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Blitzküche, Vegi

Kürbiswähe mit Ricotta

Oktober 15, 2018

Eine Kürbiswähe ist eine leckere Alternative zur klassischen Kürbissuppe und ist Dank vorgekochten Kürbiswürfeln kürzester Zeit zubereitet. Die Wähe ist schön würzig und schmeckt am besten direkt aus dem Ofen, kann aber auch kalt z.B. als Büro-Lunch mitgenommen werden.

Wichtig ist, dass ihr die einzelnen Komponenten (Ricotta-Masse / Kürbiswürfel) vor dem Backen probiert. Achtet darauf, dass diese richtig abgeschmeckt sind (d.h. genügend Salz), sonst schmeckt die Kürbiswähe fad.

 

ZUTATEN

  • 1 Dinkel-Kuchenteig
  • 400g Anna‘s Best Butter Nut Kürbiswürfel
  • 1 Becher Ricotta
  • 1 rote Zwiebel
  • 1 Ei, 8 EL geriebener Gruyère/Emmentaler Käse (oder nur Guryère für diejenigen, die es würziger mögen)
  • 2 TL Currypulver
  • 2-3 EL Kürbiskerne
  • Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Den fertigen Dinkel-Kuchenteig in einer Wähenform auslegen und den Boden mit Hilfe einer Gabel mehrmals einstechen.
  3. In einer Schüssel den Ricotta zusammen mit dem Ei, 5 EL geriebener Käse, 2 TL Currypulver und Salz vermengen.
  4. Die Hälfte der roten Zwiebel zu feinen Ringen, die andere Hälfte in feine Zwiebelstückchen schneiden. Die Ringe werden zur Seite gelegt, die Stückchen kommen mit etwas Olivenöl in eine Bratpfanne und werden dort leicht angebraten.
  5. Gebt nun die Anna‘s Best Kürbiswürfel für 1-2 Minuten zu den Zwiebeln in die Bratpfanne und schmeckt diese mit Salz, Pfeffer und etwas Knoblauchpulver ab.
  6. Auf den Wähenboden wird nun zuerst die Ricottamasse gegeben und dann darüber die noch heissen Kürbiswürfel verteilt.
  7. Die Kürbiswähe zum Schluss mit den Zwiebelringen garnieren und im unteren Ofendrittel für 15 Minuten backen.
  8. Nach 15 Minuten wird die Wähe kurz aus dem Ofen genommen und mit den Kürbiskernen sowie 3 EL geriebenem Käse bestreut. Die Wähe dann nochmals für weitere 10 Minuten fertig backen.

Tipp: Die Kürbiswähe kann alternativ auch mit anderen Gemüsesorten zubereitet werden. Zum Beispiel eignet sich Broccoli (kurz im heissen Wasser blanchiert, bevor in der Pfanne mit Zwiebeln angedünstet) oder Zucchetti.

 

Blitzküche, Vegi

Gnocchi-Auflauf mit Tomaten und Mozzarella

Oktober 9, 2018

Gnocchi, Tomaten, Mozzarella, Parmesan, Basilikum und Salbei – eine in sich göttliche Kombination :) Dieser Gnocchi-Auflauf katapultiert euch für einen kurzen Moment in die Sonne Italiens und schenkt euch in den kalten Herbst- oder Wintertage etwas Wärme in der Magengegend. Grosses Düsentrieb’s Ehrenwort! :)

Der Gnocchi-Auflauf ist schnell zubereitet (abhängig davon, ob ihr bereits eine Tomatensauce habt, welche ihr aus dem Kühlschrank oder Tiefkühler nehmen könnt) und eignet sich daher ideal, um nach dem Feierabend etwas Warmes auf die Teller zu zaubern. Falls ihr eine frische Tomatensauce für den Gnocchi-Auflauf kochen müsst, braucht ihr selbstverständlich etwas mehr Zeit. Ein leckeres Rezept für eine fruchtige Cherry-Tomatensauce findet ihr übrigens hier.

 

ZUTATEN

2 Personen

  • 400g Gnocchi (aus dem Kühlregal)
  • 200-300g hausgemachte Cherry-Tomatensauce (ca. die Hälfte)
  • 1 Mozzarella
  • 6 EL Parmesankäse gerieben
  • 3 EL Butter
  • Frische Salbeiblätter und frischer Basilikum

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen
  2. Eure Lieblingstomatensauce zubereiten (oder als Alternative: Cherry-Tomatensauce). Ihr braucht ca. 200-300g, so dass ihr den Auflauf damit grob bedecken könnt.
  3. In einer Pfanne die Butter zusammen mit dem kleingeschnittenen Salbei und Basilikum (ihr braucht ca. 1 Handvoll frische Kräuter) schmelzen und ganz leicht braun werden lassen. Die geschmolzene Butter könnt ihr dann für einen Moment zur Seite stellen.
  4. In einem Topf Wasser zum Kochen bringen, salzen und die Gnocchi darin einige Minuten gar ziehen lassen (wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig). Die Gnocchi mit Hilfe einer Schaumkelle abschöpfen und sofort in der geschmolzenen Butter mit den Kräutern schwenken.
  5. Damit die Gnocchi zum Gnocchi-Auflauf werden, kommen diese nun samt Butter und Kräutern in eine Auflaufform, wo sie mit der Tomatensauce bedeckt werden. Als nächster Schritt wird der Gnocchi-Auflauf mit dem kleingeschnittenen Mozzarella belegt, etwas mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit dem geriebenen Parmesan bestreut. Seid grosszügig mit dem Käse!
  6. Nun wird der Gnocchi-Auflauf für ca. 10 Minuten in den 200 Grad heissen Ofen geschoben. Schaltet nach 5 Minuten zusätzlich die Grillfunktion des Ofens ein, damit der Auflauf leicht braun und knusprig werden kann.

 

 

 

Blitzküche, Kleinigkeiten, Vegi

Flammkuchen mit Feigen und Ziegenkäse

September 26, 2018

Ein Flammkuchen mit Feigen, Ziegenkäse und Rucola passt perfekt in den Spätsommer bzw. Herbstzeit. Egal ob in kleinen Stücken als Apéro-Häppchen serviert oder als Hauptmahlzeit zusammen mit einem Salat oder einer Kürbissuppe – dieses vegetarische Flammkuchenrezept wird bestimmt auf Anklang stossen!

Wer mag kann den Flammkuchen zusätzlich den angegebenen Zutaten noch mit etwas Honig und/oder Rohschinken verfeinern. Oder Anstelle des Rucolas könnt ihr auch etwas Kale (=Grünkohl) auf den Flammkuchen geben. Dieser wird im Ofen richtig schön knusprig und verleiht dem Gericht ein bisschen extra-Crunch ;) Probiert aus, was euch am besten schmeckt…oder arbeitet mit den Zutaten, die ihr noch in eurem Kühlschrank findet. Ein Flammkuchen eignet sich hervorragend, um mal was Neues auszuprobieren.

 

ZUTATEN

2-4 Personen (als Hauptgang oder Apéro)

  • 2 Flammkuchen Fertigteig (Meine Empfehlung: Anna’s Best Flammkuchenteig von Migros)
  • 1 Becher Crème Fraiche mit Kräutern
  • 2 rote Zwiebeln
  • 4 Feigen
  • 1 Ziegenweichkäse z.B. Chavroux
  • Rosmarin (frischer Rosmarin oder getrocknet/gemahlen)
  • Salz, Pfeffer

 

  • Optional/Alternativen: Honig, Rohschinken, Kale

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die roten Zwiebeln je nach Belieben in Streifen oder Ringe schneiden (pro Teig = 1 Zwiebel).
  3. Die Feigen waschen und in feine Scheiben von ca. 2-3mm schneiden (pro Teig = 2 Feigen).
  4. In der Zwischenzeit sollte der Ofen vorgeheizt sein, d.h. wir können mit dem Belegen des Flammkuchens beginnen: Hierfür wird zuerst ein Teig zusammen mit dem Backpapier auf einem Blech ausgebreitet und mit einem 1/2 Becher Crème Fraiche bestrichen sowie mit dem gemahlenen Rosmarin bestreut. Falls ihr frischen Rosmarin verwendet: Schneidet einige Nadeln in ganz kleine Stücke und verteilt diese auf dem Flammkuchenteig.
  5. Schneidet nun den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger). Kleine Stücke eignen sich eher für Apéro-Häppchen, grössere Stücke als Hauptgang.
  6. Der Flammkuchen wird nun mit den  Zwiebeln, den Feigen und den Ziegenkäsescheiben belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut und wird dann für ca. 8 Minuten in den Ofen geschoben.
  7. Sobald der Flammkuchen fertig ist, d.h. eine leicht bräunliche Farbe an den Rändern angenommen hat, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und verteilt noch etwas Rucola darüber.

Ich empfehle euch, den zweiten Teig mit den restlichen Zutaten erst dann zu belegen und backen, wenn ihr den ersten gegessen habt. Wenn ihr beide Teige gleichzeitig vorbereitet, aber nur einen in den Ofen schieben könnt, dann weicht der andere Teig auf und wird matschig. Von dem her gesehen, ist es besser einer nach dem anderen zubereiten und backen ;)

 

Kleinigkeiten, Vegi

BBQ Zucchetti mit Cherrytomaten und Burrata

August 2, 2018

BBQ Zucchetti mit Cherrytomaten, frischem Burrata und Parmesan-Knoblauch Crumble sind ein absolutes Beilagen-Highlight in der Grillsaison! Die Kombination der fruchtig-süssen Cherrytomaten, mit dem leckeren Grillaroma der Zucchetti harmonieren gerade zu perfekt mit dem cremigen Burrata…mmhhh! Ich könnte gleich schon wieder eine Portion davon essen! :)

Für’s Auge macht diese Beilage ebenfalls etwas her. Hübsch angerichtet auf einer Platte, kann sich jeder daran bedienen. Egal ob es dazu Fleisch, Fisch oder weiteres Gemüse vom Grill gibt – die BBQ Zucchetti mit den Cherrytomaten und Burrata passen (fast) immer.

Und wer lieber Auberginen mag, kann dieses Rezept übrigens auch wunderbar anstelle der Zucchetti mit Auberginen machen. Funktioniert genau gleich und schmeckt ebenfalls göttlich!

 

ZUTATEN

6-8 Portionen

  • 3 grosse Zucchetti
  • 500g Cherrytomaten
  • 1-2 Burratina
  • 1 Knoblauchzehen
  • 3 Scheiben trockenes Brot
  • 4 EL geriebenen Parmesan
  • 1/3 Bund Basilikum
  • Olivenöl
  • Salz/Pfeffer/Zucker
  • Balsamico Essig

ZUBEREITUNG

  1. Für die Crumble werden die trockenen Brotscheiben mit Hilfe eines Messers zu kleinen Krümeln verarbeitet.
  2. Die Brotkrümel in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anrösten und zum Schluss noch ein Knoblauchzehen dazu pressen
  3. Die Crumble mit 3-4 EL Parmesan, gehacktem Basilikum sowie Salz und Pfeffer vermengen.
  4. Die Cherrytomaten in einer Grillschale (ohne Löcher) mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, 2-3 TL Zucker und 2 TL Balsamico Essig heiss werden lassen, bis diese leicht schrumpelig werden oder platzen.
  5. Parallel dazu werden die in 5mm dicken Scheiben geschnittenen Zucchetti auf dem Grillrost von beiden Seiten grilliert. Die Zucchetti-Scheiben vor dem Grillieren noch mit Olivenöl und Salz marinieren.
  6. Zum Anrichten kommen die grillierten Zucchetti und die Cherrytomaten auf eine Platte und werden mit dem frischen Burrata (kalt!) sowie dem Crumble garniert. Noch einen Schuss Olivenöl und etwas Salz/Pfeffer und frische Basilikumblätter darüber geben – fertig!

Tipp: Diese Beilage kann heiss, lauwarm oder kalt serviert werden.

 

Weitere leckere Beilagen-Rezepte für die Grillsaison findest du hier:

Beilagen, Vegi

Green Couscous-Salat mit Gemüse

Juni 30, 2018

Green Couscous-Salat mit Gemüse ist eine leckere und gesunde Beilage für jeden Grillabend. Der Couscous schmeckt Dank dem untergerührten Basilikumpesto wunderbar würzig und verleiht dem Salat das gewisse Extra.

Oftmals sind Coucous-Salate (je nach Zubereitungsart) eher eine fade Angelegenheit und auf dem Beilagenbuffet nicht die erste Wahl. Das wird euch dank dem Basilikumpesto bei diesem Salat nicht passieren!

Für den Green Couscous-Salat könnt ihr die Gemüsesorten verwenden, die euch am besten schmecken oder die ihr noch im Kühlschrank bzw. Tiefkühler habt. Das Gemüse muss natürlich nicht zwingend nur grün sein ;) Es würden theoretisch auch noch Cherry Tomaten, Peperoni etc. dazu passen, dann ist es einfach kein „Green Couscous-Salat“ sondern z.B. ein mediterraner Couscous-Salat. Für die Namensgebung interessiert sich am Esstisch aber so oder so niemand! :)

Der Salat kann problemlos am Vortag zubereitet und auch noch einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Falls was übrig bleibt, ist der Green Couscous-Salat auch ein ausgewogenes Take Away Mittagessen fürs Büro.

 

ZUTATEN

  • 3 Gläser Couscous (2dl Gläser)
  • 7dl Wasser
  • 4 gehäufte EL Basilikumpesto (oder Pesto aus dem Kühlregal)
  • 150g Kefen (TK)
  • 150g geschälte Edamame (TK)
  • 2 Zucchetti
  • 250g Fenchel, oder grüne Spargeln, Gurken, grüne Melonen…etc.
  • Salz/Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehen
  • Olivenöl

Garnitur:

  • Feta
  • Rucola

ZUBEREITUNG

  1. In einer Bratpfanne etwas Olivenöl erhitzen und nacheinander zuerst die Kefen, dann die Edamame und zum Schluss die in Scheiben geschnittenen Zucchetti kräftig anbraten.
  2. Jede Gemüseportion wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und zum Auskühlen zur Seite gestellt.
  3. Sobald die letzte Portion Gemüse angebraten ist, wird nochmals etwas Olivenöl in die Pfanne gegeben und den Knoblauchzehen dazu gepresst. Alle Gemüsesorten werden anschliessend wieder zurück in die Pfanne gegeben und mit dem Knoblauchöl vermengt und anschliessend zur Seite gestellt.
  4. Das Wasser wird zusammen mit 1 TL Salz in einem Topf zum Kochen gebracht und sobald es kocht mit dem Basilikumpesto vermengt. Das Baslikumpestowasser wird sogleich über den Couscous gegeben. Nach kurzer Quellzeit ist der Couscous auch schon fertig und kann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.
  5. Der Couscous-Salat wird mit nun mit dem angebratenen Gemüse vermengt und etwas Rucola und zerbröckeltem Feta sowie einem guten Schuss Olivenöl garniert.
Beilagen, Kleinigkeiten, Vegi

Mediterrane Grill Feta-Päckchen

Mai 23, 2018

Diese mediterranen Feta-Päckchen zaubern euch in Nullkommanix eine leckere Beilage für den nächsten Grillabend. Sie sind schnell zu- und vorbereitet und können als Beilage oder auch als Apérosnack serviert werden.

Bei den Zutaten seid ihr relativ flexibel. Neben dem Feta habe ich mich für leckere Cherrytomaten, schwarze Oliven und etwas Basilikumpesto entschieden. Ihr könnt aber auch weitere/alternative Gemüsesorten wie z.B. Zuchetti, Aubergine oder eingelegte Peperoni hinzugeben. Anstelle von Basilikumpesto eignet sich z.B. auch ein Pesto Rosso.

ZUTATEN

2 Päckchen (pro Päckchen braucht es jeweils die Hälfte der unten aufgelisteten Zutaten)

  • 1 Feta
  • 6-8 Cherrytomaten
  • 10-20 schwarze Oliven (Stein vorher entnehmen!)
  • 2 TL Olivenöl
  • 2 EL Basilikumpesto (entweder selbstgemacht oder z.B. ein Fertigpesto „Pesto Basilico“ von der Migros)
  • Pfeffer

ZUBEREITUNG

  1. Aus Alufolie zwei Körbchen formen.
  2. Ein 1/2 Stück Feta pro Körbchen platzieren und mit Hilfe von einen Messer in 5-6 grosse Stücke brechen.
  3. Die halbierten Cherrytomaten sowie die entsteinten Oliven werden nun in die „Zwischenräume“ verteilt.
  4. Alles mit Olivenöl und Pfeffer marinieren und für ca. 15-20 Minuten auf den Grill geben.
  5. Vor dem Servieren das Feta-Päckchen mit Basilikumpesto garnieren.

Tipp: Die Feta-Päckchen können auch im Ofen zubereitet werden. Hierfür den Ofen auf 240 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und die Feta-Päckchen für ca. 15-20 Minuten backen.

 

Weitere leckere Feta-Rezepte für auf den Grill findet ihr übrigens unter folgenden Links:

Blitzküche, LowCarb, Vegi

Mediterraner Low Carb Gemüseauflauf

April 18, 2018

Dieser schnelle Low Carb Gemüseauflauf benötigt weniger als 20 Minuten Aufwand in der Küche – den Rest erledigt der Backofen für euch! Es ist zudem gesund, leicht und Bikinifigur-freundlich ;)

Das Tolle daran ist ausserdem, dass in diesem Gericht Gemüsereste verwertet werden können. Egal ob frisches Gemüse, welches noch im Kühlschrank liegt und verwertet werden muss oder Gemüse, welche ihr von einem anderen Gericht (Beilage, Ofengemüse etc.) noch übrig habt.

Meine Version vom Low Carb Gemüseauflauf ist mediterran gewürzt, d.h. ich verwendete Gemüsesorten wie z.B. Zucchini, Aubergine, Tomaten, Champigons und grüne Spargeln. Die mediterrane Note bekommt der Low Carb Gemüseauflauf v.a. durch das Basilikumpesto wie auch durch den Feta, welche ich über dem Auflauf verteilt habe. Ihr könnt den Gemüseauflauf aber auch „gut bürgerlich“ gestalten, mit z.b. Karotten, Erbsen, Zucchini, Fenchel und Spinat. Anstelle von Basilikum-Pesto und Feta würde ich dann eher z.B. noch etwas Speck und Alpenkäse dazugeben.

Grundsätzlich seit ihr völlig frei, welche Zutaten und wie ihr diese kombinieren möchtet. Seid mutig und probiert aus!

Und falls vom Auflauf übrig bleiben sollte, könnt ihr die Reste am nächsten Tag zu einem Sandwich verarbeiten und als Büro-Lunch mitnehmen ;)

Bild Gemüse Ei Sandwich Rezept

 

ZUTATEN

1-2 Portionen

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
  2. Alle Gemüsesorten waschen, zerkleinern und alles AUSSER die Tomaten in einer Bratpfanne mit Olivenöl KRÄFTIG anbraten. Die Tomaten kommen später dazu.
  3. Sobald das Gemüse leicht gebräunt ist, wird dieses vom Feuer genommen und mit Salz, Pfeffer und Knoblauchpulver abgeschmeckt. Ihr könnt anstelle vom Knoblauchpulver auch etwas frischen Knoblauch hinzugeben, mit dem Knoblauchpulver gehts einfach schneller ;)
  4. Eine kleine Auflaufform mit Olivenöl einfetten und das Gemüse hineingeben. Darüber verteilt werden nun die in kleine Stück geschnittenen Tomaten.
  5. 3 Eier und etwas Salz in eine Schale geben und mit Hilfe einer Gabel gut miteinander verquirlen. Die Eimasse wird über dem Gemüse verteilt.
  6. Zum Schluss wird der Feta grob zerbröckelt und mit 1-2 TL Basilikumpesto oder frischem Basilikum über dem Auflauf verteilt.
  7. Der Auflauf kommt für ca. 20 Minuten in den Ofen. Er ist servierbereit, sobald das Ei gestockt und nicht mehr flüssig ist.

Tipp: Als Beilage empfehle ich einen grünen Salat mit leichtem Salatdressing.

 

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Blitzküche, Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, LowCarb, Vegi

Low Carb Pad Thai mit Shirataki Nudeln

Januar 31, 2018

Ein Pad Thai mit Shiritaki Nudeln ist eine Kohlenhydrate- und Kalorien reduzierte Alternative zum klassischen Pad Thai, welches mit Reisnudeln zubereitet wird. Shirataki Nudeln werden aus der sogenannten Konjak-Wurzel hergestellt und haben so gut wie keine Kalorien und auch keine Kohlenhydrate. Auf 100g Nudeln kommen gerade mal 9 kcal und 0.5g Kohlenhydrate! Für alle Low Carb Fans und diejenigen, welche den Winterspeck loswerden müssen sind Shiritaki ein absolutes Must-Try!

Man sagt, die Nudeln seien Geschmacksneutral, wobei ich diese alleine schon wegen ihrer Konsistenz nicht mit einer Tomaten – oder einer anderen Pastasauce essen würde. Schlussendlich ist es Geschmacksache, wie man die Shirataki kombiniert.  Meine Empfehlung lautet jedoch klar, diese ausschliesslich für asiatische Gerichte zu verwenden, da sie am ehesten den Reisnudeln gleichkommen. Also z.B. für gebratene Nudeln, Wok-Gerichte oder eben für ein Pad Thai.

Erhältlich sind die Shirataki Noodles in Asia- und Bio-Shops und seit Neustem sogar im Migros (guckst du hier).

 

 

ZUTATEN

1 Portion

  • 1 Packung Shirataki Nudeln
  • 1 Pouletbrüstli oder 1/2 Tofu
  • 1 Ei
  • 3 Handvoll Sojasprossen (ein bisschen für Garnitur/Deko übrig lassen)
  • 1/2  Frühlingszwiebel (nur den grünen Teil verwenden)
  • 1/4 Limette
  • 2 EL leicht zerkleinerte Erdnüsse
  • Sojasauce
  • Pad Thai Würzpaste (aus dem Asiashop)*
  • Optional: Tiefgekühlte Kefe und Edamame-Bohnen (geschält)

 

ZUBEREITUNG

  1. Shirataki Nudeln mit kaltem Wasser spülen.
  2. Tofu oder Poulet in kleine Stücke schneiden und kräftig braten, mit Sojasauce ablöschen.
  3. Zum Tofu oder Poulet das Ei hinzugeben und währen 1 Minute unter ständigem rühren anbraten. Es sollten dabei kleine Ei-Stückchen (ähnlich wie Rührei) entstehen. Die Tofu-Ei-Mischung kurz probieren und wenn nötig mit etwas Salz würzen.
  4. Die Shirataki Nudeln, Sojasprossen sowie ca. 2 EL Pad Thai Würzpaste ebenfalls in die Pfanne geben und alles gut vermengen und kurz anbraten.
  5. Alles mit Sojasauce abschmecken und auf einen Teller geben. Das Pad Thai nun mit den Erdnüssen, den Frühlingszwiebeln sowie einigen Sojasprossen garnieren. Die Limette wird ebenfalls auf den Teller gelegt, damit diese kurz vor dem Verzehr darüber gepresst werden kann.

Optional: Damit das Gericht noch etwas gesünder bzw. ausgewogener wird, kann man den Gemüseanteil mit z.B. Kefen und Edamame-Bohnen (Tiefgekühlt) erhöhen. Die Kefen und Edamame hierfür zu aller erst (noch vor dem Tofu) in der Bratpfanne in etwas Öl anbraten und mit Salz/Pfeffer und Knoblauchpulver würzen. Das Anbraten der tiefgekühlten Kefen/Edamame dauert nur 3-5 Minuten. Sobald das getan ist, kann das Gemüse beiseite gestellt und erst ganz zum Schluss zusammen mit den Nudeln wieder dem Gericht beigefügt werden.

Tipp: Wer mit dem ganzen Low Carb nix anfangen kann, verwendet anstelle von Shiritaki Nudeln gewöhnliche Reisnudeln. Diese werden gemäss Packungsanleitung im Salzwasser gekocht, mit kaltem Wasser abgeschreckt und solange beiseite gestellt, bis ihr bei Rezeptschritt Nr. 4 angekommen seid.

*Pad Thai Würzpaste aus dem Glas verwende ich, weil die Selbstherstellung eher aufwändig ist. Man kann selbstverständlich auch alles frisch zubereiten – aber nur wenn man etwas mehr Zeit zur Verfügung habt ;) Die Würzpaste, welche ich verlinkt habe, fand ich bei mir im Asia Shop in Zürich (Lian Hua, Birmensdorferstrasse). Diese ist geschmacklich wirklich super!

 

Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, Suppe, Vegi

Herbstliche Gemüsesuppe mit Marroni und Spätzli

November 5, 2017

Nachhause kommen, die Füsse hochlegen, sich auf dem Sofa einkuscheln und eine leckere Gemüsesuppe essen…hört sich toll an, oder? :)

Herbstzeit ist Suppenzeit. Zumindest der Beginn der Suppenzeit. Diese dauert ja locker von Oktober bis März (oh gott!) Neben den vielen tollen Aspekten, die uns die Herbstmonate bescheren, ist es auch die Zeit der wieder kürzer werdenden Tage, der kälteren Temperaturen und des Wind- und Regenwetters, welches einem um die Ohren pfeift. Die perfekte Zeit für eine dampfend heisse Suppe, wenn man Abends nachhause kommt :)

Diese herbstliche Gemüsesuppe mit ihrer intensiven Gewürznote wärmt nicht nur Herz und Magen sondern eignet sich auch hervorragend als Resteverwertung. Übriggebliebene Spätzli, Rosenkohl oder glasierte Marroni vom Sonntags-Wildgericht können in dieser Gemüsesuppe ideal verwertet werden. Aber auch übrig gebliebene Kartoffeln vom Raclette oder sonst ein Gemüse, dass „gegessen werden muss“, kann als Zutat beigegeben werden. Wichtig ist einfach, dass folgende Grundzutaten in diesem Rezept vorkommen:

  • Gewürze: Ingwer, Zimt, Sternanis
  • Klassisches Suppengemüse (Karotte, Sellerie, Wirz, Lauch, Zwiebel)
  • Tiefgefrorene Marroni
  • Frische Spätzli (selbstgemacht oder aus dem Kühlregal)

 

ZUTATEN

4 Personen

  • 1.5l Wasser
  • 3 Bouillonwürfel
  • 5cm Ingwer in feine Scheiben geschnitten
  • 1/3 Zimtstange
  • 1 Sternanis
  • 1 Fenchel
  • 1 Packung Suppengemüse (Karotte, Sellerie, Wirz, Lauch, Zwiebel)
  • 200g Marroni (tiefgefroren, geschält)
  • Pro Person eine Handvoll Spätzli (selber gemacht oder aus dem Kühlregal)
  • 150g Kürbiswürfel vorgekocht oder frischer Kürbis, fein geschnitten (z.B. Kleiner Knirps)
  • Optional: Wurst für die Suppe z.B. Schüblig, Hirschwurst etc.

 

ZUBEREITUNG

  1. Zwiebel in feine Streifen schneiden und in etwas Olivenöl kurz anbraten.
  2. Mit 1.5dl Wasser ablöschen und Bouillonwürfel hinzugeben.
  3. Den Ingwer in feine Scheiben schneiden. Die Ingwerscheiben werden dann zusammen mit 1/3 Zimstange sowie einem Stück Sternanis in ein Teefiltersäckchen gegeben, zugebunden und in die Boullion gelegt.
  4. Währenddessen die Boullion mit den Gewürzen köchelt, könnt ihr das Gemüse (Fenchel, Karotte, Sellerie, Lauch, Wirz) klein schneiden und in die Boullion geben. Alles für ca. 10 Minuten kochen.
  5. Als nächster Schritt kommen die Marroni, den bereits vorgekochten Kürbis (oder fein geschnittenen, frischen Kürbis) hinzu. Diese Zutaten brauchen nur noch 5 Minuten, damit sie gar sind.
  6. Wer sich dafür entschieden hat, die Suppe MIT WURST zur servieren, wäre das ebenfalls der Moment, die in Stücke geschnittene Wurst zusammen mit den Marroni und dem Kürbis zur Suppe hinzuzugeben.
  7. Die Suppe in Teller verteilen und pro Teller eine Handvoll Spätzli hinzugeben. Diese werden nicht mitgekocht, weil sie schnell matschig werden, v.a. dann wenn ihr die Suppenreste im Kühlschrank aufbewahrt. Deshalb die Spätzli immer erst kurz vor dem Servieren in die Suppe geben.

Tipp: Wer mit dem zu Beginn erwähnten Teefiltersäckli überfordert ist, bzw. keine zuhause hat, der kann alternativ die Gewürze (Ingwer, Zimt, Sternanis) auch ohne Säckchen in die Bouillon gegeben und „lose“ mitkochen. Somit müsst ihr die Bouillon mit den Gewürzen ca. 15-20 Minuten kochen lassen und herausnehmen bevor die restlichen Zutaten hinzugegeben werden.

Extra-Tipp: Wenn ihr die Suppe vegetarisch d.h. ohne Wurst zubereitet, gebt kurz vor dem Servieren noch einen Hauch Räucherpaprika hinzu.

 

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Randensuppe – Pink Beauty ohne erdigen Beigeschmack

Oktober 8, 2017

Diese Randensuppe sieht hübsch aus, schmeckt lecker und ist zudem auch noch blitzartig zubereitet. Ich persönlich mag Randen nur im kalten Zustand, d.h. als Salat. Wenn sie warm serviert wird als Gemüse, Risotto oder Suppe, stört mich dieser erdige, leicht modrige Nachgeschmack. Falls es dir ähnlich ergeht, ist dieses Rezept perfekt für dich geeignet. Dank den Äpfeln und dem Apfelsaft, welche eine fruchtige Note in die Suppe bringen, verschwindet dieser typisch „erdige“ Nachgeschmack komplett. Alle Randen-Liebhaber, welche nun allenfalls etwas enttäuscht sind, können einfach das Mengenverhältnis der Zutaten zugunsten der Randen ändern, so dass diese eine geschmackliche Poleposition erhält ;)

Auf die Rezept-Idee für diese Randensuppe bin ich nach einer meiner letzten Instagram-Posts „Edamame-Quinoa-Burger mit Randen-Apfel-Slaw“ gekommen. Ich hatte noch etwas Randen übrig, weshalb ich einen Verwendungszweck dafür finden musste ;) Ganz nach dem Motto „No Food Waste“ habe ich die übrigen Randenstäbchen, mit bereits etwas weniger frischen Äpfeln, übrig gebliebenen Gschwellti (= gekochte Kartoffeln) Zwiebeln, Apfelsaft und Crème Fraiche zu einer Suppe verarbeitet.

So komme ich übrigens oftmals zu den besten Rezeptideen…einfach in den Kühlschrank schauen und versuchen, das zu verwerten, was noch übrig ist. Dies gibt dem Kochprozess noch eine extra Challenge und macht um so glücklicher, wenn das Resultat lecker schmeckt :)

 

ZUTATEN

2 Portionen (Hauptgang)

4 Portionen Vorspeise

  • 300g Randen gekocht (ganz, Stäbchen oder Würfel) 
  • 2 Äpfel (nur 1 Apfel, falls mehr Randengeschmack erwünscht ist)
  • 2 Kartoffeln (gekocht oder roh)
  • 1 grosse oder 2 kleinere Zwiebeln
  • 5dl Wasser / Boullion
  • 2dl Apfelsaft (nur 1dl Apfelsaft, falls mehr Randengeschmack erwünscht ist)
  • Crème Fraiche
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

ZUBEREITUNG

  1. Die Zwiebeln grob zerkleinern und in etwas Öl andünsten bis diese eine leichte Bräune haben.
  2. Währenddessen die Kartoffeln und Äpfel schälen (Äpfel können auch mit Schale verarbeitet werden) und in kleine Stücke schneiden.
  3. Sobald die Zwiebeln angedünstet sind, werden diese mit dem Apfelsaft und dem Wasser abgelöscht. Die Kartoffel-und Apfelstücke sowie 1 Boullion- Würfel hinzugeben.
  4. Das Ganze ca. 10 Minuten kochen, bis die Kartoffeln und Äpfel weich sind. Nun könnt ihr die Randenstücke hinzugeben (diese sind ja bereits vorgekocht) und alles nochmals kurz aufkochen.
  5. Mit dem Handmixer/Pürierstab alles fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tipp: Vor dem Pürieren könnt ihr mit Hilfe eines Massbechers etwas Flüssligkeit aus dem Topf schöpfen, welche ihr nach dem Pürieren nach und nach wieder dazuschüttet. Auf diese Weise könnt ihr die für euch perfekte Suppen-Konsistenz erreichen – einfach so viel Flüssigkeit wieder hinzugeben, bis es für euch stimmt.
  6. Zum Servieren etwas Crème Fraiche auf der Suppe verteilen und z.B. mit einem Basilikumblatt, etwas Petersilie oder ein bisschen Dill garnieren.