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März 2017

Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, Kleinigkeiten, Vegi

Spargelwähe mit Spinat und Ricotta

März 29, 2017

Die Spargelzeit rückt näher und ja, ich gebe es zu, ich habe natürlich schon vor Saisonbeginn zugreifen müssen. Mit den ersten lauen Temperaturen und Frühlingsgefühlen konnte ich einfach nicht widerstehen! Diese Spargelwähe mit Spinat und Ricotta bringt ein Hauch Frühling auf den Teller und ist  Dank dem Dinkelteig auch mehr oder weniger „gesund“ :)

Die Wähe kann entweder vegetarisch, d.h. mit Räucherpaprika oder für die Fleischliebhaber mit Speck zubereitet werden.

 

ZUTATEN

  • 1 Dinkel Kuchenteig  (Fertigteig)
  • 1/2 Ricotta
  • 1 Ei
  • 1 dl Halbrahm
  • 4 EL geriebener Parmesan
  • 1/2 Bund grüne Spargel
  • 75-100g Blattspinat (frisch)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1/2 TL Räucherpaprika (oder 6 Tranchen Bratspeck)

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorwärmen.
  2. Spargeln waschen und in schräg geschnittene, feine Scheiben schneiden. Falls ihr nicht wisst, wie das aussehen soll, schaut hier vorbei (2. Foto anschauen).
  3. Die Spargestücke in Olivenöl kräftig anbraten (ca. 5 Minuten) und dann den frischen Spinat in die Bratpfanne dazu geben. Alles zusammen weitere 2-3 Minuten weiter braten bzw. den Spinat „in sich zusammenfallen“ lassen. Hinweis: Falls Ihr die Wähe mit Speck zubereiten möchtet, würde noch vor dem Spinat die kleingeschnittenen Speckstreifen zum Spargel kommen und kurz angebraten werden. Danach käme dann der Spinat hinzu.
  4. Zum Schluss wird die Knoblauchzehe noch dazu gepresst, kurz mit angedünstet und alles mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Achtet darauf, dass der Knoblauch nicht dunkel wird, sonst schmeckts bitter.
  5. Als nächster Schritt wird der Wähenguss zubereitet. Das Gemüse kann währenddessen zur Seite gestellt werden und auskühlen. Für den Guss wird das Ei zusammen mit dem Ricotta, dem Parmesankäse, dem Rahm sowie Salz/Pfeffer vermengt. Hinweis: Falls ihr die Wähe ohne Speck zubereitet, kommt in den Wähenguss zusätzlich 1/2 TL Räucherpaprika. Kann man natürlich auch weglassen, aber schmeckt halt einfach „geiler“ mit ein wenig Räucheraroma ;)
  6. Nun werden alle Komponenten zusammengeführt: Der Teig kommt in eine Wähenform und wird mit der Gabel ein paar Mal eingestochen. Auf den Wähenboden kommt zuerst das Gemüse und darauf wird dann der Wähenguss verteilt.
  7. Für ca. 25 Minuten im unteren Ofendrittel backen.

Tipp: Für die Deko könnt ihr die Spargelspitzen nach dem Anbraten „herausfischen“ und zur Seite legen. Sobald die Wähe fertig gebacken ist, werden die Spargespitzen sowie einige frische Spinatblätter darauf verteilt.

Extra-Tipp: Für einen zusätzlichen Crunch empfehle ich euch, einige Pinienkerne kurz anzurösten und über die fertige Spargelwähe zu streuen. Eine weitere Option wäre zudem, anstelle des Parmesankäses im Wähenguss, einige Fetastücke vor dem Backen über der Wähe zu streuen.

 

Süsses, Uncategorized

Rhabarber Himbeer Wähe mit Kokosschaum

März 18, 2017

Die Kombination aus Rhabarber und Himbeeren, welche beide eher etwas säuerlich schmecken, zusammen mit dem süssen Kokosschaum ist einfach göttlich!

Die Idee zu dieser Kreation kam mir vergangenen Samstag spontan, als ich durch den Supermarkt schlenderte. Die leuchtend roten Stängel der Rhabarber haben mich gerade zu angefleht, etwas leckeres mit ihnen zuzubereiten ;)

Dank dem fertigen Mürbeteig ist die Wähe auch in kürzester Zeit zubereitet. Wer sich die Mühe machen möchte, einen Teig selber herzustellen, der findet z.B. bei Betty Bossi ein Rezept dazu.

In meinem ersten Rezept-Video zeige ich euch, wie kinderleicht diese Wähe zubereitet wird. Viel Spass beim Nachbacken ;)

 

 

ZUTATEN

  • 1 Süsser Mürbeteig (Fertigteig)
  • 3 Stangen Rhabarber
  • 100 – 150gv Himbeeren
  • 6 EL Kokosraspel
  • 3 TL Zucker

Für den Guss:

  • 1 Ei
  • 1 EL Maizena (Maisstärke)
  • 1 Päckli Vanillezucker
  • 2dl Rahm

Kokosschaum:

  • 2.5dl Rahm (Halbrahm)
  • 2-3 EL Zucker
  • 3 EL (gehäuft!) Kokosraspel

 

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 220 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Die Rhabarber und Himbeeren waschen. Rhabarber NICHT schälen, sie sollen die schöne, rote Schale behalten.
  3. Die Rhabarber in ca. 1cm grosse Stücke schneiden. Die Himbeeren so lassen, wie sie sind. Man kann auch Tiefkühlhimbeeren nehmen.
  4. Die Zutaten für den Guss miteinander vermengen. Am besten geht dies mit einem Handmixer oder Stabmixer.
  5. Den fertigen Mürbeteig in eine runde Form geben (falls nötig, vorher noch die Ränder mit Butter bestreichen) und den Boden mit einer Gabel mehrmals einstechen.
  6. Die Kokosraspel auf dem Teigboden verteilen, so das überall gleichmässig viele Kokosraspel sind.
  7. Nun werden die Rhabarberstücke auf dem Teigboden verteilt und mit dem Rahm-Eier-Guss übergossen.
  8. Erst jetzt kommen die Himbeeren dazu und werden gleichmässig auf der Tarte verteilt.
  9. Das Ganze kommt nun für ca. 25-30 Minuten in den Ofen (im unteren Drittel!).
  10. Während die Tarte schön goldbraun vor sich hin backt, kann der Kokosschaum zubereitet werden.
  11. Hierfür wird zuerst der Rahm steif geschlagen. Sobald dieser fest ist, kommt der Zucker und die Kokosraspel dazu. Nochmals kurz mit dem Handmixer weiterschlagen, bis sich alles gleichmässig verteilt hat.
  12. Die Tarte aus dem Ofen nehmen und am besten noch lauwarm zusammen mit dem Kokosschaum servieren.

Tipp: Anstelle von Himbeeren könnte man auch geviertelte Erdbeeren verwenden.

 

 

Blitzküche, Süsses

Schnelles Bananenbrot mit Schokolade

März 17, 2017

Das Bananenbrot kennt man vor allem in den USA, es ist nach unserem Geschmack eigentlich mehr Kuchen als Brot. Aber ob nun Bananenbrot, Banana Bread oder Bananenkuchen – schmecken tut’s, egal wie man es nennt :)

Leicht lauwarm, zusammen mit Butter und Honig oder Ahornsirup wird das Bananenbrot als Frühstück oder Snack für Zwischendurch serviert. Das tolle am Bananenbrot ist zudem, dass es eine ideale Verwertung für zu reife Bananen ist. Denn je reifer die Bananen sind, desto süsser schmeckt dann auch, was aus dem Ofen kommt.

Damit das Bananenbrot ganz nach Düsentrieb’s Kitchen-Style auch schön einfach und schnell gebacken ist, habe ich für die Zubereitung eine Küchenmaschine verwendet. Alle Zutaten kommen in den Food Processor und werden damit gleichzeitig zerkleinert und vermengt. Ein Food Processor ist ein Aufsatz, welcher in fast jeder Küchenmaschine integriert ist. Auf diese Weise spart man sich das Zerdrücken der Bananen sowie das Hacken der Schokolade und der Nüsse. In nur wenigen Minuten ist der Teig ready für den Backofen.

Aber keine Panik falls Du nun keine Küchenmaschine besitzt! Das Rezept ist selbstverständlich auch ohne Maschine möglich.

 

ZUTATEN

Für 1 Cakeform von ca. 25cm Länge

  • 60g Butter
  • 100g Zucker
  • 4 Bananen (reif!)
  • 2 Eier
  • 1 TL Vanillenschotenpulver oder Paste
  • 1 TL Zimt
  • 1 Prise Salz
  • 170g Mehl
  • 80g geriebene Haselnüsse (oder geriebene Mandeln)
  • 2 TL Backpulver
  • 100g ganze Haselnüsse
  • 100g dunkle Schokolade

ZUBEREITUNG

  1. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  2. 60g Butter in einer Pfanne schmelzen und zur Seite stellen.
  3. In den Food Processor kommen nun zuerst 3 Bananen, 2 Eier, die geschmolzene Butter, 100g Zucker, 1 TL Vanille, 1 TL Zimt, 1 Prise Salz, 170g Mehl, 2 TL Backpulver und 80g geriebenen Haselnüsse. Den Food Processor kurz einschalten und alles zu einer homogenen Masse zerkleinern. Wichtig ist, dass die Masse nicht zu lange gemixt wird, sonst wird sie zu flüssig.
  4. Als nächster Schritt kommen 100g Haselnüsse (die ganzen Nüsse) und 100g dunkle Schokolade (in grobe Stücke gebrochen) in den Food Processor. Dieser wird erneut eingeschaltet, jedoch nur kurz betätigt, so dass die Nuss- und Schokostücke nur ein bisschen zerkleinert aber nicht vollkommen zermahlen werden.
  5. Der Teig wird nun in eine Cakeform gegeben und gleichmässig verteilt.
  6. Die übrig gebliebene Banane wird in kleine Stücke geschnitten, wobei die Hälfte in den Cake gedrückt wird. Die andere Hälfte dient zur Dekoration und wird oben auf den Cake gelegt.
  7. Das Bananenbrot kommt nun für ca. 40 Minuten bei 180 Grad in den Ofen.

Ohne Küchenmaschine muss man die Zutaten nacheinander, d.h. Schritt für Schritt, miteinander mischen:

  1. Den Ofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.
  2. Butter und Zucker mit dem Handmixer zu einer hellen Masse verrühren. Nach und nach die Eier, eine Prise Salz, Vanille und Zimt dazu geben und alles kräftig weitermixen.
  3. Nun werden 3 Bananen in einer separaten Schüssel mit der Gabel zerdrückt und dann zur Ei-Zucker-Masse gegeben.
  4. Als nächster Schritt gesellen sich auch das Mehl, die gemahlenen Haselnüsse sowie das Backpulver zu den restlichen Zutaten. Alles vorsichtig mit dem Handmixer vermengen, bis eine homogene Masse entsteht.
  5. Zum Schluss werden die ganzen Haselnüsse, wie auch die Schokolade mit Hilfe eines grossen Küchenmessers kleingehackt und unter den Teig gerührt.
  6. Der Teig kommt dann in eine Cakeform und wird gleichmässig verteilt.
  7. Die übrig gebliebene Banane wird in kleine Stücke geschnitten, wobei die Hälfte in den Cake gedrückt wird. Die andere Hälfte dient zur Dekoration und wird oben auf den Cake gelegt.
  8. Das Bananenbrot kommt nun für ca. 40 Minuten in den Ofen.

Tipp: Bei den ganzen Nüssen spielt es keine Rolle, für welche ihr euch entscheidet. Ihr könnt anstelle der Haselnüsse auch Cashew, Mandeln oder Baumnüsse verwenden.

Restaurants, Uncategorized

Restaurant Ona Poké

März 5, 2017

Direkt an der Tramhaltestelle „Stockerstrasse“, d.h. gleich hinter dem Paradeplatz, eröffnete Ende Februar das Ona Poké. Angeboten werden so genannte Poké Bowls, ein Gericht, dass ursprünglich aus Hawaii stammt. Hauptbestandteil sind kleingeschnittene rohe Fischstücke, welche zusammen mit anderen leckeren Zutaten hübsch angerichtet werden.

Olivia, Mandy und Flavian treffen mit dem Restaurantkonzept „Ona Poké“ den Nerv der Zeit. Ein Gericht, welches v.a. durch Instagram Bekanntheit erlangte, wurde von dem Trio so perfektioniert, dass es für jedermann passt: Die Poké Bowls sind gesund, ausgewogen, können nach Wunsch auch vegetarisch bzw. vegan bestellt werden und befriedigen Dank der hübschen Zubereitung auch die Kameralinsen aller Foodies ;)

KONZEPT

Der Gast hat die Wahl zwischen Basmatireis, Quinoa oder Riso Venere (schwarzer Reis) als Menü-Grundlage. Für alle Low Carb-Freaks, oder diejenigen, die das Bikinifigurfieber bereits gepackt hat, gibts sogar Zuchhini-Nudeln als „schlanke“ Alternative.

Als nächster Schritt wählt man das gewünschten „Protein“: Es stehen roher Lachs, Tuna, Kingfish oder Tofu zur Auswahl. Kleingeschnitten und mit dem Wunschdressing mariniert, gesellt sich die Proteinbeilage in die Bowl.

Zu guter letzt darf man sich noch 3-4 Toppings aussuchen: Avocado, Mango, Wakame, Rogen, Koriander, Ingwer, Edamame, Granatapfelkerne und noch viele weitere Leckereien stehen in der Vitrine bereit. Hübsch angerichtet und dekoriert mit einer Orchideenblüte, kann man sich zu seiner Poké Bowl noch eines der „Fusion Water“ (aromatisiertes Wasser mit Früchten und Kräutern) bestellen und das Ganze entweder zwischen Kuschelkissen und Palemblättern oder auch Take Away geniessen.

Für diejenigen, die tendenziell zu Entscheidungsproblemen neigen, ist ebenfalls gesorgt: Es gibt insgesamt 3 Bowls, die bereits fix fertig vorgegeben sind und einem die Gedankenschlacht, ob jetzt lieber Lachs oder Tofu, mit Sweet Soja Dressing oder doch besser mit Teryaki mariniert, einfachhalber abnehmen ;)

PERSÖNLICHER EINDRUCK

Besonders beeindruckt hat mich bei meinem ersten Besuch das Tempo, dass die Crew hinter der Theke an den Tag gelegt hat. Bis auf die Strasse sind die hungrigen Gäste Schlange gestanden. Das Team war jedoch bereits super eingespielt und hatte für jeden einzelnen Gast ein Lächeln übrig. Auch das Anrichten der Bowls hat unter dem Andrang keineswegs gelitten. Jeder Poké Bowl sah fantastisch aus und schrie gerade danach, fotografiert zu werden.

FAZIT

Ona Poké hat mich auf Anhieb überzeugt. Preis-Leistung ist ok, obwohl man sich bewusst sein muss, dass roher Fisch in einer guten Qualität halt einfach seinen Preis hat. Die Bowls variieren zwischen CHF 20.90.- und 32.50.-, abhängig von der gewählten Grösse (Small oder Regular) und den gewünschten Zutaten.

Ona Poké bringt uns einen Hauch internationalen Foodie-Flair nach Zürich. Das Trio, dass hinter diesem innovativen Restaurantkonzept steckt, macht ihre Sache eindeutig mit Leidenschaft. Die beiden Frauen, Olivia und Mandy, sind bereits erfahren Gastro-Engel: „Burrito District“ im Zürcher Niederdorf, welches letzten Sommer eröffnet hat, war Ihr erstes gemeinsames Projekt. Und spätestens nach Ona Poké bin ich mehr als gespannt, was uns als nächstes von diesen kreativen Köpfen erwarten wird…

PS: Ein Rezept, wie Ihr Poké Bowls selber machen könnt, findet ihr übrigens hier ;)

Und hier geht’s zur Webseite von Ona Poké.