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Kleinigkeiten

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Gemüse-Dip – schnell und unwiderstehlich!

Dezember 10, 2017

Diesen Sommer servierte mir eine gute Freundin zum Apéro einige Gemüsesticks zusammen mit einen unglaublich leckeren Gemüse-Dip! Dieser Dip war so lecker, dass ich mich natürlich sofort nach dem Rezept erkundigen musste :) Und siehe da, der Gemüse-Dip besteht aus gerade mal 3 Zutaten: Crème Fraiche, Salz und der Gewürzmischung “Café de Paris” vom Gewürzhüsli. That’s it!

Unglaublich, aber der Dip ist in 2 Minuten zubereitet und schmeckt phenomenal! Meine liebe Freundin Giannina war dann so aufmerksam und hat mir bei unserem nächsten Treffen diese Gewürzmischung mitgebracht. Seither habe ich den Dip schon einige Male unseren Gästen serviert, welche allesamt nicht minder begeistert waren :)

Selbstverständlich kann der Dipp auch mit einer anderen Café de Paris Gewürzmischung zubereitet werden. Es gibt ja zum Glück viele Anbieter ;)

Für die Gemüsesticks einfach euer Lieblingsgemüse waschen und in Stücke schneiden…ich nehme hierfür meistens Karotten, Gurken, Peperoni, Fenchel, Cherry-Tomaten und Radisli. Für 4 Personen reicht ein Becher Crème Fraiche und ca. 4 gehäufte TL von der Gewürzmischung. Am besten ihr bereitet den Dip schon 1-2 Stunden vor Eintreffen eurer Gäste zu und lässt diesen im Kühlschrank durchziehen.

Das Gewürzhüsli hat übrigens jedes Jahr zwei Stände am Weihnachtsmarkt in Zürich. Der eine befindet sich an der Bahnhofstrasse, der andere ist zwischen Manor und Globus zu finden. Falls jemand also noch ein Wichtelgeschenk braucht…eventuell wäre das ja eine passende Idee ;)

 

ZUTATEN

4 Personen

  • 1 Becher Crème Fraiche
  • Frisches Gemüse nach Belieben (Karotten, Gurken, Peperoni, Fenchel, Cherry-Tomaten, Radisli)
  • 4 gehäufte TL Gewürzmischung “Café de Paris” vom Gewürzhüsli
  • 1 Prise Salz

ZUBEREITUNG

  1. Gemüse waschen und in Sticks schneiden
  2. Crème Fraiche mit Gewürzmischung und Salz vermengen (wenn möglich 1-2h im Kühlschrank ziehen lassen)
  3. Alles auf einem Teller anrichten und servieren :)

Tipp: Ich kaufe wenn möglich die “bunten Karotten”, also eine Mischung aus den violetten, gelben , roten und orangen Karotten. Diese sehn auf dem Gemüseteller noch hübscher aus – und das Auge isst ja bekanntlich mit ;)

Extra-Tipp: Falls Gemüsesticks übrig bleiben sollten, können diese wunderbar für Ofengemüse verwertet werden. Ein einfaches Rezept für Ofengemüse findet ihr hier.

 

 

 
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Pollo Tonnato

August 26, 2017
Bild Pollo Tonnato

Ich liebe Vitello Tonnato. Eine einfachere, schneller und kostengünstigere Variante ist jedoch das Pollo Tonnato. Richtig…Pollo = Poulet, Hühnchen, Chicken – whatever.

Folgende 3 Gründe sprechen für ein Pollo Tonnato:
1. Das Pochieren des Pouletfleisches dauert nicht so lange, das heisst ca. 10-15 Minuten (vs. 60 Minuten beim Kalbfleischstück)

2. Die Pouletbrüste sind kleiner, d.h. man kann auch für wenige Personen ein Pollo Tonnato zubereiten

3. Poulet ist sozusagen überall erhältlich, also auch in “meinem” Mini-Migros in Zürich Wiedkon. Das geeignete Stück Kalbfleisch für ein klassisches Vitello Tonnato bekommt man entweder beim Metzger oder in grösseren Migros/Coops mit Fleischtheken.
Dieses Rezept ist zudem ein bisschen einfacher gestaltet, als das klassische Vitello Tonnato, da ich fertige Mayonnaise aus der Tube verwende. Normalerweise wird hierfür extra eine frische Mayonnaise hergestellt.
Für Feinschmecker ist das ein absolutes NoGo…ich weiss. Aber ich versuche ja auch Rezepte zu kreieren, die „relativ einfach“ und schnell zuzubereiten sind.
Das Pollo Tonnato eignet sich entweder als Vorspeise oder kann auch als „leichten“ Hauptgang im Sommer serviert werden.
Zusammen mit ein bisschen Blattsalat und einem kühlen Glas Weisswein wird euch das Pollo Tonnato glücklich machen. Versprochen ;)

ZUTATEN
2 Personen Hauptgang
4 Personen Vorspeise- 2 grosse Pouletbrüste (Total 300-350g)Sud:
– 1.5l Wasser
– 1 Rosmarin Zweig
– 3 Lorbeerblätter
– 2-3 Knoblauchzehen
– 2 Scheiben Zitrone
– Salz
Sauce:
– Rosa Thunfisch (Dose à 200g)
– 150g Mayonnaise (geht auch mit Light Mayonnaise)
– 4-6 Sardellenfilets
– 1-2 EL Kapern
– 4 EL Rahm oder Milch
– 8-16 EL Sud (je nach dem wie flüssig man die Sauce möchte)
– 1 Spritzer Zitronensaft
– Salz/PfefferGarnitur:
– Blattsalat
– Zitronenscheibe
– Kapernäpfel

ZUBEREITUNG

1. Die Zutaten für den Sud, in welchem wir die Pouletbrüste pochieren, werden alle miteinander in einem Topf zum kochen gebracht. Gebt dabei so viel Salz hinzu, wie ihr das auch beim Pastakochen macht. Falls ihr diesbezüglich unsicher seid, liest meinen Blogbeitrag über Pastawasser richtig salzen ;) Und was zum Teufel heisst Pochieren? Wenn wir Fleisch, Eier oder Gemüse „pochieren“, bedeutet das nichts anderes, als schonendes garen im Wasser bei 75 – 90 Grad (kurz vor dem Siedepunkt).

2. Sobald das Wasser kocht, gebt ihr die Pouletbrüste hinzu und reduziert die Hitze soweit, dass das Wasser nicht mehr sprudelt, also knapp unter dem Siedepunkt. Die Pouletbrüste brauchen nun ca. 15 Minuten, bis sie gar sind, d.h. eine Kerntemperatur von 70 Grad erreicht haben. Am einfachsten misst ihr das mit einem digitalen Fleischthermometer. Ich habe einen von der Migros für knapp CHF 30.- gekauft (Gourmetthermometer Cucina & Tavola).  Die Anschaffung eines digitalen Fleischthermometer lohnt sich definitiv! Nicht nur für das Pollo Tonnato sondern auch für eure Grill-Experimente, Niedergar-Gerichte oder auch für Fleisch, das in der Bratpfanne zubereitet wird. Wenn ihr kein Thermometer habt, ist das auch nicht so tragisch, dann müsst ihr die Pouletbrüste einfach mit dem Messer einschneiden, damit ihr sehen könnt, ob sie gar sind.

3. Sobald die Pouletbrüste durchgegart sind, werden diese aus dem Sud genommen und ausgekühlt. Am besten ist es, wenn ihr dies schon am Vortag machen könnt. Das Auskühlen dauert aber nicht all zu lange. Sobald das Fleisch lauwarm ist, könnt ihr bereits damit beginnen, dieses in ca. 3mm dicke Scheiben zu schneiden und auf Tellern anzurichten. Sobald das Fleisch in Scheiben geschnitten ist, kühlt es in nullkommnix aus ;)
Verwendet hierfür ein gut geschärftes Küchenmesser und schneidet LANGSAM. Wenn ihr zu schnell arbeitet, zerreisst es die Pouletscheiben.

4. Für die Sauce gebt ihr am besten alle Zutaten in den Mixer, Food-Processor oder in einen Behälter, in welchem ihr mit dem Stabmixer alles pürieren könnt. Wichtig: Ihr müsst die Sauce sehr fein pürieren. Verdünnt die Sauce mit dem übrig gebliebenen Sud soweit, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht. Die einen mögen eher dickere Saucen zum Vitello oder Pollo Tonnato, ich persönlich bevorzuge es, wenn sie eher etwas dünner ist. Geschmacksache!

5. Die ausgekühlten Fleischscheiben werden auf Tellern schön angerichtet und mit der Sauce beträufelt. Tipp: Gebt nicht zu viel Sauce auf das die Pouletscheiben, weil nicht jeder gleich viel Sauce mag. Den Rest der Sauce könnt ihr separat servieren, so dass sich jeder so viel nehmen kann, wie er/sie mag.

6. Das Pollo Tonnato zusätzlich mit einigen Kapern garnieren. Die etwas grösseren eignen sich hierfür besser. Ihr könnt aber auch die kleinen, d.h. die gleichen wie für die Sauce verwenden. Zusätzlich als Garnitur/Beilage eignen sich einige Salatblätter, welche mit etwas Olivenöl, Balsamico Essig, Salz und Pfeffer mariniert werden.

Tipp: Die übrig gebliebene Sauce hält sich einige Tage im Kühlschrank. Diese kann z.B. als Dipp für Gemüsesticks verwendet werden.

Extra-Tipp: Wer ein ultra schnelle Version des Vitello Tonnatos zaubern möchte, der kann auch fertiges Roastbeef (fein geschnitten) kaufen und mit der Sauce beträufeln. Ist dann ebenfalls kein Vitello sondern ein Manzo Tonnato, schmeckt aber super lecker und ist in No-Time zubereitet ;)

 
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Schnelle Kräuter Quesadillas

Mai 20, 2017

Keine Lust zu Kochen? Dann schaffen diese Kräuter Quesadillas Abhilfe :) Zusammen mit einem leckeren Blatt- oder Gurkensalat zaubert man so in nur wenigen Minuten ein Dinner. Ohne Salatbeilage können die Kräuter Quesadillas auch als Apéro-Häppchen serviert werden.

“Kochen” muss man bei diesem Rezept auch nicht wirklich können. Küchenneulinge werden also ebenfalls begeistert sein :)

 

ZUTATEN

2 Personen

  • 4 Weizentortillas
  • 1 Packung geriebener Käse (z.B. Käsemischung von der Migros)
  • 1 Bund frischer Kräuter: Basilikum, Dill, Petersilie (Salatkräuter Mix von der Migros hat alles in einer Packung und reicht für 2 Personen)
  • 1 Sauerrahm
  • Salatbeilage

ZUBEREITUNG

  1. Die frischen Kräuter waschen und in grobe Stück schneiden. Wichtig: Verwendet ausreichend und ausschliesslich frische Kräuter (siehe Bild)
  2. Eine Kleine Bratpfanne mit einem Weizentortilla belegen. Achtung: Ihr braucht kein Fett für die Pfanne. Legt den Weizentortilla einfach auf den Pfannenboden und belegt diesen mit einer Schicht geriebenen Käse (ca. 1cm dick) und den frischen Kräutern. Achtet dabei darauf, dass der Käse nicht ganz bis zum Tortillarand reicht, sonst läuft der Käse beim erwärmen raus.
  3. Den mit Käse und Kräutern belegten Tortilla wird nun mit einem weiteren Tortilla zugedeckt. Deckel auf die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten erwärmen.
  4. Sobald der Boden leicht gebräunt ist, wird die Kräuter Quesadilla mit Hilfe des Pfannendeckels gewendet. Hierfür die Tortilla langsam auf den Deckel gleiten lassen, die Pfanne umgekehrt über die Quesadilla stülpen und das Ganze wenden.
  5. Die andere Seite ebenfalls 2-3 Minuten auf mittlerer Hitze erwärmen, bis der Boden leicht gebräunt ist.
  6. Die Kräuter Quesadilla auf ein Brett oder Teller geben und in 6-8 Stücke schneiden.
  7. Unbedingt darauf achten, dass die Quesadilla sofort serviert und verzehrt werden kann. Wenn ihr also noch eine Salatbeilage dazu reichen möchtet, muss der Salat vor der Quesadilla-Zubereitung ready sein ;)

Tipp: Die Kräuter Quesadilla schmecken hervorragen, wenn man sie vor dem Verzehr noch in ein bisschen Sauerrahm dippt. Alternativ oder zusätzlich könnte man auch eine frische Guacamole reichen.

 

 
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Flammkuchen mit Spargeln und Rauchlachs

April 14, 2017

Der Flammkuchen mit Spargeln und Rauchlachs passt hervorragend in den Frühling. Das Rezept kann entweder als Hauptgang oder auch als Apéro-Häppchen serviert werden.

Es eignet sich ideal, wenns mal schnell gehen muss. Oder man einfach keine Lust zum Kochen hat ;)

Für alle Vegis gibt’s hier übrigens auch noch ein Rezept für einen vegetarischen Flammkuchen.

Viel Spass beim Nachkochen :)

 

ZUTATEN

2-4 Personen (als Hauptgang oder Apéro)

  • 2 Flammkuchen Fertigteig
  • 1 Becher Crème Fraiche
  • 500g grüner Spargel oder Spargelspitzen
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 1 Packung Zwiebelsprossen (zur Deko)
  • 100-150g Rauchlachs
  • Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Spargeln waschen und in kleine, schräg geschnittene Stücke schneiden. Falls ihr Spargelspitzen gekauft haben solltet, könnt ihr diese so lassen, wie sie sind, d.h. am Stück.
  3. Die roten Zwiebeln je nach Belieben in Streifen oder Ringe schneiden.
  4. In der Zwischenzeit sollte der Ofen vorgeheizt sein, d.h. wir können mit dem Belegen des Flammkuchens beginnen: Hierfür wird zuerst ein Teig zusammen mit dem Backpapier auf einem Belch ausgebreitet und mit der Hälfte der Crème Fraiche bestrichen. Nach dem Bestreichen empfehle ich euch, den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke zu schneiden (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger).
  5. Die Stücke werden nun mit der Hälfte der Zwiebeln und der Spargeln belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut und dann für ca. 8 Minuten in den Ofen geschoben.
  6. Sobald der Flammkuchen fertig ist, d.h. eine leicht bräunliche Farbe an den Rändern angenommen hat, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und belegt ihn mit einigen Scheiben Rauchlachs. Die Scheiben werden hierfür am besten in Stücke gerissen.
  7. Wer mag kann zum Schluss noch einige Zwiebelsprossen sowie ein bisschen Crème Fraiche zur Deko auf den Flammkuchen geben.

Ich empfehle euch, den zweiten Teig mit den restlichen Zutaten erst dann zu belegen und backen, wenn ihr den ersten gegessen habt. Wenn ihr beide Teige gleichzeitig vorbereitet, aber nur einen in den Ofen schieben könnt, dann weicht der andere Teig auf und wird matschig. Von dem her gesehen, besser einer nach dem anderen zubereiten und backen ;)

Tipp: Als Hauptgang empfehle ich euch, einen frischen Gurken-Salat mit Dill dazu servieren. Alternativ passt natürlich auch ein grüner Blattsalat. Ein Teig plus Salat reicht für 2 Personen als Hauptgang. Wenn ihr den Flammkuchen als Apéro serviert, reicht 1 Teig auch für 4 Personen (dann natürlich ohne Salat).

 

 
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Spargelwähe mit Spinat und Ricotta

März 29, 2017

Die Spargelzeit rückt näher und ja, ich gebe es zu, ich habe natürlich schon vor Saisonbeginn zugreifen müssen. Mit den ersten lauen Temperaturen und Frühlingsgefühlen konnte ich einfach nicht widerstehen! Diese Spargelwähe mit Spinat und Ricotta bringt ein Hauch Frühling auf den Teller und ist  Dank dem Dinkelteig auch mehr oder weniger “gesund” :)

Die Wähe kann entweder vegetarisch, d.h. mit Räucherpaprika oder für die Fleischliebhaber mit Speck zubereitet werden.

 

Spargelwähe mit Spinat und Ricotta

ZUTATEN

  • 1 Dinkel Kuchenteig  (Fertigteig)
  • 1/2 Ricotta
  • 1 Ei
  • 1 dl Halbrahm
  • 4 EL geriebener Parmesan
  • 1/2 Bund grüne Spargel
  • 75-100g Blattspinat (frisch)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Räucherpaprika (oder 6 Tranchen Bratspeck)

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorwärmen.
  2. Spargeln waschen und in schräg geschnittene, feine Scheiben schneiden. Falls ihr nicht wisst, wie das aussehen soll, schaut hier vorbei (2. Foto anschauen).
  3. Die Spargestücke in Olivenöl kräftig anbraten (ca. 5 Minuten) und dann den frischen Spinat in die Bratpfanne dazu geben. Alles zusammen weitere 2-3 Minuten weiter braten bzw. den Spinat “in sich zusammenfallen” lassen. Hinweis: Falls Ihr die Wähe mit Speck zubereiten möchtet, würde noch vor dem Spinat die kleingeschnittenen Speckstreifen zum Spargel kommen und kurz angebraten werden. Danach käme dann der Spinat hinzu.
  4. Zum Schluss wird die Knoblauchzehe noch dazu gepresst, kurz mit angedünstet und alles mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Achtet darauf, dass der Knoblauch nicht dunkel wird, sonst schmeckts bitter.
  5. Als nächster Schritt wird der Wähenguss zubereitet. Das Gemüse kann währenddessen zur Seite gestellt werden und auskühlen. Für den Guss wird das Ei zusammen mit dem Ricotta, dem Parmesankäse, dem Rahm sowie Salz/Pfeffer vermengt. Hinweis: Falls ihr die Wähe ohne Speck zubereitet, kommt in den Wähenguss zusätzlich 1/2 TL Räucherpaprika. Kann man natürlich auch weglassen, aber schmeckt halt einfach “geiler” mit ein wenig Räucheraroma ;)
  6. Nun werden alle Komponenten zusammengeführt: Der Teig kommt in eine Wähenform und wird mit der Gabel ein paar Mal eingestochen. Auf den Wähenboden kommt zuerst das Gemüse und darauf wird dann der Wähenguss verteilt.
  7. Für ca. 25 Minuten im unteren Ofendrittel backen.

Tipp: Für die Deko könnt ihr die Spargelspitzen nach dem Anbraten “herausfischen” und zur Seite legen. Sobald die Wähe fertig gebacken ist, werden die Spargespitzen sowie einige frische Spinatblätter darauf verteilt.

Extra-Tipp: Für einen zusätzlichen Crunch empfehle ich euch, einige Pinienkerne kurz anzurösten und über die fertige Spargelwähe zu streuen. Eine weitere Option wäre zudem, anstelle des Parmesankäses im Wähenguss, einige Fetastücke vor dem Backen über der Wähe zu streuen.

 

 
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Kokosmilchreis mit Mango

Februar 26, 2017

Kokosmilchreis mit Mango erinnert an den Thailändischen Dessert “Mango Sticky Rice”. Mit Milchreis ist das jedoch so eine Sache…entweder man liebt oder hasst ihn. Dazwischen gibts irgendwie nichts. Ich persönlich mag den klassischen Milchreis sehr gerne, wobei mir der Aufwand dahinter (das ständige Rühren) immer ein bisschen zu gross ist.

Nun habe ich jedoch eine Methode entdeckt, die es einem ermöglicht, ganz easy und ohne grosse Zeitinvestition einen leckeren Kokosmilchreis zuzubereiten. Und zwar benötigt man hierfür einen Reiskocher. Ich weiss, ich habe bereits bei meinem letzten Rezept (Poké Bowls) sehr viel Werbung für Reiskocher gemacht, aber so ein Gerät muss man einfach haben ;) Selbstverständlich funktioniert das Rezept auch ohne Reiskocher, jedoch erspart man sich einiges mehr Zeit und Mühe, sollte man im Besitz einer solchen Wundermaschine sein. Der Einzige Arbeitsschritt ist dabei nämlich, dass alle Zutaten (Kokosmilch, Reis, Wasser, Salz, Zucker) in den Reiskocher gegeben und dieser eingeschaltet wird. Fertig.

Grossartig, oder? ;)

In Kombination mit den karamellisierten Mangostücken, schmeckt der Kokosmilchreis einfach fantastisch! Man kann ihn jedoch auch mit anderen Früchten kombinieren oder einfach pur geniessen. Ich persönlich bevorzuge dieses Gericht eher als Frühstück, man könnte es aber auch als Dessert servieren. Der Vorteil beim Frühstück liegt darin, dass man eine grössere Menge des Kokosmilchreis zubereitet und ihn dann in kleine Gläser als “Take Away Frühstück” abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren kann.

Und so geht’s:

 

ZUTATEN

4 Portionen (ich mache jedoch immer die doppelte Menge)

  • 200g Milch- oder Risottoreis (Rundkornreis)
  • 4 dl Wasser
  • 2.5 dl Kokosmilch
  • 2-3 EL Zucker
  • Prise Salz

Ohne Reiskocher:

  • 200g Rundkornreis
  • 5dl Wasser
  • 5dl Kokosmilch
  • 2-3 EL Zucker
  • Prise Salz

 

ZUBEREITUNG

Mit Reiskocher:

  1. Alle Zutaten in den Reiskocher geben und diesen einschalten. Der Milchreis ist fertig, sobald der Reiskocher das Kochprogramm beendet hat.

Ohne Reiskocher:

  1. Alle Zutaten, bis auf den Reis in einen Kochtopf geben und aufkochen. Sobald das Wasser-Kokosmilchgemisch kocht, wird der Reis hinzugegeben.
  2. Ca. 25 Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen, bis die Reiskörner weich sind.

Mango:

  1. Mango in kleine Stücke schneiden und in ein wenig Butter in der Pfanne “anbraten”. 2 EL Ahornsirup hinzugeben und kurz weiterbraten.

Der Milchreis kann warm oder kalt mit entweder den noch warmen oder bereits erkalteten Mangostücken und eine Prise Zimt serviert werden. Ich persönlich bevorzuge den kalten Kokosmilchreis in Kombination mit den noch warmen Mangostücken. Aber das ist Geschmacksache ;)

Tipp: Sollte der Reis nach dem Erkalten zu klebrig sein, könnt ihr einfach nochmals einen Schluck Kokosmilch gemischt mit Wasser (oder auch einen Schluck Kuh- oder Sojamilch) hinzugeben. Dies führt dazu, dass der Reis wieder etwas flüssiger/saftiger wird.

Extra-Tipp: Wer es sich noch einfacher machen möchte, der ersetzt die Mango-Stücke mit der Mango-Fruchtsauce von Alnatura Die ist mega lecker und gibt dem Kokosmilchreis noch eine zusätzlichen Sämigkeit.

 

 
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Vegetarischer Flammkuchen

Februar 14, 2017

Vegetarischer Flammkuchen – kann das gut sein? Ein Flammkuchen ohne Speck bereitet in etwa so viel Spass, wie Apfelstrudel ohne Vanillesauce. Geht nicht. Dachte ich zumindest bis vergangenes Wochenende.

Weshalb aber überhaupt ein vegetarischer Flammkuchen kreieren? Die klassischen Varianten mit Speck oder Rauchlachs schmeckt ja göttlich…

Nun, seit Januar 2017 versuche ich mich vermehrt vegetarisch zu ernähren. Das heisst, ich esse nach wie vor Fleisch und Fisch, aber halt nur noch selten. Ziel ist es, mich möglichst bald mit “guten Herkunftsquellen” auseinanderzusetzen, d.h. Bauernhöfe etc. zu besuchen, wo Tiere noch ein “Leben” haben und als Lebewesen respektiert werden. Aber dazu berichte mehr, sobald ich hier weitergekommen bin.

Der Verzicht auf Fleisch ist mir bis dato eigentlich leichter gefallen, als ursprünglich erwartet. Wobei, diejenigen unter euch, die mich schon ein bisschen länger kennen, wissen, dass ich einst ein richtiger “Fleischtiger” war :) Um so mehr hat es mich überrascht, dass mir das Fleisch/Geflügel eigentlich gar nicht so sehr fehlt… Ausser ein einziges Produkt: Mein über alles geliebter SPECK! Speck war bei mir standardmässig im Kühlschrank, stets griffbereit für die unterschiedlichsten Gerichte. Die Soja-Alternativen, welche in den Supermärkten als Speck-Ersatz angeboten werden, konnten jedoch mein Kulinarikherz nicht für sich gewinnen. Nun, wie soll ich bitte einen Flammkuchen ohne Speck zubereiten? Da fehlt ja sozusagen die Seele.

Seit vergangenem Wochenende habe ich des Rätsels Lösung gefunden. Die Speck-Seele kann dank einem tollen Gewürz Namens “Smoked Paprika” in den vegetarischen Flammkuchen katapultiert werden. Smoked Paprika von La Dalia habe ich einst in Cape Town gekauft und seither sporadisch in meinen Gerichten eingesetzt. Ein wahres Wundermittel sage ich euch! :) Und ihr könnt es übrigens auch in Zürich in der Milchbar kaufen.

To make a long story short: Mischt das geräucherte Paprika in die Crème Fraiche und ihr werdet euren vegetarischen Flammkuchen lieben!

 

 

ZUTATEN

2-4 Personen (je nach Hunger)

  • 2 Flammkuchen Fertigteig
  • 1 Becher Crème Fraiche
  • 2 Karotten
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 6 Champignons
  • 1 Avocado
  • Räucherpaprika
  • Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Das Gemüse waschen und wie folgt vorbereiten: Die Karotten schälen und dann mit einem Julienne-Sparschäler in feine Streifen schneiden. Die Champignons werden in feine Scheiben geschnitten und die Zwiebeln zuerst geschält, dann halbiert und zu guter Letzt in feine Ringe geschnitten.
  3. Die Crème Fraiche wird mit einer guten Prise Salz und ca. 1/2 TL Räucherpaprika vermischt.
  4. In der Zwischenzeit sollte der Ofen vorgeheizt sein, d.h. wir können mit dem Belegen des Flammkuchens beginnen: Hierfür wird zuerst ein Teig zusammen mit dem Backpapier auf einem Belch ausgebreitet und mit der Hälfte der marinierten Crème Fraiche bestrichen. Nach dem Bestreichen empfehle ich euch, den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke zu schneiden (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger).
  5. Die Stücke werden nun mit der Hälfte des Gemüses belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut und dann für ca. 8 Minuten in den Ofen geschoben.
  6. Währenddessen der Flammkuchen im Ofen ist, wird die Avocado geschält und eine Hälfte davon in feine Scheiben geschnitten.
  7. Sobald der vegetarischer Flammkuchen fertig ist, d.h. eine leicht bräunliche Farbe an den Rändern angenommen hat, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und belegt ihn mit den Avocadoscheiben.
  8. Wer es noch ein bisschen rauchiger mag, kann vor dem Servieren noch eine Prise Räucherpaprika über den Flammkuchen verteilen.

Ich empfehle euch, den zweiten Teig mit den restlichen Zutaten erst dann zu belegen und backen, wenn ihr den ersten gegessen habt. Wenn ihr beide Teige gleichzeitig vorbereitet, aber nur einen in den Ofen schieben könnt, dann weicht der andere Teig auf und wird matschig. Von dem her gesehen, besser einer nach dem anderen zubereiten und backen ;)

Tipp: Anstelle von Karotten und Pilzen könnt ihr selbstverständlich auch anderes Gemüse verwenden. Wichtig ist, dass das verwendete Gemüse innerhalb der kurzen Backzeit gar werden kann. Zucchini, Auberginen oder Peperoni sind in feine Stücke geschnitten, ziemlich schnell gar. Benutzt man härteres Gemüse, wie z.B. Kartotten oder Kürbis, muss das Gemüse dementsprechend fein geschnitten werden. Mehr dazu erfährt ihr in meinem Blogbeitrag “Schnelle Gemüsezubereitung“.

 

 
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Artischocken mit Dips

Januar 23, 2017

Artischocken mit Dips gehören definitiv zu den einfachsten Vorspeisen, die ich kenne! Ihr müsst nix weiter machen, als diese für ca. 45 Minuten im Salzwasser kochen und währenddessen 1-2 Dips vorbereiten. Zeitaufwand: 10-15 Minuten (Kochzeit ca. 45min).

Das tolle an diesem Gericht ist zudem, dass man die Artischocke in ihrer vollkommenen und puren Schönheit geniessen kann. Will heissen, dass im Gegensatz zu den eingelegten Öl-Dinger, welche einem ab und an auf der Pizza begegnen, bei dieser Zubereitungsart das volle Aroma der Artischocke zur Geltung kommt.

Ausserdem sind Artischocken natürliche Helfer, wenns ums Abnehmen geht. Sie fördern die Arbeit von Leber und Galle, senken den Cholesterinspiegel und unterstützen den Körper bei der Fettverbrennung. Ein Hoch auf die Artischocke! :)

 

ZUBEREITUNG

2 Portionen

  • 2 Artischocken

Hoing-Senf Dip

  • 2 EL grobkörniger Senf
  • 2-3 TL Honig
  • 4 EL Sauerrahm
  • Salz, Pfeffer

Kräuter Dip

  • 6 EL Sauerrahm
  • 2 EL Frische Kräuter gehackt (Schnittlauch, Basilikum, Dill…etc.)
  • Salz, Pfeffer

Hummus Dip

  • Ein einfaches Hummus-Grundrezept findet ihr hier
  • Das pinke Hummus habe ich zusätzlich mit einigen EL Randensaft gefärbt
  • Das gelbe Hummus ist mit Curry und Kurkuma gewürzt

ZUBEREITUNG

    1. Artischocken von deren Stielen befreien (soweit abschneiden, dass diese aufrecht auf einem Teller stehen bleiben) und für ca. 45 Minuten im Salzwasser kochen. Die Artischocken sind gar, sobald man die Blätter leicht und ohne grossen Widerstand auszupfen kann.
    2. Währenddessen könnt Ihr die Dips vorbereiten. Hierfür einfach die jeweiligen Zutaten zusammen mischen und mit Salz/Pfeffer abschmecken. Wichtig: Ihr seid vollkommen frei, wie Ihr eure Dips gestaltet: Mehr Senf, weniger Honig, verschiedene Kräuter und Gewürze…mischt das, was eurem Gusto entspricht.
    3. Sobald die Artischocken gar sind, könnt Ihr diese aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und auf den Tellern anrichten. Die Dip-Saucen entweder zum Teilen in die Tischmitte stellen oder jedem separat zusammen mit der Artischocke auf dem Teller servieren.

 

 
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Geschenke aus der Küche: Knusper-Müsli

Dezember 18, 2016

Ein Geschenk aus der Küche ist immer etwas ganz besonderes! Egal, ob das eine selbstgemachte Marmelade, Guetzli oder eben ein Knusper-Müsli ist. Eine Prise Liebe steckt nämlich überall drin, was Geschenke aus der Küche eben so einzigartig machen :)

Wer selber schon mal ein hausgemachtes Knusper-Müsli aka. Granola gegessen hat, weiss von was ich rede :) Eine selbstgemachte Müsli-Mischung ist nicht nur um einiges gesünder, als die herkömmlichen Supermarkt-Varianten, es schmeckt auch noch unglaublich gut! Man kann es pur mit Milch oder Joghurt verzehren oder auch als Topping für Fruchtmüslis oder Oatmeals verwenden.

Eurer Kreativität ist hierbei keine Grenzen gesetzt. Ihr könnt die Nusssorten verwenden, die euch am meisten schmecken, ebenfalls könnt ihr zusätzlich getrocknete Früchte (z.B. Cranberries) hinzufügen oder das Müsli mit Aromen (z.B. Zimt, Kardamom) pimpen, so dass dabei eure ganz persönliche Knusper-Müsli Mischung entsteht.

Das Müsli kann entweder in einem hübschen Einmachglas oder auch in einem durchsichtigen Säckchen verschenkt werden. Investiert hierbei noch in eine schöne Schleife und/oder hübsche Anhänger, die ihr selber beschriften könnt. Das Knusper-Müsli eignet sich eigentlich zu fast jeder Gelegenheit: Als Mitbringsel für Gastgeber, als Weihnachtsgeschenk für Eltern, Grosseltern oder Geschwister oder auch als kleine Aufmerksamkeit für die beste Freundin :)

 

 

ZUTATEN

  • 400g Nüsse (Cashew, Mandeln, Pekan, Haselnüsse etc.)
  • 200g Hafer- oder Dinkelflocken (nehmt auf jeden Fall die grossen Flocken)
  • 100g Leinsamen (geschrotet)
  • 100g Chia
  • 100g Kokosraspel
  • 1 TL Salz
  • 2 TL Zimt
  • 2 TL Vanillenschotenpulver
  • 8 EL Ahornsirup oder Honig

 

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 140 Grad (Umluft) vorheizen.
  2. Die Nüsse auf einem Schneidebrett mit einem grossen Messer in kleine Stücke hacken. Nehmt dabei nicht alle Nüsse auf einmal, sondern immer nur eine Handvoll, die ihr kleinschneidet. Die Nüsse sollten nicht all zu klein werden, ca. so gross wie 1/3 einer Mandel (hoffe, diese Angabe hilft ;) Klar, werden nicht alle Stücke gleich gross. Das müssen sie auch nicht.
  3. Gebt die gehackten Nüsse zusammen mit den Restlichen Zutaten in eine Schüssel und aromatisiert die Mischung dann mit Salz, Gewürzen und dem Ahornsirup. Wichtig: Ihr könnt das Müsli so fest süssen, wie ihr es mögt. Anstelle von Ahornsirup kann man auch Honig nehmen. Alle Zutaten kräftig miteinander vermischen.
  4. Auf ein mit Backpapier ausgelegtem Backblech wird die Müslimischung verteilt und in den Ofen geschoben. Stellt euch einen Wecker auf 10 Minuten. Nach den ersten 10 Minuten im Ofen, wird das Müsli kurz heraus genommen und mit einer Kelle untergerührt. Dann kommt es erneut für 10 Minuten in den Ofen. Das Ganze wiederholt ihr 3 Mal, bis das Müsli total ca. 30 Minuten im Ofen geröstet wurde. (Backzeit Total: 30 Minuten bei 140 Grad)
  5. Das Müsli muss vor dem Abfüllen noch ordentlich auskühlen. Sobald es kalt ist, kann man es in hübsche Einmachgläser oder in durchsichtige Säckchen abfüllen. Das Müsli hält sich so ca. 3 Monate.

Tipp: Falls Ihr getrocknete Früchte hinzugeben möchtet, empfehle ich euch z.B. Cranberries zu nehmen. Diese geben dem Müsli eine angenehme Säure und kommen oft besser an, als Weinbeeren/Sultaninen ;) Achtet aber bitte darauf, dass ihr die getrockneten Früchte erst nach dem Rösten in das Knusper-Müsli mischt.

 

 
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Kürbisflammkuchen mit Kale

Dezember 8, 2016

Flammkuchen kommt immer gut an. Ob als Hauptgang kombiniert mit einem leckeren Salat oder kleingeschnitten als Apéro-Häppchen serviert – das Lob eurer Gäste ist euch mit diesem Rezept für einen Kürbisflammkuchen garantiert :)

Die Kombination mit Kürbis und Kale passt hierbei nicht nur perfekt in die kalte Jahreszeit, sie macht den klassischen Flammkuchen einfach nochmals eine Spur deliziöser :)

Viel Spass beim Nachkochen!

 

ZUTATEN

  • Flammkuchenteig (2 Stück in einer Packung, nehmt den von Migros, der ist besser, als jener von Coop ;)
  • 200 g Crème Fraîche
  • 2 x 60 g Speckwürfel
  • 2 – 3 rote Zwiebeln
  • 200 – 300 g Kürbis (Hokkaido, Butternut etc.)
  • 8 mittelgrosse Champignons
  • 2 – 3 grosse Kale-Blätter
  • Salz/Pfeffer

ZUBEREITUNG

  1. Der Kürbisflammkuchen wird am besten immer ganz frisch zubereitet. Einzig vorbereiten lässt sich der Kürbis. Dieser wird in dünne Scheiben oder kleine Würfel geschnitten (3mm) und kurz im kochenden Salzwasser blanchiert bis er weich ist. Das dauert ungefähr 3 Minuten. Die gekochten Kürbisscheiben können auch am Vortag zubereitet und im Kühlschrank aufbewahrt werden. Noch einfacher: Verwendet die bereits vorgekochten Kürbiswürfel von Migros ;)
  2. Den Ofen auf 240 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ganz wichtig: Backt den Flammkuchen nicht in Umluft. Dieser wird nämlich im untern Drittel in den Ofen geschoben, so dass auch der Boden leicht gebräunt und knusprig ist. Das funktioniert nur mit Ober- und Unterhitze.
  3. Die Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden. Pilze und Kale waschen und ebenfalls kleinschneiden. Die Pilze in Scheiben und der Kale in ca. 1cm breite Streifen schneiden. Den dicken Stengel in der Mitte der Kale-Blätter dabei vorher entfernen.
  4. Auf einem Blech wird der erste Flammkuchenteig ausgerollt und mit der Hälfte des Crème Fraîche bestrichen. Wichtig: Wenn Ihr den Kürbisflammkuchen als Apéro-Häppchen zubereitet, wird der Teig bereits nach dem Bestreichen in kleine Teile geschnitten. Nach dem Backen ist dieser Schritt zu mühsam.
  5. Als nächstes werden die Hälfte des Gemüses (Zwiebeln, Kürbis, Champignon, Kale) und 1 Packung Speckwürfeli auf dem Teig verteilt. Mit Salz und Pfeffer würzen und schon geht es ab in den Ofen.
  6. Im unteren Drittel wird der herbstliche Flammkuchen für ca. 7 Minuten gebacken.
  7. Ein Teig reicht für 2 Personen als Hauptgang oder für 4 Personen als Apéro-Häppchen. Der zweite Teig und die restlichen Zutaten können auch problemlos einige Tage im Kühlschank aufbewahrt werden.