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Düsentrieb’s Lieblingsrestaurants in Zürich

November 26, 2017

„Welches sind deine Lieblingsrestaurants?“ lautet wohl eine, der mir am häufigsten gestellten Fragen. Wenn man sich mit dem Thema Essen und Kochen so viel und intensiv auseinandersetzt, ist diese Frage ziemlich naheliegend, aber dennoch nicht ganz einfach zu beantworten. Einerseits existiert in der Stadt Zürich eine grosse Auswahl an Restaurants, auf der anderen Seit spielt es auch eine grosse Rolle, für welchen Anlass man ein Restaurant sucht. Wenn ich nur mal schnell etwas kleines Essen gehen möchte, wähle ich definitiv eine andere Location als wenn ich „mir etwas gönne“ und einen schönen Abend verbringen möchte.

Gerne probiere ich immer wieder mal neue Restaurants aus, bin jedoch diesbezüglich ein wenig zurückhaltend, da viele Restaurants nicht ganz dem entsprechen, was ich mir wünsche (v.a. verglichen dazu, was einem die oftmals mittelmässigen Restaurantbesuche kosten).

Ein Restaurant ist für mich dann gut, wenn folgende 4 Kriterien übereinstimmen: Qualität der Speisen, Service, Ambiente sowie der dafür verlangte Preis. Je höher der Preis, desto höher sind meine Ansprüche an das Essen, den Service sowie das Ambiente. Eigentlich ganz simpel, oder?

Eine Zusammenstellung meiner absoluten Lieblingsrestaurants (für unterschiedliche Anlässe) findet ihr nachfolgend. Diese Liste wird selbstverständlich laufend erweitert, sobald ein Restaurant den strengen Düsentrieb’s Kitchen Kriterien entspricht ;)

 

JOSEF

Restaurant Josef Zürich

Mein Alltime Favourit ist das Restaurant Josef in der Nähe der Langstrasse. Ein Ort, an dem ich kulinarisch noch nie enttäuscht wurde. Und das seit nun mehr als 8 Jahren!

Ich war Mitte 20ig, als ich das erste Mal im Restaurant Josef dinieren durfte. Und es war definitiv Liebe auf den ersten Bissen. Und Blick…denn das Interior Design bzw. das Ambiente vom Josef ist äusserst einladend. Ohne grossen Firlefanz, dafür gemütlich, angenehmes Lichtkonzept mit einem Touch Zürcher Szene-Chic.

Die Speisekarte – ein Sammelsurium an kleinen, kreativen Gerichten, die der Gast sich so zusammenstellen kann, wie er gerade Lust hat. Man bestellt nicht, wie sonst üblich, eine Vorspeise, einen Hauptgang und einen Dessert. Nein, im Josef bestellt man „Teller“. 3 Teller für den kleinen Hunger, 4 Teller für den mittleren Hunger und 5-6 Teller für Hockeyspieler ;) Man hat dabei die Auswahl zwischen ca. 12 Gerichten, die in der gewünschten Reihenfolge serviert werden.

Das Menü wechselt von Zeit zu Zeit. Glücklicherweise sind aber die Klassiker, wie z.B. das Tatar vom Rind, immer erhältlich. Dieses Tatar ist nämlich so was von lecker, ich würde es bei meinen Freunden als „der absolute Burner“ bezeichnen und für alle Tatar-Fans ein Must Try! Auch das Risotto, welches je nach Saison unterschiedlich serviert wird, ist göttlich! Ach ja – und die Kalbsbäckchen, welche es leider nicht immer gibt, gehören auch zu meinen Favoriten im Restaurant Josef.

Eigentlich spielt es keine Rolle, was ihr bestellt. Ich habe noch nie ein Gericht serviert bekommen, dass ich nicht mochte. Und ich war schon sehr oft in diesem Restaurant zu Gast! Und wer mich kennt, der weiss, dass ich super kritisch bin, zumindest, wenn es um Essen geht ;)

Preislich ist das Josef eher im höheren Segment, aber immer noch absolut im Rahmen. Wenn ich mir „etwas gönnen möchte“ und z.B. Lust auf eine Date Night mit meinem Mann habe, dann ist das Josef definitiv eines meiner Lieblingsrestaurants.

Preisklasse: gehoben

Besonderheit: kleine Tellergerichte

Meine Lieblingsgericht(e): Tatar vom Rind, Risotto, Kalbsbäckchen

 

FIVE SPICE

Bild Restaurant Five Spice Zürich

Mein Lieblings-Thai ist das Five Spice an der Zweierstrasse (Wiedikon). Weshalb? Das Five Spice serviert meines Erachtens richtig gute Thailändische Gerichte, bietet einen freundlichen und schnellen Service und ist vom Ambiente her  ebenfalls angenehm. Etwas kitschig, bunt und mit vielen Blumen gefällt es mir wesentlich besser, als das stadtbekannte, aber grell beleuchtete Ah-Hua Thairestaurant beim Helvetiaplatz.

Besonders hervorzuheben ist der schöne Garten des Five Spice, welcher im Sommer zum Verweilen einlädt. Ich brauchte sage und schreibe 2 Jahre, bis ich die Gartensitzplätze entdeckt habe :) Seither gehe ich auch im Sommer sehr gerne ins Five Spice essen.

Die Portionen sind riesig, die Preise fair – ein ideales Restaurant, wenn man unkompliziert etwas Essen gehen möchte.

Diejenigen, die authentische Currys mögen, den empfehle ich das Pad Phet. Ein Red Curry, welches wirklich scharf und äusserst spannend gewürzt ist. Aber auch das „normale“ Red Curry (Gaeng Phet), so wie wir es in unseren Breitengraden gewöhnt sind, ist super lecker. Auch alle Fans des bekannten Som Tam Thai Salates sind im Five Spice bestens bedient: Der Papaya Salat ist hervorragend, nicht zu scharf und einfach köstlich!

Preisklasse: günstig

Besonderheit: Schöner Garten

Meine Lieblingsgericht(e): Som Tam Thai (Papayasalat), Gyoza, Gaeng Phet (Red Curry), Pad Thai

 

CO CHIN CHIN

Bild Co Chin Chin Zürich

Ebenfalls in die Kategorie Lieblingsrestaurants hat’s das Co Chin Chin geschafft. Meiner Ansicht nach das beste Vietnamesische Restaurant, welches Zürich zu bieten hat. Authentische Gerichte, tolles Ambiente, preislich fair und unglaublich lecker!

Was Anfangs als totaler Hype in Zürich gestartet hat, bewährt sich nun, ein Jahr später immer noch. Das Co Chin Chin hat es geschafft, nicht nur eines der vielen neuen Restaurants zu sein, welches Anfangs gut besucht ist „weil trendy und neu in Zürich“. Es konnte sich definitiv in der Gastroszene behaupten. Die Gerichte sind authentisch und so lecker, wie ich sie zuvor nur in Vietnam essen durfte.

Die Kehrseite der Beliebtheit des Co Chin Chin ist, dass man Wochen im Voraus einen Tisch reservieren muss. Es gibt zwar immer einige Tische, die für Spontangäste freigehalten werden, jedoch hatte ich noch nie das Glück, dass ich einen dieser Tische ergattern konnte. Naja – muss man sich halt organisieren und frühzeitig reservieren.

Meine absoluten Favoriten auf der Menükarte sind die Bo Bun (Reisnudelsalat mit Rindfleisch, Frühlingsrollen und frischen Kräutern) sowie die Pho Bo (klassische Reisnudelsuppe mit Rindfleisch, frischen Kräutern, Sojasprossen in einer atemberaubenden Brühe). Aber auch die Sommerrollen mit verschiedenen Füllungen kann ich mehr als empfehlen.

Neben dem Essen überzeugen auch die Cocktails im Co Chin Chin! Obwohl ich eher selten einen Drink im Restaurant bestelle, habe ich es gewagt den „Sweet & Spicy“ zu testen. Die Mischung aus Vodka, Triple Sec, Passionsfrucht und Chilli ist einfach grossartig! Und dies obwohl ich eigentlich zu den sehr treuen Gin&Tonic-Trinkerinnen gehöre :)

Preisklasse: mittel

Besonderheit: Tolles Ambiente

Meine Lieblingsgericht(e): Bo Bun (Reisnudelsalat), Pho Bo (Reisnudelsuppe), Sommerrollen, Cocktail „Sweet & Spicy“

 

IKOO / MIKI RAMEN

Miki Ramen Zürich

Mhmmmm…so eine schmackhafte Ramen Suppe könnte ich fast täglich verputzen. Zuerst habe ich für mich das Ikoo in der Nähe des Stauffachers entdeckt, später (vor ca. 2 Jahren) hat dann das Schwesterrestaurant Miki Ramen am Brupbacherlatz eröffnet.

Beide Restaurants servieren traditionelle japanische Nudelsuppen und einige andere japanische Gerichte. Der Fokus liegt jedoch klar auf den Ramen. Diese sind so unglaublich gut, dass man einfach nur glücklich sein kann, wenn man im Ikoo oder Miki seine Portion Ramen serviert bekommt :)

Meine beiden Lieblingsgerichte sind zum einen die klassische Tonkotsu Ramen und zum anderen die Tantanmen Ramen. Egal ob für ein schnelles Essen nach der Arbeit, einen gemütlichen Austausch mit einer Freundin oder auch für eine Kater-Mahlzeit an einem Sonntag. Ikoo und Miki gehen eigentlich fast immer :)

Preisklasse: günstig

Besonderheit: Pures Glück in einer Suppenschüssel

Meine Lieblingsgericht(e): Tonkotsu und Tantanmen

 

KREIS 6

Restaurant Kreis 6 Zürich

Im Restaurant Kreis 6 bin ich schon über 10 Jahren zu Gast. Das Restaurant befindet sich, wie der Name bereits sagt, im Zürcher Stadtkreis 6 in der Nähe der Stolzewiese (auch bekannt vom Stolze Openair).

Das Kreis 6 bietet eine kreative Küche, die für jeden etwas dabei hat. Ein wirkliches Lieblingsgericht habe ich nicht, da ich in diesem Restaurant sehr oft etwas neues probiere. Die Karte variiert oft und wird saisonal angepasst. Besonders hervorzuheben sind aber die Wild-Gerichte, welche in der Herbstzeit serviert werden. Diese schmeckten mir bisher immer besonders gut!

Der romantische Garten, welcher im Sommer zum Verweilen einlädt, aber auch das Interieur eignen sich für besondere Momente wie z.B. ein schönes Date mit seinem/seiner Liebster(n), ein Geburtstag oder sonst einen speziellen Anlass. Aber auch für ein Business Lunch kann ich das Kreis 6 wärmstens empfehlen.

Preisklasse: gehoben

Besonderheit: Romantischer Garten

Meine Lieblingsgericht(e): Wild-Gerichte, Avocado Karotten Salat

 

RESTAURANT BAR SCHÖNAU

Bild Restaurant Bar Schönau Zürich

 

Diesem Restaurant habe ich einst einen eigenen Beitrag gewidmet, welcher hier zu finden ist. Seit dem Bericht war ich übrigens noch einige weitere Male im Schönau Essen und es hat jedes Mal überzeugt.

Preisklasse: gehoben

Besonderheit: „Shared Plates“, schöner Aussenbereich und super sympathische Service-Dame

 

MARCELLINO PANE E VINO

Das neuste meiner Lieblingsrestaurants ist das Marcellino Pane e Vino. Ein kleines und unscheinbares Italienisches Restaurant in der Nähe des Zürcher Hegibachplatzes, welches ich Dank einem sehr guten Freund entdecken durfte.

Klein aber „Oho“ ist für mich die passenste Umschreibung für dieses Gastrojuwel im Kreis 7. Die Qualität der Speisen ist hervorragend, der Service mehr als charmant und der Garten lädt für lauschige Sommerabende ein.

Pizza such man hier vergebens auf der Karte, dafür überzeugen Rindscarpacio, Vitello Tonnato, Filets, Risotto und Pasta-Gerichte um so mehr! Besonders hervorzuheben ist auch das traumhafte Tiramisu, welches sozusagen ein MUSS bei jedem Besuch im Marcellino ist. Und ich gehöre zu den wohl kritischsten Tiramisu-Esser, die es gibt ;)

Am Ende eines jeden Dinners wird einem noch ein Schlückchen von dem hausgemachten Passionsfrucht-Likör serviert, welcher einem dann förmlich nachhause schweben lässt.

Lecker lecker lecker – mehr gibt es nicht zu sagen…

Preisklasse: gehoben

Besonderheit: Italienische Speisen auf hohem Niveau, schöner Garten

Meine Lieblingsgericht(e): Rindscarpaccio, Vitello Tonnato, Lammfilet, Tiramisu

 

LA BARACCA

Das La Baracca zählte lange Zeit zu meinen liebsten Restaurants in Zürich. Dies v.a. wegen dem saftigen Kalbskotelett mit Grillgemüse und den stadtbekannten „Pappardelle a la Bologna mon amour“ – ein Pastagericht mit einer Trüffel-Fleisch-Sauce, das man auch mit „purem Glück auf einem Teller“ beschreiben könnte :)

Im La Baracca ist es laut, eng, die Karte ist handgeschrieben und teils schwer lesbar und die charmanten Service-Ladies sprechen allesamt Italienisch. Eine einzigartige und authentische Mischung, die einem trotz des Geräuschpegels irgendwie wohl fühlen lässt.

Es ist nun schon 1-2 Jahre her, seit ich das letzte Mal im La Baracca diniert habe. Ehrlich gesagt, weiss ich gar nicht weshalb ich so lange nicht mehr da war…ich habe es wohl bei dem enormen Angebot schlichtweg etwas aus den Augen verloren. Ich weiss daher nicht, ob das La Baracca immer noch so gut ist, wie früher…

Preisklasse: mittel

Besonderheit: Ehrlich und authentische Italienische Speisen

Meine Lieblingsgericht(e): Pappardelle a la Bologna mon amour, Kalbskotelette

 

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Restaurant Ona Poké

März 5, 2017

Direkt an der Tramhaltestelle „Stockerstrasse“, d.h. gleich hinter dem Paradeplatz, eröffnete Ende Februar das Ona Poké. Angeboten werden so genannte Poké Bowls, ein Gericht, dass ursprünglich aus Hawaii stammt. Hauptbestandteil sind kleingeschnittene rohe Fischstücke, welche zusammen mit anderen leckeren Zutaten hübsch angerichtet werden.

Olivia, Mandy und Flavian treffen mit dem Restaurantkonzept „Ona Poké“ den Nerv der Zeit. Ein Gericht, welches v.a. durch Instagram Bekanntheit erlangte, wurde von dem Trio so perfektioniert, dass es für jedermann passt: Die Poké Bowls sind gesund, ausgewogen, können nach Wunsch auch vegetarisch bzw. vegan bestellt werden und befriedigen Dank der hübschen Zubereitung auch die Kameralinsen aller Foodies ;)

KONZEPT

Der Gast hat die Wahl zwischen Basmatireis, Quinoa oder Riso Venere (schwarzer Reis) als Menü-Grundlage. Für alle Low Carb-Freaks, oder diejenigen, die das Bikinifigurfieber bereits gepackt hat, gibts sogar Zuchhini-Nudeln als „schlanke“ Alternative.

Als nächster Schritt wählt man das gewünschten „Protein“: Es stehen roher Lachs, Tuna, Kingfish oder Tofu zur Auswahl. Kleingeschnitten und mit dem Wunschdressing mariniert, gesellt sich die Proteinbeilage in die Bowl.

Zu guter letzt darf man sich noch 3-4 Toppings aussuchen: Avocado, Mango, Wakame, Rogen, Koriander, Ingwer, Edamame, Granatapfelkerne und noch viele weitere Leckereien stehen in der Vitrine bereit. Hübsch angerichtet und dekoriert mit einer Orchideenblüte, kann man sich zu seiner Poké Bowl noch eines der „Fusion Water“ (aromatisiertes Wasser mit Früchten und Kräutern) bestellen und das Ganze entweder zwischen Kuschelkissen und Palemblättern oder auch Take Away geniessen.

Für diejenigen, die tendenziell zu Entscheidungsproblemen neigen, ist ebenfalls gesorgt: Es gibt insgesamt 3 Bowls, die bereits fix fertig vorgegeben sind und einem die Gedankenschlacht, ob jetzt lieber Lachs oder Tofu, mit Sweet Soja Dressing oder doch besser mit Teryaki mariniert, einfachhalber abnehmen ;)

PERSÖNLICHER EINDRUCK

Besonders beeindruckt hat mich bei meinem ersten Besuch das Tempo, dass die Crew hinter der Theke an den Tag gelegt hat. Bis auf die Strasse sind die hungrigen Gäste Schlange gestanden. Das Team war jedoch bereits super eingespielt und hatte für jeden einzelnen Gast ein Lächeln übrig. Auch das Anrichten der Bowls hat unter dem Andrang keineswegs gelitten. Jeder Poké Bowl sah fantastisch aus und schrie gerade danach, fotografiert zu werden.

FAZIT

Ona Poké hat mich auf Anhieb überzeugt. Preis-Leistung ist ok, obwohl man sich bewusst sein muss, dass roher Fisch in einer guten Qualität halt einfach seinen Preis hat. Die Bowls variieren zwischen CHF 20.90.- und 32.50.-, abhängig von der gewählten Grösse (Small oder Regular) und den gewünschten Zutaten.

Ona Poké bringt uns einen Hauch internationalen Foodie-Flair nach Zürich. Das Trio, dass hinter diesem innovativen Restaurantkonzept steckt, macht ihre Sache eindeutig mit Leidenschaft. Die beiden Frauen, Olivia und Mandy, sind bereits erfahren Gastro-Engel: „Burrito District“ im Zürcher Niederdorf, welches letzten Sommer eröffnet hat, war Ihr erstes gemeinsames Projekt. Und spätestens nach Ona Poké bin ich mehr als gespannt, was uns als nächstes von diesen kreativen Köpfen erwarten wird…

PS: Ein Rezept, wie Ihr Poké Bowls selber machen könnt, findet ihr übrigens hier ;)

Und hier geht’s zur Webseite von Ona Poké.

 

 

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Restaurant Stricker’s

Oktober 30, 2016

Das Sticker’s, ein kleines, unkompliziertes Restaurant, findet man nicht in Zürich…nein, dieses Mal geht’s nach Winterthur. Wenige Minuten vom Bahnhof entfernt, liegt das im Juni 2016 eröffnete Gastrojuwel, welches mit seinem charmanten Interieur auf Anhieb überzeugt.

Ambiente, Lichtkonzept und die Freundlichkeit, welche einem im Stricker’s begegnet, erzeugen eine angenehme Stimmung, die einem unterbewusst mitteilt „herzlich willkommen, fühl dich bei uns wie zuhause“. Unterstrichen wird dieses Gefühl von der tollen Menü-Auswahl, welche eine Besonderheit zu bieten hat: Stricker’s Platten. Wie zuhause, wo man das Essen mit der Familie oder Freunden teilt, so hat man auch hier die Möglichkeit, eine Auswahl der Speisen gemeinsam zu teilen. Nicht nach dem Prinzip „ich bestelle die Ravioli, du das Fleisch und wir probieren voneinander“. Nein…im Stricker’s hält Foodsharing das, was es verspricht! Die Platten bieten einem die Möglichkeit diverse Speisen, welche auch sonst auf der Karten zu finden sind, miteinander zu teilen. Eine Auswahl von allem sozusagen, in der Mitte des Tisches platziert.

Dank diesem Konzept haben wir uns wortwörtlich einmal quer durch die Speisekarte gefuttert :) Und es war fantastisch! Mein Favorit dabei war eindeutig das Gulasch. Manomio war das lecker! :)

Ein weiteres kleines Highlight, welches ich eigentlich gar nicht erleben durfte, ist der riesige Garten. Da wir nun bereits schon im Herbst angelangt sind, konnte ich nur das Innere des Lokals geniessen, jedoch kann ich mir bestens vorstellen, wie sich die lauen Sommerabende hier draussen anfühlen: Nämlich so, dass man die Bedienung anfleht nur noch ein kleines Drinkli zu nehmen und dann wirklich, wirklich aufzubrechen – versprochen, grosses Ehrenwort! :)

Soviel zu meinem ersten Besuch im Strickers. Er hat überzeugt. Und ich werde schon bald wieder zu Gast sein…auch wenn ich hierfür die Weltreise nach Winthi in Kauf nehmen muss ;)

 

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Restaurant Krokodil Provisorium

September 25, 2016

Aktualisierung zu diesem Beitrag:

Naja – leider leider waren meine letzten Besuche nicht mehr so überzeugend, wie damals, als ich diesen Blog-Beitrag verfasst habe. Die Preise sind gestiegen und das Essen hat leider nicht mehr wirklich überzeugt. Mein geliebter Blu Burger (vegi) wie auch den klassischen Burger würde ich heute nicht mehr empfehlen. Auch das Rindstatar im Glas, welches mit Parmesanschaum und Ei serviert wird, war nach unserem Geschmack fern ab von geniessbar. ABER: Dafür habe ich zum ersten Mal die hausgemachten Kalbsfleischravioli gegessen, welche wirklich super lecker waren!


Viele von euch kennen es bereits, aber für all diejenigen, die noch nicht im Restaurant Krokodil Provisorium gegessen haben, müssen dies unbedingt schnellstmöglich nachholen!

Warum? Hübsches Ambiente, herzlich unkomplizierter und aufmerksamer Service, sowie super leckere Gerichte zu fairen Preisen – das alles hat das Krokodil zu bieten.  Eine Kombination, die in Zürich leider nur selten zu finden ist.

Das Krokodil Provisorium, welches direkt an der Langstrasse im Kreis 4 zu finden ist, bietet Dank der Lage wie auch dem Ambiente die perfekte Location für ein Dinner unter Freunden, aber auch gleichzeitig eine unkomplizierte, leicht schummrige Atmosphäre für ein (erstes) Date. Dank der Menü-Vielfallt, welche auch kleinere/günstigere Gerichte beinhaltet, eignet es sich zudem für „nur schnell etwas kleines nach dem Feierabend essen gehen“. Zusammengefasst: Eigentlich passt das Krokodil zu fast jeden Anlass :)

Mein absoluter Favorit auf der Menü-Karte ist übrigens der Blu Burger. ACHTUNG: Es handelt sich hierbei um einen Vegi-Burger! Jedoch nicht um irgendeine schlechte Vegi-Alternative…Nein, der Blu Burger ist mit so richtig gut angebratenen, leicht öligen Auberginen gefüllt, welche in Kombination mit der Chimichurri-Mayonaise, dem Rucola und dem leicht angetoatetem Vollkorn-Bun einfach göttlich schmecken! Ich liebe ja Fleisch und ich liebe den guten, alten Cheese-Bacon-Burger, aber der Blu Burger ist irgendwie eine Klasse für sich ;)

Neben dem Burger gibt es auch leckere Vorspeisen, von welchen ich den gemischten Salat bereits getestet habe. Dieser ist riesig, knackig-frisch und hat ein leckeres Dressing. Weiter habe ich bis jetzt auch schon ein Entrecôte probiert, dass so zart wie ein Filet war und mit leckerem Kartoffelstock und einer 1A-Sauce serviert wurde. Die Karte wird zudem durch tägliche Specials ergänzt, welche ich zwar noch nie probiert habe, aber die sich jeweils immer super anhörten ;)

Ein Pluspunkt für alle Gin-Liebhaber: Der Gin Mare trinkt man im Krokodil aus einem riesigen Cognac-Glas, selbstverständlich mit frischem Rosmarin und Tonic. Unbedingt probieren und zelebrieren!

So, das waren hoffentlich genügend Argumente, weshalb das Krokodil Provisorium schon bald besucht werden sollte. Ich zumindest, freue mich schon jetzt über meine nächstes Dinner bei Scott, Blu und der gesamten Krokodil-Mannschaft.

KLEINES UPDATE (April 2017):

Leider leider überzeugte das Krokodil bei meinen letzten Besuchen nicht mehr :( Ich war seit diesem Blog-Beitrag sicher nochmals 3 Mal zu Gast im Krokodil, doch schmeckte weder der Blu Burger, welche ich hier gross angepriesen habe, noch war die Bedienung so gut, wie damals. Schade. On top haben die Preise aufgeschlagen.

Einzig überzeugend waren die hausgemachten Kalbsravioli, welche ich zum ersten Mal probierte. Die waren wirklich lecker.

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Restaurant Bar Schönau

Juli 10, 2016

Gleich bei der Becki im Zürcher Kreis 4 findet man das, auf den ersten Blick unscheinbare, Restaurant Bar Schönau. Eher einer Gartenbeiz gleichend, würde man in diesem Lokal keine solch kreative und exzellente Küchenkunst erwarten.

Ganz nach dem Prinzip „Teilen macht Freude“, basiert das Restaurant-Konzept auf eher kleineren Portionen, welche man zusammen mit seinen Freunden geniessen kann. Selbstverständlich können aber auch diejenigen, welche sich nicht gerne im Teller rumstochern lassen, ihre eigene Gerichte bestellen ;) Die einzelnen Speisen sind preislich fair kalkuliert, weit entfernt von 0815 und bieten hungrigen Mäulern eine wahre Gaumenfreude!

Unsere Auswahl bestand aus: Schwarzem Hummus, Gazpacho, Peperonikartoffelkuchen mit Grifola und Meeresspargeln, Kalbskotelett mit Haselnüssen und Salbei sowie einem Rosmarinrisotto mit Zucchetti. Alle Gerichte waren wirklich super lecker! Besonders überzeugt hat mich das Kalbskotelett wie auch der Risotto. Für den Dessert hatte es leider keinen Platz mehr im Magen (Schande über ich mich – I know!) :)

Der Service war freundlich und aufmerksam wie auch das Ambiente auf der Terrasse hat an diesem herrlichen Sommerabend gepasst. Einzig die Wartezeit war eher am oberen Limit angesiedelt, jedoch immer noch tragbar.

Fazit: Super Küche zu fairen Preisen! Ich werde wieder im Schönau dinieren :)