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Restaurant Ona Poké

März 5, 2017

Direkt an der Tramhaltestelle „Stockerstrasse“, d.h. gleich hinter dem Paradeplatz, eröffnete Ende Februar das Ona Poké. Angeboten werden so genannte Poké Bowls, ein Gericht, dass ursprünglich aus Hawaii stammt. Hauptbestandteil sind kleingeschnittene rohe Fischstücke, welche zusammen mit anderen leckeren Zutaten hübsch angerichtet werden.

Olivia, Mandy und Flavian treffen mit dem Restaurantkonzept „Ona Poké“ den Nerv der Zeit. Ein Gericht, welches v.a. durch Instagram Bekanntheit erlangte, wurde von dem Trio so perfektioniert, dass es für jedermann passt: Die Poké Bowls sind gesund, ausgewogen, können nach Wunsch auch vegetarisch bzw. vegan bestellt werden und befriedigen Dank der hübschen Zubereitung auch die Kameralinsen aller Foodies ;)

KONZEPT

Der Gast hat die Wahl zwischen Basmatireis, Quinoa oder Riso Venere (schwarzer Reis) als Menü-Grundlage. Für alle Low Carb-Freaks, oder diejenigen, die das Bikinifigurfieber bereits gepackt hat, gibts sogar Zuchhini-Nudeln als „schlanke“ Alternative.

Als nächster Schritt wählt man das gewünschten „Protein“: Es stehen roher Lachs, Tuna, Kingfish oder Tofu zur Auswahl. Kleingeschnitten und mit dem Wunschdressing mariniert, gesellt sich die Proteinbeilage in die Bowl.

Zu guter letzt darf man sich noch 3-4 Toppings aussuchen: Avocado, Mango, Wakame, Rogen, Koriander, Ingwer, Edamame, Granatapfelkerne und noch viele weitere Leckereien stehen in der Vitrine bereit. Hübsch angerichtet und dekoriert mit einer Orchideenblüte, kann man sich zu seiner Poké Bowl noch eines der „Fusion Water“ (aromatisiertes Wasser mit Früchten und Kräutern) bestellen und das Ganze entweder zwischen Kuschelkissen und Palemblättern oder auch Take Away geniessen.

Für diejenigen, die tendenziell zu Entscheidungsproblemen neigen, ist ebenfalls gesorgt: Es gibt insgesamt 3 Bowls, die bereits fix fertig vorgegeben sind und einem die Gedankenschlacht, ob jetzt lieber Lachs oder Tofu, mit Sweet Soja Dressing oder doch besser mit Teryaki mariniert, einfachhalber abnehmen ;)

PERSÖNLICHER EINDRUCK

Besonders beeindruckt hat mich bei meinem ersten Besuch das Tempo, dass die Crew hinter der Theke an den Tag gelegt hat. Bis auf die Strasse sind die hungrigen Gäste Schlange gestanden. Das Team war jedoch bereits super eingespielt und hatte für jeden einzelnen Gast ein Lächeln übrig. Auch das Anrichten der Bowls hat unter dem Andrang keineswegs gelitten. Jeder Poké Bowl sah fantastisch aus und schrie gerade danach, fotografiert zu werden.

FAZIT

Ona Poké hat mich auf Anhieb überzeugt. Preis-Leistung ist ok, obwohl man sich bewusst sein muss, dass roher Fisch in einer guten Qualität halt einfach seinen Preis hat. Die Bowls variieren zwischen CHF 20.90.- und 32.50.-, abhängig von der gewählten Grösse (Small oder Regular) und den gewünschten Zutaten.

Ona Poké bringt uns einen Hauch internationalen Foodie-Flair nach Zürich. Das Trio, dass hinter diesem innovativen Restaurantkonzept steckt, macht ihre Sache eindeutig mit Leidenschaft. Die beiden Frauen, Olivia und Mandy, sind bereits erfahren Gastro-Engel: „Burrito District“ im Zürcher Niederdorf, welches letzten Sommer eröffnet hat, war Ihr erstes gemeinsames Projekt. Und spätestens nach Ona Poké bin ich mehr als gespannt, was uns als nächstes von diesen kreativen Köpfen erwarten wird…

PS: Ein Rezept, wie Ihr Poké Bowls selber machen könnt, findet ihr übrigens hier ;)

Und hier geht’s zur Webseite von Ona Poké.

 

 

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Restaurant Stricker’s

Oktober 30, 2016

Das Sticker’s, ein kleines, unkompliziertes Restaurant, findet man nicht in Zürich…nein, dieses Mal geht’s nach Winterthur. Wenige Minuten vom Bahnhof entfernt, liegt das im Juni 2016 eröffnete Gastrojuwel, welches mit seinem charmanten Interieur auf Anhieb überzeugt.

Ambiente, Lichtkonzept und die Freundlichkeit, welche einem im Stricker’s begegnet, erzeugen eine angenehme Stimmung, die einem unterbewusst mitteilt „herzlich willkommen, fühl dich bei uns wie zuhause“. Unterstrichen wird dieses Gefühl von der tollen Menü-Auswahl, welche eine Besonderheit zu bieten hat: Stricker’s Platten. Wie zuhause, wo man das Essen mit der Familie oder Freunden teilt, so hat man auch hier die Möglichkeit, eine Auswahl der Speisen gemeinsam zu teilen. Nicht nach dem Prinzip „ich bestelle die Ravioli, du das Fleisch und wir probieren voneinander“. Nein…im Stricker’s hält Foodsharing das, was es verspricht! Die Platten bieten einem die Möglichkeit diverse Speisen, welche auch sonst auf der Karten zu finden sind, miteinander zu teilen. Eine Auswahl von allem sozusagen, in der Mitte des Tisches platziert.

Dank diesem Konzept haben wir uns wortwörtlich einmal quer durch die Speisekarte gefuttert :) Und es war fantastisch! Mein Favorit dabei war eindeutig das Gulasch. Manomio war das lecker! :)

Ein weiteres kleines Highlight, welches ich eigentlich gar nicht erleben durfte, ist der riesige Garten. Da wir nun bereits schon im Herbst angelangt sind, konnte ich nur das Innere des Lokals geniessen, jedoch kann ich mir bestens vorstellen, wie sich die lauen Sommerabende hier draussen anfühlen: Nämlich so, dass man die Bedienung anfleht nur noch ein kleines Drinkli zu nehmen und dann wirklich, wirklich aufzubrechen – versprochen, grosses Ehrenwort! :)

Soviel zu meinem ersten Besuch im Strickers. Er hat überzeugt. Und ich werde schon bald wieder zu Gast sein…auch wenn ich hierfür die Weltreise nach Winthi in Kauf nehmen muss ;)

 

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Restaurant Krokodil Provisorium

September 25, 2016

Aktualisierung zu diesem Beitrag:

Naja – leider leider waren meine letzten Besuche nicht mehr so überzeugend, wie damals, als ich diesen Blog-Beitrag verfasst habe. Die Preise sind gestiegen und das Essen hat leider nicht mehr wirklich überzeugt. Mein geliebter Blu Burger (vegi) wie auch den klassischen Burger würde ich heute nicht mehr empfehlen. Auch das Rindstatar im Glas, welches mit Parmesanschaum und Ei serviert wird, war nach unserem Geschmack fern ab von geniessbar. ABER: Dafür habe ich zum ersten Mal die hausgemachten Kalbsfleischravioli gegessen, welche wirklich super lecker waren!


Viele von euch kennen es bereits, aber für all diejenigen, die noch nicht im Restaurant Krokodil Provisorium gegessen haben, müssen dies unbedingt schnellstmöglich nachholen!

Warum? Hübsches Ambiente, herzlich unkomplizierter und aufmerksamer Service, sowie super leckere Gerichte zu fairen Preisen – das alles hat das Krokodil zu bieten.  Eine Kombination, die in Zürich leider nur selten zu finden ist.

Das Krokodil Provisorium, welches direkt an der Langstrasse im Kreis 4 zu finden ist, bietet Dank der Lage wie auch dem Ambiente die perfekte Location für ein Dinner unter Freunden, aber auch gleichzeitig eine unkomplizierte, leicht schummrige Atmosphäre für ein (erstes) Date. Dank der Menü-Vielfallt, welche auch kleinere/günstigere Gerichte beinhaltet, eignet es sich zudem für „nur schnell etwas kleines nach dem Feierabend essen gehen“. Zusammengefasst: Eigentlich passt das Krokodil zu fast jeden Anlass :)

Mein absoluter Favorit auf der Menü-Karte ist übrigens der Blu Burger. ACHTUNG: Es handelt sich hierbei um einen Vegi-Burger! Jedoch nicht um irgendeine schlechte Vegi-Alternative…Nein, der Blu Burger ist mit so richtig gut angebratenen, leicht öligen Auberginen gefüllt, welche in Kombination mit der Chimichurri-Mayonaise, dem Rucola und dem leicht angetoatetem Vollkorn-Bun einfach göttlich schmecken! Ich liebe ja Fleisch und ich liebe den guten, alten Cheese-Bacon-Burger, aber der Blu Burger ist irgendwie eine Klasse für sich ;)

Neben dem Burger gibt es auch leckere Vorspeisen, von welchen ich den gemischten Salat bereits getestet habe. Dieser ist riesig, knackig-frisch und hat ein leckeres Dressing. Weiter habe ich bis jetzt auch schon ein Entrecôte probiert, dass so zart wie ein Filet war und mit leckerem Kartoffelstock und einer 1A-Sauce serviert wurde. Die Karte wird zudem durch tägliche Specials ergänzt, welche ich zwar noch nie probiert habe, aber die sich jeweils immer super anhörten ;)

Ein Pluspunkt für alle Gin-Liebhaber: Der Gin Mare trinkt man im Krokodil aus einem riesigen Cognac-Glas, selbstverständlich mit frischem Rosmarin und Tonic. Unbedingt probieren und zelebrieren!

So, das waren hoffentlich genügend Argumente, weshalb das Krokodil Provisorium schon bald besucht werden sollte. Ich zumindest, freue mich schon jetzt über meine nächstes Dinner bei Scott, Blu und der gesamten Krokodil-Mannschaft.

KLEINES UPDATE (April 2017):

Leider leider überzeugte das Krokodil bei meinen letzten Besuchen nicht mehr :( Ich war seit diesem Blog-Beitrag sicher nochmals 3 Mal zu Gast im Krokodil, doch schmeckte weder der Blu Burger, welche ich hier gross angepriesen habe, noch war die Bedienung so gut, wie damals. Schade. On top haben die Preise aufgeschlagen.

Einzig überzeugend waren die hausgemachten Kalbsravioli, welche ich zum ersten Mal probierte. Die waren wirklich lecker.

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Restaurant Bar Schönau

Juli 10, 2016

Gleich bei der Becki im Zürcher Kreis 4 findet man das, auf den ersten Blick unscheinbare, Restaurant Bar Schönau. Eher einer Gartenbeiz gleichend, würde man in diesem Lokal keine solch kreative und exzellente Küchenkunst erwarten.

Ganz nach dem Prinzip „Teilen macht Freude“, basiert das Restaurant-Konzept auf eher kleineren Portionen, welche man zusammen mit seinen Freunden geniessen kann. Selbstverständlich können aber auch diejenigen, welche sich nicht gerne im Teller rumstochern lassen, ihre eigene Gerichte bestellen ;) Die einzelnen Speisen sind preislich fair kalkuliert, weit entfernt von 0815 und bieten hungrigen Mäulern eine wahre Gaumenfreude!

Unsere Auswahl bestand aus: Schwarzem Hummus, Gazpacho, Peperonikartoffelkuchen mit Grifola und Meeresspargeln, Kalbskotelett mit Haselnüssen und Salbei sowie einem Rosmarinrisotto mit Zucchetti. Alle Gerichte waren wirklich super lecker! Besonders überzeugt hat mich das Kalbskotelett wie auch der Risotto. Für den Dessert hatte es leider keinen Platz mehr im Magen (Schande über ich mich – I know!) :)

Der Service war freundlich und aufmerksam wie auch das Ambiente auf der Terrasse hat an diesem herrlichen Sommerabend gepasst. Einzig die Wartezeit war eher am oberen Limit angesiedelt, jedoch immer noch tragbar.

Fazit: Super Küche zu fairen Preisen! Ich werde wieder im Schönau dinieren :)