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Poké Bowls

Februar 19, 2017

Poké Bowls haben nichts mit Pikachu und Co. zu tun, sind aber in der Foodie-Szene gerade äusserst hipp und angesagt. Ursprünglich stammen die Poké Bowls aus…Nein nicht Japan, sonder Hawaii. Wär hätte das gedacht? :) Roher Fisch und Reis sind Hauptbestandteile dieser leckeren Mahlzeit. Das Dressing setzt sich meistens aus Sojasauce und Sesamöl zusammen. Die restlichen Zutaten fürs Dressing wie auch für die Bowls, kann man beliebig variieren.

Das tolle an den Poké Bowls ist, dass Sushi-Fans, wie ich einer bin, mit dieser Zubereitungsart etwas Sushi-ähnlich-schmeckendes zuhause nachkochen können, ohne dabei ein Meister der Japanischen Küche sein zu müssen. Zeitaufwändig sind die Poké Bowls übrigens auch nicht – das zeitintensivste daran ist der Sushi-Reis. Aber der könnte man ja theoretisch auch am Vortag zubereiten ;)

Auch allen Vegetarier sei geholfen: Man kann eine Poké Bowl problemlos ohne Fisch, dafür z.B. mit leckerem Räuchertofu zubereiten. Anstatt Tuna oder Lachs machen zudem einige Slices Roastbeef jeden Fleischtiger glücklich :)

Ihr seht – Poké Bowls sind kleine Alleskönner! Neben Fisch, Tofu oder Fleisch gesellen sich zusätzliche Toppings wie Avocado, Gurke, Mango, Mais, Karotten, Edamame, Algensalat und ein rohes Eigelb zum Reis. Eigentlich könnt ihr auch einfach diese Gemüse und Früchte verwenden, die ihr gerade zuhause rumliegen habt und gegessen werden müssen. Oftmals ergeben solche „Verwertungsaktionen“ die spannendsten Kreationen. Dressing drauf und fertig.

Also – auf was wartet ihr noch? Ab in die Küche und Poké Bowls zubereiten! ;)

 

ZUTATEN

4 Portionen

  • Lachs (Sashimi-Qualität) 200g
  • Sushi-Reis
  • Reisessig, Zucker (oder Sushi-Seasoning)
  • Avocado
  • Gurke
  • Nori (getrocknete Algen)
  • Sesam

Variante 1: Mit Eigelb und Röstzwiebeln (die fertigen aus dem Glas)

Variante 2: Mit Mango

Dressing

  • 8 EL Sojasauce
  • 2 EL Sesamöl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL Wasser

 

ZUBEREITUNG

Den Sushi-Reis am besten im Reiskocher zubereiten. Wer noch keinen hat, empfehle ich an dieser Stelle, sich schnellstmöglich einen zu kaufen :) Neben Sushi-Reis, kann man auch Basmati, Trockenreis, Quinoa oder sogar Milchreis darin kochen. Und das tolle daran ist: Der Reis wird einfach immer perfekt! :)

Sushi Reis im Reiskocher:

  1. 4 Teetassen Reis (ca. 800g) gründlich mit kaltem Wasser spülen und dann in den Reiskocher geben.
  2. Die 1.5-fache Menge an Wasser (also 6 Tassen) und zwei Prisen Salz hinzugeben. Reiskocher starten.
  3. Währenddessen der Reis kocht, werden 6 EL Reisessig, 2 EL Zucker und 2 TL Salz miteinander verrührt. Diese Mischung kommt später in den Sushi Reis. Als Alternative gibts im Asia-Shop ein so genanntes Sushi Seasoning, d.h. eine Fertigmischung aus Reisessig, Zucker und Salz. Nehmt davon 6-7 EL an Stelle der oben beschriebenen Mischung.
  4. Sobald der Reis fertig gekocht ist, kommt er zum auskühlen in eine Schüssel und wird mit der Reisessig-Mischung oder dem Sushi Seasoning vermengt.
  5. Ich empfehle euch, den Reis am besten am Vortag zu kochen, denn das Auskühlen nimmt ein wenig Zeit in Anspruch.

Sushi Reis OHNE Reiskocher:

Wenn Ihr (noch) keine Reiskocher haben solltet, dann findet ihr hier eine einfache Zubereitungsart von Sushi Reis mit einem gewöhnlichen Kochtopf.

Dressing:

Alle Zutaten vermengen. Fertig :)

Toppings:

Alle Zutaten in feine Scheiben oder kleine Würfel schneiden. Wichtig ist, dass wenn Ihr rohen Lachs oder Tuna verwendet, dass dieser in Sashimi-Qualität gekauft (bekommt man heutzutage in allen grösseren Migros und Coop Filialen) und ganz frisch zubereitet wird. Wenn ihr Räuchertofu als vegetarische bzw. vegane Alternative einsetzt, würde ich den Tofu nach dem klein schneiden noch kurz in Olivenöl knusprig anbraten und mit ein wenig Salz/Pfeffer würzen.

Servieren:

Den Reis auf 4 Bowl aufteilen. Danach werden die Toppings dekorativ darauf verteilt.  Gebt 2 EL des Dressings über die Poké Bowl, den Rest des Dressings wird in die Tischmitte gestellt, so dass sich jeder so viel davon nehmen kann, wie er/sie mag.

 

 

 

 

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Vegetarischer Flammkuchen

Februar 14, 2017

Vegetarischer Flammkuchen – kann das gut sein? Ein Flammkuchen ohne Speck bereitet in etwa so viel Spass, wie Apfelstrudel ohne Vanillesauce. Geht nicht. Dachte ich zumindest bis vergangenes Wochenende.

Weshalb aber überhaupt ein vegetarischer Flammkuchen kreieren? Die klassischen Varianten mit Speck oder Rauchlachs schmeckt ja göttlich…

Nun, seit Januar 2017 versuche ich mich vermehrt vegetarisch zu ernähren. Das heisst, ich esse nach wie vor Fleisch und Fisch, aber halt nur noch selten. Ziel ist es, mich möglichst bald mit „guten Herkunftsquellen“ auseinanderzusetzen, d.h. Bauernhöfe etc. zu besuchen, wo Tiere noch ein „Leben“ haben und als Lebewesen respektiert werden. Aber dazu berichte mehr, sobald ich hier weitergekommen bin.

Der Verzicht auf Fleisch ist mir bis dato eigentlich leichter gefallen, als ursprünglich erwartet. Wobei, diejenigen unter euch, die mich schon ein bisschen länger kennen, wissen, dass ich einst ein richtiger „Fleischtiger“ war :) Um so mehr hat es mich überrascht, dass mir das Fleisch/Geflügel eigentlich gar nicht so sehr fehlt… Ausser ein einziges Produkt: Mein über alles geliebter SPECK! Speck war bei mir standardmässig im Kühlschrank, stets griffbereit für die unterschiedlichsten Gerichte. Die Soja-Alternativen, welche in den Supermärkten als Speck-Ersatz angeboten werden, konnten jedoch mein Kulinarikherz nicht für sich gewinnen. Nun, wie soll ich bitte einen Flammkuchen ohne Speck zubereiten? Da fehlt ja sozusagen die Seele.

Seit vergangenem Wochenende habe ich des Rätsels Lösung gefunden. Die Speck-Seele kann dank einem tollen Gewürz Namens „Smoked Paprika“ in den vegetarischen Flammkuchen katapultiert werden. Smoked Paprika von La Dalia habe ich einst in Cape Town gekauft und seither sporadisch in meinen Gerichten eingesetzt. Ein wahres Wundermittel sage ich euch! :) Und ihr könnt es übrigens auch in Zürich in der Milchbar kaufen.

To make a long story short: Mischt das geräucherte Paprika in die Crème Fraiche und ihr werdet euren vegetarischen Flammkuchen lieben!

 

 

ZUTATEN

2-4 Personen (je nach Hunger)

  • 2 Flammkuchen Fertigteig
  • 1 Becher Crème Fraiche
  • 2 Karotten
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 6 Champignons
  • 1 Avocado
  • Räucherpaprika
  • Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Das Gemüse waschen und wie folgt vorbereiten: Die Karotten schälen und dann mit einem Julienne-Sparschäler in feine Streifen schneiden. Die Champignons werden in feine Scheiben geschnitten und die Zwiebeln zuerst geschält, dann halbiert und zu guter Letzt in feine Ringe geschnitten.
  3. Die Crème Fraiche wird mit einer guten Prise Salz und ca. 1/2 TL Räucherpaprika vermischt.
  4. In der Zwischenzeit sollte der Ofen vorgeheizt sein, d.h. wir können mit dem Belegen des Flammkuchens beginnen: Hierfür wird zuerst ein Teig zusammen mit dem Backpapier auf einem Belch ausgebreitet und mit der Hälfte der marinierten Crème Fraiche bestrichen. Nach dem Bestreichen empfehle ich euch, den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke zu schneiden (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger).
  5. Die Stücke werden nun mit der Hälfte des Gemüses belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut und dann für ca. 8 Minuten in den Ofen geschoben.
  6. Währenddessen der Flammkuchen im Ofen ist, wird die Avocado geschält und eine Hälfte davon in feine Scheiben geschnitten.
  7. Sobald der vegetarischer Flammkuchen fertig ist, d.h. eine leicht bräunliche Farbe an den Rändern angenommen hat, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und belegt ihn mit den Avocadoscheiben.
  8. Wer es noch ein bisschen rauchiger mag, kann vor dem Servieren noch eine Prise Räucherpaprika über den Flammkuchen verteilen.

Ich empfehle euch, den zweiten Teig mit den restlichen Zutaten erst dann zu belegen und backen, wenn ihr den ersten gegessen habt. Wenn ihr beide Teige gleichzeitig vorbereitet, aber nur einen in den Ofen schieben könnt, dann weicht der andere Teig auf und wird matschig. Von dem her gesehen, besser einer nach dem anderen zubereiten und backen ;)

Tipp: Anstelle von Karotten und Pilzen könnt ihr selbstverständlich auch anderes Gemüse verwenden. Wichtig ist, dass das verwendete Gemüse innerhalb der kurzen Backzeit gar werden kann. Zucchini, Auberginen oder Peperoni sind in feine Stücke geschnitten, ziemlich schnell gar. Benutzt man härteres Gemüse, wie z.B. Kartotten oder Kürbis, muss das Gemüse dementsprechend fein geschnitten werden. Mehr dazu erfährt ihr in meinem Blogbeitrag „Schnelle Gemüsezubereitung„.

 

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Tomatensuppe mit Bufala-Mozzarella

Januar 30, 2017

Die Tomatensuppe mit Bufala Mozzarella ist sozusagen die warme Variante des klassischen Caprese-Salates. Die Suppe ist schnell zubereitet und mit der kalten Mozzarella-Einlage „mal etwas anderes“. Ideal als Vorspeise geeignet, bietet dieses Rezept Abhilfe für all diejenigen, welche Tomaten-Mozzarella-Salat lieben, aber hierfür sich tendenziell noch etwas auf den Sommer gedulden müssen ;)

 

ZUTATEN

4 Personen

  • 1 Kg Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • 2 EL Tomatenpüree
  • 0.5dl Rahm
  • 1/2 Bund Basilikum
  • 2 Bufala Mozzarella à 125g
  • 2dl Wasser
  • 1 Boullionwürfel
  • 3-4 TL Zucker
  • Salz, Pfeffer, Olivenlö

 

ZUBEREITUNG

  1. Damit die Tomaten enthäutet werden können, wird als aller erstes ein Topf mit Wasser zum Kochen gebracht.
  2. Die Tomaten vom Tomatenstrunk befreien, in dem mit einem Küchenmesser den Strunk rundherum herausgeschnitten wird. Achtung: Die Tomaten dabei nicht zerteilen.
  3. Als nächster Schritt werden die Tomatenschalen im Kreuz eingeritzt, am besten an jener Stelle, wo zuvor der Strunk herausgenommen wurde.
  4. Sobald alle Tomaten eingeritzt sind, kommen sie für ca. 30-60 Sekunden ins kochende Wasser und werden danach abgeschüttet und mit kaltem Wasser kurz abgeschreckt. Die Tomatenschale lässt sich nun ganz einfach von den Tomaten abziehen. Der ganze Prozess des Tomatenenthäutens benötig alles in allem ca. 10 Minuten Zeit.
  5. Als nächster Schritt wird die Zwiebel kleingeschnitten und zusammen mit der gepressten Knoblauchzehe kurz in Olivenöl angedünstet.
  6. Die enthäuteten Tomaten in grobe Stücke schneiden und ebenfalls in den Topf zu den Zwiebeln/Knoblauch geben. Das Ganze mit ca. 2dl Wasser ablöschen und für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Tipp: Beginnt zuerst mit der 1/2 der Wassermenge und verdünnt die Suppe später nochmals beim Pürieren.
  7. Den Basilikum klein schneiden und zusammen mit 0.5dl Rahm, 2 EL Tomatenpüree und 3 TL Zucker zu den Tomaten geben.
  8. Mit dem Stabmixer alles fein pürieren und mit Salz, Pfeffer und (falls nötig) mit Zucker abschmecken.
  9. Die Suppe wird nun auf vier Suppenteller verteilt und pro Teller einen 1/2 Bufala Mozzarella hinzugegeben. Ich habe den Mozzarella hierfür in jeweils 2-3 grosse Stücke zerrissen und mit einigen Basilikumblättern und einigen Tropfen Olivenöl garniert.

Tipp: Wenns schnell gehen muss, können Anstelle von frischen Tomaten auch Pelati, d.h. Tomaten in der Dose verwendet werden.

Servier-Tipp: Falls ihr noch ein bisschen Basilikum-Pesto übrig habt, kann davon 1-2 TL über den Mozzarella gegeben werden. Meeeega lecker!!

 

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Grüne Vollkornpasta mit Feta-Topping

Januar 12, 2017

Wer nach den Festtagen wieder ein bisschen auf die Linie schauen möchte, ist mit diesem Rezept bestens bedient.

In der grünen Vollkornpasta mit Feta-Topping verbergen sich nämlich doppelt so viel Gemüseanteile, wie Vollkornpasta. Das bedeutet, dass wir eine reduzierte Kohlenhydratmenge verzehren, ohne es dabei wirklich wahrzunehmen :)

Wer jetzt denkt „iiiiiigit – Vollkornpasta“, dem kann ich wirklich mit bestem Gewissen raten: Probiert es einfach mal aus. Die Vollkornpasta von Barilla oder Agnesi schmeckt nämlich wirklich vorzüglich!

Die Pesto Genovese, welche ich hierbei verwendet habe, ist übrigens vom Kühlregal, d.h. nicht frisch zubereitet. Selbstverständlich würde das Gericht nochmals besser schmecken, wenn ihr euch die Mühe macht, die Pesto selber herzustellen. Wenns jedoch mal schnell gehen muss, dann sind die Frisch-Pestos aus dem Kühlregal (z.B. von Anna’s Best oder Betty Bossi) wirklich eine gute Alternative. Von den Pesto-Sorten, welche Ihr im Glas kaufen könnt, würde ich hingegen eher abraten.

Das Rezept zu der Grünen Vollkornpasta mit Fetta-Topping findet Ihr übrigens wieder einmal zur Abwechslung auf Lunchgate Insider.

Viel Spass beim Nachkochen!

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Winterliche Gemüsepfanne

Dezember 15, 2016

 

Eine Gemüsepfanne eignet sich ideal, wenn man „herumliegendes“ Gemüse, schnellstmöglich verwerten möchte. Das tolle daran ist zudem, dass man die Gemüsepfanne in unzähligen Möglichkeiten servieren kann. Auch wenn noch was übrig bleiben sollte, können sogar die Reste problemlos einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Ihr könnt diese dann entweder kalt in einem Salat oder als eine Bowl verzehren oder Ihr wärmt das übrig gebliebene Gemüse erneut auf und kombiniert es z.B. mit leckerem Vollkornreis oder Quinoa etc.

Wichtig: Bei den Gemüsesorten seid Ihr natürlich frei, was euch schmeckt oder was ihr noch zuhause habt. Wichtig ist, dass wenn Ihr eine WINTERLICHE Gemüsepfanne machen möchtet, auch eher auf die Wintergemüse zurückgreift: Kürbis, Kale, Wurzelgemüse, Kohl, Pilze etc. Must-Have-Komponenten sind meiner Meinung nach etwas Süsses, wie z.B. Kürbis oder Süsskartoffeln und sicherlich die herbe-nussige Note, welche euch der Kale gibt. Ansonsten seid Ihr wirklich frei…aber empfehlen, würde ich natürlich meine Kombi ;)

 

ZUTATEN

4 Portionen

  • 1 grosse Süsskartoffel (oder 2 kleine)
  • 2-3 Blätter Kale (Federkohl)
  • 1 Zucchini
  • 4-5 Champignons
  • 1 Fenchel
  • 3 blaue Kartoffeln
  • 1 rote Zwiebel
  • Optional: Wenig Knoblauch (max. 1 Zehe)
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer, Chilli-Flocken, Zucker

 

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  2. Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden.
  3. Das Gemüse, welches geschält werden muss (Kartoffeln, Süsskartoffeln) schälen, den Rest einfach nur waschen. Alle Gemüsesorten in Würfel schneiden  (ca. 1-1.5 cm). Den Kale von den dicken Stängeln befreien und in ca. 1cm breite Streifen schneiden.
  4. Nun kommt das gesamte Gemüse mit den Zwiebeln in eine grosse Bratpfanne und wird mit Olivenöl kräftig angebraten (ca. 5-10 Minuten). Mit Salz, Pfeffer, getrockneten Chilli-Flocken und ca. 2 TL Zucker abschmecken. Sobald Ihr ein schönes Röstaroma riechen könnt und das Gemüse Spuren vom Anbraten erhalten hat, kommt die Pfanne bei 180 Grad für 20 Minuten in den Ofen.

Das Gemüse könnt Ihr als Beilage verwenden, zusammen mit Quinoa in einer schönen Bowl servieren oder falls was übrig bleibt, kann der Gemüsemix auch kalt, z.B. auf einen Salat gegeben werden.

Ohhhh…was aber auch total lecker wäre (fällt mir gerade ein): Ein Pasta-Gemüsemix mit Ziegenfrischkäse! Hierfür einfach Pasta kochen, z.B. Penne oder Farfalle und diese mit dem Gemüse mischen. Zum servieren noch ein bisschen Ziegenfrischkäse drauf geben, evt. auch noch einige wenige Blättchen Thymian – und fertig ist die Pasta.

 

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Flammkuchen mit Kürbis und Kale

Dezember 8, 2016

Flammkuchen kommt immer gut an. Ob als Hauptgang kombiniert mit einem leckeren Salat oder kleingeschnitten als Apéro-Häppchen serviert – das Lob eurer Gäste ist euch mit diesem Rezept garantiert :)

Die Kombination mit Kürbis und Kale passt hierbei nicht nur perfekt in die kalte Jahreszeit, sie macht den klassischen Flammkuchen einfach nochmals eine Spur deliziöser :)

Mein erstes Rezept als Gast-Bloggerin für Lunchgate Insider findet Ihr HIER.

Viel Spass beim Nachkochen!

 

 

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Herbstliches Ofengemüse mit Dip

November 20, 2016

Ofengemüse ist eine sehr gesunde und auch dankbare Mahlzeit. Denn mit Kochen hat das eigentlich nicht wirklich viel zu tun. Die einzigen beiden Arbeitsschritte sind Gemüse klein schneiden und mit Olivenöl/Salz/Pfeffer/Kräuter marinieren. Den Rest erledigt der Ofen für uns :)

Beim herbstlichen Ofengemüse empfehle ich euch, dass ihr bei der Auswahl der Gemüsesorten auf deren Farben achtet. Je bunter das Herbstgemüse gewählt wird, desto hübscher sieht das Endergebnis aus. Ich habe zum Beispiel neben den gewöhnlichen Kartoffeln auch noch einige blaue Kartoffeln gekauft. Oder anstelle der orangen Karotten, gabs in meinem Menü auch noch die gelben und violetten Karottensorten. Wichtig: Ihr könnt selbstverständlich solche spezielle, extrabunte Gemüsesorten einkaufen, müsst dies aber nicht. Schmecken tuts genau gleich, ob farbig oder nicht ;)

Bei den Dips seid ihr ebenso flexibel: Als Basis verwende ich am liebsten Sauerrahm. Dieser ist eigentlich schon sehr lecker, wenn man ihn nur mit ein bisschen Salz/Pfeffer abschmeckt. Als zusätzliches Aroma kann z.B. Zitronenabrieb (oder Zitronenöl) hinzugegeben werden. Aber auch eine Variante mit frisch gehackten Kräutern und/oder Knoblauch ist sehr lecker. Solltet ihr aber z.B. noch was Pesto übrig haben (egal, was für eines), könnt ihr das mit dem Sauerrahm mischen und ihr werdet einen perfekten Dip erhalten.

Ich mach das meistens so…einen Blick in den Kühlschrank verrät mir, was es heute geben wird :) Meine beiden Dips sind zumindest so entstanden: Basilikum-Pesto mit Sauerrahm und der hübsche lila Dip besteht aus übrig gebliebenem Rotkraut, welches ich mit Sauerrahm püriert habe. Ihr seht – man ist eigentlich völlig frei, wie man dieses Menü gestalten möchte…

 

ZUTATEN

Für ein Blech (und evt. noch eine extra Ofenform)

  • 2 Blaue Kartoffeln
  • 2 normale, festkochende Kartoffeln (nicht zu gross)
  • 1 kleines Stück Kürbis (z.B. Hokaido)
  • 5 Karotten
  • 1 Zucchini
  • 6 braune Champignon
  • 1 Rande (rote Beete)
  • 1 Fenchel
  • 8 Cherry Tomaten
  • 2 grosse Blätter Kale (Federkohl)
  • 2 rote Zwiebeln
  • 3 Knoblauchzehen
  • 5 Zweige Thymian
  • Olivenöl/Salz/Pfeffer

Dip

  • Sauerrahm mit frischen Kräutern und gepresster Knoblauch
  • Sauerrahm mit Zitronenöl oder Zitronenschale
  • Sauerrahm mit Pesto
  • Sauerrahm mit Rotkraut (püriert mit Stabmixer)
  • Hummus
  • Sauerrahm mit Oliventapanade
  • etc.

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen.
  2. Gemüse waschen und klein schneiden (grob).
  3. Gemüse (alles ausser Zucchini, Kale und Pilze) in einer grossen Schüssel mit Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren und auf ein Blech mit Backpapier geben. Bitte darauf achten, dass das Gemüse schön verteilt wird und nicht einen riesigen Haufen bildet. Es macht nichts, wenn es ein bisschen übereinander liegt, aber sollte es zu viel sein, gebt den Rest besser in eine Schale, welche ihr ebenfalls in den Ofen schiebt (Achtung: Das geht nur mit Umluft. Wenn ihr nur Unter- und Oberhitze haben solltet, dann nur etwas auf einmal in den Ofen schieben).
  4. Während der erste Teil im Ofen ist, könnt Ihr nun auch noch die Zucchini, den Kale und die Champignon mit Olivenöl, Salz und Pfeffer marinieren. Nach 20 Minuten Backzeit werden dann die Zucchini, Kale und Champignon UND den Thymian zum restlichen Gemüse gegeben.
  5. Nach weiteren 20 Minuten (Total ca. 40 Minuten) sollte das herbstliche Ofengemüse ready sein. Abhängig ist das v.a. von der Grösse der Kartoffeln.

Ob ihr das Ofengemüse als Hauptgang oder Beilage verwendet, ist euch überlassen. Für ein easy Dinner nach dem Feierabend, reicht mir das vollkommen aus. Falls Ihr jedoch noch dazu servieren möchtet, würde z.B. ein frischer Salat oder auch ein bisschen Fleisch (Lamm Nierstück, Pouletbrüstli etc.) passen.

Tipp: Sollte noch etwas Gemüse übrig bleiben, könnt ihr dieses in einer Bratpfanne erneut erwärmen und ein weiteres Mal servieren. Solltet ihr so viel übrig haben, dass ihr keine Lust habt, ein weiteres Mal Ofengemüse zu essen, könnt ihr das Gemüse auch zu einer Suppe verarbeiten: Hierfür einfach Gemüse mit etwas Wasser aufkochen, Bouillon hinzugeben und mit dem Stabmixer pürieren.

 

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One Pot Chicken Quinoa „Thai Style“

Oktober 26, 2016

Seit geraumer Zeit sind so genannte „One Pot Meals“ in der Welt der Food Blogs, Instagram etc. aufgetaucht. Das Konzept dahinter ist dabei relativ simpel: Man nehme einen Topf, schmeisse alle Zutaten rein und koche das Ganze bis alles gar ist. Am populärsten unter den One Pot Meals ist dabei die „One Pot Pasta“. Vielleicht hab ich deshalb so lange gebraucht, um endlich auch mal ein One Pot Experiment zu wagen, aber gerade Pasta kann nach meinem Verständnis nicht gleich schmackhaft zubereitet werden, wie wenn ich diese im Salzwasser al dente koche (?!)

Auf jeden Fall kam mir heute die glorreiche Idee, dass ich ein One Pot Meal ja auch mit Quinoa kochen kann, was mit meinem Kulinarikempfinden schon einiges besser harmoniert ;)

Und siehe da – ICH BIN BEGEISTERT! Mein erstes Wagnis, ein One Pot Chicken Quinoa als Thai Curry Variante zuzubereiten, hat funktioniert :) Und das Ganze ist so unglaublich einfach und schnell gemacht, dass es definitiv auch nach einem stressigen/langen Arbeitstag noch drin liegen sollte ;)

Bild One Pot Chicken Quinoa Thai Style 1

ZUTATEN

4 Portionen

  • 2 Pouletbrüste (ca. 400g)
  • 1 Tasse Kokosmilch (2dl)
  • 2 Tassen Wasser
  • 3 Tassen Asia Gemüse tiefgefroren oder fertig geschnitten vom Kühlregal
  • 2 Tassen Quinoa
  • 1/2 Boullion Würfel
  • 3 gehäufte TL Red Curry Paste
  • 1 handvoll Thai Basilikum
  • 3 Kafir-Blätter

ZUBEREITUNG

  1. Das Poulet in Würfel schneiden und zusammen mit ALLEN anderen Zutaten in einen Wok oder Topf geben.
  2. Den Wok/Topf auf dem Herd erhitzen und alles für ca. 12 Minuten kochen (hohe Stufe!) lassen (Minuten ab dem Moment zählen, sobald die Flüssigkeit zu kochen beginnt). Wichtig: Kein Deckel auf den Wok/Topf geben, einen Grossteil der Flüssigkeit muss verdampfen können.
  3. Evt. müsst ihr gegen den Schluss nochmals ein bisschen Wasser nachschütten (bis max. 1/2 Tasse)
  4. Falls nötig mit Salz/Pfeffer/Zucker abschmecken, den Wok/Topf vom Herd nehmen und den Inhalt noch für ca. 5 Minuten einfach stehen lassen.
  5. Nachdem die restliche Flüssigkeit noch ein bisschen eingezogen ist, einmal alles umrühren und servieren.

Tipp: Ihr könnt selbstverständlich auch alles frisches Gemüse nehmen, dauert dann halt länger in der Zubereitung und beim Einkaufen. Eigentlich bin ich auch kein Fan von TK-Fertigmischungen…aber für diesen Zweck hat mich das Farmer’s Best Asia TK Gemüse von der Migros wirklich überzeugt.

Extra-Tipp: Für dieses Gericht musste ich einzig und alleine die Pouletbrüste kaufen, da ich den Rest im Vorrat oder im Tiefkühler hatte. Auch die Kräuter (Thai Basilikum und Kafir-Blätter) habe ich, wie viele andere Kräuter, immer im Tiefkühler griffbereit. Mehr zu dieser Thematik findet ihr in den Blog-Beiträgen Küchenkräuter tiefgekühlt und im Kühlschrank und Vorrat-Basics.

 

 

 

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Schnelle Kürbis Gnocchi

Oktober 19, 2016

Diese selbst gemachten Kürbis Gnocchi sind Dank dank meinen vielseitig eingesetzten, vorgekochten Kürbiswürfel von der Migros in kürzester Zeit zubereitet. Klar, es handelt sich immer noch um selbstgemachte Gnocchis, welche logischerweise mehr Zeit benötigen, als jene aus der Packung, aber immer noch um einiges schneller essbereit sind, als wenn man zuerst noch den Kürbis im Ofen gar backen müsste ;)

Zusammen mit einer leckeren Salbei-Butter und ein bisschen frisch geriebenen Parmesan ergibt euch dieses Rezept entweder ein leckeres Dinner für 2 oder auch eine passende Herbst-Vorspeise für 4-6 Personen.

 

ZUTATEN

2 Personen Hauptgang, 4-6 Personen Vorspeise

  • 400g Butternuss Kürbis (Fertig gekocht, vakuumiert)
  • 160g Mehl (plus Mehl zum bestreuen/kneten)
  • 30g geriebener Parmesan
  • 1 Prise Salz

 

  • 4 gehäufte EL Butter
  • 10 frische Salbeiblätter
  • geriebener Parmesan
  • Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Die Kürbiswürfel mit einem Kartoffelstampfer zerstampfen und zusammen mit dem Parmesan, dem Salz und dem Mehl zu einem Teig kneten. Verwendet bitte keinen Stabmixer, denn dieser würde den Kürbis zu breiig und flüssig machen.
  2. Wundert euch nicht über die Konsistenz des Gnocchi-Teigs, welcher beim Zusammenkneten aller Zutaten entsteht. Dieser ist nämlich ziemlich klebrig, weshalb Ihr auf eurer Arbeitsfläche 2-3 EL Mehl verteilen müsst, damit Ihr ihn weiterverarbeiten könnt.
  3. Der Teig wird nun in ca. 3 Portionen geteilt. Jede Portion wird nacheinander auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einer 2cm dicken Rolle ausgerollt.
  4. Die Rollen mit Hilfe eines Küchenmessers in ca. 1.5cm breite Stückchen schneiden und auf einem Blech mit einem mehlbestreutem Backpapier zwischenlagern. Dieser Schritt wiederholen, bis alle Rollen klein geschnitten sind.
  5. Als nächster Schritt werden die Kürbis Gnocchi im kochenden Salzwasser  gegart, bis diese an der Wasseroberfläche aufschwimmen (= Zeichen, das sie gar sind). Alle Kürbis Gnocchi sollen portionenweise gekocht und mit einer Schaumkelle aus dem Wasser abgeschöpft werden.
  6. Nebenbei die Butter zusammen mit dem klein geschnittenen Salbei in einer Bratpfanne schmelzen lassen. Sobald alle Kürbis Gnocchi gegart und abgeschöpft sind, kommen diese in die Pfanne zur Butter und dem Salbei. Alles einmal richtig durchschwenken und mit frisch geriebenen Parmesan servieren.

Tipp: Lasst die Gnocchi nicht zu lange auf dem Blech stehen, weil sie sonst wieder klebrig werden und nicht mehr so einfach vom Backpapier abgehen.

 

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Kürbisrisotto mit Mascarpone, Kale und Cherry-Tomaten

Oktober 11, 2016

Die Inspiration zu diesem leckeren Kürbisrisotto habe ich mir kürzlich bei einem vorzüglichen Pasta-Gericht aus unserem FelFel-Kühlschrank im Office geholt. Die Kombination des cremigen Risottos mit der Süsse des Kürbis harmoniert einfach gerade zu perfekt mit dem in Knoblauch angedünsteten Federkohl (Kale) und der fruchtigen Komponente der Cherry-Tomaten. Ein wahres Gedicht könnte man sagen! :)

Die Kreation hört sich im ersten Moment ein bisschen aufwändig an, ist aber mit den richtigen Zutaten „relativ schnell“ zubereitet:

  1. Fertig gekochte Kürbiswürfel von der Migros
  2. Vorgeschnittener Baby-Kale ebenfalls von der Migros

Natürlich könnt Ihr auch auf frischen Kürbis zurückgreifen. Bitte beachtet dann einfach, dass dieser entweder im Ofen oder im Wasser vorgegart werden muss. Auch beim Kale (Federkohl) könnt Ihr den gewöhnlichen, d.h. die grossen Blätter verwenden. Bitte schneidet die grossen Blätter dann einfach in feine Streifen (ca. 1cm) und dünstet die Blätter ca. 5 Minuten länger an.

So – aber nun zum Rezept:

 

ZUTATEN

4 Portionen

  • 2 Gläser Risotto (2dl Gläser)
  • 1 Glas Weisswein
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Packung Kürbiswürfel à 400g
  • 2 Packungen Baby-Kale (oder 4 Blätter normaler Kale)
  • 3 Gläser Cherry Tomaten (ca. 250g)
  • 2 gehäufte EL Mascarpone
  • 1 Glas geriebener Parmesan
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer
  • ca. 1.5l Boullion

 

ZUBEREITUNG

  1. In einer Pfanne den Baby-Kale zusammen mit dem gepressten Knoblauch kurz in Olivenöl (3 EL) andünsten. Nach 2 Minuten die halbierten Cherry-Tomaten dazu geben und alles mit Salz und Pfeffer würzen. Die Pfanne zur Seite stellen und auskühlen lassen.
  2. In einem Topf die 1.5l Boullion zum Kochen bringen. Ich benutze immer Bouillonwürfel, da hier die Dosierung etwas einfacher ist, als bei dem Pulver. Bei der Sorte seid Ihr frei: Gemüse, Poulet, Rind – alles ok. Wichtig dabei ist, dass die Boullion während der ganzen Zeit über leicht köchelt. Kühlt die Bouillon aus, verliert der Risotto seinen Glanz.
  3. In einer grossen Bratpfanne die Zwiebeln im Olivenöl andünsten (3 Minuten), dann den Reis dazu geben und nochmals 1 Minute weiterdünsten lassen. Mit dem Weisswein ablöschen und gleich hinterher die ersten 1-2 Suppenkellen der Bouillon zufügen.
  4. Die Boullion im Reis einkochen lassen und immer dann, wenn die Flüssigkeit fast verschwunden ist, wird eine weitere Kelle Boullion nachgegossen. Dies macht ihr solange, bis der Reis al dente ist, d.h. noch bissfest.
  5. Nebenbei, d.h. solange der Risotto am köcheln ist, könnt Ihr die Hälfte der Kürbiswürfel mit dem Stabmixer fein pürieren.
  6. Sobald der Risotto ready ist, wird das Kürbispüree, die Mascarpone und der Parmesan in den Risotto eingerührt. Sobald sich die Mascarpone aufgelöst hat, gebt Ihr auch noch die Kürbiswürfel hinzu und schmeckt alles mit Salz und Pfeffer ab.
  7. Zum Servieren wird der Kale-Cherry-Tomaten-Mix nochmals kurz erwärmt und dann auf den Kürbisrisotto gegeben.

Tipp: Anstatt Mascarpone könntet Ihr auch Philadelphia oder einen Ziegenfrischkäse unterrühren.