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Schnelle Kräuter Quesadillas

Mai 20, 2017

Keine Lust zu Kochen? Dann schaffen diese Kräuter Quesadillas Abhilfe :) Zusammen mit einem leckeren Blatt- oder Gurkensalat zaubert man so in nur wenigen Minuten ein Dinner. Ohne Salatbeilage können die Kräuter Quesadillas auch als Apéro-Häppchen serviert werden.

„Kochen“ muss man bei diesem Rezept auch nicht wirklich können. Küchenneulinge werden also ebenfalls begeistert sein :)

 

ZUTATEN

2 Personen

  • 4 Weizentortillas
  • 1 Packung geriebener Käse (z.B. Käsemischung von der Migros)
  • 1 Bund frischer Kräuter: Basilikum, Dill, Petersilie (Salatkräuter Mix von der Migros hat alles in einer Packung und reicht für 2 Personen)
  • 1 Sauerrahm
  • Salatbeilage

ZUBEREITUNG

  1. Die frischen Kräuter waschen und in grobe Stück schneiden. Wichtig: Verwendet ausreichend und ausschliesslich frische Kräuter (siehe Bild)
  2. Eine Kleine Bratpfanne mit einem Weizentortilla belegen. Achtung: Ihr braucht kein Fett für die Pfanne. Legt den Weizentortilla einfach auf den Pfannenboden und belegt diesen mit einer Schicht geriebenen Käse (ca. 1cm dick) und den frischen Kräutern. Achtet dabei darauf, dass der Käse nicht ganz bis zum Tortillarand reicht, sonst läuft der Käse beim erwärmen raus.
  3. Den mit Käse und Kräutern belegten Tortilla wird nun mit einem weiteren Tortilla zugedeckt. Deckel auf die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten erwärmen.
  4. Sobald der Boden leicht gebräunt ist, wird die Kräuter Quesadilla mit Hilfe des Pfannendeckels gewendet. Hierfür die Tortilla langsam auf den Deckel gleiten lassen, die Pfanne umgekehrt über die Quesadilla stülpen und das Ganze wenden.
  5. Die andere Seite ebenfalls 2-3 Minuten auf mittlerer Hitze erwärmen, bis der Boden leicht gebräunt ist.
  6. Die Kräuter Quesadilla auf ein Brett oder Teller geben und in 6-8 Stücke schneiden.
  7. Unbedingt darauf achten, dass die Quesadilla sofort serviert und verzehrt werden kann. Wenn ihr also noch eine Salatbeilage dazu reichen möchtet, muss der Salat vor der Quesadilla-Zubereitung ready sein ;)

Tipp: Die Kräuter Quesadilla schmecken hervorragen, wenn man sie vor dem Verzehr noch in ein bisschen Sauerrahm dippt. Alternativ oder zusätzlich könnte man auch eine frische Guacamole reichen.

 

Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, Kleinigkeiten, Vegi

Spargelwähe mit Spinat und Ricotta

März 29, 2017

Die Spargelzeit rückt näher und ja, ich gebe es zu, ich habe natürlich schon vor Saisonbeginn zugreifen müssen. Mit den ersten lauen Temperaturen und Frühlingsgefühlen konnte ich einfach nicht widerstehen! Diese Spargelwähe mit Spinat und Ricotta bringt ein Hauch Frühling auf den Teller und ist  Dank dem Dinkelteig auch mehr oder weniger „gesund“ :)

Die Wähe kann entweder vegetarisch, d.h. mit Räucherpaprika oder für die Fleischliebhaber mit Speck zubereitet werden.

 

ZUTATEN

  • 1 Dinkel Kuchenteig  (Fertigteig)
  • 1/2 Ricotta
  • 1 Ei
  • 1 dl Halbrahm
  • 4 EL geriebener Parmesan
  • 1/2 Bund grüne Spargel
  • 75-100g Blattspinat (frisch)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Räucherpaprika (oder 6 Tranchen Bratspeck)

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorwärmen.
  2. Spargeln waschen und in schräg geschnittene, feine Scheiben schneiden. Falls ihr nicht wisst, wie das aussehen soll, schaut hier vorbei (2. Foto anschauen).
  3. Die Spargestücke in Olivenöl kräftig anbraten (ca. 5 Minuten) und dann den frischen Spinat in die Bratpfanne dazu geben. Alles zusammen weitere 2-3 Minuten weiter braten bzw. den Spinat „in sich zusammenfallen“ lassen. Hinweis: Falls Ihr die Wähe mit Speck zubereiten möchtet, würde noch vor dem Spinat die kleingeschnittenen Speckstreifen zum Spargel kommen und kurz angebraten werden. Danach käme dann der Spinat hinzu.
  4. Zum Schluss wird die Knoblauchzehe noch dazu gepresst, kurz mit angedünstet und alles mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Achtet darauf, dass der Knoblauch nicht dunkel wird, sonst schmeckts bitter.
  5. Als nächster Schritt wird der Wähenguss zubereitet. Das Gemüse kann währenddessen zur Seite gestellt werden und auskühlen. Für den Guss wird das Ei zusammen mit dem Ricotta, dem Parmesankäse, dem Rahm sowie Salz/Pfeffer vermengt. Hinweis: Falls ihr die Wähe ohne Speck zubereitet, kommt in den Wähenguss zusätzlich 1/2 TL Räucherpaprika. Kann man natürlich auch weglassen, aber schmeckt halt einfach „geiler“ mit ein wenig Räucheraroma ;)
  6. Nun werden alle Komponenten zusammengeführt: Der Teig kommt in eine Wähenform und wird mit der Gabel ein paar Mal eingestochen. Auf den Wähenboden kommt zuerst das Gemüse und darauf wird dann der Wähenguss verteilt.
  7. Für ca. 25 Minuten im unteren Ofendrittel backen.

Tipp: Für die Deko könnt ihr die Spargelspitzen nach dem Anbraten „herausfischen“ und zur Seite legen. Sobald die Wähe fertig gebacken ist, werden die Spargespitzen sowie einige frische Spinatblätter darauf verteilt.

Extra-Tipp: Für einen zusätzlichen Crunch empfehle ich euch, einige Pinienkerne kurz anzurösten und über die fertige Spargelwähe zu streuen. Eine weitere Option wäre zudem, anstelle des Parmesankäses im Wähenguss, einige Fetastücke vor dem Backen über der Wähe zu streuen.

 

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Green Curry – Erbsensuppe mit Smokey Sesam-Würfel

Februar 28, 2017

Erbsensuppe mit Green Curry, Kokosnussmilch und Limette: Bei dieser Kombi grüsst dich Thailand in deiner hauseigenen Küche :) Die Suppe ist einfach in der Zubereitung und schmeckt wirklich fantastisch!

Die Smokey Sesam-Würfel sind dagegen eine kleine Herausforderung. Damit die so hübsch aussehen, werden geräucherte Tofuwürfel zuerst in Sojasauce, dann in Mehl, dann in Ei und zum Schluss in Sesam gewälzt, bevor sie langsam in der Bratpfanne angebraten werden. Für „schnell mal nach dem Feierabend“ definitiv zu viel Aufwand. Aber für eine hübsche Vorspeise, wenn man am Wochenende Gäste zu Besuch hat, jede Minute wert! ;) Wenns schnell gehen muss, empfehle ich euch, die Smokey Tofu Würfel einfach in Sojasauce zu marinieren, anzubraten und zum Schluss einen Esslöffel Sesamöl darüber zu geben. Zusammen mit der Erbsensuppe, habt ihr eine schnelle und ausgewogene Mahlzeit gekocht.

Killerkriterium bei diesem Rezept ist der Smokey Tofu. Es MUSS nämlich derjenige von Coop, Marke „Karma“ sein! :) Dieser Räuchertofu ist mit Abstand der Beste, den ich je gegessen habe. Und das sage ich als „Migros-Kind“ ;) Und kommt mir bitte nicht auf die Idee, den Smokey Tofu durch einen normalen Tofu zu ersetzen und dann beim Essen denken „naja, so gut schmeckt dieses Rezept nun auch wieder nicht“. Mit normalem Tofu ist das nicht das selbe.

So, genug gepredigt – ab in die Küche! :)

 

ZUTATEN

4 Personen

Suppe

  • 500g TK Erbsen
  • 200ml Kokosmilch
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150-200g Kartoffeln
  • 1-2 EL Green Curry Paste
  • 6dl Wasser
  • 1 Boullionwürfel
  • 1/2 Limette
  • 1 handvoll Thaibasilikum
  • Salz/Pfeffer/Öl

Sesam-Würfel

  • 1 Smokey Tofu
  • weisser Sesam
  • schwarzer Sesam
  • 1 Ei
  • Mehl
  • Soja-Sauce

ZUBEREITUNG

  1. Zwiebel und Knoblauch klein schneiden (grob) und in Olivenöl andünsten.
  2. TK Erbsen hinzugeben und kurz mitdünsten. Hebt einige Erbsen für die Deko auf (ca. 4 EL reichen)
  3. Kartoffeln schälen, klein schneiden und ebenfalls in die Pfanne geben.
  4. Mit 5dl Wasser (spart euch 1dl für am Schluss) ablöschen, Boullionwürfel dazugeben und  alles für ca. 10 Minuten kochen.
  5. Sobald die Kartoffeln weich sind (Stichtest mit dem Messer machen), wird die Kokosmilch und das Curry dazu gegeben. Alles mit dem Handmixer fein pürieren und mit Salz und dem Saft einer 1/2 Limette abschmecken.
  6. Die Erbsensuppe kann zur Seite gestellt werden und auskühlen. Nun widmen wir uns den Smokey Sesam Würfel: Hierfür den Tofu in ca. 2 x 2 cm grosse Würfel schneiden. In 4 Schälchen werden die Zutaten aufgeteilt: 1 verquirltes Eis, 1 Sesam (gemischt), 1 Mehl, 1 Soja. Mengenangaben für Sesam, Mehl und Sojasauce zu machen ist ziemlich schwierig. Einfach so viel, dass ihr die Würfel gut darin wenden könnt. Wenns nicht reichen sollte, kann man auch immer wieder etwas nachfüllen.
  7. Die Würfel werden nun einer nach dem anderen zuerst in der Sojasauce, dann im Mehl, anschliessend im verquirlten Ei und zum Schluss im Sesam gewendet. Sobald alle Würfel einen Sesam-Mantel haben, werden diese in Olivenöl bei mittlerer Hitze langsam angebraten. Wichtig: Ganz langsam anbraten, sonst wird das Öl zu heiss und die Würfel schwarz :(
  8. Anrichten: Die Suppe in Schalen verteilen und mit den TK Erbsen und frischem Thai-Basilikum dekorieren. Die Sesam-Würfel könnt ihr wie ich, auf einen Holzspiess stecken und dekorativ auf die Schale legen. Wenn ihr das „Tamtam“ mit dem Sesam weglässt, dann können die Würfel auch einfach als eine Art Topping auf die Suppe gegeben werden.

Tipp: Falls jemand keinen Tofu mag, kann man auch Poulet-Sücke oder Shrimps als Alternative verwenden. Den Smokey-Touch kriegt ihr hin, in dem Ihr auf die gebratenen Poulet-Stücke oder Shrimps einen Hauch Räucherpaprika gebt.

 

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Fruchtiger Gorgonzola Risotto mit Pilz-Topping

Februar 22, 2017

Die ersten lauen Temperaturen inspirierten mich zu diesem herzhaften, fruchtigen und farbenfrohen Gorgonzola Risotto. Die Kombination des Gorgonzolas zusammen mit den würzigen Pilzen und der Säure der Vanille-Pflaumen, hört sich im ersten Moment vielleicht etwas speziell an, ist aber mega lecker!  Ein Vegi-Gericht, welches definitiv nicht „0815“ ist und durchaus auch für Fleischesser als Hauptgang aufgestischt werden kann. Wer gar nicht aufs Fleisch verzichten möchte, dem empfehle ich, ein Lammrack dazu zu servieren. Und wer keinen Gorgonzola mag, der könnte als Alternative auf Scarmorza Affumicata zurückgreifen: Ein geräucherter Mozzarella, welcher ebenfalls eine interessante Note in das Gericht zaubert ;)

 

ZUTATEN

4 Portionen

  • 2 Gläser Risotto (2dl Gläser)
  • 1 Glas Weisswein
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 200g Gorgonzola
  • 300g gemischte Pilze (oder einfach die Pilzsorte, die ihr mögt)
  • 1 handvoll Petersilie
  • 2-3 Pflaumen
  • Vanillenschotenpulver
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer
  • ca. 1.5l Boullion

ZUBEREITUNG

  1. Die Pilze werden grob in kleine Stücke geschnitten und in der Pfanne angeröstet. Sobald diese ein bisschen Farbe angenommen haben, wird der Knoblauch dazu gepresst und die kleingeschnittene Petersilie untergerührt. Noch 1-2 Minuten weiter anbraten und dann zur Seite stellen.
  2. Als zweiter Schritt werden die Pflaumen halbiert, entkernt und dann in feine Scheiben geschnitten. Diese kommen zusammen mit etwas Olivenöl in eine Bratpfanne und werden kurz erhitzt. Sobald es brutzelt, gebt ihr ein bisschen Salz, Pfeffer und Vanilleschotepulver dazu. Besser dosieren könnt ihr die Vanille übrigens mit einer Vanille Mühle. (Kein must aber ein nice to have) Die Pflaumen werden nun ebenfalls zur Seite gestellt.
  3. Für den Risotto bringt ihr ca. 1.5l Wasser zusammen mit den Boullionwürfel zum Kochen. Wichtig dabei ist, dass die Boullion während der ganzen Zeit der Risottozubereitung leicht köchelt. Kühlt die Bouillon aus, verliert der Risotto seinen Glanz.
  4. In einer grossen Bratpfanne die klein geschnittene Zwiebeln im Olivenöl andünsten (3 Minuten), dann den Reis dazu geben und nochmals 1 Minute weiterdünsten lassen. Mit dem Weisswein ablöschen und gleich hinterher die ersten 1-2 Suppenkellen der Bouillon zufügen.
  5. Die Boullion im Reis einkochen lassen und immer dann, wenn die Flüssigkeit fast verschwunden ist, wird eine weitere Kelle Boullion nachgegossen. Dies macht ihr solange, bis der Reis noch stark al dente ist, d.h. noch ein bisschen zu fest bissfest ist.
  6. Als nächster Schritt wird der Gorgonzola von der Rinde befreit und in groben Stücken zum Risotto gegeben und untergerührt. Sobald dieser geschmolzen ist, probiert ihr das Risotto und schmeckt dieses mit Salz und Pfeffer ab.
  7. Während dessen erhitzt ihr die Pilze und die Pflaumen nochmals, damit alles sevrierbereit ist (als Alternative könnt ihr die Pilze und Pflaumenscheiben auch während dessen der Risotto kocht, bei 50 Grad im Backofen warm halten).
  8. Alle Komponenten werden nun hübsch auf den Tellern angerichtet. Fertig.

Tipp: Falls ihr keine Pflaumen habt, könnt ihr diese auch mit Birnen ersetzen.

 

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Poké Bowls

Februar 19, 2017

Poké Bowls haben nichts mit Pikachu und Co. zu tun, sind aber in der Foodie-Szene gerade äusserst hipp und angesagt. Ursprünglich stammen die Poké Bowls aus…Nein nicht Japan, sonder Hawaii. Wär hätte das gedacht? :) Roher Fisch und Reis sind Hauptbestandteile dieser leckeren Mahlzeit. Das Dressing setzt sich meistens aus Sojasauce und Sesamöl zusammen. Die restlichen Zutaten fürs Dressing wie auch für die Bowls, kann man beliebig variieren.

Das tolle an den Poké Bowls ist, dass Sushi-Fans, wie ich einer bin, mit dieser Zubereitungsart etwas Sushi-ähnlich-schmeckendes zuhause nachkochen können, ohne dabei ein Meister der Japanischen Küche sein zu müssen. Zeitaufwändig sind die Poké Bowls übrigens auch nicht – das zeitintensivste daran ist der Sushi-Reis. Aber der könnte man ja theoretisch auch am Vortag zubereiten ;)

Auch allen Vegetarier sei geholfen: Man kann eine Poké Bowl problemlos ohne Fisch, dafür z.B. mit leckerem Räuchertofu zubereiten. Anstatt Tuna oder Lachs machen zudem einige Slices Roastbeef jeden Fleischtiger glücklich :)

Ihr seht – Poké Bowls sind kleine Alleskönner! Neben Fisch, Tofu oder Fleisch gesellen sich zusätzliche Toppings wie Avocado, Gurke, Mango, Mais, Karotten, Edamame, Algensalat und ein rohes Eigelb zum Reis. Eigentlich könnt ihr auch einfach diese Gemüse und Früchte verwenden, die ihr gerade zuhause rumliegen habt und gegessen werden müssen. Oftmals ergeben solche „Verwertungsaktionen“ die spannendsten Kreationen. Dressing drauf und fertig.

Also – auf was wartet ihr noch? Ab in die Küche und Poké Bowls zubereiten! ;)

 

ZUTATEN

4 Portionen

  • Lachs (Sashimi-Qualität) 200g
  • Sushi-Reis
  • Reisessig, Zucker (oder Sushi-Seasoning)
  • Avocado
  • Gurke
  • Nori (getrocknete Algen)
  • Sesam

Variante 1: Mit Eigelb und Röstzwiebeln (die fertigen aus dem Glas)

Variante 2: Mit Mango

Dressing

  • 8 EL Sojasauce
  • 2 EL Sesamöl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL Wasser

 

ZUBEREITUNG

Den Sushi-Reis am besten im Reiskocher zubereiten. Wer noch keinen hat, empfehle ich an dieser Stelle, sich schnellstmöglich einen zu kaufen :) Neben Sushi-Reis, kann man auch Basmati, Trockenreis, Quinoa oder sogar Milchreis darin kochen. Und das tolle daran ist: Der Reis wird einfach immer perfekt! :)

Sushi Reis im Reiskocher:

  1. 4 Teetassen Reis (ca. 800g) gründlich mit kaltem Wasser spülen und dann in den Reiskocher geben.
  2. Die 1.5-fache Menge an Wasser (also 6 Tassen) und zwei Prisen Salz hinzugeben. Reiskocher starten.
  3. Währenddessen der Reis kocht, werden 6 EL Reisessig, 2 EL Zucker und 2 TL Salz miteinander verrührt. Diese Mischung kommt später in den Sushi Reis. Als Alternative gibts im Asia-Shop ein so genanntes Sushi Seasoning, d.h. eine Fertigmischung aus Reisessig, Zucker und Salz. Nehmt davon 6-7 EL an Stelle der oben beschriebenen Mischung.
  4. Sobald der Reis fertig gekocht ist, kommt er zum auskühlen in eine Schüssel und wird mit der Reisessig-Mischung oder dem Sushi Seasoning vermengt.
  5. Ich empfehle euch, den Reis am besten am Vortag zu kochen, denn das Auskühlen nimmt ein wenig Zeit in Anspruch.

Sushi Reis OHNE Reiskocher:

Wenn Ihr (noch) keine Reiskocher haben solltet, dann findet ihr hier eine einfache Zubereitungsart von Sushi Reis mit einem gewöhnlichen Kochtopf.

Dressing:

Alle Zutaten vermengen. Fertig :)

Toppings:

Alle Zutaten in feine Scheiben oder kleine Würfel schneiden. Wichtig ist, dass wenn Ihr rohen Lachs oder Tuna verwendet, dass dieser in Sashimi-Qualität gekauft (bekommt man heutzutage in allen grösseren Migros und Coop Filialen) und ganz frisch zubereitet wird. Wenn ihr Räuchertofu als vegetarische bzw. vegane Alternative einsetzt, würde ich den Tofu nach dem klein schneiden noch kurz in Olivenöl knusprig anbraten und mit ein wenig Salz/Pfeffer würzen.

Servieren:

Den Reis auf 4 Bowl aufteilen. Danach werden die Toppings dekorativ darauf verteilt.  Gebt 2 EL des Dressings über die Poké Bowl, den Rest des Dressings wird in die Tischmitte gestellt, so dass sich jeder so viel davon nehmen kann, wie er/sie mag.

 

 

 

 

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Vegetarischer Flammkuchen

Februar 14, 2017

Vegetarischer Flammkuchen – kann das gut sein? Ein Flammkuchen ohne Speck bereitet in etwa so viel Spass, wie Apfelstrudel ohne Vanillesauce. Geht nicht. Dachte ich zumindest bis vergangenes Wochenende.

Weshalb aber überhaupt ein vegetarischer Flammkuchen kreieren? Die klassischen Varianten mit Speck oder Rauchlachs schmeckt ja göttlich…

Nun, seit Januar 2017 versuche ich mich vermehrt vegetarisch zu ernähren. Das heisst, ich esse nach wie vor Fleisch und Fisch, aber halt nur noch selten. Ziel ist es, mich möglichst bald mit „guten Herkunftsquellen“ auseinanderzusetzen, d.h. Bauernhöfe etc. zu besuchen, wo Tiere noch ein „Leben“ haben und als Lebewesen respektiert werden. Aber dazu berichte mehr, sobald ich hier weitergekommen bin.

Der Verzicht auf Fleisch ist mir bis dato eigentlich leichter gefallen, als ursprünglich erwartet. Wobei, diejenigen unter euch, die mich schon ein bisschen länger kennen, wissen, dass ich einst ein richtiger „Fleischtiger“ war :) Um so mehr hat es mich überrascht, dass mir das Fleisch/Geflügel eigentlich gar nicht so sehr fehlt… Ausser ein einziges Produkt: Mein über alles geliebter SPECK! Speck war bei mir standardmässig im Kühlschrank, stets griffbereit für die unterschiedlichsten Gerichte. Die Soja-Alternativen, welche in den Supermärkten als Speck-Ersatz angeboten werden, konnten jedoch mein Kulinarikherz nicht für sich gewinnen. Nun, wie soll ich bitte einen Flammkuchen ohne Speck zubereiten? Da fehlt ja sozusagen die Seele.

Seit vergangenem Wochenende habe ich des Rätsels Lösung gefunden. Die Speck-Seele kann dank einem tollen Gewürz Namens „Smoked Paprika“ in den vegetarischen Flammkuchen katapultiert werden. Smoked Paprika von La Dalia habe ich einst in Cape Town gekauft und seither sporadisch in meinen Gerichten eingesetzt. Ein wahres Wundermittel sage ich euch! :) Und ihr könnt es übrigens auch in Zürich in der Milchbar kaufen.

To make a long story short: Mischt das geräucherte Paprika in die Crème Fraiche und ihr werdet euren vegetarischen Flammkuchen lieben!

 

 

ZUTATEN

2-4 Personen (je nach Hunger)

  • 2 Flammkuchen Fertigteig
  • 1 Becher Crème Fraiche
  • 2 Karotten
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 6 Champignons
  • 1 Avocado
  • Räucherpaprika
  • Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Das Gemüse waschen und wie folgt vorbereiten: Die Karotten schälen und dann mit einem Julienne-Sparschäler in feine Streifen schneiden. Die Champignons werden in feine Scheiben geschnitten und die Zwiebeln zuerst geschält, dann halbiert und zu guter Letzt in feine Ringe geschnitten.
  3. Die Crème Fraiche wird mit einer guten Prise Salz und ca. 1/2 TL Räucherpaprika vermischt.
  4. In der Zwischenzeit sollte der Ofen vorgeheizt sein, d.h. wir können mit dem Belegen des Flammkuchens beginnen: Hierfür wird zuerst ein Teig zusammen mit dem Backpapier auf einem Belch ausgebreitet und mit der Hälfte der marinierten Crème Fraiche bestrichen. Nach dem Bestreichen empfehle ich euch, den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke zu schneiden (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger).
  5. Die Stücke werden nun mit der Hälfte des Gemüses belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut und dann für ca. 8 Minuten in den Ofen geschoben.
  6. Währenddessen der Flammkuchen im Ofen ist, wird die Avocado geschält und eine Hälfte davon in feine Scheiben geschnitten.
  7. Sobald der vegetarischer Flammkuchen fertig ist, d.h. eine leicht bräunliche Farbe an den Rändern angenommen hat, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und belegt ihn mit den Avocadoscheiben.
  8. Wer es noch ein bisschen rauchiger mag, kann vor dem Servieren noch eine Prise Räucherpaprika über den Flammkuchen verteilen.

Ich empfehle euch, den zweiten Teig mit den restlichen Zutaten erst dann zu belegen und backen, wenn ihr den ersten gegessen habt. Wenn ihr beide Teige gleichzeitig vorbereitet, aber nur einen in den Ofen schieben könnt, dann weicht der andere Teig auf und wird matschig. Von dem her gesehen, besser einer nach dem anderen zubereiten und backen ;)

Tipp: Anstelle von Karotten und Pilzen könnt ihr selbstverständlich auch anderes Gemüse verwenden. Wichtig ist, dass das verwendete Gemüse innerhalb der kurzen Backzeit gar werden kann. Zucchini, Auberginen oder Peperoni sind in feine Stücke geschnitten, ziemlich schnell gar. Benutzt man härteres Gemüse, wie z.B. Kartotten oder Kürbis, muss das Gemüse dementsprechend fein geschnitten werden. Mehr dazu erfährt ihr in meinem Blogbeitrag „Schnelle Gemüsezubereitung„.

 

Suppe, Uncategorized, Vegi

Tomatensuppe mit Bufala-Mozzarella

Januar 30, 2017

Die Tomatensuppe mit Bufala Mozzarella ist sozusagen die warme Variante des klassischen Caprese-Salates. Die Suppe ist schnell zubereitet und mit der kalten Mozzarella-Einlage „mal etwas anderes“. Ideal als Vorspeise geeignet, bietet dieses Rezept Abhilfe für all diejenigen, welche Tomaten-Mozzarella-Salat lieben, aber hierfür sich tendenziell noch etwas auf den Sommer gedulden müssen ;)

 

ZUTATEN

4 Personen

  • 1 Kg Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenpüree
  • 0.5dl Rahm
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 2 Bufala Mozzarella à 125g
  • 2dl Wasser
  • 1 Boullionwürfel
  • 3-4 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer, Olivenlö

 

ZUBEREITUNG

  1. Damit die Tomaten enthäutet werden können, wird als aller erstes ein Topf mit Wasser zum Kochen gebracht.
  2. Die Tomaten vom Tomatenstrunk befreien, in dem mit einem Küchenmesser den Strunk rundherum herausgeschnitten wird. Achtung: Die Tomaten dabei nicht zerteilen.
  3. Als nächster Schritt werden die Tomatenschalen im Kreuz eingeritzt, am besten an jener Stelle, wo zuvor der Strunk herausgenommen wurde.
  4. Sobald alle Tomaten eingeritzt sind, kommen sie für ca. 30-60 Sekunden ins kochende Wasser und werden danach abgeschüttet und mit kaltem Wasser kurz abgeschreckt. Die Tomatenschale lässt sich nun ganz einfach von den Tomaten abziehen. Der ganze Prozess des Tomatenenthäutens benötig alles in allem ca. 10 Minuten Zeit.
  5. Als nächster Schritt wird die Zwiebel kleingeschnitten und zusammen mit der gepressten Knoblauchzehe kurz in Olivenöl angedünstet.
  6. Die enthäuteten Tomaten in grobe Stücke schneiden und ebenfalls in den Topf zu den Zwiebeln/Knoblauch geben. Das Ganze mit ca. 2dl Wasser ablöschen und für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Tipp: Beginnt zuerst mit der 1/2 der Wassermenge und verdünnt die Suppe später nochmals beim Pürieren.
  7. Den Basilikum klein schneiden und zusammen mit 0.5dl Rahm, 2 EL Tomatenpüree und 3 TL Zucker zu den Tomaten geben.
  8. Mit dem Stabmixer alles fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und (falls nötig) mit Zucker abschmecken.
  9. Die Suppe wird nun auf vier Suppenteller verteilt und pro Teller einen 1/2 Bufala Mozzarella hinzugegeben. Ich habe den Mozzarella hierfür in jeweils 2-3 grosse Stücke zerrissen und mit einigen Basilikumblättern und einigen Tropfen Olivenöl garniert.

Tipp: Wenns schnell gehen muss, können Anstelle von frischen Tomaten auch Pelati, d.h. Tomaten in der Dose verwendet werden.

Servier-Tipp: Falls ihr noch ein bisschen Basilikum-Pesto übrig habt, kann davon 1-2 TL über den Mozzarella gegeben werden. Meeeega lecker!!

 

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Grüne Vollkornpasta mit Feta-Topping

Januar 12, 2017

Wer nach den Festtagen wieder ein bisschen auf die Linie schauen möchte, ist mit diesem Rezept bestens bedient.

In der grünen Vollkornpasta mit Feta-Topping verbergen sich nämlich doppelt so viel Gemüseanteile, wie Vollkornpasta. Das bedeutet, dass wir eine reduzierte Kohlenhydratmenge verzehren, ohne es dabei wirklich wahrzunehmen :)

Wer jetzt denkt „iiiiiigit – Vollkornpasta“, dem kann ich wirklich mit bestem Gewissen raten: Probiert es einfach mal aus. Die Vollkornpasta von Barilla oder Agnesi schmeckt nämlich wirklich vorzüglich!

Die Pesto Genovese, welche ich hierbei verwendet habe, ist übrigens vom Kühlregal, d.h. nicht frisch zubereitet. Selbstverständlich würde das Gericht nochmals besser schmecken, wenn ihr euch die Mühe macht, die Pesto selber herzustellen. Wenns jedoch mal schnell gehen muss, dann sind die Frisch-Pestos aus dem Kühlregal (z.B. von Anna’s Best oder Betty Bossi) wirklich eine gute Alternative. Von den Pesto-Sorten, welche Ihr im Glas kaufen könnt, würde ich hingegen eher abraten.

Das Rezept zu der Grünen Vollkornpasta mit Fetta-Topping findet Ihr übrigens wieder einmal zur Abwechslung auf Lunchgate Insider.

Viel Spass beim Nachkochen!

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Winterliche Gemüsepfanne

Dezember 15, 2016

 

Eine Gemüsepfanne eignet sich ideal, wenn man „herumliegendes“ Gemüse, schnellstmöglich verwerten möchte. Das tolle daran ist zudem, dass man die Gemüsepfanne in unzähligen Möglichkeiten servieren kann. Auch wenn noch was übrig bleiben sollte, können sogar die Reste problemlos einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ihr könnt diese dann entweder kalt in einem Salat oder als eine Bowl verzehren oder Ihr wärmt das übrig gebliebene Gemüse erneut auf und kombiniert es z.B. mit leckerem Vollkornreis oder Quinoa etc.

Wichtig: Bei den Gemüsesorten seid Ihr natürlich frei, was euch schmeckt oder was ihr noch zuhause habt. Wichtig ist, dass wenn Ihr eine WINTERLICHE Gemüsepfanne machen möchtet, auch eher auf die Wintergemüse zurückgreift: Kürbis, Kale, Wurzelgemüse, Kohl, Pilze etc. Must-Have-Komponenten sind meiner Meinung nach etwas Süsses, wie z.B. Kürbis oder Süsskartoffeln und sicherlich die herbe-nussige Note, welche euch der Kale gibt. Ansonsten seid Ihr wirklich frei…aber empfehlen, würde ich natürlich meine Kombi ;)

 

ZUTATEN

4 Portionen

  • 1 grosse Süsskartoffel (oder 2 kleine)
  • 2-3 Blätter Kale (Federkohl)
  • 1 Zucchini
  • 4-5 Champignons
  • 1 Fenchel
  • 3 blaue Kartoffeln
  • 1 rote Zwiebel
  • Optional: Wenig Knoblauch (max. 1 Zehe)
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chilli-Flocken, Zucker

 

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  2. Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden.
  3. Das Gemüse, welches geschält werden muss (Kartoffeln, Süsskartoffeln) schälen, den Rest einfach nur waschen. Alle Gemüsesorten in Würfel schneiden  (ca. 1-1.5 cm). Den Kale von den dicken Stängeln befreien und in ca. 1cm breite Streifen schneiden.
  4. Nun kommt das gesamte Gemüse mit den Zwiebeln in eine grosse Bratpfanne und wird mit Olivenöl kräftig angebraten (ca. 5-10 Minuten). Mit Salz, Pfeffer, getrockneten Chilli-Flocken und ca. 2 TL Zucker abschmecken. Sobald Ihr ein schönes Röstaroma riechen könnt und das Gemüse Spuren vom Anbraten erhalten hat, kommt die Pfanne bei 180 Grad für 20 Minuten in den Ofen.

Das Gemüse könnt Ihr als Beilage verwenden, zusammen mit Quinoa in einer schönen Bowl servieren oder falls was übrig bleibt, kann der Gemüsemix auch kalt, z.B. auf einen Salat gegeben werden.

Ohhhh…was aber auch total lecker wäre (fällt mir gerade ein): Ein Pasta-Gemüsemix mit Ziegenfrischkäse! Hierfür einfach Pasta kochen, z.B. Penne oder Farfalle und diese mit dem Gemüse mischen. Zum servieren noch ein bisschen Ziegenfrischkäse drauf geben, evt. auch noch einige wenige Blättchen Thymian – und fertig ist die Pasta.

 

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Herbstliches Ofengemüse mit Dip

November 20, 2016

Ofengemüse ist eine sehr gesunde und auch dankbare Mahlzeit. Denn mit Kochen hat das eigentlich nicht wirklich viel zu tun. Die einzigen beiden Arbeitsschritte sind Gemüse klein schneiden und mit Olivenöl/Salz/Pfeffer/Kräuter marinieren. Den Rest erledigt der Ofen für uns :)

Beim herbstlichen Ofengemüse empfehle ich euch, dass ihr bei der Auswahl der Gemüsesorten auf deren Farben achtet. Je bunter das Herbstgemüse gewählt wird, desto hübscher sieht das Endergebnis aus. Ich habe zum Beispiel neben den gewöhnlichen Kartoffeln auch noch einige blaue Kartoffeln gekauft. Oder anstelle der orangen Karotten, gabs in meinem Menü auch noch die gelben und violetten Karottensorten. Wichtig: Ihr könnt selbstverständlich solche spezielle, extrabunte Gemüsesorten einkaufen, müsst dies aber nicht. Schmecken tuts genau gleich, ob farbig oder nicht ;)

Bei den Dips seid ihr ebenso flexibel: Als Basis verwende ich am liebsten Sauerrahm. Dieser ist eigentlich schon sehr lecker, wenn man ihn nur mit ein bisschen Salz/Pfeffer abschmeckt. Als zusätzliches Aroma kann z.B. Zitronenabrieb (oder Zitronenöl) hinzugegeben werden. Aber auch eine Variante mit frisch gehackten Kräutern und/oder Knoblauch ist sehr lecker. Solltet ihr aber z.B. noch was Pesto übrig haben (egal, was für eines), könnt ihr das mit dem Sauerrahm mischen und ihr werdet einen perfekten Dip erhalten.

Ich mach das meistens so…einen Blick in den Kühlschrank verrät mir, was es heute geben wird :) Meine beiden Dips sind zumindest so entstanden: Basilikum-Pesto mit Sauerrahm und der hübsche lila Dip besteht aus übrig gebliebenem Rotkraut, welches ich mit Sauerrahm püriert habe. Ihr seht – man ist eigentlich völlig frei, wie man dieses Menü gestalten möchte…

 

ZUTATEN

Für ein Blech (und evt. noch eine extra Ofenform)

  • 2 Blaue Kartoffeln
  • 2 normale, festkochende Kartoffeln (nicht zu gross)
  • 1 kleines Stück Kürbis (z.B. Hokaido)
  • 5 Karotten
  • 1 Zucchini
  • 6 braune Champignon
  • 1 Rande (rote Beete)
  • 1 Fenchel
  • 8 Cherry Tomaten
  • 2 grosse Blätter Kale (Federkohl)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 5 Zweige Thymian
  • Olivenöl/Salz/Pfeffer

Dip

  • Sauerrahm mit frischen Kräutern und gepresster Knoblauch
  • Sauerrahm mit Zitronenöl oder Zitronenschale
  • Sauerrahm mit Pesto
  • Sauerrahm mit Rotkraut (püriert mit Stabmixer)
  • Hummus
  • Sauerrahm mit Oliventapanade
  • etc.

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen.
  2. Gemüse waschen und klein schneiden (grob).
  3. Gemüse (alles ausser Zucchini, Kale und Pilze) in einer grossen Schüssel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren und auf ein Blech mit Backpapier geben. Bitte darauf achten, dass das Gemüse schön verteilt wird und nicht einen riesigen Haufen bildet. Es macht nichts, wenn es ein bisschen übereinander liegt, aber sollte es zu viel sein, gebt den Rest besser in eine Schale, welche ihr ebenfalls in den Ofen schiebt (Achtung: Das geht nur mit Umluft. Wenn ihr nur Unter- und Oberhitze haben solltet, dann nur etwas auf einmal in den Ofen schieben).
  4. Während der erste Teil im Ofen ist, könnt Ihr nun auch noch die Zucchini, den Kale und die Champignon mit Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren. Nach 20 Minuten Backzeit werden dann die Zucchini, Kale und Champignon UND den Thymian zum restlichen Gemüse gegeben.
  5. Nach weiteren 20 Minuten (Total ca. 40 Minuten) sollte das herbstliche Ofengemüse ready sein. Abhängig ist das v.a. von der Grösse der Kartoffeln.

Ob ihr das Ofengemüse als Hauptgang oder Beilage verwendet, ist euch überlassen. Für ein easy Dinner nach dem Feierabend, reicht mir das vollkommen aus. Falls Ihr jedoch noch dazu servieren möchtet, würde z.B. ein frischer Salat oder auch ein bisschen Fleisch (Lamm Nierstück, Pouletbrüstli etc.) passen.