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Süsses

Eton Mess – das einfachste Dessert der Welt

Mai 11, 2018

Eton Mess, das einfachste Dessert der Welt, ist eine Kombination aus Meringue (= Baiser), Schlagsahne, Erdbeeren und Erdbeersauce. Das Dessert stammt ursprünglich aus der Englischen Küche und kann wirklich von JEDERMANN zubereitet werden :)

Meine Version vom Eton Mess weicht dem Traditionsrezept insofern ab, dass ich neben frischen Erdbeeren zusätzlich frische Heidel- und Himbeeren hinzugegeben habe. Anstelle der Erdbeersauce entschied ich mich für eine Sauce aus verschiedenen Waldbeeren, da diese etwas „saurer“ ist und daher die Süsse der Meringue und der Schlagsahne besser ausgleicht.

Ihr könnt das Eton Mess als hübschen Fruchtkranz dekorieren, d.h. ein Dessert „zum Teilen für alle“ oder ihr serviert es einzeln in schönen Gläsern.

Als zusätzliche Deko empfehle ich euch einige Macarons auf dem Eton Mess zu verteilen sowie ein bisschen frische Minze. Aber auch hier seid ihr frei, mit welchen Extras ihr euren Eton Mess dekoriert.

Lasst euch von der Deko ja nicht abschecken – es ist wirklich super einfach und schnell zubereitet. Wichtig ist, dass das Dessert frisch zubereitet und umgehend serviert wird. Einzelne Komponenten, wie z.B. die Beerensauce kann jedoch bereits am Vortag vorbereitet werden.

ZUTATEN

4-6 Personen

  • ca. 10 Meringues (Baiser-Schalen)
  • 2.5 dl Halbrahm
  • 1 Päckli Vanillezucker
  • Eine Handvoll frische Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren)
  • 150g Tiefkühlbeeren für die Sauce (Waldbeeren oder Himbeeren)
  • Frische Minzblätter
  • Puderzucker
  • 4 Macarons (z.B. Luxemburgerli von Sprüngli)

ZUBEREITUNG

  1. 150g Tiefkühlbeeren in einer Pfanne mit 2 EL Wasser erhitzen, bis diese weich sind. Die Beeren mit Hilfe eines Stabmixers zu einer feinen Sauce pürieren und anschliessend auskühlen lassen. Ihr könnt die Tiefkühlbeeren auch einfach auftauen lassen (ohne zu erhitzen) und anschliessend pürieren. Die Sauce soll eine flüssige Konsistenz haben, aber nicht wässerig sein und kann problemlos am Vortag zubereitet werden.
  2. Wenn ihr mit der Zubereitung des Eton Mess beginnt, startet mit der Schlagsahne. Sobald diese steif ist, wird ein Päckli Vanillezucker untergehoben.
  3. Zum Servieren nehmt ihr am besten eine runde Servierplatte und belegt diese kreisförmig mit den Meringue-Schalen und verteilt darauf grosszügig die Schlagsahne.
  4. Auf die Schlagsahne wird ein Teil der Beerensauce verteilt. Mit Hilfe eines Löffels könnt ihr diese ein bisschen mit der Schlagsahne vermengen, so dass sich ein schönes weiss-rosa-roter Marmormuster ergibt. Zusätzlich könnt ihr nochmals etwas Sauce über die Meringue träufeln lassen.
  5. Als nächstes werden die frischen Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Heidelbeeren) auf dem Eton Mess verteilt. Die Beeren können einfach auf der Schlagsahne hübsch angerichtet und mit einigen Minzblättern dekoriert werden.
  6. Wer mag, kann nun noch einige Macarons auf das Eton Mess geben. Achtet bei der Wahl der Sorten, dass diese farblich wie auch von den Aromen zu den restlichen Zutaten passen.
  7. Zum Schluss noch etwas Puderzucker über alles verteilen – fertig. Die Zubereitung dauert nicht mehr als 15 Minuten ;)

Tipp: Wer dieses „to share“ Konzept nicht so mag, kann das Eton Mess auch in hübschen Gläsern anrichten. Die Zutaten werden einfach schichtweise in den Gläsern verteilt.

 

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Blitzküche, Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, LowCarb, Vegi

Low Carb Pad Thai mit Shirataki Nudeln

Januar 31, 2018

Ein Pad Thai mit Shiritaki Nudeln ist eine Kohlenhydrate- und Kalorien reduzierte Alternative zum klassischen Pad Thai, welches mit Reisnudeln zubereitet wird. Shirataki Nudeln werden aus der sogenannten Konjak-Wurzel hergestellt und haben so gut wie keine Kalorien und auch keine Kohlenhydrate. Auf 100g Nudeln kommen gerade mal 9 kcal und 0.5g Kohlenhydrate! Für alle Low Carb Fans und diejenigen, welche den Winterspeck loswerden müssen sind Shiritaki ein absolutes Must-Try!

Man sagt, die Nudeln seien Geschmacksneutral, wobei ich diese alleine schon wegen ihrer Konsistenz nicht mit einer Tomaten – oder einer anderen Pastasauce essen würde. Schlussendlich ist es Geschmacksache, wie man die Shirataki kombiniert.  Meine Empfehlung lautet jedoch klar, diese ausschliesslich für asiatische Gerichte zu verwenden, da sie am ehesten den Reisnudeln gleichkommen. Also z.B. für gebratene Nudeln, Wok-Gerichte oder eben für ein Pad Thai.

Erhältlich sind die Shirataki Noodles in Asia- und Bio-Shops und seit Neustem sogar im Migros (guckst du hier).

 

 

ZUTATEN

1 Portion

  • 1 Packung Shirataki Nudeln
  • 1 Pouletbrüstli oder 1/2 Tofu
  • 1 Ei
  • 3 Handvoll Sojasprossen (ein bisschen für Garnitur/Deko übrig lassen)
  • 1/2  Frühlingszwiebel (nur den grünen Teil verwenden)
  • 1/4 Limette
  • 2 EL leicht zerkleinerte Erdnüsse
  • Sojasauce
  • Pad Thai Würzpaste (aus dem Asiashop)*
  • Optional: Tiefgekühlte Kefe und Edamame-Bohnen (geschält)

 

ZUBEREITUNG

  1. Shirataki Nudeln mit kaltem Wasser spülen.
  2. Tofu oder Poulet in kleine Stücke schneiden und kräftig braten, mit Sojasauce ablöschen.
  3. Zum Tofu oder Poulet das Ei hinzugeben und währen 1 Minute unter ständigem rühren anbraten. Es sollten dabei kleine Ei-Stückchen (ähnlich wie Rührei) entstehen. Die Tofu-Ei-Mischung kurz probieren und wenn nötig mit etwas Salz würzen.
  4. Die Shirataki Nudeln, Sojasprossen sowie ca. 2 EL Pad Thai Würzpaste ebenfalls in die Pfanne geben und alles gut vermengen und kurz anbraten.
  5. Alles mit Sojasauce abschmecken und auf einen Teller geben. Das Pad Thai nun mit den Erdnüssen, den Frühlingszwiebeln sowie einigen Sojasprossen garnieren. Die Limette wird ebenfalls auf den Teller gelegt, damit diese kurz vor dem Verzehr darüber gepresst werden kann.

Optional: Damit das Gericht noch etwas gesünder bzw. ausgewogener wird, kann man den Gemüseanteil mit z.B. Kefen und Edamame-Bohnen (Tiefgekühlt) erhöhen. Die Kefen und Edamame hierfür zu aller erst (noch vor dem Tofu) in der Bratpfanne in etwas Öl anbraten und mit Salz/Pfeffer und Knoblauchpulver würzen. Das Anbraten der tiefgekühlten Kefen/Edamame dauert nur 3-5 Minuten. Sobald das getan ist, kann das Gemüse beiseite gestellt und erst ganz zum Schluss zusammen mit den Nudeln wieder dem Gericht beigefügt werden.

Tipp: Wer mit dem ganzen Low Carb nix anfangen kann, verwendet anstelle von Shiritaki Nudeln gewöhnliche Reisnudeln. Diese werden gemäss Packungsanleitung im Salzwasser gekocht, mit kaltem Wasser abgeschreckt und solange beiseite gestellt, bis ihr bei Rezeptschritt Nr. 4 angekommen seid.

*Pad Thai Würzpaste aus dem Glas verwende ich, weil die Selbstherstellung eher aufwändig ist. Man kann selbstverständlich auch alles frisch zubereiten – aber nur wenn man etwas mehr Zeit zur Verfügung habt ;) Die Würzpaste, welche ich verlinkt habe, fand ich bei mir im Asia Shop in Zürich (Lian Hua, Birmensdorferstrasse). Diese ist geschmacklich wirklich super!

 

Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, Uncategorized, Vorspeisen

Japanisches Rindstatar

April 2, 2017

Ein Japanisches Rindstatar habe ich bis jetzt weder gesehen, geschweige denn gegessen. Im Rahmen der „Cooketition“, zu welcher ich von meinem lieben Blogger-Kollege Christian von FoodFreaks eingeladen worden bin, stellte ich mich jedoch gerne dieser Herausforderung.

Die Cooketion startete mit Markus Neff, einem begnadeten 18-GM-Punkte Koch, welchen ich vergangenes Jahr im wunderschönen Waldhotel Fletschorn kennenlernen durfte. In Zusammenarbeit mit coop@home Online-Metzger ging es darum, eine ganz persönliche Tatar-Kreation zu zaubern. Vorgelegt hat Markus Neff mit einem klassischen Rindstatar. Weiter ging die Einladung an David Schnapp von Das Filet, der ein Rinder-Tatar mit Kräutern kreierte sowie an Christian von FoodFreaks, der mit einem Tatar Tonnato eine Symbiose vom klassischen Rindstatar und einem Vitello Tonnato schuf.

Meine ursprüngliche Idee, ein „Vietnamesisches Tatar“ zu kreieren, wurde sogleich von Andy (lieberlecker) gecrashed, der mir mit einem Beef Tatar asiatisch zu vor gekommen ist ;)

Passend zur Kirschblütensaison haben ich mich schlussendlich für eine japanische Version des klassischen Rindstatars entschieden. Ziel dabei war es, die auf meiner Japan-Reise neu entdeckten Aromen in dieser Kreation festzuhalten. Und ich glaube, es ist mir gelungen :) Zusammen mit einem Glas eisgekühltem Sake, fühlte ich mich beim gestrigen Testessen/Testkochen in unseren wunderschönen Japan-Urlaub zurück katapultiert.

Dank coop@Home Online-Metzger, konnte ich mir an einer virtuellen Fleischtheke das passende Filetstück aussuchen, welches dann auch am nächsten Tag vakuumiert (!) geliefert wurde. Herzlichen Dank dafür.

In diesem Sinne „Arigatou“ Markus Neff und coop@home für diese tolle Cooketition!

 

ZUTATEN

Vorspeise 2 Personen, Hauptgang 1 Person

  • 200g Rinderfilet
  • 3 Stangen Frühlingszwiebel (nur das Grüne)
  • 1 Eigelb
  • 3 EL Reisessig
  • 2 TL Sesamöl
  • 1 TL Limettensaft
  • 1/2 bis 1 ganzes Noriblatt
  • 2 EL gerösteter Sesam
  • 3 EL Katsuobushi (erhältlich im Asia-Shop)
  • 10 Tropfen Tabasco
  • Salz

Wasabi-Crème:

  • 1 TL Wasabi-Paste
  • 2 EL Sauerrahm
  • Salz
  • Optional: 1/2 TL Matcha-Pulver

Beilage:

  • Toast
  • Butter

ZUBEREITUNG

  1. Das Rindsfilet wird in kleine Würfel geschnitten (ca. 3-4mm). Die Mühe lohnt sich, denn ein von Hand geschnittenes Tatar ist einfach um Welten besser, als wenn es durch den Fleischwolf gedreht wird.
  2. In einer Pfanne werden die Sesamsamen bei mittlerer Hitze und ohne Fett angeröstet, bis diese eine leichte Bräune haben. Der Sesam sollte noch kurz ausgekühlt werden, bevor dieser zum Fleisch gegeben wird.
  3. Währenddessen könnt ihr die Frühlingszwiebeln (nur der grüne Teil!) wie auch das Noriblatt in feine Stücke schneiden. Für die Zerkleinerung des Noriblattes empfehle ich euch eine Küchenschere zu Hilfe zu nehmen – dies ist zwar nicht sehr elegant, jedoch um einiges einfacher ;) Die kleinen Nori-Stückchen und Frühlingszwiebeln werden zum Fleisch gegeben.
  4. Weiter hinzu kommen das Eigelb, der Reisessig, der Limettensaft, das Sesamöl sowie die Katsuobushi-Flocken.
  5. Zum Schluss wird das Tatar mit Salz und Tabasco nach persönlichem Empfinden abgeschmeckt. Anstelle von Tabasco kann auch frischer Chilli verwendet werden oder wer es gar nicht pikant mag, lässt die Schärfe einfach weg.
  6. Für die Wasabi-Crème werden der Sauerrahm zusammen mit dem Wasabi und etwas Salz vermengt. Wer mag, kann auch noch ein bisschen Matcha-Pulver hinzugeben. Die Crème wird dadurch etwas grüner aber auch bitterer.
  7. Zum Anrichten wird das Japanische Rindstatar mit Hilfe eines „Servierrings“ auf 1-2 Teller verteilt und mit ein bisschen Sesam und Katsuobushi-Flocken garniert. Die Flocken bewegen sich übrigens, sobald diese mit Feuchtigkeit in Berührung kommen – ein netter Deko-Effekt on top ;) Die Wasabi-Crème ebenfalls auf den Tellern verteilen, so dass diese in individueller Menge zum Tatar gegessen werden kann.

Tipp: Ein Glässchen eisgekühlten Sake rundet das Geschmackserlebnis des Japanischen Tatars ab!

 

 

 

Blitzküche, Süsses, Uncategorized

Schnelles Bananenbrot

März 17, 2017

Bananenbrot isst man üblicherweise lauwarm mit ein wenig Butter und Honig oder Ahornsirup. Ob als Snack für zwischendurch oder als Frühstück zusammen mit einem leckeren Kaffee – ein Stückchen Bananenbrot geht eigentlich immer :)

Da ich es in unseren Breitengraden jedoch nur selten bis gar nie in einem Café oder Restaurant antreffe, backe ich mir von Zeit zu Zeit mein Bananenbrot selber. Dank einem simplen Trick, ist das Bananenbrot auch in Nullkommanix zubereitet :)

Mehr zu diesem Trick sowie das komplette Rezept findet ihr Lunchgate Insider.

 

Fisch, Hauptspeisen, Uncategorized, Vegi

Poké Bowls

Februar 19, 2017

Poké Bowls haben nichts mit Pikachu und Co. zu tun, sind aber in der Foodie-Szene gerade äusserst hipp und angesagt. Ursprünglich stammen die Poké Bowls aus…Nein nicht Japan, sonder Hawaii. Wär hätte das gedacht? :) Roher Fisch und Reis sind Hauptbestandteile dieser leckeren Mahlzeit. Das Dressing setzt sich meistens aus Sojasauce und Sesamöl zusammen. Die restlichen Zutaten fürs Dressing wie auch für die Bowls, kann man beliebig variieren.

Das tolle an den Poké Bowls ist, dass Sushi-Fans, wie ich einer bin, mit dieser Zubereitungsart etwas Sushi-ähnlich-schmeckendes zuhause nachkochen können, ohne dabei ein Meister der Japanischen Küche sein zu müssen. Zeitaufwändig sind die Poké Bowls übrigens auch nicht – das zeitintensivste daran ist der Sushi-Reis. Aber der könnte man ja theoretisch auch am Vortag zubereiten ;)

Auch allen Vegetarier sei geholfen: Man kann eine Poké Bowl problemlos ohne Fisch, dafür z.B. mit leckerem Räuchertofu zubereiten. Anstatt Tuna oder Lachs machen zudem einige Slices Roastbeef jeden Fleischtiger glücklich :)

Ihr seht – Poké Bowls sind kleine Alleskönner! Neben Fisch, Tofu oder Fleisch gesellen sich zusätzliche Toppings wie Avocado, Gurke, Mango, Mais, Karotten, Edamame, Algensalat und ein rohes Eigelb zum Reis. Eigentlich könnt ihr auch einfach diese Gemüse und Früchte verwenden, die ihr gerade zuhause rumliegen habt und gegessen werden müssen. Oftmals ergeben solche „Verwertungsaktionen“ die spannendsten Kreationen. Dressing drauf und fertig.

Also – auf was wartet ihr noch? Ab in die Küche und Poké Bowls zubereiten! ;)

 

ZUTATEN

4 Portionen

  • Lachs (Sashimi-Qualität) 200g
  • Sushi-Reis
  • Reisessig, Zucker (oder Sushi-Seasoning)
  • Avocado
  • Gurke
  • Nori (getrocknete Algen)
  • Sesam

Variante 1: Mit Eigelb und Röstzwiebeln (die fertigen aus dem Glas)

Variante 2: Mit Mango

Dressing

  • 8 EL Sojasauce
  • 2 EL Sesamöl
  • 2 EL Ahornsirup
  • 2 EL Wasser

 

ZUBEREITUNG

Den Sushi-Reis am besten im Reiskocher zubereiten. Wer noch keinen hat, empfehle ich an dieser Stelle, sich schnellstmöglich einen zu kaufen :) Neben Sushi-Reis, kann man auch Basmati, Trockenreis, Quinoa oder sogar Milchreis darin kochen. Und das tolle daran ist: Der Reis wird einfach immer perfekt! :)

Sushi Reis im Reiskocher:

  1. 4 Teetassen Reis (ca. 800g) gründlich mit kaltem Wasser spülen und dann in den Reiskocher geben.
  2. Die 1.5-fache Menge an Wasser (also 6 Tassen) und zwei Prisen Salz hinzugeben. Reiskocher starten.
  3. Währenddessen der Reis kocht, werden 6 EL Reisessig, 2 EL Zucker und 2 TL Salz miteinander verrührt. Diese Mischung kommt später in den Sushi Reis. Als Alternative gibts im Asia-Shop ein so genanntes Sushi Seasoning, d.h. eine Fertigmischung aus Reisessig, Zucker und Salz. Nehmt davon 6-7 EL an Stelle der oben beschriebenen Mischung.
  4. Sobald der Reis fertig gekocht ist, kommt er zum auskühlen in eine Schüssel und wird mit der Reisessig-Mischung oder dem Sushi Seasoning vermengt.
  5. Ich empfehle euch, den Reis am besten am Vortag zu kochen, denn das Auskühlen nimmt ein wenig Zeit in Anspruch.

Sushi Reis OHNE Reiskocher:

Wenn Ihr (noch) keine Reiskocher haben solltet, dann findet ihr hier eine einfache Zubereitungsart von Sushi Reis mit einem gewöhnlichen Kochtopf.

Dressing:

Alle Zutaten vermengen. Fertig :)

Toppings:

Alle Zutaten in feine Scheiben oder kleine Würfel schneiden. Wichtig ist, dass wenn Ihr rohen Lachs oder Tuna verwendet, dass dieser in Sashimi-Qualität gekauft (bekommt man heutzutage in allen grösseren Migros und Coop Filialen) und ganz frisch zubereitet wird. Wenn ihr Räuchertofu als vegetarische bzw. vegane Alternative einsetzt, würde ich den Tofu nach dem klein schneiden noch kurz in Olivenöl knusprig anbraten und mit ein wenig Salz/Pfeffer würzen.

Servieren:

Den Reis auf 4 Bowl aufteilen. Danach werden die Toppings dekorativ darauf verteilt.  Gebt 2 EL des Dressings über die Poké Bowl, den Rest des Dressings wird in die Tischmitte gestellt, so dass sich jeder so viel davon nehmen kann, wie er/sie mag.

 

 

 

 

Beilagen, Blitzküche, Kleinigkeiten, LowCarb, Uncategorized, Vorspeisen

BBQ Feta mit Aprikosen, Speck, Rosmarin und Honig

September 12, 2016

Einige von euch kennen bereits mein Rezept vom super einfachen und schnellen BBQ Feta mit Tomatensauce und Rosmarin. Nicht ganz so schnell, aber dafür geschmacklich kreativer, ist dagegen die neuste Variation mit Aprikosen, Speck, Rosmarin und Honig.

Nach dem gleichen Prinzip könnt ihr aus ein bisschen Alu-Folie ein Körbchen für den Grill formen und alle Zutaten darin für ca. 25 Minuten im geschlossenen Grill garen. Selbstverständlich geht das Ganze auch im Ofen, aber dann verwendet ihr besser eine feuerfeste Form anstatt ein Körbchen aus Alu-Folie ;)

Kombinieren könnt Ihr den Feta an Stelle von Aprikosen auch mit Feigen oder Nektarinen. Und für alle Vegis: Anstatt Speck, einfach ein bisschen Räucherpaprika (nach dem Backen) über dem Feta verteilen.

 

ZUTATEN

2-4 Personen

  • 1 Feta
  • 2 Aprikosen
  • 4 Scheiben Bauernspeck
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Alufolie
  • Olivenöl
  • 2 TL Honig

ZUBEREITUNG

  1. Aus einem grossen Stück Alufolie eine Art „Grillkörbchen“ basteln. Hierfür die Folie in 3 Lagen falten, so dass diese etwas dicker wird. Das Körbchen sollte in etwa einen 4cm hohen Rand haben (siehe Foto).
  2. Den Feta in das Alukörbchen legen und mit einer Gabel leicht auseinander bröckeln. Bitte nicht komplett zerkleinern, wir benötigen einzig ein bisschen Platz, damit wir die Aprikosen/Speck zwischen dem Feta verteilen können.
  3. Die Aprikosen entkernen und in Achtel schneiden. Die Speckstreifen dritteln. Sobald alle Zutaten geschnitten sind, werden die Aprikosenstücke zusammen mit dem Speck zwischen dem Feta verteilt.
  4. Bevor der Feta auf den Grill kommt, wird dieser nun noch mit dem Rosmarin garniert und mit ca. 1 EL Olivenöl beträufelt.
  5. Das Körbchen kommt für ca. 25min auf den zugedeckten Grill.
  6. Sobald der Feta weich ist, könnt Ihr ihn vom Grill nehmen und mit Honig und Pfeffer garnieren. Fertig.
  7. Der Feta passt hervorragen zu Lamm, Rind oder Poulet, kann aber auch mit Brot verzehrt werden.

 

Blitzküche, Suppe, Uncategorized, Vorspeisen

Wassermelonen Gazpacho

August 1, 2016
Wassermelonen Gazpacho 1. August Rezept

Die Wassermelonen Gazpacho schmeckt sommerlich fruchtig und erinnert gleichermassen an die traditionelle Gazpacho Andaluz. Diese ist zudem eine ideale Verwertung für all jene Wassermelonen, welche Dank unserem tollen Sommer, ein bisschen zu lange im Kühlschrank liegen geblieben sind…

Kombiniert mit Tomaten, Peperoni, Zwiebeln und ein klein bisschen Knoblauch, zaubert euer Mixer im Nu eine tolle Vorspeise für heisse Sommertage.

Serviert wird die kalte Köstlichkeit mit in Olivenöl und Knoblauch angebratenen Brot-Croutons – für den 1. August dürfen es dann auch mal Schweizerkreuz-Croutons sein ;)

 

ZUTATEN

  • 800g Wassermelone (ohne Kerne)
  • 2 dl Tomatensaft
  • 2 Tomaten
  • 1 rote Peperoni
  • 1 kleine, rote Zwiebel
  • 1/2 Knoblauchzehe
  • 1 TL Holunderblütensirup (oder Honig)
  • 2 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Brot
  • 1/2 Knoblauchzehe und 2 EL Olivenöl für die Brotcroutons

ZUBEREITUNG

  1. Alle Zutaten zusammen mit dem Tomatensaft in den Mixer geben und alles fein pürieren.
  2. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und für 2 Stunden in den Kühlschrank stellen.
  3. Kurz vor dem Servieren werden die Brot-Croutons gemacht: Hierfür Brotwürfel schneiden (ohne Rinde!) und diese im Olivenöl zusammen mit einer 1/2 Knoblauchzehe anbraten. Sobald diese schön goldbraun sind, werden die Würfel gesalzen und noch warm auf die Suppe gegeben. Wichtig: Die Suppe sollte dann unmittelbar verzehrt werden, weil sonst die Croutons weich werden.

Tipp: Ihr könnt die Suppe auch bereits am Vortag vorbereiten. So hat sie genug Zeit um durch zu kühlen. Kurz vor dem Servieren einfach nochmals mit dem Stabmixer aufschäumen.

 

Beilagen, Uncategorized, Vegi, Vorspeisen

BBQ Auberginen Tel Aviv Style

Mai 18, 2016

Der Sommer ist da und somit auch die langersehnte Grill-Saison!! Da ich versuche, weniger Fleisch zu essen, sind spannende Vegi-Alternativen stets willkommen. ABER: Damit meine ich nicht die Quorn-möchtegern-Fleisch Teilchen, diese finde ich nämlich alles andere als prickelnd. Gerade beim BBQ ist der Griff zur leckeren Wurst oder dem saftigen Steak natürlich höchst verlockend…aber man muss halt ein bisschen erfinderisch sein ;)

Für die BBQ Auberginen habe ich mich einst auf meiner Tel Aviv Reise inspirieren lassen. Diese können ebenfalls noch simpler, d.h. nur mit Olivenöl und Meersalz zubereitet werden. Für alle Auberginen-Fans ein Must für die Grill-Saison!

 

ZUTATEN

2 Portionen (Beilage)

– 1 Aubergine

– 3 Cherry Tomaten (oder 1/2 normale Tomate)

– Frische Kräuter (Basilikum, Minze, Petersilie etc.)

– 1/2 Becher Natur Joghurt

– Olivenöl, Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

1. Aubergine von allen Seiten mit einem Messer einstechen (damit sie auf dem Grill nicht explodieren)

2. Aubergine (ohne Folie!) auf den Grill legen und ca. 30-40 Minuten zugedeckt grillieren. Die Haut wird dabei hart und leicht verkohlt.

3. In der Zwischenzeit die Kräuter hacken und die Tomaten klein schneiden.

4. Sobald die Aubergine schön weich und die Haut faltig ist, diese vom Grill nehmen und in der Mitte halbieren (Achtung heisser Dampf!). Die Schnittseiten mit Salz bestreuen. Anschliessend das Joghurt darüber verteilen und mit den Kräutern und den Tomatenstücken garnieren. Zum Schluss noch einen kräftigen Schuss Olivenöl oben drauf und mit Pfeffer abschmecken.

Die Aubergine wird direkt aus der Schale mit der gegessen.

Tipp: Man kann auch den Joghurt, Tomaten, Kräuter etc. weglassen und die Aubergine in ihrer purer Schönheit nur mit Olivenöl und Salz geniessen.
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