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Im Test

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Buah Fruchtmischungen für Smoothies und Müslis

Januar 17, 2017

Buah sind gefriergetrocknete Frucht-/Gemüse-Mischungen, welche entweder als Smoothie zubereitet, übers Müsli gestreut oder als gesunden Snack verzehrt werden können. Praktisch, weil die Mischungen lange haltbar und somit „immer ready zuhause“ sind.

Ich habe 3 Mischungen getestet (Spinat & Friends, Cranberry & Friends, Physalis & Friends) und bin vom Ergebnis wirklich überzeugt. Zusammen mit Wasser im Mixer zubereitet (und einigen Eiswürfel) schmecken sie wie ein frischer Fruchtsmoothie. Je nach Mischung kann man anstatt Wasser auch Milch, einen Milchersatz oder Kokoswasser verwenden, was auch super lecker war. Als Topping fürs Müsli habe ich Buah ebenfalls ausprobiert. Auch in dieser Variante hat es mir hervorragend geschmeckt und sah on top auch noch hübsch aus :)

Bild Buah Smoothie Cranberry Friends

Folgende Buah-Mischungen sind derzeit erhältlich:

  • Erdbeere (pur)
  • Physalis & Friends
  • Cranberry & Friends
  • Goji & Friends
  • Aronia & Friends
  • Erdbeere & Friends
  • Ananas (pur)
  • Physalis (pur)
  • Bio Broccoli & Friends
  • Spinat & Friends
  • Bio Granatapfel (pur)

Einziger Nachteil aktuell ist noch, dass die Mischungen ausschliesslich online bestellt werden können. Ich kann mir jedoch gut vorstellen, dass es das StartUp auch bald in die Schweizer Warenregale schaffen wird, da das Produkt wirklich innovativ ist und von der Qualität her überzeugt.

Bild Buah Smoothie Physalis Friends

Mein Fazit: Die Buah Fruchtmischungen sind eine praktische Alternative zu frischen oder gefrorenen Früchten. Wenn man sich spontan etwas Gutes tun möchte, dann reicht ein Griff zum Wandschrank, ein bisschen Wasser und der Smoothie ist Nullkommanix im Mixer zubereitet. Toll! Günstig sind die Mischungen leider nicht, aber hohe Qualität hat halt auch seinen Preis.

Falls Ihr nun Lust habt, eine Buah Fruchtmischung für euch zu testen, dann schaut doch im Webshop von Buah vorbei.

Mit folgendem Gutscheincode gibt’s sogar noch 10% Rabatt: nina4buah

 

 

 

Im Test

Düsentrieb’s Detox Woche

November 27, 2016

Detox Ja oder Nein – hier spalten sich die Geister. Es gibt unzählige Studien, welche dafür oder gegen eine Entgiftungskur sprechen. Ich habe bereits vor 2 Jahren einmal eine Detox Woche gemacht und es ging mir danach einiges besser. Die Zeit währenddessen war aber ziemlich hart durchzustehen!

Da ich seit ca. 2.5 Jahren oft unter Bauchschmerzen leide und mir bis dato kein Arzt weiterhelfen konnte, habe ich mich erneut entschieden, eine Entgiftungskur zu machen. Im Gegensatz zum letztem Mal, werde ich neben den Säften auch pürierte Suppen konsumieren. Die reine Saftkur vor 2 Jahren war wirklich schwierig durchzustehen und ich lief regelrecht am Limit. Die Kombination mit pürierten Suppen, natürlich alles auf veganer Basis, scheint mir daher die richtige Lösung für mich zu sein.

Neben der Diskussion, ob nun eine Entgiftungskur sinnvoll für den Körper ist oder nicht, gibt es noch unzählige Webseiten, Blogs und Bücher, wie man eine Detox Kur machen sollte. Entweder man befolgt Ratgeber XY oder machts wie ich, d.h. einfach ein bisschen Freestyle, bzw. ein Mix aus allem, was ich gelesen und als nützlich erachtet habe.

Meine persönliche Detox Kur:

  • Kein Zucker
  • Kein Kaffee / Alkohol
  • Keine Süssigkeiten
  • Keine Pasta, Brot, Reis etc.
  • Keine tierischen Produkte
  • Ausschliesslich Gemüse und Obst in Form von Säften und Suppen
  • 3 x am Tag einen Esslöffel Artischockensaft
  • Mind. 2 Liter Flüssigkeit in Form von Tee/Wasser (v.a. Brennesseltee und frischer Ingwertee)

Das Ganze mache ich für 5 Tage plus je einen Auf- und Abbautag, an welchen ich ausschliesslich vegan und leichte Kost zu mir nehme.

Tag 1: Samstag, Abbautag

Da man nicht von 0 auf 100 in eine Detox-Kur starten soll, ist heute „Abbautag“ angesagt. Für mich heisst das: Weniger essen, leichter essen und v.a. nur vegan. Selbstverständlich gibts auch keine Süssigkeiten, Alkohol oder Kaffee. Ich sage meinem Körper sozusagen „Achtung, mach dich auf etwas gefasst“ :) Am heutigen Tag ass ich ein Oatmeal mit Mandelmilch zum Frühstück, einen Fitness-Saft von Hiltl zwischendurch und am Abend kochte ich mir ein veganes Red Curry mit Kale, Zucchini, Karotten und Kokosmilch. Dazu gabs Quinoa. Für die Curry-Zubereitung habe ich mir ein Red Curry Pulver von der Marke „Lebensbaum“ im Alnatura gekauft, welches ausschliesslich aus gemahlenen Gewürzen besteht, also frei von irgendwelchem ungesunden Zeugs ist. Schmeckte übrigens prima :)

Tag 2: Sonntag, es geht los mit Säften und Suppen

Heute starte ich den ersten Saft-Suppen-Tag mit einem selbstgepressten Orangen-Ingwersaft zum Frühstück, gefolgt von einer Red Curry Suppe, welche eigentlich aus dem gestrig gekochten und nun püriertem Red Curry bestand. Verdünnt habe ich das Red Curry-Püree mit Bouillon. Damit ich keine Zusatzstoffe konsumieren muss, welche normalerweise in Bouillon vorhanden ist, habe ich mir ebenfalls im Alnatura eine Demeter Gemüsebrühe von Sekowa gekauft.  Als Snack gönnte ich mir einen grünen „Hulk-Smoothie“ von Hitzberger (unterwegs) und zum Abendessen kochte ich mir eine Boccoli-Zucchini-Basilikum Suppe. Bei den Suppen achte ich übrigens darauf, dass ich diese „dünner“, d.h. mit mehr Wasser zubereite, als üblich.

Tag 3: Montag, erster Arbeitstag während der Detox Woche

Mit dem Frühstück musste ich mich heute ein wenig gedulden. Da ich mich entschieden habe, die Säfte nicht selber zu pressen, sondern mir diese jeweils frisch von Joe & The Juice (im Sihlcity) zu holen. Nach langem hin und her überlegen, ob ich nun ein fertiges Detox-Programm eines Anbieters wie HeyLife oder Detox Delight bestellen sollte, entschied ich mich schlussendlich für Joe & The Juice, weil ich die Säfte nach Belieben holen gehen kann und ich so auch flexibel bin, wann ich was konsumieren möchte. Verglichen zu den anderen Detox-Programmen, wo einem die Säfte für 2-3 Tage im Voraus geliefert werden, habe ich so die Möglichkeit, alles super frisch zu bestellen (man kann zuschauen, während dessen die Säfte gepresst werden). Zudem kommt es auch einfach um einiges günstiger: Pro Saft (4.5dl) zahle ich CHF 7.10.- mit dem Juice-Pass.

Also, zum Frühstück gönnte ich mir heute einen „Prince of Green“ Saft mit Spinat, Apfel, Ananas. Als Snack zwischendurch holte ich mir eine Almond Milk von HeyLife aus unserem Felfel-Kühlschrank im Office, um so die Zeit bis zum Mittag durchzustehen. Zum Mittagessen wärmte ich die selber gemachte Broccoli-Basilikum Suppe, welche dank dem Basilikum wirklich super lecker schmeckte. Den Nachmittag überstand ich mit einem „Go Away Doc“ Saft von Joe & The Juice (Karotte, Apfel, Ingwer). Und am Abend kochte ich mir eine frische Tomaten-Suppe.

Tag 4: Dienstag, Halbzeit

Erstaunlicherweise geht es mir immer noch bestens. Verglichen mit der reinen Saftkur, welche ich vor 2 Jahren gemacht habe, fühle ich mich nun top fit. Liegt wohl auch daran, dass ich neben den Säften auch noch die fein pürierten Suppen esse. Mein Konzept hat sich soweit bewährt :) Bauchschmerzen habe ich auch keine mehr – ich fühle mich prima. Heute gabs für mich zum Frühstück einen „Fiber Activ“ mit Avocado, Zitrone, Apfel und Annanas und als Zwischensnack einen „Go Away Doc“ mit Apfel, Karotte und Ingwer. Am Mittag habe ich mir einen Teil der restlichen Tomatensuppe vom Vorabend gegessen und über den Nachmittag verteilt gönnte ich mir einen weiteren Saft von Joe&The Juice („Veggie Focus“ mit Selerie, Apfel und Karotten) sowie eine HeyLife Mandelmilch. Den Abend liess ich mit einer frisch gekochten Kürbis-Kokosnuss-Suppe ausklingen.

Tag 5-6: Mittwoch-Donnerstag, es ist fast geschafft

Die letzten beiden Saft-Suppen-Tage verbrachte ich eigentlich gleich wie Tag 3 und 4. Der Energiepegel hielt sich in Grenzen, ich frierte des öfteren, aber sonst war eigentlich alles ok. Dank leckeren Suppen, die ich mit viel Liebe  und Abwechslung zubereitete und den Säften von Joe&The Juice ist nach wie vor alles im grünen Bereich. Nicht zu vergessen sind die täglichen Treats, die ich mir mit den mega leckeren Mandelmilch-Kreationen von HeyLife gönne. Ohne die wäre es sicherlich schwieriger! :) Also alles in allem ist diese Detox Woche, so wie ich sie für mich zusammengestellt habe, wirklich machbar. Ich hätte sie auch ohne Probleme noch verlängern können.

Tag 7: Freitag, Aufbautag

Heute ist „Aufbautag“ angesagt, d.h. ich darf wieder ein bisschen was essen. Und ich freue mich! :) Zu Feier des Tages starte ich sogleich mit einer Mandelmilch und esse dazu genüsslich einen Apfel. Als Zwischensnack gibts rohe Karotten- und Gurkenstücke. Zum Lunch habe ich nochmals eine Suppe dabei, da ich immer noch etwas von der Tomaten-Suppe übrig hatte. Am Nachmittag knabberte ich an den restlichen Gemüse-Sticks und gönnte mir sogar nochmals eine Mandelmilch von HeyLife. Belohnt habe ich mich übrigens nach der Arbeit noch mit einem Abstecher zu H&M ;) Zum Abendessen kochte ich dann ein veganes Red Curry mit Basmatireis und gerösteten Cashew-Nüssen. Ich achtete mich jedoch darauf, dass ich besonders langsam esse und auch alles sehr gut kaute. Wow, was dad gut! :)

Auch die restlichen beiden Tage der Woche (Samstag, Sonntag) ziehe ich die Kur noch soweit durch, dass ich weiterhin keinen Alkohol, Kaffee etc. trinke und mich ausschliesslich vegan ernähre.

Fazit

Nach dieser Woche geht es mir und meiner Verdauung bestens. Es war nicht einfach durchzuziehen, da man im Alltag vielen Gelüsten ausgesetzt ist. Eine weitere Schwierigkeit ist zudem, dass man einfach „asozial“ wird. Wenn man nicht richtig essen kann und keinen Alkohol trinkt, wirds v.a. am Wochenende schwierig, etwas zu unternehmen. Ich musste mir daher diese Detox Woche mit einiger Zeit Vorlauf einplanen damit ich keine Termine hatte. Spontan verabredete ich mich schlussendlich doch noch zu einigen Tee’s, Spaziergängen oder auch Kinoabenden, aber man ist halt eingeschränkt. Körperlich und mental ist das Ganze problemlos machbar, es ist wirklich einfach eine Frage der Disziplin.

Ich empfehlen allen, die ebenfalls unter Bauchschmerzen leiden und bis jetzt nicht vorangekommen sind, eine solche Kur zu machen. Für welche Detox Kur ihr euch schlussendlich entscheidet, ist euch überlassen. Es gibt genug Ratgeber, Blogbeiträge und Bücher zu dem Thema ;) Es bietet auch die ideale Grundlage um nach dieser Woche Schritt für Schritt Lebensmittel wieder in den Speiseplan aufzunehmen und zu schauen, wie es einem dabei geht.

 

 

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Pasta – Einfach selbst gemacht

Juli 23, 2016

Pasta selber machen?! Daran dachte ich bis jetzt nicht einmal im Traum! (Mal abgesehen von hausgemachten Gnocchi).  Vergangenes Jahr besuchte ich im Piemont einen Pasta-Kochkurs, in welchem ich die Zubereitung von unzählig verschiedenen Pastasorten lernte, fand aber bis jetzt nicht wirklich die Zeit, die Rezepte jemals zuhause  nachzukochen. Dabei ist selbst gemachte Pasta soooooo lecker!

Dank dem neuen Pastamaker von Philips ist diese Problematik Geschichte. Vor einigen Wochen durfte ich im Auftrag der Kulinarik diese Neuheit unter den Küchenmaschinen testen und muss sagen, dass mich der Pastamaker echt überrascht hat! In gerade mal 10 Minuten ist es möglich, frische Spaghetti, Fettuccine, Penne und noch viele weitere Pastasorten herzustellen. Dank 8 verschiedenen Aufsätzen kann die Wunschpasta mit den persönlichen Lieblingszutaten (Hartweizengriess, Dinkel, Vollkorn, mit Ei, ohne Ei…) hergestellt und sogleich verzehrt werden. Einzige Arbeitsschritte dabei sind das Einfüllen von Mehl und Flüssigkeit, sowie das Schneiden der fertigen Pasta, wenn diese aus der Maschine gepresst wird. Aufwändige und kräfteraubende Tätigkeiten, wie das Kneten und ausrollen des Teiges, übernimmt der Pastamaker.

Der Kreativität sind hierbei fast keine Grenzen gesetzt: Auch pinkfarbene Pasta (gefärbt mit Randensaft) gelangen beim Selbsttest einwandfrei. Einzige Kritikpunkte: Gewisse Aufsätze produzieren nach meinem Geschmack ein bisschen zu dicke Pasta. Und je komplexer das Mehl wird, desto schwieriger ist es, einen schönen, homogenen Pastateig hinzubekommen. Aber ganz ehrlich: Wenn schon frische Pasta, dann muss es nach meinem Geschmack auch nicht unbedingt gesund sein. Mit Hartweizengriess, d.h. klassisch, gelingen die Pasta nämlich sehr gut.

Bild Philips Pastamaker Pink Pasta

Mit CHF 220.- bis 350.- (abhängig vom Modell und Händler) ist der Philips Pastamaker sicherlich kein günstiges Gerät, aber dafür ermöglicht er auch völlig neue Dimensionen, wenn wieder einmal ein „Pasta-Plausch“ ansteht.

In meinem bisherigen Selbsttest (siehe Fotos oben) haben ich mit Dinkel-Fettuccine, Randen-Penne und klassischen Hartweizengriess-Spaghetti experimentiert. Die Spaghetti wie auch die Randen-Penne gelangen dabei sehr gut und schmeckten köstlich. Zu meiner grossen Überraschung war das Randenaroma bei der „Pink Pasta“ nur ganz leicht spürbar, über was ich persönlich nicht ganz unglücklich war ;)

Udon-Nudlen, Karotten-Penne oder Kräuter Fettuccine? Weitere Experimente mit dem Pastamaker folgen bestimmt!