Im Test

Pasta – Einfach selbst gemacht

Juli 23, 2016

Pasta selber machen?! Daran dachte ich bis jetzt nicht einmal im Traum! (Mal abgesehen von hausgemachten Gnocchi).  Vergangenes Jahr besuchte ich im Piemont einen Pasta-Kochkurs, in welchem ich die Zubereitung von unzählig verschiedenen Pastasorten lernte, fand aber bis jetzt nicht wirklich die Zeit, die Rezepte jemals zuhause  nachzukochen. Dabei ist selbst gemachte Pasta soooooo lecker!

Dank dem neuen Pastamaker von Philips ist diese Problematik Geschichte. Vor einigen Wochen durfte ich im Auftrag der Kulinarik diese Neuheit unter den Küchenmaschinen testen und muss sagen, dass mich der Pastamaker echt überrascht hat! In gerade mal 10 Minuten ist es möglich, frische Spaghetti, Fettuccine, Penne und noch viele weitere Pastasorten herzustellen. Dank 8 verschiedenen Aufsätzen kann die Wunschpasta mit den persönlichen Lieblingszutaten (Hartweizengriess, Dinkel, Vollkorn, mit Ei, ohne Ei…) hergestellt und sogleich verzehrt werden. Einzige Arbeitsschritte dabei sind das Einfüllen von Mehl und Flüssigkeit, sowie das Schneiden der fertigen Pasta, wenn diese aus der Maschine gepresst wird. Aufwändige und kräfteraubende Tätigkeiten, wie das Kneten und ausrollen des Teiges, übernimmt der Pastamaker.

Der Kreativität sind hierbei fast keine Grenzen gesetzt: Auch pinkfarbene Pasta (gefärbt mit Randensaft) gelangen beim Selbsttest einwandfrei. Einzige Kritikpunkte: Gewisse Aufsätze produzieren nach meinem Geschmack ein bisschen zu dicke Pasta. Und je komplexer das Mehl wird, desto schwieriger ist es, einen schönen, homogenen Pastateig hinzubekommen. Aber ganz ehrlich: Wenn schon frische Pasta, dann muss es nach meinem Geschmack auch nicht unbedingt gesund sein. Mit Hartweizengriess, d.h. klassisch, gelingen die Pasta nämlich sehr gut.

Bild Philips Pastamaker Pink Pasta

Mit CHF 220.- bis 350.- (abhängig vom Modell und Händler) ist der Philips Pastamaker sicherlich kein günstiges Gerät, aber dafür ermöglicht er auch völlig neue Dimensionen, wenn wieder einmal ein „Pasta-Plausch“ ansteht.

In meinem bisherigen Selbsttest (siehe Fotos oben) haben ich mit Dinkel-Fettuccine, Randen-Penne und klassischen Hartweizengriess-Spaghetti experimentiert. Die Spaghetti wie auch die Randen-Penne gelangen dabei sehr gut und schmeckten köstlich. Zu meiner grossen Überraschung war das Randenaroma bei der „Pink Pasta“ nur ganz leicht spürbar, über was ich persönlich nicht ganz unglücklich war ;)

Udon-Nudlen, Karotten-Penne oder Kräuter Fettuccine? Weitere Experimente mit dem Pastamaker folgen bestimmt!

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