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Fisch, Hauptspeisen, Uncategorized, Vegi

Poké Bowls

Februar 19, 2017

Poké Bowls haben nichts mit Pikachu und Co. zu tun, sind aber in der Foodie-Szene gerade äusserst hipp und angesagt. Ursprünglich stammen die Poké Bowls aus…Nein nicht Japan, sonder Hawaii. Wär hätte das gedacht? :) Roher Fisch und Reis sind Hauptbestandteile dieser leckeren Mahlzeit. Das Dressing setzt sich meistens aus Sojasauce und Sesamöl zusammen. Die restlichen Zutaten fürs Dressing wie auch für die Bowls, kann man beliebig variieren.

Das tolle an den Poké Bowls ist, dass Sushi-Fans, wie ich einer bin, mit dieser Zubereitungsart etwas Sushi-ähnlich-schmeckendes zuhause nachkochen können, ohne dabei ein Meister der Japanischen Küche sein zu müssen. Zeitaufwändig sind die Poké Bowls übrigens auch nicht – das zeitintensivste daran ist der Sushi-Reis. Aber der könnte man ja theoretisch auch am Vortag zubereiten ;)

Auch allen Vegetarier sei geholfen: Man kann eine Poké Bowl problemlos ohne Fisch, dafür z.B. mit leckerem Räuchertofu zubereiten. Anstatt Tuna oder Lachs machen zudem einige Slices Roastbeef jeden Fleischtiger glücklich :)

Ihr seht – Poké Bowls sind kleine Alleskönner! Neben Fisch, Tofu oder Fleisch gesellen sich zusätzliche Toppings wie Avocado, Gurke, Mango, Mais, Karotten, Edamame, Algensalat und ein rohes Eigelb zum Reis. Eigentlich könnt ihr auch einfach diese Gemüse und Früchte verwenden, die ihr gerade zuhause rumliegen habt und gegessen werden müssen. Oftmals ergeben solche „Verwertungsaktionen“ die spannendsten Kreationen. Dressing drauf und fertig.

Also – auf was wartet ihr noch? Ab in die Küche und Poké Bowls zubereiten! ;)

 

ZUTATEN

4 Portionen

  • Lachs (Sashimi-Qualität) 200g
  • Sushi-Reis
  • Reisessig, Zucker (oder Sushi-Seasoning)
  • Avocado
  • Gurke
  • Nori (getrocknete Algen)
  • Sesam

Variante 1: Mit Eigelb und Röstzwiebeln (die fertigen aus dem Glas)

Variante 2: Mit Mango

Dressing

  • 8 EL Sojasauce
  • 2 EL Sesamöl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL Wasser

 

ZUBEREITUNG

Den Sushi-Reis am besten im Reiskocher zubereiten. Wer noch keinen hat, empfehle ich an dieser Stelle, sich schnellstmöglich einen zu kaufen :) Neben Sushi-Reis, kann man auch Basmati, Trockenreis, Quinoa oder sogar Milchreis darin kochen. Und das tolle daran ist: Der Reis wird einfach immer perfekt! :)

Sushi Reis im Reiskocher:

  1. 4 Teetassen Reis (ca. 800g) gründlich mit kaltem Wasser spülen und dann in den Reiskocher geben.
  2. Die 1.5-fache Menge an Wasser (also 6 Tassen) und zwei Prisen Salz hinzugeben. Reiskocher starten.
  3. Währenddessen der Reis kocht, werden 6 EL Reisessig, 2 EL Zucker und 2 TL Salz miteinander verrührt. Diese Mischung kommt später in den Sushi Reis. Als Alternative gibts im Asia-Shop ein so genanntes Sushi Seasoning, d.h. eine Fertigmischung aus Reisessig, Zucker und Salz. Nehmt davon 6-7 EL an Stelle der oben beschriebenen Mischung.
  4. Sobald der Reis fertig gekocht ist, kommt er zum auskühlen in eine Schüssel und wird mit der Reisessig-Mischung oder dem Sushi Seasoning vermengt.
  5. Ich empfehle euch, den Reis am besten am Vortag zu kochen, denn das Auskühlen nimmt ein wenig Zeit in Anspruch.

Sushi Reis OHNE Reiskocher:

Wenn Ihr (noch) keine Reiskocher haben solltet, dann findet ihr hier eine einfache Zubereitungsart von Sushi Reis mit einem gewöhnlichen Kochtopf.

Dressing:

Alle Zutaten vermengen. Fertig :)

Toppings:

Alle Zutaten in feine Scheiben oder kleine Würfel schneiden. Wichtig ist, dass wenn Ihr rohen Lachs oder Tuna verwendet, dass dieser in Sashimi-Qualität gekauft (bekommt man heutzutage in allen grösseren Migros und Coop Filialen) und ganz frisch zubereitet wird. Wenn ihr Räuchertofu als vegetarische bzw. vegane Alternative einsetzt, würde ich den Tofu nach dem klein schneiden noch kurz in Olivenöl knusprig anbraten und mit ein wenig Salz/Pfeffer würzen.

Servieren:

Den Reis auf 4 Bowl aufteilen. Danach werden die Toppings dekorativ darauf verteilt.  Gebt 2 EL des Dressings über die Poké Bowl, den Rest des Dressings wird in die Tischmitte gestellt, so dass sich jeder so viel davon nehmen kann, wie er/sie mag.

 

 

 

 

Blitzküche, Hauptspeisen, Kleinigkeiten, Uncategorized, Vegi

Vegetarischer Flammkuchen

Februar 14, 2017

Vegetarischer Flammkuchen – kann das gut sein? Ein Flammkuchen ohne Speck bereitet in etwa so viel Spass, wie Apfelstrudel ohne Vanillesauce. Geht nicht. Dachte ich zumindest bis vergangenes Wochenende.

Weshalb aber überhaupt ein vegetarischer Flammkuchen kreieren? Die klassischen Varianten mit Speck oder Rauchlachs schmeckt ja göttlich…

Nun, seit Januar 2017 versuche ich mich vermehrt vegetarisch zu ernähren. Das heisst, ich esse nach wie vor Fleisch und Fisch, aber halt nur noch selten. Ziel ist es, mich möglichst bald mit „guten Herkunftsquellen“ auseinanderzusetzen, d.h. Bauernhöfe etc. zu besuchen, wo Tiere noch ein „Leben“ haben und als Lebewesen respektiert werden. Aber dazu berichte mehr, sobald ich hier weitergekommen bin.

Der Verzicht auf Fleisch ist mir bis dato eigentlich leichter gefallen, als ursprünglich erwartet. Wobei, diejenigen unter euch, die mich schon ein bisschen länger kennen, wissen, dass ich einst ein richtiger „Fleischtiger“ war :) Um so mehr hat es mich überrascht, dass mir das Fleisch/Geflügel eigentlich gar nicht so sehr fehlt… Ausser ein einziges Produkt: Mein über alles geliebter SPECK! Speck war bei mir standardmässig im Kühlschrank, stets griffbereit für die unterschiedlichsten Gerichte. Die Soja-Alternativen, welche in den Supermärkten als Speck-Ersatz angeboten werden, konnten jedoch mein Kulinarikherz nicht für sich gewinnen. Nun, wie soll ich bitte einen Flammkuchen ohne Speck zubereiten? Da fehlt ja sozusagen die Seele.

Seit vergangenem Wochenende habe ich des Rätsels Lösung gefunden. Die Speck-Seele kann dank einem tollen Gewürz Namens „Smoked Paprika“ in den vegetarischen Flammkuchen katapultiert werden. Smoked Paprika von La Dalia habe ich einst in Cape Town gekauft und seither sporadisch in meinen Gerichten eingesetzt. Ein wahres Wundermittel sage ich euch! :) Und ihr könnt es übrigens auch in Zürich in der Milchbar kaufen.

To make a long story short: Mischt das geräucherte Paprika in die Crème Fraiche und ihr werdet euren vegetarischen Flammkuchen lieben!

 

 

ZUTATEN

2-4 Personen (je nach Hunger)

  • 2 Flammkuchen Fertigteig
  • 1 Becher Crème Fraiche
  • 2 Karotten
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 6 Champignons
  • 1 Avocado
  • Räucherpaprika
  • Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Das Gemüse waschen und wie folgt vorbereiten: Die Karotten schälen und dann mit einem Julienne-Sparschäler in feine Streifen schneiden. Die Champignons werden in feine Scheiben geschnitten und die Zwiebeln zuerst geschält, dann halbiert und zu guter Letzt in feine Ringe geschnitten.
  3. Die Crème Fraiche wird mit einer guten Prise Salz und ca. 1/2 TL Räucherpaprika vermischt.
  4. In der Zwischenzeit sollte der Ofen vorgeheizt sein, d.h. wir können mit dem Belegen des Flammkuchens beginnen: Hierfür wird zuerst ein Teig zusammen mit dem Backpapier auf einem Belch ausgebreitet und mit der Hälfte der marinierten Crème Fraiche bestrichen. Nach dem Bestreichen empfehle ich euch, den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke zu schneiden (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger).
  5. Die Stücke werden nun mit der Hälfte des Gemüses belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut und dann für ca. 8 Minuten in den Ofen geschoben.
  6. Währenddessen der Flammkuchen im Ofen ist, wird die Avocado geschält und eine Hälfte davon in feine Scheiben geschnitten.
  7. Sobald der vegetarischer Flammkuchen fertig ist, d.h. eine leicht bräunliche Farbe an den Rändern angenommen hat, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und belegt ihn mit den Avocadoscheiben.
  8. Wer es noch ein bisschen rauchiger mag, kann vor dem Servieren noch eine Prise Räucherpaprika über den Flammkuchen verteilen.

Ich empfehle euch, den zweiten Teig mit den restlichen Zutaten erst dann zu belegen und backen, wenn ihr den ersten gegessen habt. Wenn ihr beide Teige gleichzeitig vorbereitet, aber nur einen in den Ofen schieben könnt, dann weicht der andere Teig auf und wird matschig. Von dem her gesehen, besser einer nach dem anderen zubereiten und backen ;)

Tipp: Anstelle von Karotten und Pilzen könnt ihr selbstverständlich auch anderes Gemüse verwenden. Wichtig ist, dass das verwendete Gemüse innerhalb der kurzen Backzeit gar werden kann. Zucchini, Auberginen oder Peperoni sind in feine Stücke geschnitten, ziemlich schnell gar. Benutzt man härteres Gemüse, wie z.B. Kartotten oder Kürbis, muss das Gemüse dementsprechend fein geschnitten werden. Mehr dazu erfährt ihr in meinem Blogbeitrag „Schnelle Gemüsezubereitung„.

 

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Tomatensuppe mit Bufala-Mozzarella

Januar 30, 2017

Die Tomatensuppe mit Bufala Mozzarella ist sozusagen die warme Variante des klassischen Caprese-Salates. Die Suppe ist schnell zubereitet und mit der kalten Mozzarella-Einlage „mal etwas anderes“. Ideal als Vorspeise geeignet, bietet dieses Rezept Abhilfe für all diejenigen, welche Tomaten-Mozzarella-Salat lieben, aber hierfür sich tendenziell noch etwas auf den Sommer gedulden müssen ;)

 

ZUTATEN

4 Personen

  • 1 Kg Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenpüree
  • 0.5dl Rahm
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 2 Bufala Mozzarella à 125g
  • 2dl Wasser
  • 1 Boullionwürfel
  • 3-4 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer, Olivenlö

 

ZUBEREITUNG

  1. Damit die Tomaten enthäutet werden können, wird als aller erstes ein Topf mit Wasser zum Kochen gebracht.
  2. Die Tomaten vom Tomatenstrunk befreien, in dem mit einem Küchenmesser den Strunk rundherum herausgeschnitten wird. Achtung: Die Tomaten dabei nicht zerteilen.
  3. Als nächster Schritt werden die Tomatenschalen im Kreuz eingeritzt, am besten an jener Stelle, wo zuvor der Strunk herausgenommen wurde.
  4. Sobald alle Tomaten eingeritzt sind, kommen sie für ca. 30-60 Sekunden ins kochende Wasser und werden danach abgeschüttet und mit kaltem Wasser kurz abgeschreckt. Die Tomatenschale lässt sich nun ganz einfach von den Tomaten abziehen. Der ganze Prozess des Tomatenenthäutens benötig alles in allem ca. 10 Minuten Zeit.
  5. Als nächster Schritt wird die Zwiebel kleingeschnitten und zusammen mit der gepressten Knoblauchzehe kurz in Olivenöl angedünstet.
  6. Die enthäuteten Tomaten in grobe Stücke schneiden und ebenfalls in den Topf zu den Zwiebeln/Knoblauch geben. Das Ganze mit ca. 2dl Wasser ablöschen und für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Tipp: Beginnt zuerst mit der 1/2 der Wassermenge und verdünnt die Suppe später nochmals beim Pürieren.
  7. Den Basilikum klein schneiden und zusammen mit 0.5dl Rahm, 2 EL Tomatenpüree und 3 TL Zucker zu den Tomaten geben.
  8. Mit dem Stabmixer alles fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und (falls nötig) mit Zucker abschmecken.
  9. Die Suppe wird nun auf vier Suppenteller verteilt und pro Teller einen 1/2 Bufala Mozzarella hinzugegeben. Ich habe den Mozzarella hierfür in jeweils 2-3 grosse Stücke zerrissen und mit einigen Basilikumblättern und einigen Tropfen Olivenöl garniert.

Tipp: Wenns schnell gehen muss, können Anstelle von frischen Tomaten auch Pelati, d.h. Tomaten in der Dose verwendet werden.

Servier-Tipp: Falls ihr noch ein bisschen Basilikum-Pesto übrig habt, kann davon 1-2 TL über den Mozzarella gegeben werden. Meeeega lecker!!

 

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Das perfekte Tiramisu

Dezember 29, 2016

Ein perfektes Tiramisu ist für mich schön cremig, nicht zu süss mit einer leicht herben Kaffee-Kakao Note im Abgang :) Der wichtigste Punkt dabei ist die Crème! Von dieser muss nämlich reichlich vorhanden sein.

Ich habe lange gebraucht, bis ich das Rezept für das perfekte Tiramisu gefunden habe. Dabei lag es mir sozusagen vor den Füssen: Meine Mutter, von der ich übrigens mein Küchenhandwerk gelernt habe, macht mit Abstand das beste Tiramisu, dass ich je gegessen habe. Und sie war so nett und hat mir das Rezept dazu verraten…

 

ZUTATEN

  • 500g Mascarpone
  • 3 Eier
  • 1.5dl Vollrahm
  • Löffelbisquit
  • 5 EL Amaretto
  • Schale von ca. 1/3 Zitrone
  • 50g Zucker
  • Kakao Pulver
  • 2dl Espresso

ZUBEREITUNG

  1. 2dl Espresso oder starken Kaffee zubereiten und mit 5 EL Amaretto mischen. Das Ganze wird zur Seite gestellt, damit es auskühlen kann. Nehmt am besten eine kleine Schale (nicht eine Tasse), so dass Ihr später die Löffelbisquit in die Kaffeemischung tauchen könnt.
  2. Nun werden 3 Eigelb mit 50g Zucker und Zitronenschalenabrieb mit dem Handmixer schaumig gerührt.
  3. Sobald die Masse hell und cremig geworden ist, kommt die Mascarpone hinzu. Wichtig: Die Mascarpone wird nicht mit dem Handmixer in die Eigelbmasse eingerührt, sondern von Hand mit einer Kelle. Dieser Schritt ist sehr wichtig, weil wenn die Mascarpone mit dem Mixer vermengt wird, kann es sein, dass sie plötzlich flüssig wird. Verrührt die Mascarpone ganz langsam mit der Eigelbmasse, bis eine homogene Crème entsteht.
  4. Als nächstes wird in einem separaten Gefäss die 3 Eiweiss zusammen mit einer Prise Salz steif geschlagen. Der Eischnee wird dann ganz langsam unter die Mascarponecrème gehoben.
  5. Zum Schluss werden nun die 1.5dl Vollrahm mit dem Handmixer steif geschlagen und ebenfalls unter die Mascarponecrème gerührt. Bitte das ganze Vorsichtig vermengen, das Volumen sollte dabei nicht verloren gehen.
  6. Löffelbisquit können nun nacheinander kurz in die Kaffee-Amarettomischung getaucht (nur ganz kurz!) und entweder in einer grossen Schale oder in kleine Glässchen verteilt werden.
  7. Anschliessend kommt eine dicke Schicht Crème auf die Löffelbisquit. Dies wiederholt ihr nochmals, d.h. zuerst eine Schicht Löffelbisquits auf die Crème geben und zum Schluss nochmals eine dicke Schicht Mascarponecrème darüber verteilen.
  8. Kurz vor dem Servieren wird das Kakao-Pulver mit Hilfe von einem kleinen Sieb über das Tiramisu gestreut. Bitte verwendet ausschliesslich das ungesüsste Kakao-Pulver und kommt nicht auf die Idee, dieses mit normalem Schokoladenpulver zu ersetzen.

Tipp: Das Tiramisu hält sich für max. 3 Tage im Kühlschrank. Das Dessert kann somit bequem am Vortag zubereitet werden, so dass wenn eure Gäste da sind, ihr nur noch das Kakao-Pulver darüber streuen müsst.

Falls Ihr Kinder unter euren Gästen haben solltet, könnt Ihr mit der gleichen Crème ein Kinder Tiramisu zubereiten, ganz ohne Alkohol und Kaffee. Hier geht’s zum Rezept für das Kinder Tiramisu.

 

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Düsentrieb’s Weihnachtsmenü

Dezember 23, 2016

Mein Weihnachtsmenü für dieses Jahr ist sozusagen auch gleich ein Rückblick auf Düsentrieb’s Kitchens Kulinarikreise der vergangenen 7 Monate. Kaum zu glauben, dass der Blog erst ein bisschen mehr als ein halbes Jahr online ist – für mich ist Düsentrieb’s Kitchen ein fester Bestandteil meines Alltages geworden. Mein „Baby“ sozusagen, welches ich hege und pflege bis es gross und stark wird :)  Aber nun zurück zum Menü…

Alle Komponenten meines Weihnachtsmenüs lassen sich einfach zu- und vorbereiten. Einzig der Flammkuchen muss à la minute gemacht werden, aber der Rest kann man bequem am Vortag vorkochen.

Ich wünsche euch auf diesem Wege frohe und kulinarische Festtage! Und ich freue mich, für euch im Januar einige Figurfreundliche Rezepte zu kreieren ;)

Merry Christmas und en Guete!

Apéro: Flammkuchen mit Kürbis und Kale

Bild Flammkuchen Kürbis Kale 1

Rezept: Flammkuchen mit Kürbis und Kale

 

Vorspeise: In Hendrick’s Gin gebeizter Lachs

Bild Hendrick's Gin gebeizter Lachs

Rezept: In Hendrick’s Gin gebeizter Lachs

 

Zwischengang: Kürbis-Amarettosuppe mit Rotkraut und Pekan Crunch

Bild Kürbisamarettosuppe

Rezept: Kürbis-Amarettosuppe mit Rotkraut und Pekan Crunch

 

Hauptgang: Schnelles Filet Wellington mit winterlicher Gemüsepfanne

Bild Filet Wellington   Bild Winterliche Gemüsepfanne

Rezept: Schnelles Filet Wellington und Winterlicher Gemüsepfanne

 

Dessert: Marroni-Tiramisu mit Amaretto-Zimt-Zwetschgen

Bild Marroni Tiramisu

Rezept: Marroni-Tiramisu mit Amaretto-Zimt-Zwetschgen

 

 

PS: Wer an Weihnachten oder Silvester ein klassisches Fondue Chinoise essen darf, sollte sich unbedingt mit den leckeren Saucen von Globus Delicatessa eindecken! Die sind sooooo unglaublich lecker, dass ihr euch den Aufwand für die selbst gemachten Saucen bei weitem sparen könnt!

 

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Kürbis-Amarettosuppe mit Rotkraut und Pekan Crunch

Dezember 23, 2016

Eine Kürbis-Amarettosuppe hört sich nicht nur spannend an, sie passt auch ideal in die Adventszeit. Festlich, elegant im Aroma kann sie als Auftakt oder Zwischengang des Weihnachtsmenüs serviert werden.

Das Rotkraut-Topping und der Crunch aus salzig-karamelisierten Pekannüssen ergänzen die Kürbis-Amarettosuppe mit weiteren Geschmackskomponenten.

Das Rezept hört sich vielleicht auf den ersten Blick kompliziert und aufwändig an, ist aber in relativ kurzer Zeit zubereitet. Ich empfehle euch, auf die vorgekochten Kürbiswürfel von der Migros wie auch auf ein bereits fertig gekochtes Rotkraut zurückzugreifen. Dies erspart euch nämlich einiges an Arbeit und Zeit.

 

 

ZUTATEN

4-5 Portionen

  • 800g Kürbis (z.B. Butternuss)
  • 6dl Wasser
  • 1 Boullionwürfel
  • 2-3 EL Amaretto
  • 1 Zwiebel
  • 1dl Rahm
  • 1 TL Zucker
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer

Topping

  • Rotkraut (1-2 EL pro Portion)
  • 8 Pekannüsse
  • Ahornsirup, Salz

 

ZUBEREITUNG

  1. Die Pekannüsse in einer Pfanne bei mittlerer Hitze Rösten (ca. 5 Minuten). Sobald diese ein Röstaroma verbreiten, könnt ihr die Nüsse mit 1-2 EL Ahornsirup „ablöschen“ und ein bisschen Salz darüber geben. Ich empfehle euch gleich mehr Nüsse zuzubereiten, weil die auch ein mega leckerer Snach für Zwischendurch sind ;)
  2. In einem Topf werden die kleingeschnittenen Zwiebeln und die Kürbiswürfel einige Minuten in Olivenöl angeröstet. Wenn ihr die bereits vorgekochten Kürbiswürfel verwendet, dann röstet ausschliesslich die Zwiebeln im Öl an und gebt die Kürbiswürfel erst ganz am Schluss dazu, bevor ihr das Wasser hinzugebt.
  3. Das angeröstete Gemüse wird mit dem Wasser abgelöscht und zusammen mit dem Boullionwürfel einige Minuten gekocht, bis alles eine weiche Konsistenz erhalten hat.
  4. Mit dem Stabmixer wird nun das Ganze püriert, bis eine gleichmässig, homogene Suppe entsteht.
  5. Nun gebt ihr den Rahm und den Amaretto zur Suppe und schmeckt diese mit Salz und Pfeffer ab.
  6. Kurz vor dem Servieren erhitzt ihr die Suppe, wie auch das Rotkraut und gebt alles in Suppenteller oder Weck-Gläser und garniert die Kreation mit den karamellisierten Pekannüssen.

Tipp: Als zusätzliche Garnitur habe ich getrocknete Kornblumen von Reto&Oskar verwendet. Die sind wunderschön und eignen sich auch zur Dekoration von Salaten oder sonstigen Vorspeisen.

 

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Geschenke aus der Küche: Knusper-Müsli

Dezember 18, 2016

Ein Geschenk aus der Küche ist immer etwas ganz besonderes! Egal, ob das eine selbstgemachte Marmelade, Guetzli oder eben ein Knusper-Müsli ist. Eine Prise Liebe steckt nämlich überall drin, was Geschenke aus der Küche eben so einzigartig machen :)

Wer selber schon mal ein hausgemachtes Knusper-Müsli aka. Granola gegessen hat, weiss von was ich rede :) Eine selbstgemachte Müsli-Mischung ist nicht nur um einiges gesünder, als die herkömmlichen Supermarkt-Varianten, es schmeckt auch noch unglaublich gut! Man kann es pur mit Milch oder Joghurt verzehren oder auch als Topping für Fruchtmüslis oder Oatmeals verwenden.

Eurer Kreativität ist hierbei keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt die Nusssorten verwenden, die euch am meisten schmecken, ebenfalls könnt ihr zusätzlich getrocknete Früchte (z.B. Cranberries) hinzufügen oder das Müsli mit Aromen (z.B. Zimt, Kardamom) pimpen, so dass dabei eure ganz persönliche Knusper-Müsli Mischung entsteht.

Das Müsli kann entweder in einem hübschen Einmachglas oder auch in einem durchsichtigen Säckchen verschenkt werden. Investiert hierbei noch in eine schöne Schleife und/oder hübsche Anhänger, die ihr selber beschriften könnt. Das Knusper-Müsli eignet sich eigentlich zu fast jeder Gelegenheit: Als Mitbringsel für Gastgeber, als Weihnachtsgeschenk für Eltern, Grosseltern oder Geschwister oder auch als kleine Aufmerksamkeit für die beste Freundin :)

 

 

ZUTATEN

  • 400g Nüsse (Cashew, Mandeln, Pekan, Haselnüsse etc.)
  • 200g Hafer- oder Dinkelflocken (nehmt auf jeden Fall die grossen Flocken)
  • 100g Leinsamen (geschrotet)
  • 100g Chia
  • 100g Kokosraspel
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Zimt
  • 2 TL Vanillenschotenpulver
  • 8 EL Ahornsirup oder Honig

 

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 140 Grad (Umluft) vorheizen.
  2. Die Nüsse auf einem Schneidebrett mit einem grossen Messer in kleine Stücke hacken. Nehmt dabei nicht alle Nüsse auf einmal, sondern immer nur eine Handvoll, die ihr kleinschneidet. Die Nüsse sollten nicht all zu klein werden, ca. so gross wie 1/3 einer Mandel (hoffe, diese Angabe hilft ;) Klar, werden nicht alle Stücke gleich gross. Das müssen sie auch nicht.
  3. Gebt die gehackten Nüsse zusammen mit den Restlichen Zutaten in eine Schüssel und aromatisiert die Mischung dann mit Salz, Gewürzen und dem Ahornsirup. Wichtig: Ihr könnt das Müsli so fest süssen, wie ihr es mögt. Anstelle von Ahornsirup kann man auch Honig nehmen. Alle Zutaten kräftig miteinander vermischen.
  4. Auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech wird die Müslimischung verteilt und in den Ofen geschoben. Stellt euch einen Wecker auf 10 Minuten. Nach den ersten 10 Minuten im Ofen, wird das Müsli kurz heraus genommen und mit einer Kelle untergerührt. Dann kommt es erneut für 10 Minuten in den Ofen. Das Ganze wiederholt ihr 3 Mal, bis das Müsli total ca. 30 Minuten im Ofen geröstet wurde. (Backzeit Total: 30 Minuten bei 140 Grad)
  5. Das Müsli muss vor dem Abfüllen noch ordentlich auskühlen. Sobald es kalt ist, kann man es in hübsche Einmachgläser oder in durchsichtige Säckchen abfüllen. Das Müsli hält sich so ca. 3 Monate.

Tipp: Falls Ihr getrocknete Früchte hinzugeben möchtet, empfehle ich euch z.B. Cranberries zu nehmen. Diese geben dem Müsli eine angenehme Säure und kommen oft besser an, als Weinbeeren/Sultaninen ;) Achtet aber bitte darauf, dass ihr die getrockneten Früchte erst nach dem Rösten in das Knusper-Müsli mischt.

 

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Winterliche Gemüsepfanne

Dezember 15, 2016

 

Eine Gemüsepfanne eignet sich ideal, wenn man „herumliegendes“ Gemüse, schnellstmöglich verwerten möchte. Das tolle daran ist zudem, dass man die Gemüsepfanne in unzähligen Möglichkeiten servieren kann. Auch wenn noch was übrig bleiben sollte, können sogar die Reste problemlos einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ihr könnt diese dann entweder kalt in einem Salat oder als eine Bowl verzehren oder Ihr wärmt das übrig gebliebene Gemüse erneut auf und kombiniert es z.B. mit leckerem Vollkornreis oder Quinoa etc.

Wichtig: Bei den Gemüsesorten seid Ihr natürlich frei, was euch schmeckt oder was ihr noch zuhause habt. Wichtig ist, dass wenn Ihr eine WINTERLICHE Gemüsepfanne machen möchtet, auch eher auf die Wintergemüse zurückgreift: Kürbis, Kale, Wurzelgemüse, Kohl, Pilze etc. Must-Have-Komponenten sind meiner Meinung nach etwas Süsses, wie z.B. Kürbis oder Süsskartoffeln und sicherlich die herbe-nussige Note, welche euch der Kale gibt. Ansonsten seid Ihr wirklich frei…aber empfehlen, würde ich natürlich meine Kombi ;)

 

ZUTATEN

4 Portionen

  • 1 grosse Süsskartoffel (oder 2 kleine)
  • 2-3 Blätter Kale (Federkohl)
  • 1 Zucchini
  • 4-5 Champignons
  • 1 Fenchel
  • 3 blaue Kartoffeln
  • 1 rote Zwiebel
  • Optional: Wenig Knoblauch (max. 1 Zehe)
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chilli-Flocken, Zucker

 

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  2. Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden.
  3. Das Gemüse, welches geschält werden muss (Kartoffeln, Süsskartoffeln) schälen, den Rest einfach nur waschen. Alle Gemüsesorten in Würfel schneiden  (ca. 1-1.5 cm). Den Kale von den dicken Stängeln befreien und in ca. 1cm breite Streifen schneiden.
  4. Nun kommt das gesamte Gemüse mit den Zwiebeln in eine grosse Bratpfanne und wird mit Olivenöl kräftig angebraten (ca. 5-10 Minuten). Mit Salz, Pfeffer, getrockneten Chilli-Flocken und ca. 2 TL Zucker abschmecken. Sobald Ihr ein schönes Röstaroma riechen könnt und das Gemüse Spuren vom Anbraten erhalten hat, kommt die Pfanne bei 180 Grad für 20 Minuten in den Ofen.

Das Gemüse könnt Ihr als Beilage verwenden, zusammen mit Quinoa in einer schönen Bowl servieren oder falls was übrig bleibt, kann der Gemüsemix auch kalt, z.B. auf einen Salat gegeben werden.

Ohhhh…was aber auch total lecker wäre (fällt mir gerade ein): Ein Pasta-Gemüsemix mit Ziegenfrischkäse! Hierfür einfach Pasta kochen, z.B. Penne oder Farfalle und diese mit dem Gemüse mischen. Zum servieren noch ein bisschen Ziegenfrischkäse drauf geben, evt. auch noch einige wenige Blättchen Thymian – und fertig ist die Pasta.

 

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Flammkuchen mit Kürbis und Kale

Dezember 8, 2016

Flammkuchen kommt immer gut an. Ob als Hauptgang kombiniert mit einem leckeren Salat oder kleingeschnitten als Apéro-Häppchen serviert – das Lob eurer Gäste ist euch mit diesem Rezept garantiert :)

Die Kombination mit Kürbis und Kale passt hierbei nicht nur perfekt in die kalte Jahreszeit, sie macht den klassischen Flammkuchen einfach nochmals eine Spur deliziöser :)

Mein erstes Rezept als Gast-Bloggerin für Lunchgate Insider findet Ihr HIER.

Viel Spass beim Nachkochen!

 

 

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Selbstgemachte Gewürz-Mandelmilch

Dezember 2, 2016

Ich liebe selbstgemachte Mandelmilch! Das heisst, bis vor kurzem gönnte ich mir regelmässige die hausgemachten Mandelmilch-Kreationen von HeyLife. Die sind super lecker, aber gehen mit der Zeit halt schon ein bisschen ins Geld.

Weil ich den Aufwand für eine selbstgemachte Mandelmilch bis anhin scheute, brauchte es einige Zeit, bis ich mich an dieses „Projekt“ heran wagte. Aber zu meinem Erstaunen geht das Ganze super einfach und schnell :) In gerade mal 15 Minuten ist knapp 1 Liter Mandelmilch zubereitet und für ca. 4 Tage im Kühlschrank haltbar.

Aromatisieren kann man die Mandelmilch nach Belieben. Ich mag diese z.B. einfach nur mit Vanilleschote. Aber auch diese Kreation, d.h. mit Vanille, Zimt und Kardamom ist sehr deliziös! Sozusagen eine Chai-Mandelmilch :)

 

 

ZUTATEN

  • 200g Mandeln
  • 1 Liter Wasser
  • Salz
  • 4 Datteln
  • Vanilleschotenpulver, Zimt, Kardamom (gemahlen)
  • dünnes Geschirrtuch oder Wäschenetz

 

ZUBEREITUNG

  1. Die Mandeln und entsteine Datteln über Nacht in Wasser einweichen.
  2. Am nächsten Tag das Wasser abgiessen und die Mandeln/Datteln zusammen mit einem frischen Liter Wasser (1L) in den Mixer geben.
  3. Das Ganze für ca. 3 Minuten mixen, bis alles ganz fein ist.
  4. 1/2 TL Salz, 2 TL Vanilleschotenpulver, 1/2 TL Zimt und ein 1/2 TL Kardamompulver dazu geben und erneut 1-2 Minuten mixen.
  5. Den gesamten Inhalt mit Hilfe eines dünnen Geschirrtuches oder einem Wäschnetz abgiessen. Das Tuch wird dafür über eine Schüsselgelegt, den Inhalt reingegossen und durch das Tuch hindurch gedrückt. Es gibt im Reformhaus auch spezielle Nussmilchbeutel, aber die sind halt ein bisschen teuer. Mit meinem Geschirrtuch aus der IKEA hat das also bestens funktioniert ;)
  6. Sobald der letzte Tropfen durchgedrückt wurde, kann die Milch bei Bedarf nochmals nachgewürzt oder auch nachgesüsst werden. Falls Ihr es süsser mögt, könnt Ihr beispielsweise Honig oder Ahornsirup hinzugeben. Achtung: Der Honig braucht einige Minuten, bis er sich aufgelöst hat – von dem her nicht zu schnell, zu viel hineingeben.

Ich trinke die Milch pur, nehme sie mit ins Büro (hierfür eignen sich kleine Glasfläschchen ideal), giesse sie in den Kaffee oder auch ins Müsli.

Mit dem übrig gebliebenen Mandelresten kann man gemäss Google so einiges anstellen. Hierfür müsste man die Reste trocknen lassen. Mein Versuch, einen veganen Rüblikuchen damit zu backen ging jedoch gewaltig in die Hose :D Falls ich beim nächsten Versuch etwas leckeres damit kreieren sollte, lass ich euch das selbstverständlich gerne wissen.