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Hauptspeisen

Blitzküche, Fisch, Kleinigkeiten

Flammkuchen mit geräucherter Forelle

August 20, 2018

Ein Flammkuchen mit geräucherter Forelle, Apfelscheiben, Zwiebeln und Crème Fraiche ist eine ungewohnte Alternative zum herkömmlichen Klassiker. Die Kombination der geräucherten Forelle mit den süss-sauren Äpfeln schmeckt einfach nur fantastisch!

Egal ob im Winter oder Sommer – ein Flammkuchen mit geräucherter Forelle passt eigentlich immer und ist für die meisten Gäste eine kleine kulinarische Überraschung. Entweder kann dieses Gericht als Apéro-Häppchen serviert oder mit einem kleinen Salat kombiniert als einfachen und schnellen Hauptgang serviert werden.

Weitere Flammkuchenrezepte findet ihr übrigens hier:

 

ZUTATEN

2-4 Personen (als Hauptgang oder Apéro)

  • 2 Flammkuchen Fertigteig (Meine Empfehlung: Anna’s Best Flammkuchenteig von Migros)
  • 1.5 Becher Crème Fraiche
  • 2 rote Zwiebeln
  • 2 geräucherte Forellenfilets
  • 1 Apfel
  • Schnittlauch (für Deko)
  • Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die roten Zwiebeln je nach Belieben in Streifen oder Ringe schneiden (pro Teig = 1 Zwiebel).
  3. Den Apfel waschen, halbieren und in feine Scheiben von ca. 2-3mm schneiden (pro Teig = 1/2 Apfel).
  4. In der Zwischenzeit sollte der Ofen vorgeheizt sein, d.h. wir können mit dem Belegen des Flammkuchens beginnen: Hierfür wird zuerst ein Teig zusammen mit dem Backpapier auf einem Belch ausgebreitet und mit einem 1/2 Becher Crème Fraiche bestrichen. Nach dem Bestreichen empfehle ich euch, den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke zu schneiden (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger). Kleine Stücke eignen sich eher für Apéro-Häppchen, grössere Stücke, falls der Flammkuchen als Hauptgang serviert wird.
  5. Die Stücke werden nun mit den  Zwiebeln und den Apfelscheiben belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut und dann für ca. 8 Minuten in den Ofen geschoben.
  6. Sobald der Flammkuchen fertig ist, d.h. eine leicht bräunliche Farbe an den Rändern angenommen hat, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und belegt ihn mit einem geräuchertem Forellenfilet. Das Forellenfilet wird am besten in kleine Stücke gezupft und grob auf dem Flammkuchen verteilt.
  7. Zum Schluss wird der Flammkuchen noch mit etwas Schnittlauch sowie ein bisschen Crème Fraiche garniert.

Ich empfehle euch, den zweiten Teig mit den restlichen Zutaten erst dann zu belegen und backen, wenn ihr den ersten gegessen habt. Wenn ihr beide Teige gleichzeitig vorbereitet, aber nur einen in den Ofen schieben könnt, dann weicht der andere Teig auf und wird matschig. Von dem her gesehen, ist es besser einer nach dem anderen zubereiten und backen ;)

Tipp: Als Hauptgang empfehle ich euch, einen frischen Gurken-Salat mit Dill dazu servieren. Als Alternative zum Gurkensalat passt im Sommer auch eine kalte Gurkensuppe dazu. Ein Teig plus Salat oder Suppe reicht für 2 Personen als Hauptgang. Wenn ihr den Flammkuchen als Apéro serviert, reicht 1 Teig auch für 4 Personen (dann natürlich ohne Salat).

 

 

Fleisch und Geflügel, LowCarb

Low Carb Burger

August 13, 2018

Ein saftiger Rindfleischburger und trotzdem keinen Zoff mit der Bikinifigur?! Ja, das geht! Dank einem Proteinbrötchen wird ein klassischer Burger schnell zu einem leckeren „Low Carb Burger“. Verzichtet man nämlich auf das schwammige Weissbrot und achtet bei den weiteren Zutaten etwas auf deren Kaloriengehalt, so ist es möglich, ein sündhaftes Burger-Erlebnis in eine ausgewogene und gesunde Mahlzeit zu verwandeln.

Beim Burgerfleisch habe ich mich für den Bell Barbecue Triple B Burger entschieden. Dieser Burger besteht aus 100% Schweizer Rassenfleisch, ist grob  gewolft und absolut ungewürzt. Der fertig gebratene Burgerpatty hat ein herrlich intensives Fleischaroma und macht den Low Carb Burger zu einem absoluten Hochgenuss!

Euer Low Carb Burger könnt ihr nach Lust und Laune mit den Zutaten kombinieren, die euch am liebsten sind. Ich habe mich für eine klassische Cheese Burger Variante mit Coleslaw-Salat, Essiggurken, Tomaten, Zwiebeln und einer rauchig-scharfen Cocktail-Sauce entschieden. Ihr könnt aber auch z.B. eine mediterrane Variante mit Basilikumpesto, Tomaten und Mozzarella zaubern. Oder eine orientalisch angehauchte Kreation mit hausgemachtem Hummus, Avocado und gebratenem Halumi?

Eurer Fantasie soll keine Grenzen gesetzt sein. Falls ihr eine Low Carb Burger Kreation anstrebt, achtet einfach darauf, dass der Burger auch wirklich Low Carb, d.h. Kohlenhydrat- und Zucker-reduziert zubereitet wird..also bitte keine Fertig-Saucen etc. verwenden ;)

 

ZUTATEN

4 Burger

  • 2 Packungen Bell Barbecue Triple B Burger (4 Burgerpatties)
  • 4 Low Carb Brötchen (z.B. im Coop erhältlich)
  • 50g Rucola
  • 1 Rote Zwiebel
  • 1 Tomate
  • 4 Essiggurken in Scheiben
  • 4 Scheiben Schmelzkäse (Cheddar, Gruyère…)

Coleslaw-Salat

  • 120g Coleslaw-Salat fertig gerüstet (im Kühlregal bei Coop oder Migros)
  • 2 gehäufte EL fettreduzierte Mayonnaise
  • 2 gehäufte EL Natur Joghurt
  • 1 EL weisser Balsamico Essig
  • 1 TL Zucker
  • 1 TL Zwiebelpulver
  • Salz

Spicy-Smokey Cocktail Sauce

  • 2 gehäufte EL fettreduzierte Mayonnaise
  • 2 EL Ketchup
  • 2 EL Natur Joghurt
  • 1 TL Tabasco
  • 1 Prise Räucherpaprika
  • 1/2 TL Zucker
  • Salz

ZUBEREITUNG

  1. Alle Zutaten für den Coleslaw-Salat miteinander mischen und mit Salz abschmecken.
  2. Für die Sauce ebenfalls alle Zutaten miteinander vermengen und mit nach Belieben mit Salz und Zucker abschmecken. Wer es nicht so scharf mag, der gibt weniger Tabasco zur Sauce.
  3. Sobald der Coleslaw-Salat und die Sauce fertig zubereitet sind, werden die restlichen Zutaten für den Burger vorbereitet: Tomaten in Scheiben geschnitten, Zwiebelringe, Essiggurken in Scheiben (falls nicht bereits in Scheiben gekauft) etc.
  4. Die Low Carb Brötchen kommen nun bei 150 Grad nochmals kurz für ca. 5 Minuten in den Backofen. Wenn ihr diese nochmals erwärmt, werden sie schön knusprig und das Burger-Erlebnis nochmals um ein Vielfaches verbessert ;)
  5. Währenddessen die Brötchen im Ofen wärmen, werden die Burgerpatties in einer Bratpfanne (oder auf dem Grill) mit wenig Öl angebraten. Nach 2-3 Minuten werden die Patties gewendet, etwas gesalzen und mit einem Stück Schmelzkäse belegt. Sobald auch die andere Seite angebraten und die gewünschte Garstufe erreicht ist, sind die Burger bereit zum Belegen.
  6. Halbiert die Low Carb Brötchen mit Hilfe eines Messers, verteilt die Sauce auf beiden Brötchenhälften und belegt dann eure Low Carb Burger nach Lust und Laune mit den Rindfleischpatties, Coleslaw-Salat, Rucola etc.
  7. Zum Schluss den Burger noch mit Hilfe eines Apéro-Sticks „befestigen“ und sofort servieren.

Tipp: Anstelle der Low Carb Brötchen könnt ihr den Burger auch mit zwei grossen Eisbergsalat-Blätter servieren. Dies gleicht nicht ganz dem klassischen Burger-Erlebnis, schmeckt aber trotzdem gut und hat noch weniger Kalorien.

Diesen Rezept entstand in Kooperation mit Bell Schweiz.

Kleinigkeiten, Vegi

BBQ Zucchetti mit Cherrytomaten und Burrata

August 2, 2018

BBQ Zucchetti mit Cherrytomaten, frischem Burrata und Parmesan-Knoblauch Crumble sind ein absolutes Beilagen-Highlight in der Grillsaison! Die Kombination der fruchtig-süssen Cherrytomaten, mit dem leckeren Grillaroma der Zucchetti harmonieren gerade zu perfekt mit dem cremigen Burrata…mmhhh! Ich könnte gleich schon wieder eine Portion davon essen! :)

Für’s Auge macht diese Beilage ebenfalls etwas her. Hübsch angerichtet auf einer Platte, kann sich jeder daran bedienen. Egal ob es dazu Fleisch, Fisch oder weiteres Gemüse vom Grill gibt – die BBQ Zucchetti mit den Cherrytomaten und Burrata passen (fast) immer.

Und wer lieber Auberginen mag, kann dieses Rezept übrigens auch wunderbar anstelle der Zucchetti mit Auberginen machen. Funktioniert genau gleich und schmeckt ebenfalls göttlich!

 

ZUTATEN

6-8 Portionen

  • 3 grosse Zucchetti
  • 500g Cherrytomaten
  • 1-2 Burratina
  • 1 Knoblauchzehen
  • 3 Scheiben trockenes Brot
  • 4 EL geriebenen Parmesan
  • 1/3 Bund Basilikum
  • Olivenöl
  • Salz/Pfeffer/Zucker
  • Balsamico Essig

ZUBEREITUNG

  1. Für die Crumble werden die trockenen Brotscheiben mit Hilfe eines Messers zu kleinen Krümeln verarbeitet.
  2. Die Brotkrümel in einer Pfanne mit etwas Olivenöl anrösten und zum Schluss noch ein Knoblauchzehen dazu pressen
  3. Die Crumble mit 3-4 EL Parmesan, gehacktem Basilikum sowie Salz und Pfeffer vermengen.
  4. Die Cherrytomaten in einer Grillschale (ohne Löcher) mit Olivenöl, Salz, Pfeffer, 2-3 TL Zucker und 2 TL Balsamico Essig heiss werden lassen, bis diese leicht schrumpelig werden oder platzen.
  5. Parallel dazu werden die in 5mm dicken Scheiben geschnittenen Zucchetti auf dem Grillrost von beiden Seiten grilliert. Die Zucchetti-Scheiben vor dem Grillieren noch mit Olivenöl und Salz marinieren.
  6. Zum Anrichten kommen die grillierten Zucchetti und die Cherrytomaten auf eine Platte und werden mit dem frischen Burrata (kalt!) sowie dem Crumble garniert. Noch einen Schuss Olivenöl und etwas Salz/Pfeffer und frische Basilikumblätter darüber geben – fertig!

Tipp: Diese Beilage kann heiss, lauwarm oder kalt serviert werden.

 

Weitere leckere Beilagen-Rezepte für die Grillsaison findest du hier:

Fisch, Salate

Sommerlicher Quinoasalat mit Teriyaki Lachs

Juli 19, 2018

Dieser fruchtig-frische Quinoasalat mit Teriyaki Lachs ist ein leichtes und gesundes Dinner, welches sich ideal für die heissen Sommertage eignet. Schnell zubereitet, ausgewogen und vor allem einfach super lecker – so sollte ein Quinoasalat schmecken!

Die Lachsfilets können entweder auf dem Grill oder in einer Grillpfanne zubereitet werden. Notfalls eignet sich auch eine normale Bratpfanne.

Der Quinoasalat wird am besten kalt serviert und lässt sich daher auch ideal vorbereiten. Der Lachs, welcher darüber verteilt wird, empfehle ich euch frisch zuzubereiten und noch heiss darüber zu verteilen.

Viel Spass beim Nachkochen!

 

ZUTATEN

4 Portionen

  • 400g Lachsfilet (ohne Haut)
  • 400g Quinoa
  • 4 Pfirsiche
  • 2/3 Salatgurke
  • Teriyaki Sauce
  • 250g Feta

Dressing

  • 1 Becher Sauerrahm
  • 2 EL weisser Balsamico
  • 1 TL Zucker
  • Knoblauchpulver
  • Frischer Basilikum und Dill
  • Salz/Pfeffer

ZUBEREITUNG

  1. Den Quinoa nach Packungsanleitung im Salzwasser ca. 10-12 Minuten „al dente“ kochen. Den Quinoa auskühlen lassen (wenns schnell gehen muss mit kaltem Wasser abspritzen).
  2. Für das Dressing werden zuerst eine Handvoll frische Kräuter (Basilikum und Dill) kleingeschnitten und mit dem Sauerrahm sowie dem Balsamico Bianco vermengt. Zum Abschmecken 1 TL Zucker, 1/2 TL Knoblauchpulver sowie Salz und Pfeffer zum Dressing dazu geben.
  3. Die Gurke und Pfirsiche zuerst waschen und dann in kleine, gleichmässige Stücke schneiden.
  4. Sobald Punkt 1-3 vorbereitet sind, geht es an die Zubereitung der Lachsfilets: Diese werden entweder auf dem Grill oder in einer Grillpfanne in etwas Öl angebraten, bis diese aussen goldbraun und in der Mitte noch leicht glasig sind. Falls ihr die Filets auf dem Grill zubereitet, verwendet dazu eine Grillschale, damit der Fisch nicht am Rost kleben bleibt.
  5. Die angebratenen Lachsfilets werden mit Teriyaki Sauce abgelöscht und mit Salz abgeschmeckt. Probiert ein bisschen vom Lachsfilet und gebt falls nötig nochmal etwas Teriyaki Sauce und Salz dazu.
  6. Zum Anrichten wir der Quinoa mit den Pfirsich- und Gurkenwürfel sowie der Hälfte des Dressings vermengt und auf Teller verteilt. Darauf kommen die leicht auseinandergezupften Lachsfilets.
  7. Garniert wird der Quinoasalat mit zerbröckelten Feta-Stückchen sowie nochmals etwas vom Dressing und frischen Kräutern.

Tipp: Der Salat kann anstelle von Pfirsichen oder Nektarinen auch mit Honigmelonen zubereitet werden.

Ein weiteres Qunioasalat Rezept findet ihr hier.

Beilagen, Vegi

Green Couscous-Salat mit Gemüse

Juni 30, 2018

Green Couscous-Salat mit Gemüse ist eine leckere und gesunde Beilage für jeden Grillabend. Der Couscous schmeckt Dank dem untergerührten Basilikumpesto wunderbar würzig und verleiht dem Salat das gewisse Extra.

Oftmals sind Coucous-Salate (je nach Zubereitungsart) eher eine fade Angelegenheit und auf dem Beilagenbuffet nicht die erste Wahl. Das wird euch dank dem Basilikumpesto bei diesem Salat nicht passieren!

Für den Green Couscous-Salat könnt ihr die Gemüsesorten verwenden, die euch am besten schmecken oder die ihr noch im Kühlschrank bzw. Tiefkühler habt. Das Gemüse muss natürlich nicht zwingend nur grün sein ;) Es würden theoretisch auch noch Cherry Tomaten, Peperoni etc. dazu passen, dann ist es einfach kein „Green Couscous-Salat“ sondern z.B. ein mediterraner Couscous-Salat. Für die Namensgebung interessiert sich am Esstisch aber so oder so niemand! :)

Der Salat kann problemlos am Vortag zubereitet und auch noch einige Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden. Falls was übrig bleibt, ist der Green Couscous-Salat auch ein ausgewogenes Take Away Mittagessen fürs Büro.

 

ZUTATEN

  • 3 Gläser Couscous (2dl Gläser)
  • 7dl Wasser
  • 4 gehäufte EL Basilikumpesto (oder Pesto aus dem Kühlregal)
  • 150g Kefen (TK)
  • 150g geschälte Edamame (TK)
  • 2 Zucchetti
  • 250g Fenchel, oder grüne Spargeln, Gurken, grüne Melonen…etc.
  • Salz/Pfeffer
  • 1 Knoblauchzehen
  • Olivenöl

Garnitur:

  • Feta
  • Rucola

ZUBEREITUNG

  1. In einer Bratpfanne etwas Olivenöl erhitzen und nacheinander zuerst die Kefen, dann die Edamame und zum Schluss die in Scheiben geschnittenen Zucchetti kräftig anbraten.
  2. Jede Gemüseportion wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und zum Auskühlen zur Seite gestellt.
  3. Sobald die letzte Portion Gemüse angebraten ist, wird nochmals etwas Olivenöl in die Pfanne gegeben und den Knoblauchzehen dazu gepresst. Alle Gemüsesorten werden anschliessend wieder zurück in die Pfanne gegeben und mit dem Knoblauchöl vermengt und anschliessend zur Seite gestellt.
  4. Das Wasser wird zusammen mit 1 TL Salz in einem Topf zum Kochen gebracht und sobald es kocht mit dem Basilikumpesto vermengt. Das Baslikumpestowasser wird sogleich über den Couscous gegeben. Nach kurzer Quellzeit ist der Couscous auch schon fertig und kann mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden.
  5. Der Couscous-Salat wird mit nun mit dem angebratenen Gemüse vermengt und etwas Rucola und zerbröckeltem Feta sowie einem guten Schuss Olivenöl garniert.
Beilagen, Kleinigkeiten, Vegi

Mediterrane Grill Feta-Päckchen

Mai 23, 2018

Diese mediterranen Feta-Päckchen zaubern euch in Nullkommanix eine leckere Beilage für den nächsten Grillabend. Sie sind schnell zu- und vorbereitet und können als Beilage oder auch als Apérosnack serviert werden.

Bei den Zutaten seid ihr relativ flexibel. Neben dem Feta habe ich mich für leckere Cherrytomaten, schwarze Oliven und etwas Basilikumpesto entschieden. Ihr könnt aber auch weitere/alternative Gemüsesorten wie z.B. Zuchetti, Aubergine oder eingelegte Peperoni hinzugeben. Anstelle von Basilikumpesto eignet sich z.B. auch ein Pesto Rosso.

ZUTATEN

2 Päckchen (pro Päckchen braucht es jeweils die Hälfte der unten aufgelisteten Zutaten)

  • 1 Feta
  • 6-8 Cherrytomaten
  • 10-20 schwarze Oliven (Stein vorher entnehmen!)
  • 2 TL Olivenöl
  • 2 EL Basilikumpesto (entweder selbstgemacht oder z.B. ein Fertigpesto „Pesto Basilico“ von der Migros)
  • Pfeffer

ZUBEREITUNG

  1. Aus Alufolie zwei Körbchen formen.
  2. Ein 1/2 Stück Feta pro Körbchen platzieren und mit Hilfe von einen Messer in 5-6 grosse Stücke brechen.
  3. Die halbierten Cherrytomaten sowie die entsteinten Oliven werden nun in die „Zwischenräume“ verteilt.
  4. Alles mit Olivenöl und Pfeffer marinieren und für ca. 15-20 Minuten auf den Grill geben.
  5. Vor dem Servieren das Feta-Päckchen mit Basilikumpesto garnieren.

Tipp: Die Feta-Päckchen können auch im Ofen zubereitet werden. Hierfür den Ofen auf 240 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen und die Feta-Päckchen für ca. 15-20 Minuten backen.

 

Weitere leckere Feta-Rezepte für auf den Grill findet ihr übrigens unter folgenden Links:

Blitzküche, LowCarb, Vegi

Mediterraner Low Carb Gemüseauflauf

April 18, 2018

Dieser schnelle Low Carb Gemüseauflauf benötigt weniger als 20 Minuten Aufwand in der Küche – den Rest erledigt der Backofen für euch! Es ist zudem gesund, leicht und Bikinifigur-freundlich ;)

Das Tolle daran ist ausserdem, dass in diesem Gericht Gemüsereste verwertet werden können. Egal ob frisches Gemüse, welches noch im Kühlschrank liegt und verwertet werden muss oder Gemüse, welche ihr von einem anderen Gericht (Beilage, Ofengemüse etc.) noch übrig habt.

Meine Version vom Low Carb Gemüseauflauf ist mediterran gewürzt, d.h. ich verwendete Gemüsesorten wie z.B. Zucchini, Aubergine, Tomaten, Champigons und grüne Spargeln. Die mediterrane Note bekommt der Low Carb Gemüseauflauf v.a. durch das Basilikumpesto wie auch durch den Feta, welche ich über dem Auflauf verteilt habe. Ihr könnt den Gemüseauflauf aber auch „gut bürgerlich“ gestalten, mit z.b. Karotten, Erbsen, Zucchini, Fenchel und Spinat. Anstelle von Basilikum-Pesto und Feta würde ich dann eher z.B. noch etwas Speck und Alpenkäse dazugeben.

Grundsätzlich seit ihr völlig frei, welche Zutaten und wie ihr diese kombinieren möchtet. Seid mutig und probiert aus!

Und falls vom Auflauf übrig bleiben sollte, könnt ihr die Reste am nächsten Tag zu einem Sandwich verarbeiten und als Büro-Lunch mitnehmen ;)

Bild Gemüse Ei Sandwich Rezept

 

ZUTATEN

1-2 Portionen

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen.
  2. Alle Gemüsesorten waschen, zerkleinern und alles AUSSER die Tomaten in einer Bratpfanne mit Olivenöl KRÄFTIG anbraten. Die Tomaten kommen später dazu.
  3. Sobald das Gemüse leicht gebräunt ist, wird dieses vom Feuer genommen und mit Salz, Pfeffer und Knoblauchpulver abgeschmeckt. Ihr könnt anstelle vom Knoblauchpulver auch etwas frischen Knoblauch hinzugeben, mit dem Knoblauchpulver gehts einfach schneller ;)
  4. Eine kleine Auflaufform mit Olivenöl einfetten und das Gemüse hineingeben. Darüber verteilt werden nun die in kleine Stück geschnittenen Tomaten.
  5. 3 Eier und etwas Salz in eine Schale geben und mit Hilfe einer Gabel gut miteinander verquirlen. Die Eimasse wird über dem Gemüse verteilt.
  6. Zum Schluss wird der Feta grob zerbröckelt und mit 1-2 TL Basilikumpesto oder frischem Basilikum über dem Auflauf verteilt.
  7. Der Auflauf kommt für ca. 20 Minuten in den Ofen. Er ist servierbereit, sobald das Ei gestockt und nicht mehr flüssig ist.

Tipp: Als Beilage empfehle ich einen grünen Salat mit leichtem Salatdressing.

 

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Fisch, Hauptspeisen, LowCarb

Fischpäckli mit Gemüse und Ofenkartoffeln

März 26, 2018

Fischpäckli mit Gemüse und Ofenkartoffeln ist ein gesundes Gericht, welches ohne viel Aufwand zubereitet ist. Das tolle daran ist zudem, dass durch die Garmethode im Backpapier den Fisch nicht austrocknen kann, d.h. es ist nicht tragisch, wenn das Fischpäckli einige Minuten mehr oder weniger im Ofen ist :)

Bei der Wahl des Gemüses seid ihr relativ frei. Wichtig ist, dass Ihr für die Fischpäckli Gemüsesorten verwendet, welche entweder schnell gar sind oder diese so fein schneidet, dass sie nicht länger als 20 Minuten im Ofen brauchen. Im aktuellen Rezept habe ich mich für Zucchetti, Kefen, Cherry-Tomaten und Karotten entschieden. Dieser bunte Gemüsemix sieht hübsch aus und ist bis auf die Karotten schnell weich. Die Karotten habe ich deshalb in sehr feine Streifen geschnitten, so dass diese ebenfalls bissfest werden.

Alternative Gemüsesorten: Grüner Spargel, Mais, Blattspinat, Erbsen, Peperoni, Broccoli…

Wer sich lieber Low Carb ernährt, kann das Gericht auch ohne Ofenkartoffeln zubereiten. Als Alternative empfehle ich einen frischen knackigen Salat als Beilage zum Fischpäckli.

Hinweis zur Backzeit: Das Fischpäckli ohne Ofenkartoffeln braucht insgesamt 20 Minuten im Ofen, bis es gar ist. Zusammen mit den Ofenkartoffeln braucht das Gericht 40 Minuten im Ofen (20 Minuten nur die Kartoffeln, weitere 20 Minuten zusammen mit dem Fischpäckli)

 

ZUTATEN

2 Portionen

  • 2 Lachsfilet (ohne Haut) à je ca. 150g
  • 1/2 Zucchetti
  • 1 Karotte
  • Kefen (tiefgefrohren)
  • 6 Cherry-Tomaten
  • Frische Kräuter: Dill, Rosmarin, Thymian
  • Sauerrahm oder Crème Fraiche
  • 1 Zitrone
  • 300g Frühlingskartoffeln
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG

  1. Ofen (Umluft) auf 200 Grad vorheizen.
  2. Die Frühlingskartoffeln waschen, halbieren und in einer Schüssel mit Olivenöl, Salz und frischen Rosmarin-Nadeln vermengen.
  3. Die Kartoffelhälften kommen dann auf ein mit Backpapier belegtes Blech und werden für 20 Minuten in den Ofen geschoben.
  4. Währenddessen die Kartoffeln vor sich hin backen, beginnen wir damit, die Gemüsesorten für die Fischpäckli zu waschen und je nach Sorte unterschiedlich zuzubereiten: Zucchetti in 3mm Scheiben, Karotten in 3mm Stäbchen, Cherry-Tomaten halbieren, Kefen so belassen wie sie sind.
  5. Für jedes Fischpäckli wird ein Backpapier ausgebreitet. Darauf kommt in dessen Mitte jeweils „schichtweise“ die verschiednen Gemüsesorten, welche allesamt etwas gesalzen werden.
  6. Zum Gemüse einige frische Rosemarin-Nadeln und Thymian-Blättchen dazugeben.
  7. Auf den „Gemüseberg“ wird zuoberst das Lachsfilet gelegt, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit 1-2 Zitronenscheiben sowie 1-2 frischen Dill-Zweigen belegt.

8. Über den Fisch und das Gemüse werden ca. 2 EL Olivenöl verteilt bevor das Backpapier zum Fischpäckli verschlossen wird. Hierfür das Backpapier über dem Fisch übereinander legen und rechts und links die Enden „zum Bonbon“ verschliessen. Ihr könnt die Enden auch noch mit einer Bratenschnur zusätzlich verschliessen, so dass diese gut zusammenhalten und kein Dampf entweichen kann. Erfahrungsgemäss ist das aber nicht nötig, wenn man die Enden 1-2 Mal komplett verdreht.

9. Nach 20 Minuten Garzeit der Ofenkartoffeln kommen nun für weitere 20 Minuten die Fischpäckli dazu. Hierfür könnt ihr die beiden Fischpäckli einfach zu den Kartoffeln aufs Blech legen.

10. Währenddessen die Fischpäckli und die Ofenkartoffeln im Ofen sind, könnt ihr noch den Sauerrahm zubereiten: Hierfür empfehle ich für 2 Personen ca. 1/2 Becher Sauerrahm mit etwas Zitronenabrieb (Zitronenschale) und ein bisschen Salz und Pfeffer zu mischen. Man kann aber auch noch zusätzlich frisch gehackte Kräuter hinzugeben – auch mega lecker!

11. Die Fischpäckli werden direkt so wie sie sind, d.h. im Backpapier auf den Teller gegeben und mit einigen Rosmarinkartoffeln garniert.

Tipp: Als zusätzliches Geschmacks-Highlight empfehle ich euch, eine Handvoll frische Kräuter (Dill, Rosmarin, Basilikum) mit ca. 0.5 – 1dl Olivenöl im Mixer oder mit Hilfe eines Pürierstabes zu einem leckeren Kräuteröl zu verarbeiten. Dieses Kräuteröl könnt ihr vor dem Backen über dem Fisch und dem Gemüse verteilen (ca. 2 EL pro Päckli). Als schnelle Alternative eignet sich auch ein Basilikumpesto, welches ihr mit etwas zusätzlichem Olivenöl ein bisschen verdünnen und in die Fischpäckli geben könnt.

 

Basics, Fleisch und Geflügel

Sauce Bolognese – einfach aber göttlich!

Februar 26, 2018

Eine gute Sauce Bolognese – oder wie die Italiener sagen „Ragu alla Bolognese“ ist definitiv Geschmacksache. Die einen mögen Ihre Bolognese mit Stangensellerie, die anderen kriegen nur schon beim Gedanken an das Grünzeug Magenkrämpfe. Mir persönlich geht es zum Beispiel so. Dann gibt es jene Spezialisten, die ihrer Bolognese grob geschnittene Karotten hinzufügen – auch nicht mein Fall! Und dann gibt es noch die Sorte von Bolognese, welche wohl mit „wässrig“ und „fad“ am besten umschrieben wird. Falls diese Attribute auch so gar nicht eurem Geschmack entsprechen, dann seid ihr mit Düsentrieb’s Kitchens Bolognese-Rezept bestens bedient! :)

Meine Bolognese ist nämlich dank einem simplen Trick wunderbar sämig in ihrer Konsistenz, bereitet euch ein herrlich würziges Geschmackserlebnis und katapultiert euch dank frischen Kräutern direkt nach Italien in Nonnas Küche!

Jetzt habe ich euch ziemlich viel versprochen! Ich weiss :) Schlussendlich ist und bleibt es Geschmacksache, wie man die Sauce Bolognese am liebsten hat. Ihr könnt bei meinem Rezept auch beliebig variieren, je nachdem ob ihr die Bolognese z.b. weniger „Tomatiger“ gestalten möchtet, dann gebt einfach nur halb so viel Pelati hinzu. Oder ihr könnt auch mit den Kräutern variieren – ganz nach eurem Gusto!

Viel Spass beim Nachkochen und „buon appetito!“

ZUTATEN

8 Portionen

  • 600g Rindshack
  • Fleischgewürz (ich nehme seit Jahren das von Knorr „Rôtisseur“)
  • 2 Zwiebeln, fein gehackt
  • 3 EL Tomatenpüree
  • 1-2 Knoblizehen
  • 2 Rüebli (oder 1 grosses), mit der Käsereibe fein gerieben
  • 2dl Rotwein
  • 800g gehackte Tomaten (Pelati)
  • 2dl Wasser
  • 1 EL getrocknete Italienische Kräuter
  • 2 EL Zucker
  • 2 Zweige frischer Rosmarin (gehackt)
  • 1/2 Bund frischer Basilikum (grob geschnitten)
  • 2 EL Knorr Bratensauce
  • 1 EL Balsamico
  • Olivenöl / Salz / Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Das Hackfleisch in zwei Portionen nacheinander kräftig in Olivenöl anbraten. Es ist wichtig, dass ihr nicht alles auf einmal in die Pfanne gebt, sonst entsteht zu viel Wasser und das Fleisch kann keine Röstaromen entwickeln. Sobald das Hackfleisch schön gebräunt ist, wird dieses mit ca. 1 TL Fleischgewürz, Salz und Pfeffer abgeschmeckt und zur Seite gestellt.
  2. Nun werden die Zwiebeln in der selben Pfanne in Olivenöl angeschwitzt. Sobald diese glasig sind, wird der Knoblauch dazu gepresst und ebenfalls KURZ mit angebraten. Wichtig: Der Knoblauch darf auf keinen Fall bräunen oder sogar schwarz werden! Dann wird der Knoblauch bitter. Deshalb nur kurz mit anbraten und dann sofort das Hackfleisch zurück in die Pfanne geben und alles mit dem Rotwein ablöschen.
  3. Als nächstes kommen die fein geriebenen Karotten sowie das Tomatenpüree zum Hackfleisch und wird mit dem Fleisch vermengt. Gleich darauf folgend die gehackten Tomaten (Pelati), welche ebenfalls zum Fleisch gegeben werden.
  4. Nun folgen nacheinander 2dl Wasser, Bratensauce, getrocknete Italienische Kräuter, frischer Rosmarin und Basilikum, Zucker und Balsamico. Sobald alles gut miteinander vermengt ist, probiert ihr die Sauce und würzt diese mit Salz/Pfeffer oder als Alternative zum Salz könnt ihr auch etwas Bouillon hinzugeben.
  5. Alles ca. 15 Minuten auf kleiner Stufe köcheln lassen – fertig.

Am besten schmeckt mir persönlich die Bolognese mit Tagliatelle. Spaghetti sind auch ok, aber seid ich das erste Mal die Kombination mit Tagliatelle getestet habe, gibt es für mich kein zurück mehr! :)

Tipp: Ich koche meistens immer eine grosse Portion Bolognese, so dass ich die übrig gebliebene Sauce im Tiefkühler einfrieren kann. Diese hält sich im Gefrierfach problemlos bis zu 6 Monate. Und eignet sich perfekt, wenn sich mal wieder spontan Gäste ankünden oder man einfach keine Lust zum Kochen hat ;)

Extra-Tipp: Eine gute Sauce ist nur halb so gut, wenn man die Pasta dazu nicht perfekt zubereitet. Wie ihr Pasta richtig kocht und v.a. die richtige Menge Salz hinzufügt, erfährt ihr hier.

Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, LowCarb

One Tray – Pouletschenkel und Gemüse aus dem Ofen

Februar 9, 2018

Dieses One Tray Rezept macht es möglich, ein schnelles und gesundes Ofengericht zu zaubern – und das alles auf nur einem Blech!

Wie funktioniert „One Tray“?

Die Pouletschenkel werden dabei knusprig zart und die verschiednen Gemüsesorten sind allesamt auf den Punkt geröstet. Wie das geht? Ganz einfach: „It’s all about the timing“ :) Insgesamt braucht das Gericht 50-55 Minuten im Ofen, wobei man mit den Pouletschenkel beginnt und nach und nach die einzelnen Gemüsesorten dazu gibt. Je länger ein Gemüse benötigt, desto früher kommt es in den Ofen. Der Vorteil dabei ist, dass ihr a) nur ein Blech benötigt (und wieder reinigen müsst) und b) innerhalb von knapp einer Stunde ein gesundes Gericht, bestehend aus Poulet und 4 verschiedenen Gemüsesorten zubereiten könnt.

„One Tray“, also alles auf einem Blech, ist sozusagen eine Erweiterung von den bekannten „One Pot“ Rezepten, bei welchen man nur einen einzigen Kochtopf benötigt. Ein Beispiel für ein schnelles One Pot Rezept findet ihr übrigens hier: One Pot Chicken Quinoa „Thai Style“.

Welche Gemüsesorten passen?

Ich habe mich bewusst bei diesem Rezept für saisonales Gemüse entschieden: Radicchio Trevisano, Fenchel, Frühlingskartoffeln und Kale (Federkohl). Gerade der Radicchio Trevisano ist ein Gemüse, welches ich bis jetzt noch nie gekauft oder gegessen habe. Es wurde also höchste Zeit, sich an dessen Zubereitung zu wagen :) Radicchio Trevisano ist vielleicht nicht jedermanns Sache, da er etwas bitter im Aroma ist. Diese Bitterstoffe gehen aber zum grössten Teil durch das Rösten im Ofen verloren. Und in der Kombination mit dem leicht süsslich schmeckendem Fenchel und den süss glasierten Pouletschenkel ist der Radicchio Trevisano eine ideale Geschmacksergänzung.

Das Ofengemüse kann nach Lust und Laune oder je nach Kühlschrankvorrat zusammenstellen werden ;) Wichtig dabei ist, dass ihr die unterschiedlichen Garzeiten beachtet. Festere Gemüsesorten, wie z.B. Kartoffeln/Süsskartoffeln brauchen ihre 45 Minuten, wobei z.B. in Scheiben geschnittene Zucchetti bereits in 15-20 Minuten gar sind. Eine praktische Übersicht der Garzeiten verschiedenster Gemüsesorten findet ihr hier. Wichtig: Diese Angaben, wie auch meine Garzeiten dienen als ANHALTSPUNKT. Ob jetzt das eine oder andere Gemüse 5 Minuten länger oder kürzer im Ofen ist, spielt keine Rolle. Man kann also eigentlich (fast) nichts falsch machen ;)

Lange Rede kurzer Sinn: Probiert die One Tray Pouletschenkel mit Ofengemüse – ihr werdet erstaunt sein, wie einfach das Ganze zubereitet ist. Und wenn man sich noch ein bisschen Mühe beim Arrangieren des Gemüses gibt, sieht dieses One Tray Rezept auch noch fantastisch aus! :)

 

ZUTATEN

2 Personen:

  • 2 Pouletschenkel
  • 1 Fenchel
  • 1 Radicchio Trevisano
  • 2 Blätter Kale (Federkohl)
  • 6-8 Frühlingskartoffeln
  • 3 Rosmarinzweige
  • 1 Knoblauchzehen
  • Olivenöl (hochwertiges!)
  • 1 frische Orange für Marinade, Dip und Deko

Marinade fürs Poulet:

  • 1.5 EL Sojasauce
  • 1 EL Honig
  • 2 EL Olivenöl
  • 2 EL frischer Orangensaft

Dip:

  • 1/2 Becher Crème Fraiche
  • 2 EL frischer Orangensaft
  • Salz

ZUBEREITUNG

Vorbereitung

  1. Den Ofen auf 180 Grad (Ober- und Unterhitze) vorwärmen und ein Blech mit einem Backpapier vorbereiten.
  2. Für den „Finish“ wird ein Kräuter-Knoblauchöl vorbereitet. Hierfür werden in einem Schälchen ca. 6 EL Olivenöl zusammen mit einem halbierten Knoblauchzehen und 1 Zweig Rosmarin (nur die Nadeln, kleingeschnitten) eingelegt. Das Kräuter-Knoblauchöl geben wir auf das Gericht, wenn dieses fertig aus dem Ofen kommt.
  3. Für den Dip wird die Crème Fraiche mit dem Orangensaft und etwas Salz gemischt und bis zum Servieren in den Kühlschrank gestellt.

Los geht’s mit dem One Tray:

  1. Alle Zutaten für die Marinade mischen und die Poueltschenkel mit Hilfe eines Pinsels damit bestreichen. Diese kommen nun als aller erstes aufs Blech und ab damit in den Ofen.
  2. Die Frühlingskartoffeln waschen, halbieren, mit Olivenöl und Salz marinieren und 10 Minuten nach den Pouletschenkel ebenfalls aufs Blech geben.
  3. Den Fenchel ebenfalls waschen und in ca. 5-7mm dicke Scheiben schneiden, mit Salz und Olivenöl marinieren und 10 Minuten nach den Kartoffeln aufs Blech geben.
  4. Den Radicchio Trevisano waschen, vierteln, mit Salz und Olivenöl beträufeln und 15 Minuten nach dem Fenchel aufs Blech geben.
  5. Den Kale waschen, vom dicken Stengel befreien und in kleine Stücke schneiden. Ebenfalls mit Salz und Olivenöl marinieren und 10 Minuten nach dem Radicchio Trevisano zu den restlichen Zutaten aufs Blech geben. Gleichzeitig wird nochmals eine Portion der Marinade aufs Poulet gegeben und alles für die letzten 10 Minuten im Ofen gegart.
  6. Nach insgesamt 50-55 Minuten Garzeit im Ofen sollte das Poulet und das Gemüse gar sein. Nehmt nun das Blech aus dem Ofen, verteilt das zu Beginn vorbereitete Kräuter-Knoblauchöl darüber. FERTIG!

Das hört sich jetzt vielleicht etwas kompliziert an, deshalb hier nochmals das Timing / Uhrzeit:

00′ Pouletschenkel (50 – 55 Min.)

10′ Frühlingskartoffeln (40 Min.)

20′ Fenchel (30 Min.)

35′ Radicchio Trevisano (15 Min.)

40′ Kale (10 Min.) und nochmals Marinade aufs Poulet

 

Tipp: Zur Deko habe ich noch 2 Orangenscheiben (Blutorange) mit aufs Blech gegeben. Diese hatte ich noch übrig, da ich für die Marinade und den Dip Orangensaft benötigte und haben einzig den Zweck hübsch auszusehen :)

Wer sich Low Carb ernährt, lässt bei diesem Rezept einfach die Kartoffeln weg bzw. ersetzt diese durch ein weiteres Gemüse mit einem weniger hohen Kohlenhydrate-Anteil.