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Juni 2016

Blitzküche, Frühstück, Uncategorized

Das perfekte Rührei

Juni 26, 2016

Die Zubereitung von Rührei ist ziemlich simpel: Eier mischen, Pfanne erhitzen, Ei darin anbraten. Fertig. Und doch gelingt es in den wenigsten Fällen, dass das Rührei so richtig „geil“ schmeckt. Ich meine, so geil, wie wenn man es in einem 5*Hotel serviert bekommt. Aber an was liegt das?

Dank dem Internet mit seinen unzähligen Food Blogs und YouTube-Tutorials, stiess ich schnell auf die Lösung hinter dem Rührei-Geheimnis….und diese ist auch noch ziemlich einfach: Butter heisst das Stichwort!

Wie so oft, wenn etwas im Restaurant einfach unglaublich himmlisch schmeckt, steckt ein Haufen Butter dahinter. Meistens so viel, dass wir nicht mal im Traum daran denken, diese Menge in unseren eigenen Kochexperimenten zu verwenden.

Das zweite Geheimnis liegt in der Art der Zubereitung: Die meisten von uns tendieren dazu, das Rührei zu Tode zu braten. Stattdessen sollte man es einfach nur bei mittlerer Hitze zubereiten und ein bisschen früher aus der Pfanne nehmen. Und siehe da: Das 5* Rührei könnt Ihr ab sofort zuhause geniessen :)

 

 

ZUTATEN

2 Portionen

  • 3 Eier
  • 1 EL Butter
  • Salz

ZUBEREITUNG

  1. Eier aufschlagen und in einer Schüssel zu einer homogenen Masse mischen. Das Ganze mit Salz abschmecken.
  2. Die Butter in einer Pfanne zergehen lassen und sobald diese zu blubbern beginnt, die Ei-Mischung in die Pfanne geben.
  3. Bei mittlerer Hitze das Rührei immer wieder mal mischen und dann aus der Pfannen nehmen, wenn es noch ganz leicht flüssig ist.

Tipp:  Zusammen mit Avocado und Vollkornbrot schmeckt das Rührei einfach nur göttlich! Und wer’s noch ein bisschen deftiger mag, kann dazu auch noch geräucherter Lachs und Cream Cheese servieren :)
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Blitzküche, Süsses, Uncategorized

Schneller, saftiger Schokoladenkuchen

Juni 25, 2016

Es gibt nix schlimmeres, als trockene Schokoladenkuchen! Ok, verkochte Pasta oder Schuhsohlen-Steaks sind noch übler ;) Aber Ihr wisst bestimmt, was ich meine…Schokoladenkuchen müssen einfach schön feucht, saftig und einmal zum Mond und zurück schokoladig sein!

Diesen Rezept habe ich einst auf Chefkoch.de gefunden und mache es seither meistens dann, wenn ich auf die Schnelle noch einen Geburtstagskuchen zaubern muss.

 

 

ZUTATEN

1 Kuchen, Springform 22-24cm

  • 200g Butter
  • 200g dunkle Schokolade (mind. 70% Kakao)
  • 4 Eier
  • 200g Mandeln
  • 150g Zucker
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 Packung Backpulver

Für die Glasur:

  • 100g dunkle Schokolade (mind. 70% Kakao)
  • 0.5 dl Rahm

 

ZUBEREITUNG

  1. Ofen auf 160 Grad vorheizen (Umluft).
  2. Butter und Schokolade bei mittlerer Hitze langsam schmelzen lassen.
  3. Eigelb zusammen mit dem Zucker schaumig rühren. Danach den Vanillezucker, die Mandeln und das Backpulver beigeben und vermengen.
  4. Schokolade-Butter-Mischung dazu geben und alles mischen.
  5. Eiweiss zusammen mit der Prise Salz steif schlagen und langsam unter die restlichen Zutaten ziehen (= das heisst langsam, mit einer Kelle unterrühren).
  6. Ein Backpapier in die Springform einspannen und den Rand mit Butter einschmieren.
  7. Die Masse in die Form geben und für ca. 40 Minuten im Ofen backen.
  8. Sobald der Kuchen fertig und abgekühlt ist, könnt Ihr die Glasur zubereiten: Einfach die 100g Schokolade zusammen mit dem Rahm langsam schmelzen und über den Kuchen verteilen. Fertig.

Tipp: Wer es besonders schokoladig mag, kann zusätzlich noch klein geschnittene Schoggistängeli in die Kuchenmasse geben. Aber Vorsicht: Die Kallorienbombe explodiert dann nur schon rein vom Anschauen ;)

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Blitzküche, Kleinigkeiten, Uncategorized, Vorspeisen

Rindstatar „Do it yourself“

Juni 18, 2016

Rindstatar mag ich in allen Variation und besonders liebe ich es, wenn es im Restaurant am Tisch zubereitet wird. Da das heute leider nur noch selten der Fall ist, kommt diese Art das Tatar zu servieren, besonders gut bei Gästen an.

Vor zwei Jahren kam ich das erste Mal in Cape Town im Restaurant The Bungalow (Clifton) in den Genuss von einem Rindstatar „Do it yourself“. Das Restaurant kommt übrigens auch in unserem Movie FOOD SAFARI Cape Town vor…falls Ihr noch ein bisschen mehr Inspiration benötigt, schaut’s euch an ;)

Zurück zum Essen: Das Rindstatar so zu servieren, dass es die Gäste selber zubereiten können, generiert eigentlich nicht wahnsinnig viel Mehraufwand. Investiert einige Minuten in die Präsentation und ich verspreche euch: Es lohnt sich!

 

 

ZUTATEN

Vorspeise für 4 Personen (Hauptgang für 2 Personen)

  • 280g Rindstatar vom Metzger oder tiefgekühlt (ich nehme meistens das Finest Tatar von der Migros, weil ich das immer griffbereit im TK zuhause habe)
  • 2 Eier
  • 4 Essiggurken
  • 3 EL Kapern
  • 1/2 Zwiebel
  • 2 EL Worcestershire Sauce
  • 4 EL Ketchup
  • 3 EL Senf
  • Tabasco
  • 4-6 Scheiben Toastbrot

ZUBEREITUNG

  1. Das Tatar mit Hilfe eines Servierrings auf zwei Tellern verteilen. Wenn Ihr keinen Servierring habt, versucht sonst irgendwie die Masse schön zu präsentieren.
  2. Die Essiggurken, Die Zwiebel wie auch die Kapern klein schneiden und auf kleine Schälchen oder Asia-Löffel aufteilen. Pro Teller wird jeweils die Hälft der oben angegebenen Mengen benötigt.
  3. Die Eier vorsichtig aufschlagen, vom Eiweiss befreien und die Eigelbe zurück in jeweils eine Schalenhälfte geben. In die Schalenhälften gebt Ihr zusätzlich jeweils 1 EL Worcestershire Sauce und legt das Ei ebenfalls in ein kleines Schälchen oder auf einen Asia-Löffel.
  4. Zum Schluss noch den Ketchup und den Senf in Schälchen, Gläser etc. füllen und zum Teilen auf dem Tisch platzieren. Selbstverständlich könnt Ihr den Ketchup und den Senf ebenfalls direkt auf die Teller geben – macht einfach so, wie es euch gefällt ;)
  5. Zum Schluss noch den Toast in den Toaster geben und anschliessend in der Hälfte diagonal halbieren.

Bei der Präsentation seid Ihr wirklich völlig frei. Die oben beschriebene Zubereitung, bzw. das Foto zeigt euch eine Möglichkeit, aber selbstverständlich könnt Ihr es so anrichten, dass es euch gefällt. Wichtig: Diese Vorspeise ist jeweils zum Teilen gedacht. 1 Teller = 2 Personen, bzw. 2 Teller = 4 Personen. Ihr könnt es aber auch als Hauptmahlzeit servieren, dann gilt die Menge einfach nur für 2.

Tipp: Falls es mal besonders schnell gehen muss mit einer Vorspeise, empfehle ich euch, immer das Finest Tatar MIT Sauce im Tiefkühler zu bunkern. Denn auch das Toastbort lässt sich locker einfrieren und so habt Ihr immer eine schnelle und v.a. gute Vorspeise ready zuhause!
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Hauptspeisen, Uncategorized, Vegi

Quinotto mit Tomaten und Bufala Mozzarella

Juni 9, 2016

Quinotto ist nichts anderes als ein Risotto aus Quinoa. Die Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Risotto sind schnell erkälrt: Quinoa ist ein nährstoffreicheres Korn als Reis und hat ein verhältnismässig hohen Proteinanteil, d.h. alles in allem gesünder als Reis. Zudem ist Quinoa weniger heikel als Risotto in der Zubereitung – also ideal für „Anfänger“ :)

Es gibt diverse Möglichkeiten, wie Ihr den Quinotto zubereiten könnt, das Grundrezept bleibt jedoch immer das Gleiche: Quinoa, Zwiebeln, Weisswein, Bouillon, Parmesan, Frischkäse. Den Quinotto mit Tomaten und Bufala Mozzarella ist aktuell mein Favourit, aber ich habe auch schon eine Variation mit Kale (Federkohl), Speck und Ziegenfrischkäse zubereitet, was ebenfalls sehr lecker war. Grundsätzlich könnt Ihr wie beim Risotto eigentlich das beimischen, was euch schmeckt, oder das, was im Kühlschrank noch übrig ist. Tipp: Da der Quinoa einen geringeren Stärkeanteil als Reis aufweist, empfehle ich euch, dass Ihr dem Grundrezept auf jeden Fall noch eine „Frischkäseartige“ Komponente hinzufügt, wie z.B. Philadelphia, Ziegenfrischkäse oder Mascarpone. Dies hilft, dass der Quinoa, ähnlich wie der Risotto, schön cremig wird.

ZUTATEN

4 Portionen

  • 400g Quinoa (heller oder noch schöner ist ein Mix zw. dunkel und hell)
  • 1 Zwiebel
  • 1.5dl Weisswein
  • 1-1.5l Boullion
  • 3 EL (gehäuft) Philadelphia
  • 4 EL Tomatenpüree/Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Basilikum
  • 40g Parmesan (gerieben)
  • 350g Cherry Tomaten
  • 1 Bufala Mozzarella (200g)
  • 2 Handvoll Rucola
  • 6 Spargeln in Scheiben geschnitten/angebraten (1 Aubergine als Alternative geht auch)
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl, Zucker

ZUBEREITUNG

  1. Topping (z.B. Spargeln oder Auberginen) in feine Scheiben schneiden und in Olivenöl kräftig anbraten bis diese leicht gebräunt sind. Mit Salz und Pfeffer abschmecken, vom Herd nehmen und dann 1/2 Knoblauchzehe dazu pressen, umrühren und zur Seite stellen.
  2. Während die Spargeln oder Auberginen in der Pfanne sind, können parallel die Cherry Tomaten geschnitten werden (kleine Tomaten: in Hälften, grössere Tomaten: Viertel). Die geschnittenen Cherry Tomaten werden jetzt wie die Spargeln zuvor, für ca. 3 Minuten im Olivenöl gebraten. Zu den Cherry Tomaten gebt Ihr bitte ca. 1/3 des Basilikums (klein geschnitten), sowie ebenfalls eine 1/2 gepresste Knoblauchzehe. Das Ganze mit Salz, Pfeffer und ca. 1 TL Zucker abschmecken und zur Seite stellen.
  3. Nun könnt Ihr die 1.5l Bouillon zum kochen bringen. Ihr werdet nicht die ganze Menge verwenden…aber besser zuviel ready haben, als zuwenig. Die Bouillon sollte die ganze Zeit über leicht köcheln, bis der Quinotto fertig ist.
  4. Sobald die Bouillon bereit ist, könnt Ihr in einer grossen Pfanne die in feine Stücke geschnittene Zwiebel mit Olivenöl andünsten. Währenddessen den Quinoa unter fliessendem, kaltem Wasser spülen und anschliessend zu den Zwiebeln geben. Nach ca. 2 Minuten anbraten/rühren wird das Ganze mit dem Weisswein abgelöscht.
  5. Nun gebt Ihr nach und nach immer wieder 1-2 Suppenkellen der Bouillon zum Quinoa und kocht diesen so langsam al dente. Dieser Prozess dauert wesentlich kürzer als beim Risotto: ca. 15-20Minuten. Probiert den Quinotto regelmässig – er ist ready, sobald die Körner gar, aber noch bissfest sind.
  6. Sobald Ihr den gewünschten Garpunkt erreicht habt, gebt Ihr das Tomatenpüree, den Parmesan und den Philadelphia hinzu. Mischt die Zutaten mit dem Quinoa, bis es eine homogene, cremige Konsistenz erreicht hat. Anschliessend kommt nun der restliche Basilikum (geschnitten), sowie die zuvor angebratenen Cherry Tomaten hinzu.
  7. Der Quinotto muss nun nur noch mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt werden. Zum Servieren gebt Ihr 2 Kellen auf einen Teller (ich empfehle euch eher zu tiefen Tellern zu greifen) und garniert diesen zuerst mit den angebratenen Spargeln oder Auberginen, anschliessend mit ein wenig Rucola und zum Schluss noch mit dem in Stücken geschnittenen Bufala Mozzarella. Fertig!

Tipp: Ihr könnt auch normalen Mozzarella oder Feta nehmen, der Philadelphia kann ausserdem durch Mascarpone oder durch Ziegenfrischkäse ersetzt werden. Ebenfall lässt sich dieses Vegi-Gericht beliebig mit z.B. gebratenem Lammfilet (aufgeschnitten) oder Riesencrevetten ergänzen. Das Fleisch oder den Fisch einfach noch zum Schluss als Topping hinzu geben.

Extra-Tipp: Dieses Gericht eignet sich hervorragend, wenn Ihr Gäste habt, da Ihr es ideal vorbereiten könnt: Einfach den Quinotto bis und mit Punkt Nr. 5 vorbereiten und dann in der Pfanne pausieren/auskühlen. Sobald Ihr die Vorspeise mit euren Gästen verschlungen habt, könnt Ihr den Kochprozess des Quinottos wieder aufnehmen: Einfach bei Punkt Nr. 6  fortfahren, d.h. Pfanne wieder erhitzen und zusätzlich eine Kelle der Bouillon hinzugeben, bevor ihr die weiteren Zutaten untermischt. Ihr braucht ab jetzt nur noch ca. 10 Minuten.
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Fisch, Hauptspeisen, Uncategorized

Zitronenrisotto mit Spargeln, Rucola und Rauchlachs

Juni 9, 2016

Hab ich schon erwähnt, dass ich grüne Spargeln liebe? ;) Ich könnte die echt fast täglich essen…am liebsten in den unterschiedlichsten Variationsmöglichkeiten!
Und weil ich meistens nur die Hälfte von einem Kilo-Bund verarbeite, bleiben mir oftmals weitere 500g für ein neues Rezeptexperiment übrig In diesem Fall hatte ich zusätzlich noch Rauchlachs vom Sonntagsbrunch übrig, weshalb ich auf die Idee des Zitronenrisottos mit Spargeln, Rucola und Rauchlachs gekommen bin…

 

 

ZUTATEN

3-4 Portionen

  • 1.5 dl Weisswein
  • 300g Risotto (2-3 Tassen)
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1.5l Bouillon (ihr werdet nicht alles brauchen!)
  • Für Nicht-Vegi: 100g Rauchlachs
  • 1/2 Bund Spargeln (500g)
  • 2 handvoll Rucola
  • 1/2 Packung Ziegenfrischkäse oder 4 gehäufte EL Philadelphia
  • 1 Tasse geriebener Parmesan (ca. 50g)
  • 20g Butter
  • Abrieb von ½ Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Olivenöl

ZUBEREITUNG

  1. Zwiebel und Knoblauch klein schneiden. Spargeln waschen und in schräge, dünne Scheiben schneiden.
  2. In einer Pfanne die Spargelscheiben in Olivenöl scharf anbraten (ca. 3-5 Minuten) und sobald die ein bisschen Farbe und Röstaromen erhalten haben, den klein geschnittenen Knoblauch dazugeben. Kurz schwenken und alles Beiseite stellen.
  3. In einem Topf die 1-1.5l Boullion zum Kochen bringen. Ich benutze immer Bouillonwürfel, da hier die Dosierung etwas einfacher ist, als bei dem Pulver. Bei der Sorte seid Ihr frei: Gemüse, Poulet, Rind – alles ok. Wichtig dabei ist, dass die Boullion während der ganzen Zeit über leicht köchelt. Kühlt die Bouillon aus, verliert der Risotto seinen Glanz.
  4. In einer grossen Bratpfanne die Zwiebeln im Olivenöl andünsten (3 Minuten), dann den Reis dazu geben und nochmals 1 Minute weiterdünsten lassen. Mit dem Weisswein ablöschen und gleich hinterher die ersten 1-2 Suppenkellen der Bouillon zufügen.
  5. Die Boullion im Reis einkochen lassen und immer dann, wenn die Flüssigkeit fast verschwunden ist, wird eine weitere Kelle Boullion nachgegossen. Dies macht ihr solange, bis der Reis al dente ist, d.h. noch bissfest.
  6. Sobald der Risotto ready ist, wird der Parmesan, der Zitronenabrieb sowie als auch der Ziegenfrischkäse/Philadelphia untergerührt. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Kurz vor dem Servieren werden nun noch ca. ¾ der Spargelstücke und ¾ des Rucolas untergehoben. Fertig.
  8. Zum Servieren jeweils 2 Schöpfkellen pro Person in Tiefe Teller gegeben und mit einigen Spargelstücken und Rucola garnieren. Alle Nicht-Vegis fügen an dieser Stelle noch ein bisschen Rauchlachs hinzu ;)

Tipp: Ihr könnt auch anstatt Rauchlachs z.B. frischen Lachs, Riesencrevetten oder auch Rohschinken verwenden. Sobald die Spargel-Saison vorbei ist oder wer Spargeln nicht mag, kann diese entweder ganz weglassen oder durch frische, angebratene Artischockenherzen ersetzen.
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Fleisch und Geflügel, Hauptspeisen, Vegi

Linguine mit grünem Spargelpesto

Juni 8, 2016

Kurz bevor die Spargelsaison zu Ende geht, möchte ich mit euch mein Rezept für das super einfache Spargelpesto teilen. Das klassische Menü „Spargeln mit Sauce Hollandaise und Rohschinken“ wollte ich in einer neu interpretierten Art und Weise zubereiten, weshalb ich auf die Idee des Spargelpestos gekommen bin.  Kombiniert mit Linguine (Pasta) sowie Rohschinken und Sauce Hollandaise wurde dieses Experiment zum wahren Glücksgriff! Ok, es ist definitiv nichts für die schlanke Linie, aber es schmeckt wirklich hervorragend.

Das tolle am Spargelpesto ist zudem, dass Ihr dieses ca. 2 Wochen im Kühlschrank (mit Olivenöl bedeckt) aufbewahren und für andere Gerichte verwenden könnt: Als Brotaufstrich für Sandwiches, als Topping für leckere Salate oder Bowls, oder sogar als Dipp für Gemüsesticks kann das Pesto eingesetzt werden.

 

ZUTATEN FÜRS PESTO

  • 1 Kg grüne Spargeln
  • 100g Cashew Nüsse
  • 1 Knoblauchzehe
  • 70g Parmesan (gerieben)
  • 0.5dl Olivenöl
  • Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG

  1. 3/4 der Spargeln in kleine Stücke schneiden (Spargelspitzen zur Seite legen) und im kochenden Salzwasser für ca. 2 Minuten blanchieren. Die restlichen Spargeln für die Garnitur in feine Scheiben schneiden und zusammen mit den zur Seite gelegten Spargelspitzen in Olivenöl kurz anbraten.
  2. Die Cashew Nüsse währenddessen in einer Pfanne (ohne Öl) anrösten, bis diese leicht gebräunt sind. Achtung: Bei diesem Prozess stets dabei bleiben, da die Nüsse sehr schnell schwarz werden.
  3. Die gekochten Spargelstücke zusammen mit den Cashew Nüssen, dem Parmesan, Olivenöl und dem Knoblauch in einen Mixer geben und alles fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken – fertig.
  4. Das Pesto, was nicht sofort verwendet wird, kann im Kühlschrank für ca. 2 Wochen aufbewahrt werden. Hierfür das Pesto in Gläser abfüllen und mit Olivenöl bedecken. Tipp: Wenn Ihr Gäste habt, könnt Ihr das Pesto auch in kleine Gläser als Gastgeschenk zum nachhause nehmen abfüllen.

ZUTATEN LINGUINE MIT SPARGELPESTO

2 Portionen

  • 250g Linguine (bei den Spaghetti-Packungen)
  • 1/3 des zubereiteten Spargelpestos
  • 1/3 Packung Sauce Hollandaise von Thomy
  • 4 Scheiben Rohschinken (für Vegi weglassen)
  • 2 Handvoll der angebratenen Spargelscheiben/Spargelspitzen
  • Olivenöl, Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG 

  1. Die Linguine im Salzwasser gemäss Packungsanleitung „al dente“ kochen. (Ein einfacher Trick, wie ihr das Wasser richtig salzt, damit die Pasta nicht fad schmeckt, erfahrt ihr hier). Selbstverständlich könnt ihr anstatt Linguine auch eine andere Pastasorte nehmen.
  2. Gleichzeitig die Sauce Hollandaise in einem Topf bei niedriger Temperatur langsam erwärmen.
  3. Sobald die Linguine fertig gekocht und abgegossen sind, werden diese mit dem Pesto gemischt. Das Pesto ist hierbei kalt und wird vorher nicht erwärmt.
  4. Zum Servieren, wird eine Portion Pasta auf den Teller gegeben, mit Spargelstücken und Rohschinken garniert und zum Schluss noch ein klein wenig Sauce Hollandaise darüber verteilt. Achtung: Gebt wirklich nur ein bisschen Hollandaise dazu, das Gericht wird sonst zu mastig.

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Frühstück, Uncategorized

Egg Benedict

Juni 5, 2016

Zum aller ersten Mal bin ich auf die einzigartig leckere Kalorienbombe „Egg Benedict“ in Tel Aviv gestossen. Von diesem Frühstücksgericht regelrecht angefressen, gönne ich mir wenn immer nur möglich eine Portion pochierter Eier mit Sauce Hollandaise. Da Egg Benedict in Zürcher Brunch Lokalen leider nur selten angeboten wird, habe ich damit angefangen, diese selbst zuzubereiten.

Die primäre Herausforderung liegt ja v.a. in der Zubereitung der pochierten Eiern. Auf Youtube habe ich einst gesehen, dass die Eier hierfür in einem Essig-Wasssersud gekocht werden, was sich als relativ kompliziert herausstellte, v.a. wenn man mehrere Eier gleichzeitig zubereiten möchte. Es gibt jedoch noch eine viel einfachere Methode, welch ich vergangenes Jahr in einem Kochkurs in Piemont gelernt habe: Und zwar wird dabei das Ei in eine leicht eingeölte Klarsichtfolie eingewickelt und dann im Wasser ca. 4-5 Minuten gar gezogen (Wasser darf nicht kochen). Eine Videoanleitung zu dieser Methode, wie auch zu weiteren Möglichkeiten ein pochiertes Ei hinzubekommen, findet Ihr hierTipp: Die Klarsichtfolie lässt sich noch schneller und einfacher mit einer „Küchenklammer“ verschliessen (mit Küchenklammer meine ich die Plastikdinger, welche man zum Verschliessen von offenen Müslipackungen etc. benutzt).

Die Sauce Hollandaise – Achtung ich gebe es zu: Nehme ich fix fertig aus der Packung. Aber ausschliesslich diejenige von Thomy. Ich möchte an dieser Stelle erwähnen, dass dies die einzige Fertigsauce ist, welche in meinem Haushalt verwendet wird! :) Aber für ein schnelles Frühstück, habe ich wirklich keine Lust, diese aufwändige Sauce selber zuzubereiten.

Mit was Ihr Eure Egg Benedict kombiniert, ist eigentlich ganz dem persönlichen Geschmack überlassen. Ich persönlich bevorzuge Rohschinken oder Rauchlachs. Aber auch mit Speck schmecken die Eggs Benedict hervorragend!

 

ZUTATEN

Für 2 Portionen

  • 2 Eier
  • 4 Scheiben Rohschinken (oder 6 Tranchen Lachs)
  • 1/2 Packung Thomy Sauce Hollandaise
  • 2 Brötchen oder Gipfeli oder Toast etc.
  • 1 TL Olivenöl

ZUBEREITUNG

  1. Die Eier gemäss Videoanleitung zubereiten: Ein Stück Klarsichtfolie in ein Schälchen geben und mit einem halben Teelöffel Öl bestreichen. Das Ei vorsichtig aufschlagen und in die Klarsichtfolie geben. Die Folie zu einem Päckchen zusammendrehen und mit einer Haushaltsklammer oder einem Knopf verschliessen. Pro Ei ein solches Päckchen vorbereiten und in leicht kochendem Wasser ca. 4-5 Minuten gar ziehen lassen.
  2. Währenddessen die Eier kochen, die Brötchen oder Gipfeli in der Hälfte aufschneiden und mit den Schnittseiten nach unten auf einem Toaster wärmen.
  3. Zeitgleich die Sauce Hollandaise in einem Topf auf kleiner Stufe wärmen.
  4. Die Brötchen/Gipfeli zum Servieren auf einen Teller geben und mit dem Rohschinken/Rauchlachs belegen. Die Eier aus der Klarsichtfolie befreien und auf das Brötchen legen. Diese sollten nach 4-5 Minuten Kochzeit immer noch sehr weich sein, aber doch so fest, dass Ihr es auf das Brötchen legen könnt.
  5. Nachdem die Eier leicht gesalzen sind, kommt zum Schluss noch die Sauce Hollandaise drüber. Hier müsst Ihr nicht sparen – die Kalorien haben es so oder so schon in sich ;)

Die Zubereitung hört sich vielleicht komplizierter an, als sie effektiv ist. Nachdem Ihr das einmal gemacht habt, geht das beim zweiten Mal schon gaaaaanz einfach. Und ich verspreche euch: Wenn Ihr Euren Schatz am Sonntagmorgen mit einem solchen Frühstück überrascht, könnt Ihr danach für den Rest vom Tag ALLES von Ihm/Ihr haben :D
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