weiss, dass ich super kritisch bin, zumindest, wenn es um Essen geht ;)

Preislich ist das Josef eher im höheren Segment, aber immer noch absolut im Rahmen. Wenn ich mir “etwas gönnen möchte” und z.B. Lust auf eine Date Night mit meinem Mann habe, dann ist das Josef definitiv eines meiner Lieblingsrestaurants.

Preisklasse: gehoben

Besonderheit: kleine Tellergerichte

Meine Lieblingsgericht(e): Tatar vom Rind, Risotto, Kalbsbäckchen

 

FIVE SPICE

Bild Restaurant Five Spice Zürich

Mein Lieblings-Thai ist das Five Spice an der Zweierstrasse (Wiedikon). Weshalb? Das Five Spice serviert meines Erachtens richtig gute Thailändische Gerichte, bietet einen freundlichen und schnellen Service und ist vom Ambiente her  ebenfalls angenehm. Etwas kitschig, bunt und mit vielen Blumen gefällt es mir wesentlich besser, als das stadtbekannte, aber grell beleuchtete Ah-Hua Thairestaurant beim Helvetiaplatz.

Besonders hervorzuheben ist der schöne Garten des Five Spice, welcher im Sommer zum Verweilen einlädt. Ich brauchte sage und schreibe 2 Jahre, bis ich die Gartensitzplätze entdeckt habe :) Seither gehe ich auch im Sommer sehr gerne ins Five Spice essen.

Die Portionen sind riesig, die Preise fair – ein ideales Restaurant, wenn man unkompliziert etwas Essen gehen möchte.

Diejenigen, die authentische Currys mögen, den empfehle ich das Pad Phet. Ein Red Curry, welches wirklich scharf und äusserst spannend gewürzt ist. Aber auch das “normale” Red Curry (Gaeng Phet), so wie wir es in unseren Breitengraden gewöhnt sind, ist super lecker. Auch alle Fans des bekannten Som Tam Thai Salates sind im Five Spice bestens bedient: Der Papaya Salat ist hervorragend, nicht zu scharf und einfach köstlich!

Preisklasse: günstig

Besonderheit: Schöner Garten

Meine Lieblingsgericht(e): Som Tam Thai (Papayasalat), Gyoza, Gaeng Phet (Red Curry), Pad Thai

 

CO CHIN CHIN

Bild Co Chin Chin Zürich

Ebenfalls in die Kategorie Lieblingsrestaurants hat’s das Co Chin Chin geschafft. Meiner Ansicht nach das beste Vietnamesische Restaurant, welches Zürich zu bieten hat. Authentische Gerichte, tolles Ambiente, preislich fair und unglaublich lecker!

Was Anfangs als totaler Hype in Zürich gestartet hat, bewährt sich nun, ein Jahr später immer noch. Das Co Chin Chin hat es geschafft, nicht nur eines der vielen neuen Restaurants zu sein, welches Anfangs gut besucht ist “weil trendy und neu in Zürich”. Es konnte sich definitiv in der Gastroszene behaupten. Die Gerichte sind authentisch und so lecker, wie ich sie zuvor nur in Vietnam essen durfte.

Die Kehrseite der Beliebtheit des Co Chin Chin ist, dass man Wochen im Voraus einen Tisch reservieren muss. Es gibt zwar immer einige Tische, die für Spontangäste freigehalten werden, jedoch hatte ich noch nie das Glück, dass ich einen dieser Tische ergattern konnte. Naja – muss man sich halt organisieren und frühzeitig reservieren.

Meine absoluten Favoriten auf der Menükarte sind die Bo Bun (Reisnudelsalat mit Rindfleisch, Frühlingsrollen und frischen Kräutern) sowie die Pho Bo (klassische Reisnudelsuppe mit Rindfleisch, frischen Kräutern, Sojasprossen in einer atemberaubenden Brühe). Aber auch die Sommerrollen mit verschiedenen Füllungen kann ich mehr als empfehlen.

Neben dem Essen überzeugen auch die Cocktails im Co Chin Chin! Obwohl ich eher selten einen Drink im Restaurant bestelle, habe ich es gewagt den “Sweet & Spicy” zu testen. Die Mischung aus Vodka, Triple Sec, Passionsfrucht und Chilli ist einfach grossartig! Und dies obwohl ich eigentlich zu den sehr treuen Gin&Tonic-Trinkerinnen gehöre :)

Preisklasse: mittel

Besonderheit: Tolles Ambiente

Meine Lieblingsgericht(e): Bo Bun (Reisnudelsalat), Pho Bo (Reisnudelsuppe), Sommerrollen, Cocktail “Sweet & Spicy”

 

IKOO / MIKI RAMEN

Miki Ramen Zürich

Mhmmmm…so eine schmackhafte Ramen Suppe könnte ich fast täglich verputzen. Zuerst habe ich für mich das Ikoo in der Nähe des Stauffachers entdeckt, später (vor ca. 2 Jahren) hat dann das Schwesterrestaurant Miki Ramen am Brupbacherlatz eröffnet.

Beide Restaurants servieren traditionelle japanische Nudelsuppen und einige andere japanische Gerichte. Der Fokus liegt jedoch klar auf den Ramen. Diese sind so unglaublich gut, dass man einfach nur glücklich sein kann, wenn man im Ikoo oder Miki seine Portion Ramen serviert bekommt :)

Meine beiden Lieblingsgerichte sind zum einen die klassische Tonkotsu Ramen und zum anderen die Tantanmen Ramen. Egal ob für ein schnelles Essen nach der Arbeit, einen gemütlichen Austausch mit einer Freundin oder auch für eine Kater-Mahlzeit an einem Sonntag. Ikoo und Miki gehen eigentlich fast immer :)

Preisklasse: günstig

Besonderheit: Pures Glück in einer Suppenschüssel

Meine Lieblingsgericht(e): Tonkotsu und Tantanmen

 

KREIS 6

Restaurant Kreis 6 Zürich

Im Restaurant Kreis 6 bin ich schon über 10 Jahren zu Gast. Das Restaurant befindet sich, wie der Name bereits sagt, im Zürcher Stadtkreis 6 in der Nähe der Stolzewiese (auch bekannt vom Stolze Openair).

Das Kreis 6 bietet eine kreative Küche, die für jeden etwas dabei hat. Ein wirkliches Lieblingsgericht habe ich nicht, da ich in diesem Restaurant sehr oft etwas neues probiere. Die Karte variiert oft und wird saisonal angepasst. Besonders hervorzuheben sind aber die Wild-Gerichte, welche in der Herbstzeit serviert werden. Diese schmeckten mir bisher immer besonders gut!

Der romantische Garten, welcher im Sommer zum Verweilen einlädt, aber auch das Interieur eignen sich für besondere Momente wie z.B. ein schönes Date mit seinem/seiner Liebster(n), ein Geburtstag oder sonst einen speziellen Anlass. Aber auch für ein Business Lunch kann ich das Kreis 6 wärmstens empfehlen.

Preisklasse: gehoben

Besonderheit: Romantischer Garten

Meine Lieblingsgericht(e): Wild-Gerichte, Avocado Karotten Salat

 

RESTAURANT BAR SCHÖNAU

Bild Restaurant Bar Schönau Zürich

 

Diesem Restaurant habe ich einst einen eigenen Beitrag gewidmet, welcher hier zu finden ist. Seit dem Bericht war ich übrigens noch einige weitere Male im Schönau Essen und es hat jedes Mal überzeugt.

Preisklasse: gehoben

Besonderheit: “Shared Plates”, schöner Aussenbereich und super sympathische Service-Dame

 

MARCELLINO PANE E VINO

Das neuste meiner Lieblingsrestaurants ist das Marcellino Pane e Vino. Ein kleines und unscheinbares Italienisches Restaurant in der Nähe des Zürcher Hegibachplatzes, welches ich Dank einem sehr guten Freund entdecken durfte.

Klein aber “Oho” ist für mich die passenste Umschreibung für dieses Gastrojuwel im Kreis 7. Die Qualität der Speisen ist hervorragend, der Service mehr als charmant und der Garten lädt für lauschige Sommerabende ein.

Pizza such man hier vergebens auf der Karte, dafür überzeugen Rindscarpacio, Vitello Tonnato, Filets, Risotto und Pasta-Gerichte um so mehr! Besonders hervorzuheben ist auch das traumhafte Tiramisu, welches sozusagen ein MUSS bei jedem Besuch im Marcellino ist. Und ich gehöre zu den wohl kritischsten Tiramisu-Esser, die es gibt ;)

Am Ende eines jeden Dinners wird einem noch ein Schlückchen von dem hausgemachten Passionsfrucht-Likör serviert, welcher einem dann förmlich nachhause schweben lässt.

Lecker lecker lecker – mehr gibt es nicht zu sagen…

Preisklasse: gehoben

Besonderheit: Italienische Speisen auf hohem Niveau, schöner Garten

Meine Lieblingsgericht(e): Rindscarpaccio, Vitello Tonnato, Lammfilet, Tiramisu

 

LA BARACCA

Das La Baracca zählte lange Zeit zu meinen liebsten Restaurants in Zürich. Dies v.a. wegen dem saftigen Kalbskotelett mit Grillgemüse und den stadtbekannten “Pappardelle a la Bologna mon amour” – ein Pastagericht mit einer Trüffel-Fleisch-Sauce, das man auch mit “purem Glück auf einem Teller” beschreiben könnte :)

Im La Baracca ist es laut, eng, die Karte ist handgeschrieben und teils schwer lesbar und die charmanten Service-Ladies sprechen allesamt Italienisch. Eine einzigartige und authentische Mischung, die einem trotz des Geräuschpegels irgendwie wohl fühlen lässt.

Es ist nun schon 1-2 Jahre her, seit ich das letzte Mal im La Baracca diniert habe. Ehrlich gesagt, weiss ich gar nicht weshalb ich so lange nicht mehr da war…ich habe es wohl bei dem enormen Angebot schlichtweg etwas aus den Augen verloren. Ich weiss daher nicht, ob das La Baracca immer noch so gut ist, wie früher…

Preisklasse: mittel

Besonderheit: Ehrlich und authentische Italienische Speisen

Meine Lieblingsgericht(e): Pappardelle a la Bologna mon amour, Kalbskotelette

 

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Restaurants

Restaurant Krokodil Provisorium

September 25, 2016

Aktualisierung zu diesem Beitrag:

Naja – leider leider waren meine letzten Besuche nicht mehr so überzeugend, wie damals, als ich diesen Blog-Beitrag verfasst habe. Die Preise sind gestiegen und das Essen hat leider nicht mehr wirklich überzeugt. Mein geliebter Blu Burger (vegi) wie auch den klassischen Burger würde ich heute nicht mehr empfehlen. Auch das Rindstatar im Glas, welches mit Parmesanschaum und Ei serviert wird, war nach unserem Geschmack fern ab von geniessbar. ABER: Dafür habe ich zum ersten Mal die hausgemachten Kalbsfleischravioli gegessen, welche wirklich super lecker waren!


Viele von euch kennen es bereits, aber für all diejenigen, die noch nicht im Restaurant Krokodil Provisorium gegessen haben, müssen dies unbedingt schnellstmöglich nachholen!

Warum? Hübsches Ambiente, herzlich unkomplizierter und aufmerksamer Service, sowie super leckere Gerichte zu fairen Preisen – das alles hat das Krokodil zu bieten.  Eine Kombination, die in Zürich leider nur selten zu finden ist.

Das Krokodil Provisorium, welches direkt an der Langstrasse im Kreis 4 zu finden ist, bietet Dank der Lage wie auch dem Ambiente die perfekte Location für ein Dinner unter Freunden, aber auch gleichzeitig eine unkomplizierte, leicht schummrige Atmosphäre für ein (erstes) Date. Dank der Menü-Vielfallt, welche auch kleinere/günstigere Gerichte beinhaltet, eignet es sich zudem für “nur schnell etwas kleines nach dem Feierabend essen gehen”. Zusammengefasst: Eigentlich passt das Krokodil zu fast jeden Anlass :)

Mein absoluter Favorit auf der Menü-Karte ist übrigens der Blu Burger. ACHTUNG: Es handelt sich hierbei um einen Vegi-Burger! Jedoch nicht um irgendeine schlechte Vegi-Alternative…Nein, der Blu Burger ist mit so richtig gut angebratenen, leicht öligen Auberginen gefüllt, welche in Kombination mit der Chimichurri-Mayonaise, dem Rucola und dem leicht angetoatetem Vollkorn-Bun einfach göttlich schmecken! Ich liebe ja Fleisch und ich liebe den guten, alten Cheese-Bacon-Burger, aber der Blu Burger ist irgendwie eine Klasse für sich ;)

Neben dem Burger gibt es auch leckere Vorspeisen, von welchen ich den gemischten Salat bereits getestet habe. Dieser ist riesig, knackig-frisch und hat ein leckeres Dressing. Weiter habe ich bis jetzt auch schon ein Entrecôte probiert, dass so zart wie ein Filet war und mit leckerem Kartoffelstock und einer 1A-Sauce serviert wurde. Die Karte wird zudem durch tägliche Specials ergänzt, welche ich zwar noch nie probiert habe, aber die sich jeweils immer super anhörten ;)

Ein Pluspunkt für alle Gin-Liebhaber: Der Gin Mare trinkt man im Krokodil aus einem riesigen Cognac-Glas, selbstverständlich mit frischem Rosmarin und Tonic. Unbedingt probieren und zelebrieren!

So, das waren hoffentlich genügend Argumente, weshalb das Krokodil Provisorium schon bald besucht werden sollte. Ich zumindest, freue mich schon jetzt über meine nächstes Dinner bei Scott, Blu und der gesamten Krokodil-Mannschaft.

KLEINES UPDATE (April 2017):

Leider leider überzeugte das Krokodil bei meinen letzten Besuchen nicht mehr :( Ich war seit diesem Blog-Beitrag sicher nochmals 3 Mal zu Gast im Krokodil, doch schmeckte weder der Blu Burger, welche ich hier gross angepriesen habe, noch war die Bedienung so gut, wie damals. Schade. On top haben die Preise aufgeschlagen.

Einzig überzeugend waren die hausgemachten Kalbsravioli, welche ich zum ersten Mal probierte. Die waren wirklich lecker.