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Blitzküche

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Birnen Preiselbeer Dessert

November 12, 2017

Birnen und Preiselbeeren – eine Kombi, welche man eigentlich nur aus Wildgerichten kennt. Doch was macht man am Ende der Wildsaison mit der übrig gebliebenen Preiselbeerkonfitüre? Mal ehrlich, die meisten werfen das halbleere Preiselbeerglas irgendwann einfach in den Müll. Zumindest war das bei mir bis anhin immer der Fall.

Ein Dessert aus Birnen und der übrig gebliebenen Preiselbeerkonfitüre kann man weitaus über die Wildsaison servieren und schmeckt in Kombination mit Vanille Glacé einfach göttlich! Das Dessert passt ideal in den Herbst oder Winter und ist dank Birnen aus der Konservendosen in 20 Minuten zubereitet.

 

ZUTATEN

4-6 Personen

ZUBEREITUNG

  1. Ofen (Umluft) auf 200 Grad vorheizen.
  2. Blätterteig in Quadrate (ca. 10 x 10cm) schneiden. Pro Person ein Blätterteigquadrat.
  3. Die Birnenhälften nochmals halbieren und 4 Stück im Kreuz verteilt auf ein Blätterteigteilchen legen (analog Foto).
  4. Auf jedes Birnenstück wird etwas Preiselbeerkonfi gegeben.
  5. Als nächstes werden die belegten Blätterteigteilchen an den Ecken ca. 3cm eingeschnitten und so zur Mitte eingeklappt, dass sie wie kleine Windräder aussehen. Wer sich das nicht vorstellen kann, wie das genau mit dem Blätterteig einschneiden und einklappen funktioniert, kann hier ein Video anschauen ;)
  6. In einer Pfanne ca. 1-2 EL Butter schmelzen und 1 EL Honig oder Caramel Sauce untermischen. Die flüssige Butter-Honig/Caramel-Mischung wird mit Hilfe eines Pinsels auf den Blätterteigteilchen verteilt.
  7. Die Birnen Preiselbeer Blätterteigteilchen kommen nun für ca. 10-15 Minuten in den Ofen. Sobald sie leicht gebräunt sind, ist das Birnen Preiselbeer Dessert servierbereit.
  8. Vor dem Servieren wird eine Kugel Vanille Glacé in der Mitte platziert und mit etwas Honig oder Caramel Sauce beträufelt sowie mit Zimt bestäubt.

Tipp: Wer noch übrige pochierte Birnen oder Äpfel vom Wildessen hat, kann natürlich auch gleich diese für das Birnen Preiselbeer Dessert verwerten. Mit frischen Früchten (roh) würde es selbstverständlich auch funktionieren, aber dann müssen die Birnen/Äpfel in dünne Scheiben (5mm) geschnitten werden.

Extra-Tipp: Anstatt Vanille Glacé kann auch Zimt Glacé dazu serviert werden.

 

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Randensuppe – Pink Beauty ohne erdigen Beigeschmack

Oktober 8, 2017

Diese Randensuppe sieht hübsch aus, schmeckt lecker und ist zudem auch noch blitzartig zubereitet. Ich persönlich mag Randen nur im kalten Zustand, d.h. als Salat. Wenn sie warm serviert wird als Gemüse, Risotto oder Suppe, stört mich dieser erdige, leicht modrige Nachgeschmack. Falls es dir ähnlich ergeht, ist dieses Rezept perfekt für dich geeignet. Dank den Äpfeln und dem Apfelsaft, welche eine fruchtige Note in die Suppe bringen, verschwindet dieser typisch „erdige“ Nachgeschmack komplett. Alle Randen-Liebhaber, welche nun allenfalls etwas enttäuscht sind, können einfach das Mengenverhältnis der Zutaten zugunsten der Randen ändern, so dass diese eine geschmackliche Poleposition erhält ;)

Auf die Rezept-Idee für diese Randensuppe bin ich nach einer meiner letzten Instagram-Posts „Edamame-Quinoa-Burger mit Randen-Apfel-Slaw“ gekommen. Ich hatte noch etwas Randen übrig, weshalb ich einen Verwendungszweck dafür finden musste ;) Ganz nach dem Motto „No Food Waste“ habe ich die übrigen Randenstäbchen, mit bereits etwas weniger frischen Äpfeln, übrig gebliebenen Gschwellti (= gekochte Kartoffeln) Zwiebeln, Apfelsaft und Crème Fraiche zu einer Suppe verarbeitet.

So komme ich übrigens oftmals zu den besten Rezeptideen…einfach in den Kühlschrank schauen und versuchen, das zu verwerten, was noch übrig ist. Dies gibt dem Kochprozess noch eine extra Challenge und macht um so glücklicher, wenn das Resultat lecker schmeckt :)

 

ZUTATEN

2 Portionen (Hauptgang)

4 Portionen Vorspeise

  • 300g Randen gekocht (ganz, Stäbchen oder Würfel) 
  • 2 Äpfel (nur 1 Apfel, falls mehr Randengeschmack erwünscht ist)
  • 2 Kartoffeln (gekocht oder roh)
  • 1 grosse oder 2 kleinere Zwiebeln
  • 5dl Wasser / Boullion
  • 2dl Apfelsaft (nur 1dl Apfelsaft, falls mehr Randengeschmack erwünscht ist)
  • Crème Fraiche
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

ZUBEREITUNG

  1. Die Zwiebeln grob zerkleinern und in etwas Öl andünsten bis diese eine leichte Bräune haben.
  2. Währenddessen die Kartoffeln und Äpfel schälen (Äpfel können auch mit Schale verarbeitet werden) und in kleine Stücke schneiden.
  3. Sobald die Zwiebeln angedünstet sind, werden diese mit dem Apfelsaft und dem Wasser abgelöscht. Die Kartoffel-und Apfelstücke sowie 1 Boullion- Würfel hinzugeben.
  4. Das Ganze ca. 10 Minuten kochen, bis die Kartoffeln und Äpfel weich sind. Nun könnt ihr die Randenstücke hinzugeben (diese sind ja bereits vorgekocht) und alles nochmals kurz aufkochen.
  5. Mit dem Handmixer/Pürierstab alles fein pürieren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Tipp: Vor dem Pürieren könnt ihr mit Hilfe eines Massbechers etwas Flüssligkeit aus dem Topf schöpfen, welche ihr nach dem Pürieren nach und nach wieder dazuschüttet. Auf diese Weise könnt ihr die für euch perfekte Suppen-Konsistenz erreichen – einfach so viel Flüssigkeit wieder hinzugeben, bis es für euch stimmt.
  6. Zum Servieren etwas Crème Fraiche auf der Suppe verteilen und z.B. mit einem Basilikumblatt, etwas Petersilie oder ein bisschen Dill garnieren.
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Schnelle Kräuter Quesadillas

Mai 20, 2017

Keine Lust zu Kochen? Dann schaffen diese Kräuter Quesadillas Abhilfe :) Zusammen mit einem leckeren Blatt- oder Gurkensalat zaubert man so in nur wenigen Minuten ein Dinner. Ohne Salatbeilage können die Kräuter Quesadillas auch als Apéro-Häppchen serviert werden.

„Kochen“ muss man bei diesem Rezept auch nicht wirklich können. Küchenneulinge werden also ebenfalls begeistert sein :)

 

ZUTATEN

2 Personen

  • 4 Weizentortillas
  • 1 Packung geriebener Käse (z.B. Käsemischung von der Migros)
  • 1 Bund frischer Kräuter: Basilikum, Dill, Petersilie (Salatkräuter Mix von der Migros hat alles in einer Packung und reicht für 2 Personen)
  • 1 Sauerrahm
  • Salatbeilage

ZUBEREITUNG

  1. Die frischen Kräuter waschen und in grobe Stück schneiden. Wichtig: Verwendet ausreichend und ausschliesslich frische Kräuter (siehe Bild)
  2. Eine Kleine Bratpfanne mit einem Weizentortilla belegen. Achtung: Ihr braucht kein Fett für die Pfanne. Legt den Weizentortilla einfach auf den Pfannenboden und belegt diesen mit einer Schicht geriebenen Käse (ca. 1cm dick) und den frischen Kräutern. Achtet dabei darauf, dass der Käse nicht ganz bis zum Tortillarand reicht, sonst läuft der Käse beim erwärmen raus.
  3. Den mit Käse und Kräutern belegten Tortilla wird nun mit einem weiteren Tortilla zugedeckt. Deckel auf die Pfanne geben und bei mittlerer Hitze ca. 3 Minuten erwärmen.
  4. Sobald der Boden leicht gebräunt ist, wird die Kräuter Quesadilla mit Hilfe des Pfannendeckels gewendet. Hierfür die Tortilla langsam auf den Deckel gleiten lassen, die Pfanne umgekehrt über die Quesadilla stülpen und das Ganze wenden.
  5. Die andere Seite ebenfalls 2-3 Minuten auf mittlerer Hitze erwärmen, bis der Boden leicht gebräunt ist.
  6. Die Kräuter Quesadilla auf ein Brett oder Teller geben und in 6-8 Stücke schneiden.
  7. Unbedingt darauf achten, dass die Quesadilla sofort serviert und verzehrt werden kann. Wenn ihr also noch eine Salatbeilage dazu reichen möchtet, muss der Salat vor der Quesadilla-Zubereitung ready sein ;)

Tipp: Die Kräuter Quesadilla schmecken hervorragen, wenn man sie vor dem Verzehr noch in ein bisschen Sauerrahm dippt. Alternativ oder zusätzlich könnte man auch eine frische Guacamole reichen.

 

Blitzküche, Süsses

Blätterteigkissen mit Erdbeeren und Rahm

Mai 1, 2017

Wer auf der Suche nach einem schnellen Dessert ist, dem empfehle ich diese super leckeren Blätterteigkissen mit Erdbeeren und Rahm. Alternativ können natürlich auch andere Beeren, wie z.B. Blueberries (Blaubeeren) oder Himbeeren verwendet werden.

Dieses Dessert ist wirklich einfach in der Zubereitung, also auch für alle „Koch bzw. Backanfänger“ geeignet ;)

 

ZUTATEN

8 Personen

  • 1 Blätterteig (rechteckig)
  • 5dl Rahm (Halbrahm oder Vollrahm)
  • Puderzucker
  • 500g Erdbeeren
  • Zitronensaft (Frisch oder aus Konzentrat)

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 200 Grad (Umluft) vorheizen.
  2. Der Blätterteig wird in 8 Teile geschnitten. Leider passen die 8 Teile nicht auf ein Blech, weshalb sie auf 2 Bleche bzw. Backvorgänge verteilt werden müssen. Verwendet unbedingt ein Backpapier, dass zwischen Blech und Blätterteigteilchen gelegt wird.
  3. In einer Schale 1.5 gehäufte Esslöffel Puderzucker mit 3 Esslöffel warmen Wasser mischen. Die Zuckerlösung wird mit Hilfe von einem Pinsel auf die 4 Blätterteigstücke gepinselt, bevor diese für ca. 15 Minuten in den Ofen kommen.
  4. Den Backvorgang mit weiteren 4 Blätterteigstückchen wiederholen: Zuerst mit der Zuckerlösung bepinseln und dann backen, bis sie goldbraun sind.
  5. Währenddessen könnt ihr die Erdbeeren waschen, vom Grünzeug befreien und in Viertel (bzw. Achtel falls die Erdbeeren gross sind) schneiden. Mariniert werden die Erdbeeren mit ca. 2 EL Zitronensaft (oder einigen Spritzern Zitronenkonzentrat) und ein bisschen Puderzucker.
  6. Als nächster Schritt wird der Rahm mit Hilfe eines Handmixers steif geschlagen. Sobald dieser steif geworden ist, wird er entweder mit Puderzucker, normalem Zucker oder als zusätzliche Geschmackskomponente mit Vanillezucker gesüsst. Gebt soviel Zucker hinzu, wie es für euch am besten schmeckt.
  7. Sobald die Blätterteigkissen fertig gebacken und ausgekühlt sind, kann der Dessert serviert werden: Hierfür pro Person ein Blätterteigkissen mit 2-3 gehäuften Esslöffel Schlagrahm bestreichen und einige marinierte Erdbeerstücke darauf verteilen.
  8. Mit ein bisschen Puderzucker bestreuen und sofort servieren.

Tipp: Die Schlagsahne kann zusätzlich mit ca. 5-6 Esslöffel Kokosraspel vermengt werden, so erhält ihr einen herrlich exotischen Twist in eurem Dessert.

 

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Flammkuchen mit Spargeln und Rauchlachs

April 14, 2017

Der Flammkuchen mit Spargeln und Rauchlachs passt hervorragend in den Frühling. Das Rezept kann entweder als Hauptgang oder auch als Apéro-Häppchen serviert werden.

Es eignet sich ideal, wenns mal schnell gehen muss. Oder man einfach keine Lust zum Kochen hat ;)

Für alle Vegis gibt’s hier übrigens auch noch ein Rezept für einen vegetarischen Flammkuchen.

Viel Spass beim Nachkochen :)

 

ZUTATEN

2-4 Personen (als Hauptgang oder Apéro)

  • 2 Flammkuchen Fertigteig
  • 1 Becher Crème Fraiche
  • 500g grüner Spargel oder Spargelspitzen
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 1 Packung Zwiebelsprossen (zur Deko)
  • 100-150g Rauchlachs
  • Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Spargeln waschen und in kleine, schräg geschnittene Stücke schneiden. Falls ihr Spargelspitzen gekauft haben solltet, könnt ihr diese so lassen, wie sie sind, d.h. am Stück.
  3. Die roten Zwiebeln je nach Belieben in Streifen oder Ringe schneiden.
  4. In der Zwischenzeit sollte der Ofen vorgeheizt sein, d.h. wir können mit dem Belegen des Flammkuchens beginnen: Hierfür wird zuerst ein Teig zusammen mit dem Backpapier auf einem Belch ausgebreitet und mit der Hälfte der Crème Fraiche bestrichen. Nach dem Bestreichen empfehle ich euch, den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke zu schneiden (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger).
  5. Die Stücke werden nun mit der Hälfte der Zwiebeln und der Spargeln belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut und dann für ca. 8 Minuten in den Ofen geschoben.
  6. Sobald der Flammkuchen fertig ist, d.h. eine leicht bräunliche Farbe an den Rändern angenommen hat, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und belegt ihn mit einigen Scheiben Rauchlachs. Die Scheiben werden hierfür am besten in Stücke gerissen.
  7. Wer mag kann zum Schluss noch einige Zwiebelsprossen sowie ein bisschen Crème Fraiche zur Deko auf den Flammkuchen geben.

Ich empfehle euch, den zweiten Teig mit den restlichen Zutaten erst dann zu belegen und backen, wenn ihr den ersten gegessen habt. Wenn ihr beide Teige gleichzeitig vorbereitet, aber nur einen in den Ofen schieben könnt, dann weicht der andere Teig auf und wird matschig. Von dem her gesehen, besser einer nach dem anderen zubereiten und backen ;)

Tipp: Als Hauptgang empfehle ich euch, einen frischen Gurken-Salat mit Dill dazu servieren. Alternativ passt natürlich auch ein grüner Blattsalat. Ein Teig plus Salat reicht für 2 Personen als Hauptgang. Wenn ihr den Flammkuchen als Apéro serviert, reicht 1 Teig auch für 4 Personen (dann natürlich ohne Salat).

 

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Schnelles Bananenbrot

März 17, 2017

Bananenbrot isst man üblicherweise lauwarm mit ein wenig Butter und Honig oder Ahornsirup. Ob als Snack für zwischendurch oder als Frühstück zusammen mit einem leckeren Kaffee – ein Stückchen Bananenbrot geht eigentlich immer :)

Da ich es in unseren Breitengraden jedoch nur selten bis gar nie in einem Café oder Restaurant antreffe, backe ich mir von Zeit zu Zeit mein Bananenbrot selber. Dank einem simplen Trick, ist das Bananenbrot auch in Nullkommanix zubereitet :)

Mehr zu diesem Trick sowie das komplette Rezept findet ihr Lunchgate Insider.

 

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Kokosmilchreis mit Mango

Februar 26, 2017

Kokosmilchreis mit Mango erinnert an den Thailändischen Dessert „Mango Sticky Rice“. Mit Milchreis ist das jedoch so eine Sache…entweder man liebt oder hasst ihn. Dazwischen gibts irgendwie nichts. Ich persönlich mag den klassischen Milchreis sehr gerne, wobei mir der Aufwand dahinter (das ständige Rühren) immer ein bisschen zu gross ist.

Nun habe ich jedoch eine Methode entdeckt, die es einem ermöglicht, ganz easy und ohne grosse Zeitinvestition einen leckeren Kokosmilchreis zuzubereiten. Und zwar benötigt man hierfür einen Reiskocher. Ich weiss, ich habe bereits bei meinem letzten Rezept (Poké Bowls) sehr viel Werbung für Reiskocher gemacht, aber so ein Gerät muss man einfach haben ;) Selbstverständlich funktioniert das Rezept auch ohne Reiskocher, jedoch erspart man sich einiges mehr Zeit und Mühe, sollte man im Besitz einer solchen Wundermaschine sein. Der Einzige Arbeitsschritt ist dabei nämlich, dass alle Zutaten (Kokosmilch, Reis, Wasser, Salz, Zucker) in den Reiskocher gegeben und dieser eingeschaltet wird. Fertig.

Grossartig, oder? ;)

In Kombination mit den karamellisierten Mangostücken, schmeckt der Kokosmilchreis einfach fantastisch! Man kann ihn jedoch auch mit anderen Früchten kombinieren oder einfach pur geniessen. Ich persönlich bevorzuge dieses Gericht eher als Frühstück, man könnte es aber auch als Dessert servieren. Der Vorteil beim Frühstück liegt darin, dass man eine grössere Menge des Kokosmilchreis zubereitet und ihn dann in kleine Gläser als „Take Away Frühstück“ abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren kann.

Und so geht’s:

 

ZUTATEN

4 Portionen (ich mache jedoch immer die doppelte Menge)

  • 200g Milch- oder Risottoreis (Rundkornreis)
  • 4 dl Wasser
  • 2.5 dl Kokosmilch
  • 2-3 EL Zucker
  • Prise Salz

Ohne Reiskocher:

  • 200g Rundkornreis
  • 5dl Wasser
  • 5dl Kokosmilch
  • 2-3 EL Zucker
  • Prise Salz

 

ZUBEREITUNG

Mit Reiskocher:

  1. Alle Zutaten in den Reiskocher geben und diesen einschalten. Der Milchreis ist fertig, sobald der Reiskocher das Kochprogramm beendet hat.

Ohne Reiskocher:

  1. Alle Zutaten, bis auf den Reis in einen Kochtopf geben und aufkochen. Sobald das Wasser-Kokosmilchgemisch kocht, wird der Reis hinzugegeben.
  2. Ca. 25 Minuten unter ständigem Rühren kochen lassen, bis die Reiskörner weich sind.

Mango:

  1. Mango in kleine Stücke schneiden und in ein wenig Butter in der Pfanne „anbraten“. 2 EL Ahornsirup hinzugeben und kurz weiterbraten.

Der Milchreis kann warm oder kalt mit entweder den noch warmen oder bereits erkalteten Mangostücken und eine Prise Zimt serviert werden. Ich persönlich bevorzuge den kalten Kokosmilchreis in Kombination mit den noch warmen Mangostücken. Aber das ist Geschmacksache ;)

Tipp: Sollte der Reis nach dem Erkalten zu klebrig sein, könnt ihr einfach nochmals einen Schluck Kokosmilch gemischt mit Wasser (oder auch einen Schluck Kuh- oder Sojamilch) hinzugeben. Dies führt dazu, dass der Reis wieder etwas flüssiger/saftiger wird.

Extra-Tipp: Wer es sich noch einfacher machen möchte, der ersetzt die Mango-Stücke mit der Mango-Fruchtsauce von Alnatura Die ist mega lecker und gibt dem Kokosmilchreis noch eine zusätzlichen Sämigkeit.

 

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Vegetarischer Flammkuchen

Februar 14, 2017

Vegetarischer Flammkuchen – kann das gut sein? Ein Flammkuchen ohne Speck bereitet in etwa so viel Spass, wie Apfelstrudel ohne Vanillesauce. Geht nicht. Dachte ich zumindest bis vergangenes Wochenende.

Weshalb aber überhaupt ein vegetarischer Flammkuchen kreieren? Die klassischen Varianten mit Speck oder Rauchlachs schmeckt ja göttlich…

Nun, seit Januar 2017 versuche ich mich vermehrt vegetarisch zu ernähren. Das heisst, ich esse nach wie vor Fleisch und Fisch, aber halt nur noch selten. Ziel ist es, mich möglichst bald mit „guten Herkunftsquellen“ auseinanderzusetzen, d.h. Bauernhöfe etc. zu besuchen, wo Tiere noch ein „Leben“ haben und als Lebewesen respektiert werden. Aber dazu berichte mehr, sobald ich hier weitergekommen bin.

Der Verzicht auf Fleisch ist mir bis dato eigentlich leichter gefallen, als ursprünglich erwartet. Wobei, diejenigen unter euch, die mich schon ein bisschen länger kennen, wissen, dass ich einst ein richtiger „Fleischtiger“ war :) Um so mehr hat es mich überrascht, dass mir das Fleisch/Geflügel eigentlich gar nicht so sehr fehlt… Ausser ein einziges Produkt: Mein über alles geliebter SPECK! Speck war bei mir standardmässig im Kühlschrank, stets griffbereit für die unterschiedlichsten Gerichte. Die Soja-Alternativen, welche in den Supermärkten als Speck-Ersatz angeboten werden, konnten jedoch mein Kulinarikherz nicht für sich gewinnen. Nun, wie soll ich bitte einen Flammkuchen ohne Speck zubereiten? Da fehlt ja sozusagen die Seele.

Seit vergangenem Wochenende habe ich des Rätsels Lösung gefunden. Die Speck-Seele kann dank einem tollen Gewürz Namens „Smoked Paprika“ in den vegetarischen Flammkuchen katapultiert werden. Smoked Paprika von La Dalia habe ich einst in Cape Town gekauft und seither sporadisch in meinen Gerichten eingesetzt. Ein wahres Wundermittel sage ich euch! :) Und ihr könnt es übrigens auch in Zürich in der Milchbar kaufen.

To make a long story short: Mischt das geräucherte Paprika in die Crème Fraiche und ihr werdet euren vegetarischen Flammkuchen lieben!

 

 

ZUTATEN

2-4 Personen (je nach Hunger)

  • 2 Flammkuchen Fertigteig
  • 1 Becher Crème Fraiche
  • 2 Karotten
  • 2-3 rote Zwiebeln
  • 6 Champignons
  • 1 Avocado
  • Räucherpaprika
  • Salz, Pfeffer

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Das Gemüse waschen und wie folgt vorbereiten: Die Karotten schälen und dann mit einem Julienne-Sparschäler in feine Streifen schneiden. Die Champignons werden in feine Scheiben geschnitten und die Zwiebeln zuerst geschält, dann halbiert und zu guter Letzt in feine Ringe geschnitten.
  3. Die Crème Fraiche wird mit einer guten Prise Salz und ca. 1/2 TL Räucherpaprika vermischt.
  4. In der Zwischenzeit sollte der Ofen vorgeheizt sein, d.h. wir können mit dem Belegen des Flammkuchens beginnen: Hierfür wird zuerst ein Teig zusammen mit dem Backpapier auf einem Belch ausgebreitet und mit der Hälfte der marinierten Crème Fraiche bestrichen. Nach dem Bestreichen empfehle ich euch, den Teig mit Hilfe eines Messers in 4-8 Stücke zu schneiden (nach dem Backen ist das nämlich viel schwieriger).
  5. Die Stücke werden nun mit der Hälfte des Gemüses belegt, mit Salz und Pfeffer bestreut und dann für ca. 8 Minuten in den Ofen geschoben.
  6. Währenddessen der Flammkuchen im Ofen ist, wird die Avocado geschält und eine Hälfte davon in feine Scheiben geschnitten.
  7. Sobald der vegetarischer Flammkuchen fertig ist, d.h. eine leicht bräunliche Farbe an den Rändern angenommen hat, nehmt ihr ihn aus dem Ofen und belegt ihn mit den Avocadoscheiben.
  8. Wer es noch ein bisschen rauchiger mag, kann vor dem Servieren noch eine Prise Räucherpaprika über den Flammkuchen verteilen.

Ich empfehle euch, den zweiten Teig mit den restlichen Zutaten erst dann zu belegen und backen, wenn ihr den ersten gegessen habt. Wenn ihr beide Teige gleichzeitig vorbereitet, aber nur einen in den Ofen schieben könnt, dann weicht der andere Teig auf und wird matschig. Von dem her gesehen, besser einer nach dem anderen zubereiten und backen ;)

Tipp: Anstelle von Karotten und Pilzen könnt ihr selbstverständlich auch anderes Gemüse verwenden. Wichtig ist, dass das verwendete Gemüse innerhalb der kurzen Backzeit gar werden kann. Zucchini, Auberginen oder Peperoni sind in feine Stücke geschnitten, ziemlich schnell gar. Benutzt man härteres Gemüse, wie z.B. Kartotten oder Kürbis, muss das Gemüse dementsprechend fein geschnitten werden. Mehr dazu erfährt ihr in meinem Blogbeitrag „Schnelle Gemüsezubereitung„.

 

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Artischocken mit Dips

Januar 23, 2017

Artischocken mit Dips gehören definitiv zu den einfachsten Vorspeisen, die ich kenne! Ihr müsst nix weiter machen, als diese für ca. 45 Minuten im Salzwasser kochen und währenddessen 1-2 Dips vorbereiten. Zeitaufwand: 10-15 Minuten (Kochzeit ca. 45min).

Das tolle an diesem Gericht ist zudem, dass man die Artischocke in ihrer vollkommenen und puren Schönheit geniessen kann. Will heissen, dass im Gegensatz zu den eingelegten Öl-Dinger, welche einem ab und an auf der Pizza begegnen, bei dieser Zubereitungsart das volle Aroma der Artischocke zur Geltung kommt.

Ausserdem sind Artischocken natürliche Helfer, wenns ums Abnehmen geht. Sie fördern die Arbeit von Leber und Galle, senken den Cholesterinspiegel und unterstützen den Körper bei der Fettverbrennung. Ein Hoch auf die Artischocke! :)

 

ZUBEREITUNG

2 Portionen

  • 2 Artischocken

Hoing-Senf Dip

  • 2 EL grobkörniger Senf
  • 2-3 TL Honig
  • 4 EL Sauerrahm
  • Salz, Pfeffer

Kräuter Dip

  • 6 EL Sauerrahm
  • 2 EL Frische Kräuter gehackt (Schnittlauch, Basilikum, Dill…etc.)
  • Salz, Pfeffer

Hummus Dip

  • Ein einfaches Hummus-Grundrezept findet ihr hier
  • Das pinke Hummus habe ich zusätzlich mit einigen EL Randensaft gefärbt
  • Das gelbe Hummus ist mit Curry und Kurkuma gewürzt

ZUBEREITUNG

    1. Artischocken von deren Stielen befreien (soweit abschneiden, dass diese aufrecht auf einem Teller stehen bleiben) und für ca. 45 Minuten im Salzwasser kochen. Die Artischocken sind gar, sobald man die Blätter leicht und ohne grossen Widerstand auszupfen kann.
    2. Währenddessen könnt Ihr die Dips vorbereiten. Hierfür einfach die jeweiligen Zutaten zusammen mischen und mit Salz/Pfeffer abschmecken. Wichtig: Ihr seid vollkommen frei, wie Ihr eure Dips gestaltet: Mehr Senf, weniger Honig, verschiedene Kräuter und Gewürze…mischt das, was eurem Gusto entspricht.
    3. Sobald die Artischocken gar sind, könnt Ihr diese aus dem Wasser nehmen, abtropfen lassen und auf den Tellern anrichten. Die Dip-Saucen entweder zum Teilen in die Tischmitte stellen oder jedem separat zusammen mit der Artischocke auf dem Teller servieren.

 

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Grüne Vollkornpasta mit Feta-Topping

Januar 12, 2017

Wer nach den Festtagen wieder ein bisschen auf die Linie schauen möchte, ist mit diesem Rezept bestens bedient.

In der grünen Vollkornpasta mit Feta-Topping verbergen sich nämlich doppelt so viel Gemüseanteile, wie Vollkornpasta. Das bedeutet, dass wir eine reduzierte Kohlenhydratmenge verzehren, ohne es dabei wirklich wahrzunehmen :)

Wer jetzt denkt „iiiiiigit – Vollkornpasta“, dem kann ich wirklich mit bestem Gewissen raten: Probiert es einfach mal aus. Die Vollkornpasta von Barilla oder Agnesi schmeckt nämlich wirklich vorzüglich!

Die Pesto Genovese, welche ich hierbei verwendet habe, ist übrigens vom Kühlregal, d.h. nicht frisch zubereitet. Selbstverständlich würde das Gericht nochmals besser schmecken, wenn ihr euch die Mühe macht, die Pesto selber herzustellen. Wenns jedoch mal schnell gehen muss, dann sind die Frisch-Pestos aus dem Kühlregal (z.B. von Anna’s Best oder Betty Bossi) wirklich eine gute Alternative. Von den Pesto-Sorten, welche Ihr im Glas kaufen könnt, würde ich hingegen eher abraten.

Das Rezept zu der Grünen Vollkornpasta mit Fetta-Topping findet Ihr übrigens wieder einmal zur Abwechslung auf Lunchgate Insider.

Viel Spass beim Nachkochen!