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November 2017

Restaurants

Düsentrieb’s Lieblingsrestaurants in Zürich

November 26, 2017

„Welches sind deine Lieblingsrestaurants?“ lautet wohl eine, der mir am häufigsten gestellten Fragen. Wenn man sich mit dem Thema Essen und Kochen so viel und intensiv auseinandersetzt, ist diese Frage ziemlich naheliegend, aber dennoch nicht ganz einfach zu beantworten. Einerseits existiert in der Stadt Zürich eine grosse Auswahl an Restaurants, auf der anderen Seit spielt es auch eine grosse Rolle, für welchen Anlass man ein Restaurant sucht. Wenn ich nur mal schnell etwas kleines Essen gehen möchte, wähle ich definitiv eine andere Location als wenn ich „mir etwas gönne“ und einen schönen Abend verbringen möchte.

Gerne probiere ich immer wieder mal neue Restaurants aus, bin jedoch diesbezüglich ein wenig zurückhaltend, da viele Restaurants nicht ganz dem entsprechen, was ich mir wünsche (v.a. verglichen dazu, was einem die oftmals mittelmässigen Restaurantbesuche kosten).

Ein Restaurant ist für mich dann gut, wenn folgende 4 Kriterien übereinstimmen: Qualität der Speisen, Service, Ambiente sowie der dafür verlangte Preis. Je höher der Preis, desto höher sind meine Ansprüche an das Essen, den Service sowie das Ambiente. Eigentlich ganz simpel, oder?

Eine Zusammenstellung meiner absoluten Lieblingsrestaurants (für unterschiedliche Anlässe) findet ihr nachfolgend. Diese Liste wird selbstverständlich laufend erweitert, sobald ein Restaurant den strengen Düsentrieb’s Kitchen Kriterien entspricht ;)

 

JOSEF

Restaurant Josef Zürich

Mein Alltime Favourit ist das Restaurant Josef in der Nähe der Langstrasse. Ein Ort, an dem ich kulinarisch noch nie enttäuscht wurde. Und das seit nun mehr als 8 Jahren!

Ich war Mitte 20ig, als ich das erste Mal im Restaurant Josef dinieren durfte. Und es war definitiv Liebe auf den ersten Bissen. Und Blick…denn das Interior Design bzw. das Ambiente vom Josef ist äusserst einladend. Ohne grossen Firlefanz, dafür gemütlich, angenehmes Lichtkonzept mit einem Touch Zürcher Szene-Chic.

Die Speisekarte – ein Sammelsurium an kleinen, kreativen Gerichten, die der Gast sich so zusammenstellen kann, wie er gerade Lust hat. Man bestellt nicht, wie sonst üblich, eine Vorspeise, einen Hauptgang und einen Dessert. Nein, im Josef bestellt man „Teller“. 3 Teller für den kleinen Hunger, 4 Teller für den mittleren Hunger und 5-6 Teller für Hockeyspieler ;) Man hat dabei die Auswahl zwischen ca. 12 Gerichten, die in der gewünschten Reihenfolge serviert werden.

Das Menü wechselt von Zeit zu Zeit. Glücklicherweise sind aber die Klassiker, wie z.B. das Tatar vom Rind, immer erhältlich. Dieses Tatar ist nämlich so was von lecker, ich würde es bei meinen Freunden als „der absolute Burner“ bezeichnen und für alle Tatar-Fans ein Must Try! Auch das Risotto, welches je nach Saison unterschiedlich serviert wird, ist göttlich! Ach ja – und die Kalbsbäckchen, welche es leider nicht immer gibt, gehören auch zu meinen Favoriten im Restaurant Josef.

Eigentlich spielt es keine Rolle, was ihr bestellt. Ich habe noch nie ein Gericht serviert bekommen, dass ich nicht mochte. Und ich war schon sehr oft in diesem Restaurant zu Gast! Und wer mich kennt, der weiss, dass ich super kritisch bin, zumindest, wenn es um Essen geht ;)

Preislich ist das Josef eher im höheren Segment, aber immer noch absolut im Rahmen. Wenn ich mir „etwas gönnen möchte“ und z.B. Lust auf eine Date Night mit meinem Mann habe, dann ist das Josef definitiv eines meiner Lieblingsrestaurants.

Preisklasse: gehoben

Besonderheit: kleine Tellergerichte

Meine Lieblingsgericht(e): Tatar vom Rind, Risotto, Kalbsbäckchen

 

FIVE SPICE

Bild Restaurant Five Spice Zürich

Mein Lieblings-Thai ist das Five Spice an der Zweierstrasse (Wiedikon). Weshalb? Das Five Spice serviert meines Erachtens richtig gute Thailändische Gerichte, bietet einen freundlichen und schnellen Service und ist vom Ambiente her  ebenfalls angenehm. Etwas kitschig, bunt und mit vielen Blumen gefällt es mir wesentlich besser, als das stadtbekannte, aber grell beleuchtete Ah-Hua Thairestaurant beim Helvetiaplatz.

Besonders hervorzuheben ist der schöne Garten des Five Spice, welcher im Sommer zum Verweilen einlädt. Ich brauchte sage und schreibe 2 Jahre, bis ich die Gartensitzplätze entdeckt habe :) Seither gehe ich auch im Sommer sehr gerne ins Five Spice essen.

Die Portionen sind riesig, die Preise fair – ein ideales Restaurant, wenn man unkompliziert etwas Essen gehen möchte.

Diejenigen, die authentische Currys mögen, den empfehle ich das Pad Phet. Ein Red Curry, welches wirklich scharf und äusserst spannend gewürzt ist. Aber auch das „normale“ Red Curry (Gaeng Phet), so wie wir es in unseren Breitengraden gewöhnt sind, ist super lecker. Auch alle Fans des bekannten Som Tam Thai Salates sind im Five Spice bestens bedient: Der Papaya Salat ist hervorragend, nicht zu scharf und einfach köstlich!

Preisklasse: günstig

Besonderheit: Schöner Garten

Meine Lieblingsgericht(e): Som Tam Thai (Papayasalat), Gyoza, Gaeng Phet (Red Curry), Pad Thai

 

CO CHIN CHIN

Bild Co Chin Chin Zürich

Ebenfalls in die Kategorie Lieblingsrestaurants hat’s das Co Chin Chin geschafft. Meiner Ansicht nach das beste Vietnamesische Restaurant, welches Zürich zu bieten hat. Authentische Gerichte, tolles Ambiente, preislich fair und unglaublich lecker!

Was Anfangs als totaler Hype in Zürich gestartet hat, bewährt sich nun, ein Jahr später immer noch. Das Co Chin Chin hat es geschafft, nicht nur eines der vielen neuen Restaurants zu sein, welches Anfangs gut besucht ist „weil trendy und neu in Zürich“. Es konnte sich definitiv in der Gastroszene behaupten. Die Gerichte sind authentisch und so lecker, wie ich sie zuvor nur in Vietnam essen durfte.

Die Kehrseite der Beliebtheit des Co Chin Chin ist, dass man Wochen im Voraus einen Tisch reservieren muss. Es gibt zwar immer einige Tische, die für Spontangäste freigehalten werden, jedoch hatte ich noch nie das Glück, dass ich einen dieser Tische ergattern konnte. Naja – muss man sich halt organisieren und frühzeitig reservieren.

Meine absoluten Favoriten auf der Menükarte sind die Bo Bun (Reisnudelsalat mit Rindfleisch, Frühlingsrollen und frischen Kräutern) sowie die Pho Bo (klassische Reisnudelsuppe mit Rindfleisch, frischen Kräutern, Sojasprossen in einer atemberaubenden Brühe). Aber auch die Sommerrollen mit verschiedenen Füllungen kann ich mehr als empfehlen.

Neben dem Essen überzeugen auch die Cocktails im Co Chin Chin! Obwohl ich eher selten einen Drink im Restaurant bestelle, habe ich es gewagt den „Sweet & Spicy“ zu testen. Die Mischung aus Vodka, Triple Sec, Passionsfrucht und Chilli ist einfach grossartig! Und dies obwohl ich eigentlich zu den sehr treuen Gin&Tonic-Trinkerinnen gehöre :)

Preisklasse: mittel

Besonderheit: Tolles Ambiente

Meine Lieblingsgericht(e): Bo Bun (Reisnudelsalat), Pho Bo (Reisnudelsuppe), Sommerrollen, Cocktail „Sweet & Spicy“

 

IKOO / MIKI RAMEN

Miki Ramen Zürich

Mhmmmm…so eine schmackhafte Ramen Suppe könnte ich fast täglich verputzen. Zuerst habe ich für mich das Ikoo in der Nähe des Stauffachers entdeckt, später (vor ca. 2 Jahren) hat dann das Schwesterrestaurant Miki Ramen am Brupbacherlatz eröffnet.

Beide Restaurants servieren traditionelle japanische Nudelsuppen und einige andere japanische Gerichte. Der Fokus liegt jedoch klar auf den Ramen. Diese sind so unglaublich gut, dass man einfach nur glücklich sein kann, wenn man im Ikoo oder Miki seine Portion Ramen serviert bekommt :)

Meine beiden Lieblingsgerichte sind zum einen die klassische Tonkotsu Ramen und zum anderen die Tantanmen Ramen. Egal ob für ein schnelles Essen nach der Arbeit, einen gemütlichen Austausch mit einer Freundin oder auch für eine Kater-Mahlzeit an einem Sonntag. Ikoo und Miki gehen eigentlich fast immer :)

Preisklasse: günstig

Besonderheit: Pures Glück in einer Suppenschüssel

Meine Lieblingsgericht(e): Tonkotsu und Tantanmen

 

KREIS 6

Restaurant Kreis 6 Zürich

Im Restaurant Kreis 6 bin ich schon über 10 Jahren zu Gast. Das Restaurant befindet sich, wie der Name bereits sagt, im Zürcher Stadtkreis 6 in der Nähe der Stolzewiese (auch bekannt vom Stolze Openair).

Das Kreis 6 bietet eine kreative Küche, die für jeden etwas dabei hat. Ein wirkliches Lieblingsgericht habe ich nicht, da ich in diesem Restaurant sehr oft etwas neues probiere. Die Karte variiert oft und wird saisonal angepasst. Besonders hervorzuheben sind aber die Wild-Gerichte, welche in der Herbstzeit serviert werden. Diese schmeckten mir bisher immer besonders gut!

Der romantische Garten, welcher im Sommer zum Verweilen einlädt, aber auch das Interieur eignen sich für besondere Momente wie z.B. ein schönes Date mit seinem/seiner Liebster(n), ein Geburtstag oder sonst einen speziellen Anlass. Aber auch für ein Business Lunch kann ich das Kreis 6 wärmstens empfehlen.

Preisklasse: gehoben

Besonderheit: Romantischer Garten

Meine Lieblingsgericht(e): Wild-Gerichte, Avocado Karotten Salat

 

RESTAURANT BAR SCHÖNAU

Bild Restaurant Bar Schönau Zürich

 

Diesem Restaurant habe ich einst einen eigenen Beitrag gewidmet, welcher hier zu finden ist. Seit dem Bericht war ich übrigens noch einige weitere Male im Schönau Essen und es hat jedes Mal überzeugt.

Preisklasse: gehoben

Besonderheit: „Shared Plates“, schöner Aussenbereich und super sympathische Service-Dame

 

MARCELLINO PANE E VINO

Das neuste meiner Lieblingsrestaurants ist das Marcellino Pane e Vino. Ein kleines und unscheinbares Italienisches Restaurant in der Nähe des Zürcher Hegibachplatzes, welches ich Dank einem sehr guten Freund entdecken durfte.

Klein aber „Oho“ ist für mich die passenste Umschreibung für dieses Gastrojuwel im Kreis 7. Die Qualität der Speisen ist hervorragend, der Service mehr als charmant und der Garten lädt für lauschige Sommerabende ein.

Pizza such man hier vergebens auf der Karte, dafür überzeugen Rindscarpacio, Vitello Tonnato, Filets, Risotto und Pasta-Gerichte um so mehr! Besonders hervorzuheben ist auch das traumhafte Tiramisu, welches sozusagen ein MUSS bei jedem Besuch im Marcellino ist. Und ich gehöre zu den wohl kritischsten Tiramisu-Esser, die es gibt ;)

Am Ende eines jeden Dinners wird einem noch ein Schlückchen von dem hausgemachten Passionsfrucht-Likör serviert, welcher einem dann förmlich nachhause schweben lässt.

Lecker lecker lecker – mehr gibt es nicht zu sagen…

Preisklasse: gehoben

Besonderheit: Italienische Speisen auf hohem Niveau, schöner Garten

Meine Lieblingsgericht(e): Rindscarpaccio, Vitello Tonnato, Lammfilet, Tiramisu

 

LA BARACCA

Das La Baracca zählte lange Zeit zu meinen liebsten Restaurants in Zürich. Dies v.a. wegen dem saftigen Kalbskotelett mit Grillgemüse und den stadtbekannten „Pappardelle a la Bologna mon amour“ – ein Pastagericht mit einer Trüffel-Fleisch-Sauce, das man auch mit „purem Glück auf einem Teller“ beschreiben könnte :)

Im La Baracca ist es laut, eng, die Karte ist handgeschrieben und teils schwer lesbar und die charmanten Service-Ladies sprechen allesamt Italienisch. Eine einzigartige und authentische Mischung, die einem trotz des Geräuschpegels irgendwie wohl fühlen lässt.

Es ist nun schon 1-2 Jahre her, seit ich das letzte Mal im La Baracca diniert habe. Ehrlich gesagt, weiss ich gar nicht weshalb ich so lange nicht mehr da war…ich habe es wohl bei dem enormen Angebot schlichtweg etwas aus den Augen verloren. Ich weiss daher nicht, ob das La Baracca immer noch so gut ist, wie früher…

Preisklasse: mittel

Besonderheit: Ehrlich und authentische Italienische Speisen

Meine Lieblingsgericht(e): Pappardelle a la Bologna mon amour, Kalbskotelette

 

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Blitzküche, Süsses, Uncategorized

Birnen Preiselbeer Dessert

November 12, 2017

Birnen und Preiselbeeren – eine Kombi, welche man eigentlich nur aus Wildgerichten kennt. Doch was macht man am Ende der Wildsaison mit der übrig gebliebenen Preiselbeerkonfitüre? Mal ehrlich, die meisten werfen das halbleere Preiselbeerglas irgendwann einfach in den Müll. Zumindest war das bei mir bis anhin immer der Fall.

Ein Dessert aus Birnen und der übrig gebliebenen Preiselbeerkonfitüre kann man weitaus über die Wildsaison servieren und schmeckt in Kombination mit Vanille Glacé einfach göttlich! Das Dessert passt ideal in den Herbst oder Winter und ist dank Birnen aus der Konservendosen in 20 Minuten zubereitet.

 

ZUTATEN

4-6 Personen

ZUBEREITUNG

  1. Ofen (Umluft) auf 200 Grad vorheizen.
  2. Blätterteig in Quadrate (ca. 10 x 10cm) schneiden. Pro Person ein Blätterteigquadrat.
  3. Die Birnenhälften nochmals halbieren und 4 Stück im Kreuz verteilt auf ein Blätterteigteilchen legen (analog Foto).
  4. Auf jedes Birnenstück wird etwas Preiselbeerkonfi gegeben.
  5. Als nächstes werden die belegten Blätterteigteilchen an den Ecken ca. 3cm eingeschnitten und so zur Mitte eingeklappt, dass sie wie kleine Windräder aussehen. Wer sich das nicht vorstellen kann, wie das genau mit dem Blätterteig einschneiden und einklappen funktioniert, kann hier ein Video anschauen ;)
  6. In einer Pfanne ca. 1-2 EL Butter schmelzen und 1 EL Honig oder Caramel Sauce untermischen. Die flüssige Butter-Honig/Caramel-Mischung wird mit Hilfe eines Pinsels auf den Blätterteigteilchen verteilt.
  7. Die Birnen Preiselbeer Blätterteigteilchen kommen nun für ca. 10-15 Minuten in den Ofen. Sobald sie leicht gebräunt sind, ist das Birnen Preiselbeer Dessert servierbereit.
  8. Vor dem Servieren wird eine Kugel Vanille Glacé in der Mitte platziert und mit etwas Honig oder Caramel Sauce beträufelt sowie mit Zimt bestäubt.

Tipp: Wer noch übrige pochierte Birnen oder Äpfel vom Wildessen hat, kann natürlich auch gleich diese für das Birnen Preiselbeer Dessert verwerten. Mit frischen Früchten (roh) würde es selbstverständlich auch funktionieren, aber dann müssen die Birnen/Äpfel in dünne Scheiben (5mm) geschnitten werden.

Extra-Tipp: Anstatt Vanille Glacé kann auch Zimt Glacé dazu serviert werden.

 

Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, Suppe, Vegi

Herbstliche Gemüsesuppe mit Marroni und Spätzli

November 5, 2017

Nachhause kommen, die Füsse hochlegen, sich auf dem Sofa einkuscheln und eine leckere Gemüsesuppe essen…hört sich toll an, oder? :)

Herbstzeit ist Suppenzeit. Zumindest der Beginn der Suppenzeit. Diese dauert ja locker von Oktober bis März (oh gott!) Neben den vielen tollen Aspekten, die uns die Herbstmonate bescheren, ist es auch die Zeit der wieder kürzer werdenden Tage, der kälteren Temperaturen und des Wind- und Regenwetters, welches einem um die Ohren pfeift. Die perfekte Zeit für eine dampfend heisse Suppe, wenn man Abends nachhause kommt :)

Diese herbstliche Gemüsesuppe mit ihrer intensiven Gewürznote wärmt nicht nur Herz und Magen sondern eignet sich auch hervorragend als Resteverwertung. Übriggebliebene Spätzli, Rosenkohl oder glasierte Marroni vom Sonntags-Wildgericht können in dieser Gemüsesuppe ideal verwertet werden. Aber auch übrig gebliebene Kartoffeln vom Raclette oder sonst ein Gemüse, dass „gegessen werden muss“, kann als Zutat beigegeben werden. Wichtig ist einfach, dass folgende Grundzutaten in diesem Rezept vorkommen:

  • Gewürze: Ingwer, Zimt, Sternanis
  • Klassisches Suppengemüse (Karotte, Sellerie, Wirz, Lauch, Zwiebel)
  • Tiefgefrorene Marroni
  • Frische Spätzli (selbstgemacht oder aus dem Kühlregal)

 

ZUTATEN

4 Personen

  • 1.5l Wasser
  • 3 Bouillonwürfel
  • 5cm Ingwer in feine Scheiben geschnitten
  • 1/3 Zimtstange
  • 1 Sternanis
  • 1 Fenchel
  • 1 Packung Suppengemüse (Karotte, Sellerie, Wirz, Lauch, Zwiebel)
  • 200g Marroni (tiefgefroren, geschält)
  • Pro Person eine Handvoll Spätzli (selber gemacht oder aus dem Kühlregal)
  • 150g Kürbiswürfel vorgekocht oder frischer Kürbis, fein geschnitten (z.B. Kleiner Knirps)
  • Optional: Wurst für die Suppe z.B. Schüblig, Hirschwurst etc.

 

ZUBEREITUNG

  1. Zwiebel in feine Streifen schneiden und in etwas Olivenöl kurz anbraten.
  2. Mit 1.5dl Wasser ablöschen und Bouillonwürfel hinzugeben.
  3. Den Ingwer in feine Scheiben schneiden. Die Ingwerscheiben werden dann zusammen mit 1/3 Zimstange sowie einem Stück Sternanis in ein Teefiltersäckchen gegeben, zugebunden und in die Boullion gelegt.
  4. Währenddessen die Boullion mit den Gewürzen köchelt, könnt ihr das Gemüse (Fenchel, Karotte, Sellerie, Lauch, Wirz) klein schneiden und in die Boullion geben. Alles für ca. 10 Minuten kochen.
  5. Als nächster Schritt kommen die Marroni, den bereits vorgekochten Kürbis (oder fein geschnittenen, frischen Kürbis) hinzu. Diese Zutaten brauchen nur noch 5 Minuten, damit sie gar sind.
  6. Wer sich dafür entschieden hat, die Suppe MIT WURST zur servieren, wäre das ebenfalls der Moment, die in Stücke geschnittene Wurst zusammen mit den Marroni und dem Kürbis zur Suppe hinzuzugeben.
  7. Die Suppe in Teller verteilen und pro Teller eine Handvoll Spätzli hinzugeben. Diese werden nicht mitgekocht, weil sie schnell matschig werden, v.a. dann wenn ihr die Suppenreste im Kühlschrank aufbewahrt. Deshalb die Spätzli immer erst kurz vor dem Servieren in die Suppe geben.

Tipp: Wer mit dem zu Beginn erwähnten Teefiltersäckli überfordert ist, bzw. keine zuhause hat, der kann alternativ die Gewürze (Ingwer, Zimt, Sternanis) auch ohne Säckchen in die Bouillon gegeben und „lose“ mitkochen. Somit müsst ihr die Bouillon mit den Gewürzen ca. 15-20 Minuten kochen lassen und herausnehmen bevor die restlichen Zutaten hinzugegeben werden.

Extra-Tipp: Wenn ihr die Suppe vegetarisch d.h. ohne Wurst zubereitet, gebt kurz vor dem Servieren noch einen Hauch Räucherpaprika hinzu.